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  • Bis 2020 soll in einem Volvo kein Insasse mehr verletzt oder gar getötet werden

    18.08.2009

    Glattbrugg, 17. August 2009 – In Zukunft sollen die Fahrzeuge von Volvo Cars, Unfälle selbsttätig vermeiden können. Daher haben die Volvo Sicherheitsexperten die „Vision 2020“ formuliert: Bis 2020 soll in einem Volvo kein Insasse mehr verletzt oder gar getötet werden. Bereits heute sind Volvo Fahrzeuge in kontinuierlichen Schritten so „intelligent“ geworden, dass sie den Fahrer warnen oder automatisch eingreifen und bremsen, um einen Unfall zu vermeiden.

    Seit 70 Jahren sorgt Volvo immer wieder für Innovationen im Sicherheitsbereich. Die bekannteste Volvo Sicherheits-Erfindung ist der Dreipunkt-Sicherheitsgurt, der dieses Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiert. Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt ist bis zum heutigen Tag die wichtigste Sicherheitsvorrichtung in der über 120-jährigen Geschichte des Automobils. Schätzungen zufolge hat die Erfindung des Volvo Ingenieurs Nils Bohlin in den letzten 50 Jahren weltweit über eine Million Menschenleben gerettet.

    Im Rahmen dieses 50jährigen Jubiläums veröffentlicht Volvo Cars nun auch seine „Vision 2020“. Gemäss dieser sollen bis ins Jahr 2020 in einem Volvo niemand mehr verletzt oder gar getötet werden. Für die Volvo Sicherheits-Ingenieure ist daher das Ziel, einen sogenannten „no-crash car“ zu entwickeln. Das heisst: die Fahrzeuge müssen schrittweise immer „intelligenter“ und „vorausschauender“ werden um künftig Kollisionen gänzlich zu vermeiden.

    Welche Sicherheits-Technologie steckt bereits heute in einem Volvo?


    Unfälle durch Übermüdung verhindern: Driver Alert Control
    Haben Sie sich jemals übermüdet gefühlt und wären beinahe hinter dem Steuer eingenickt? Ja? Dann sind Sie nicht der einzige Mensch, der diese Frage mit "Ja" beantwortet. Übermüdete Fahrer verursachen auf der ganzen Welt zahllose Unfälle.

    Laut der amerikanischen Autobahnsicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), werden allein in den Vereinigten Staaten etwa 100’000 Unfälle durch am Steuer eingeschlafene Fahrer verursacht. Bei diesen Unfällen kommen ca. 1’500 Fahrer und Insassen ums Leben, weitere 70’000 Personen werden verletzt. In Europa ist die Situation ähnlich. Die Statistiken des GDV (Gesamtverband Deutsche Versicherungswirtschaft) zeigen, dass etwa 25% der tödlichen Autobahnunfälle durch Übermüdung oder Sekundenschlaf verursacht werden.

    Über 70% aller durch Übermüdung verursachten Unfälle ereignen sich auf Strassen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 70 und 110 km/h   und ausserhalb von geschlossenen Ortschaften. Volvo Cars hat eine Technik entwickelt, die den übermüdeten Fahrer warnt, lange bevor er hinter dem Steuer einschläft. Das System heisst „Driver Alert Control“ und stellt jederzeit fest, ob das Fahrzeug normal gelenkt wird, indem es die Art und Weise überwacht, wie sich das Auto zwischen den Fahrbahnmarkierungen bewegt.

    Driver Alert wurde für Situationen entwickelt, in denen das Risiko des Sekundenschlafes steigt, wie bspw. auf geraden und dadurch eher monotonen Strassenabschnitten. Eine andere, weit verbreitete Unfallursache ist Ablenkung, wie etwa ein plötzlich klingelndes Mobiltelefon oder das Herunterfallen eines Gegenstands während der Fahrt. Laut NHTSA werden 40% aller Unfälle, bei denen das Fahrzeug von der Strasse abkommt, von abgelenkten Fahrern verursacht.
     

    Unfälle durch Abkommen von Fahrbahn verhindern:
    Lane Departure Warning und Collision Avoidance By Auto Steering
    Das Abkommen von der Fahrbahn verursacht knapp über 20% aller Unfälle und ist für fast 40%  aller tödlichen Unfälle verantwortlich. Um das Unfallrisiko durch Abkommen von der Fahrbahn zu verringern, hat Volvo das „Lane Departure Warning“ System entwickelt, das die Strasse mit Hilfe einer Kamera überwacht, die unter dem Rückspiegel angebracht ist. Falls eines der Räder über die Fahrbahnmarkierung hinaus gerät, ertönt automatisch ein Warnsignal, das den Fahrer zur Reaktion auffordert.

    In naher Zukunft wird Volvo Cars das automatische Steuersystem „Collision Avoidance by Auto Steering“ einführen, das Frontalkollisionen, mit meist gravierenden Folgen vermeiden kann. Die ist ein System welches mit Radar- und Kamerafunktionen den Gegenverkehr überwacht um Kollision zu verhindern. Falls der Fahrer die Spur verlässt und nicht auf das Warnsignal reagiert, greift das System automatisch in die Lenkung ein und bringt das Auto wieder auf die richtige Spur. In Deutschland sind heute rund 5% aller Unfälle Frontalkollisionen, und sie machen 20% aller tödlichen Unfälle aus.


    Auffahrunfälle verhindern: City Safety
    Auffahrunfälle sind weit verbreitet. Sie verursachen 29% aller in den USA gemeldeten Unfälle. Bei etwa der Hälfte aller Auffahrunfälle hat der Fahrer vor dem Aufprall überhaupt nicht gebremst. Auffahrunfälle finden häufig bei niedrigen Geschwindigkeiten statt. Zwar führen sie nicht immer zu schweren Verletzungen, doch sie können langwierige Halswirbelverletzungen (das sog. Schleudertrauma) und hohe Kosten für Versicherungen und Gesellschaft verursachen.

    Das aktive Sicherheitssystem „City Safety“ von Volvo kann helfen die Konsequenzen von Auffahrunfällen zu vermeiden oder zu mildern. City Safety ist bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h aktiv und bremst das Fahrzeug im Notfall kurz vor Aufprall automatisch ab. Zusätzlich werden die Bremslichter aktiviert, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Das einzigartige Volvo City Safety wurde erstmals standardmässig im neuen Volvo XC60 eingebaut.


    Kollisionen mit Fussgänger vermeiden: Pedestrian Safety

    Eine der häufigsten Unfallursachen in unseren Städten sind Fussgänger, die plötzlich auf die Fahrbahn laufen. In den USA sind über 11% aller Verkehrstoten Fussgänger. Besonders gefährlich leben japanische Fussgänger: 30% aller tödlichen Unfälle in Japan betreffen Fussgänger. Doch auch in der EU ist die Problematik von tödlich endenden Fussgänger-Unfällen bedeutend. In den Hauptstädten der EU starben 2007 1’560 Personen bei Verkehrsunfällen, 43% davon waren Fussgänger.

    Die neueste worldfirst Sicherheits-Technologie von Volvo Cars wird Unfälle mit Fussgängern in städtischen Bereichen vermeiden oder zumindest bedeutend verringern können. Bei diesem neuen Ansatz kommen sowohl Radar als auch Kameras zum Einsatz. Das Ziel des Systems „Pedestrian Safety“ besteht darin, Fussgänger zu erkennen und den Fahrer zu warnen, damit er die nötigen Massnahmen ergreifen kann, um einen Unfall zu vermeiden. Sollte der Fahrer nicht rechtzeitig reagieren, bremst das System automatisch. Bei Fahrgeschwindigkeiten unterhalb von 20 km/h kann das System die Kollision vollständig verhindern, bei höherem Tempo die Wucht des Aufpralls um rund 75% reduzieren. Der Volvo Fussgängerschutz wird ab 2010 serienmässig im neuen Volvo S60 verbaut.


    Volvo Sicherheits-Vision 2020
    Diese und weitere, zukünftige aktive Sicherheitssysteme von Volvo werden dazu führen, dass das Ziel eines „no-crash cars“ erreicht werden kann. „Unseres Wissens hat keiner unserer Wettbewerber in Bereich der aktiven Unfallverhütung so grosse Fortschritte gemacht wie wir", sagt Hans Nyth, Direktor für den Bereich Sicherheit und das Safety Centre von Volvo Cars. „Das Ziel unserer Sicherheitsbestrebungen muss es daher sein, Kollisionen gänzlich auszuschliessen. Daher haben wir für das Jahr 2020 unsere klare Vision formuliert, dass in einem Volvo kein Insasse mehr verletzt oder gar getötet wird."

    Der intelligente Volvo der Zukunft vermeidet Unfälle. In Zukunft sollen die Fahrzeuge von Volvo Cars, Unfälle selbsttätig vermeiden können. Daher haben die Volvo Sicherheitsexperten die „Vision 2020“ formuliert: Bis 2020 soll in einem Volvo kein Insasse mehr verletzt oder gar getötet werden.
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