Helmut Zwickl und Wolfgang Stelzmüller holten sich auf Volvo den Sieg in der Historic A Kategorie.
Als wir im Juni die Nenngebühr von 4000 Dollar einzahlten, wussten wir nicht, worauf wir uns einliessen. Wir wussten: vor zwei Jahren gab es einen Toten, wir wussten, wir würden mit unserem 140 PS Volvo PV544, Baujahr 1965, gegen Studebaker, Oldsmobile, Lincoln und Mercury antreten. Die Autos der Carrera sind Unikate: unter den Karossen, die die alten Autos der Fünfziger und Sechzigerjahre simulieren, steckt moderne Technik. Mein Freund Wolfgang Stelzmüller, der schnellste Sektionschef im Bildungsministerium, liess seinen «Buckel»-Volvo für die Carrera bei dem Rallye-Spezialisten Rolf Schmidt, von der Rohkarosse weg, neu aufbauen und nach dem Carrera-Reglement modifizieren, damit er in die Historica A Kategorie passt, in der Autos der Baujahre 1940 bis 1965 mit maximal vier Zylinder starten dürfen.
Unsere direkten Gegner saßen in Volvo PV544 und P1800, BMW 2000CS, Alfa Giulia Super, VW Karmann Ghia, BMW 1800TI und 2000CS.