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  • Weltklasse-Sicherheit - Der Volvo V60 Plug-in Hybrid steht anderen Volvo in Nichts nach

    21.02.2011
    Weltklasse-Sicherheit – Der Volvo V60 Plug-in Hybrid steht anderen Volvo in Nichts nach

    Geneva Motorshow 2011 – Beim Volvo V60 Plug-in-Hybrid hat Volvo Cars alle sicherheitsrelevanten Aspekte des Batteriebetriebs systematisch überarbeitet. Denn grundsätzlich gilt: Ein batteriebetriebener Volvo muss dieselbe Sicherheit bieten wie jeder andere Volvo-Neuwagen, und zwar in der täglichen Handhabung und Nutzung ebenso wie bei einem Unfall.


     
    „Alle unsere Produkte unterliegen denselben hohen Sicherheitsstandards. Allerdings können die sicherheitstechnischen Herausforderungen, denen wir uns dabei stellen müssen, je nach Motorisierung und verwendeter Kraftstoffart unterschiedlich ausfallen“, erklärt Jan Ivarsson, Senior Manager für Sicherheitsstrategien und -anforderungen bei Volvo Cars. „Wir wollen die sichersten Fahrzeuge auf dem gesamten Markt anbieten und sehen die Elektrifizierungstechnik darum als eine besonders spannende neue AufgabeVerständlicherweise zielen viele Fragen zur Sicherheit des E-Motors auf die Ereignisse bei einem Unfall ab. Es ist jedoch wichtig, das ganze gesamtheitlich zu bertachten und auch alle Aspekte der täglichen Nutzung solcher Fahrzeuge zu berücksichtigen.“


     
    Überwachung und Verkapselung
    Volvo Cars führt derzeit eine umfassende und eingehende Analyse diverser Sicherheitsszenarios für Fahrzeuge mit Elektroantrieb durch. Mit Hilfe einer fortschrittlichen automatischen Überwachung des Batterie-Status sowie durch eine Verkapselung der Batterie, mit dem Ziel, sie bei einem Unfall wirksam zu schützen, erreicht Volvo ein Sicherheitsniveau von Weltklasse.

     

    „Ein ganzheitliches Konzept, das den Menschen sowie die realen Verkehrsbedingungen in den Mittelpunkt stellt, ist seit jeher die Basis unserer Sicherheitsarbeit. Dank unseren umfangreichen Datenbeständen aus aktuellen Unfällen und Vorfällen auf der Strasse wissen wir, worauf wir uns bei den alltäglichen Fahrsituationen konzentrieren müssen. Die Lösungen, die wir für den Volvo V60 Plug-in-Hybrid entwickelt haben, berücksichtigen aber auch Situationen, die es nur bei dieser Art von Fahrzeug geben kann“, erläutert Jan Ivarsson. Alles wird sorgfältig untersucht – von den Herstellungsverfahren über die Anwendung und Wartung bis hin zum Recycling! Die dabei gewonnenen Informationen fliessen in die Entwicklung des serienreifen Fahrzeugs ein, das im Jahr 2012 auf den Markt kommen soll.


     
    Umfassende Tests sind bereits angelaufen – und weitere sollen folgen
    Die Sicherheitsprüfungen von Volvo finden in unterschiedlichen Stadien statt: auf der Ebene der Komponenten, der kompletten Systeme und des Fahrzeuges als Ganzem. Alle diese Levels werden zunächst virtuell im Computer und dann ganz konkret im technisch hochmodernen Crash-Test-Zentrum von Volvo Cars getestet.
    „Wir haben komplette Crash-Tests mit unterschiedlichen Lastfällen durchgeführt, z.B. Frontal-Zusammenstösse sowie Heck- und Seitenaufprall-Situationen, um sicherzustellen, dass die Batterie-Technologie unseren Sicherheitsanforderungen standhält“, verrät Jan Ivarsson, und meint weiter: „Die Lithium-Ionen-Akkus wurden getrennt von den Knautschzonen und der Fahrgastzelle untergebracht.“


     
    Know-how aus der aktuellen Verkehrslage
    Volvo Cars gewinnt sein Know-how aus den aktuellen Verkehrsbedingungen und nutzt es zur Durchführung detaillierter Tests und Kontrollen. Diese Testverfahren decken auch die allgemeinen Anforderungen und Protokolle der Sicherheitsinstitute der Branche ab.

     

    Wenn die Ingenieure von Volvo Cars die Fahrsituationen unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit analysieren, verwenden sie ein bestimmtes Szenario, das die Abfolge der Ereignisse während der gesamten Fahrt widerspiegelt. Der Gesamtvorgang wird dabei in fünf Phasen aufgeteilt, die den gesamten Zeitraum zwischen der normalen Ausgangssituation bis zur Zeitspanne nach dem Unfall abdecken. Auf der Grundlage dieser fünf Phasen entwickelt Volvo neue Sicherheitslösungen und verbessert die bestehenden Konzepte.


     
    Einzigartige Lösungen für Elektroautos
    Alle Sicherheitssysteme des Volvo V60 werden auch in der Plug-in Hybrid Ausführung zur Verfügung stehen. Allerdings kommen beim Elektroantrieb neue mögliche Sicherheitsszenarios hinzu, die das Gesamtkonzept beeinflussen und ebenfalls berücksichtigt werden müssen. Darum haben die Sicherheitsexperten von Volvo die fünf Unfallphasen minutiös ausgewertet und daraufhin einzigartige Lösungen für den Batteriebetrieb und, falls nötig, für den Schutz der Insassen entwickelt.


     
    1. Normale Fahrsituation: Durch die Regulierung des Kühlsystems sorgt das umfassende und hochmoderne Kontrollsystem dafür, dass jede Zelle den korrekten Spannungspegel und die optimale Betriebstemperatur behält. Dies ist für die Sicherheit ebenso wichtig wie für die Batteriekapazität. Sollte eine Abweichung auftreten, wird die Batterie als Präventivmassnahme automatisch abgeschaltet.


     
    2. Konfliktsituation: Die Batterie bringt zusätzliches Gewicht, das die Fahrdynamik des Fahrzeuges und sein Verhalten auf der Strasse, z.B. bei schnellen Ausweichmanövern, verändern kann. Das Bremssystem des Volvo V60 kann dieses höhere Gewicht jedoch kontrollieren, und die Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) hilft dem Fahrer, die Lage zu meistern.


     
    3. Ausweichen: Steht ein Frontalzusammenstoss unmittelbar bevor und bremst der Fahrer zu spät, aktiviert der V60 Plug-in Hybrid die automatischen, aktiven Sicherheits-Systeme, z.B. City Safety und das Kollisionswarnsystem mit Bremsautomatik, selbstständig, und hilft so einen Aufprall oder dessen Folgen zu verhindern oder zumindest zu begrenzen.


     
    4. Zusammenstoss: Um die Folgen eines Zusammenstosses zu minimieren, ist das Akku-Paket gut geschützt und getrennt von den Knautschzonen und der Fahrgastzelle untergebracht. Die Batterie wurde in einer robusten Schutzkapsel verstaut. Stahlträger und andere Strukturteile rund um die Batterie wurden so verstärkt, dass sie diese bei einem Aufprall vor Schäden schützen.

     

    Wird die Batterie dennoch so sehr beschädigt, dass Gas austritt, wird das Gas über spezielle Leitungen, die unter dem Fahrzeug verlaufen, aus dem Fahrzeug geleitet. Bei extremer Hitze-Entwicklung werden die Insassen durch die Batteriekapsel abgeschirmt. Im Augenblick des Aufpralls senden mit der Batterie verbundene Aufprallsensoren Informationen über den Crash an den Bordcomputer. Dieser schaltet daraufhin die Energiezufuhr automatisch ab, um so das Risiko eines Kurzschlusses zu senken.


     
    5. Nach dem Aufprall:  Die Batterie ist mit einer Sicherheits-Abschaltvorrichtung versehen, die ähnlich funktioniert wie ein Fehlerstromschutzschalter im Haushalt. Sie schaltet sich ab und isoliert die Batterie, falls der Strom in die falsche Richtung fliesst, zum Beispiel, wenn zwei Kabel bei einem Unfall zusammengedrückt werden. Volvo arbeitet auch mit Notfall-Rettungsdiensten zusammen und versorgt diese mit detaillierten Anweisungen, damit sie wissen, wie sie bei einem Unfall am besten mit den diversen Volvo-Modellen umzugehen haben.


     
    Sicherheit bei Service und Recycling
    Der Volvo V60 Plug-in Hybrid ist mit einer Service-Abschaltung ausgestattet, mit der sich die Stromversorgung des Fahrzeugs schnell und sicher unterbrechen lässt. Volvo Cars und die Batterie-Hersteller übernehmen, sowohl bei der Herstellung als auch beim Recycling, eine umfassende Verantwortung für ihre Produkte. Dies garantiert auch eine korrekte Entsorgung der Batterie, wenn deren Lebenszyklus im Fahrzeug abläuft.

    Beim Volvo V60 Plug-in-Hybrid hat Volvo Cars alle sicherheitsrelevanten Aspekte des Batteriebetriebs systematisch überarbeitet.
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