Seit 1970 untersucht ein Forschungsteam reale Unfälle, an denen Autos von Volvo beteiligt waren. Inzwischen verfügt das Volvo Zentrum für Fahrzeugsicherheit über den fortschrittlichsten Crashsimulator der Welt und eine Datenbank mit 30 000 gründlich analysierten Fällen. Auf Grund dieser Grundlagenforschung ist ein Know-how entstanden, das Volvo zum Leader in Sachen Crashsicherheit macht. Wegweisende technische Innovationen unterstreichen diesen Führungsanspruch immer wieder auf eindrückliche Art.
Bei einem Frontalaufprall
Bei einem Heckaufprall
Bei einem Seitenaufprall
Bei einem Überschlag
Kindersicherheit.
Sicherheit bei Schwangeren und ungeborenen Babys
Ausserhalb der Fahrgastzelle, die aus einem stabilen Sicherheitskäfig besteht, verformt sich die Karosseriestruktur in vorgegebener Weise. So werden die Kollisionskräfte absorbiert und grossflächig verteilt. Im Inneren der Fahrgastzelle schützt das SRS (Supplementary Restraint System) mit Airbags und 3-Punkt-Sicherheitsgurten mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern den Kopf, das Gesicht und den Brustbereich der Insassen vor gefährlichen Verletzungen.
WHIPS (Whiplash Protection System) verringert die Kräfte, die im Falle eines Heckaufpralls auf Nacken und Wirbelsäule einwirken. Dieses vielfach ausgezeichnete Schutzsystem von Volvo kann so ein Schleudertrauma und seine körperlichen und psychischen Folgen verhindern. Auch der Kraftstofftank könnte bei einem Heckaufprall eine Gefahrenquelle sein. Er wird von Volvo so konstruiert, dass sich bei einer Beschädigung kein Kraftstoff entzünden kann.
Seitliche Kollisionen sind besonders gefährlich, weil Verformungszonen fehlen. Das Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS (Side Impact Protection System) leitet einen grossen Teil der Aufprallkräfte an Holme, Boden, Dach oder andere Karosserieteile weiter. Und die serienmässig eingebauten SIPS-Airbags schützen den Kopf- und den Brustbereich vor Verletzungen.
Wenn sich ein Auto überschlägt, ist der Unfallverlauf kaum vorhersehbar. Darum ist das Dach eines Volvo so konstruiert, dass es Aufprallenergien aus allen möglichen Richtungen über die gesamte Karosseriefläche verteilen kann. Der Volvo XC90 ist als erster SUV (Sport Utility Vehicle) mit dem speziellen Überroll-Schutzsystem ROPS ausgerüstet. Es wirkt der Gefahr eines Überschlags aktiv entgegen und schützt die Insassen wirkungsvoll, falls es trotzdem zu einem Überrollen des Fahrzeuges kommt.
Die Sicherheit von Kindern ist genauso wichtig wie diejenige erwachsener Passagiere. Daher bietet Volvo seit fast dreissig Jahren Kindersitze an. Das von Volvo entwickelte kinderspezifische Sicherheitsprogramm ist in der gesamten Automobilbranche einzigartig. Es bietet crashgetestetes Zubehör für Kinder jeder Altersgruppe. Für Kinder bis zum Alter von etwa drei Jahren setzt Volvo dabei seit jeher auf so genannte Reboard-Systeme, die gegen die Fahrtrichtung eingebaut werden. Die neueste Generation von Volvo Kindersitzen nutzt zudem ISOFIX: Mit der genormten Verbindungsanordnung lassen sich die Sitze noch einfacher und sicherer montieren. Ältere Kinder bis zu einer Körpergrösse von 140 cm sitzen bei angelegten Sicherheitsgurten am sichersten auf dem integrierten Kindersitz oder dem Kindergurtkissen.
Mit einer weiteren Innovation hat das Volvo Sicherheitszentrum eine wichtige Lücke in der Crashforschung geschlossen: der Entwicklung des weltweit ersten virtuellen Dummys, der das Crashverhalten einer hochschwangeren Frau und ihres Fötus’ zu simulieren vermag. Endlich können nun Erkenntnisse gewonnen werden, um auch ungeborenes Leben gezielt vor Unfallfolgen zu schützen.