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  • Volvo Match Race Cup 2013 - Thronfolger gesucht

    12.08.2013
    Mit der letzten Etappe des Volvo Match Race Cups 2013 in Genf steht auch gleichzeitig der Höhepunkt auf dem Programm:
    der Kampf um den offiziellen Titel von Swiss Sailing „Match Race Schweizer Meister“. Welche Bedeutung der Titel in der Segelszene geniesst, zeigt die Tatsache, das auch Titelverteidiger Jérôme Clerc antritt. Der Vorjahressieger hat sich zwar mehr auf die Extreme 40 Series konzentriert, trotzdem peilt er vor heimischem Publikum den Titel-Hattrick im Match Racing an.


    Für den amtierenden Schweizer Meister Clerc wird es kein einfaches Unterfangen. Was ihm an Match Race Training fehlt, haben die Aspiranten an Boden gutgemacht. Ein Blick auf die aktuelle ISAF Weltrangliste zeigt, dass die Verfolger aufgeholt haben. Wenn also ab 15. August in der Société Nautique de Genève die blu26 Boote zum seglerischen Katz-und-Maus-Spiel ablegen, kann man sich auf ein tierisch gutes Spektakel gefasst machen. Platzhirsch Clerc sieht sich einem Segelrudel gegenüber, wo alle ausgeprägten Heisshunger auf den Titel zeigen. „In der Tat haben sich meine Ziele seit Anfang Jahr geändert,“ sagt der Profiskipper des Realteam- Segelteams. „Doch mit diesem Titelevent können wir wieder das hautnahe Duel üben. Natürlich will ich den Titel, auch wenn ich mich nicht selbst unter Druck setzen will.“

    Neben den Füchsen Lorenz Müller (Platz 45 im ISAF-Ranking) und Roger Stocker (Platz 81) lauern auch Rookies wie Nicola Möckli (Platz 340) und Nelson Mettraux (Platz 470) auf ihre Chance. Nicolas Anklin (Platz 329) hat mit seinem 2. Rang beim Volvo Match Race in Zürich bewiesen, dass er durchaus den Biss hat, in die Hackordnung einzugreifen. Alain Stettler kennt bereits das Podium-Feeling an einer Schweizer Match Race Meisterschaft: 2011 holte sich der Segler vom Bodensee die Silbermedaille in Zug. Auch von den braunen Rehaugen der Skipperin Alexa Bezel darf man sich nicht täuschen lassen. Mit ihren CER-Chicas hat sie im Ausland nicht nur Erfahrung, sondern auch weitere wichtige ISAF-Punkte auf dem Weg an die Spitze gesammelt. Wenn es der einzigen weiblichen Crew gelingt, ihr Potential mit einer Dosis Glück auszuspielen, können sie das Männerfeld ziemlich aufmischen. «Unser Ziel ist es, dort anzuknüpfen, wo wir letzte Saison aufgehört haben. Ich bin im Moment extrem motiviert und würde am liebsten jeden Tag segeln,» meint die Horgerin, die nach ihrem Uni-Abschluss jetzt mehr Zeit in ihren Sport investieren möchte. “Wir kennen unsere Stärken, aber wir wissen auch, wo wir uns steigern müssen. Wir können, müssen und wollen noch viel lernen!”

    Mehr Talente, mehr Titel
    Mit dem Finale und dem Volvo Open Swiss Match Racing Championship in Genf schliesst die Volvo Match Race Tour 2013. Nach den drei Events auf dem Zürich-, Boden- und Genfersee steht eines bereits jetzt fest: die Ziele der Tour sind erreicht. Die nationale Segelserie fördert neue Talente und verbreitert die Leistungsbasis. Wer weiss, ob bei einem nächsten America’s Cup und einer Schweizer Beteiligung ein Teilnehmer der Match Race Tour sein Können zeigen kann? Die blu26 Boote haben zwar keine Foils, aber Taktik und Können werden genauso geschult und gefördert wie bei 40 Knoten Bootsgeschwindigkeit. Und wer am besten mit seinem Adrenalin bei den Bojenmanövern umgehen kann, sichert sich gute Karten für eine Wettkampfkarriere. Selbst modernste Wettkämpfe kennen eine altmodische, aber bewährte Regel: ohne Übung kein Meister. Dank schweizweiten Events des Volvo Match Race Cups mangelt es nicht an Möglichkeiten, seglerisch die Klingen zu kreuzen. Schöner Nebeneffekt: das Spitzenmaterial in Form von je zwei schnellen blu26 Booten wird den drei Partnerclubs von Tour-Sponsor Volvo während des ganzen Kalenderjahres, egal ob zu Regatta- oder Trainingszwecken, zur Verfügung gestellt. So bestehen grosse Chancen, bei der nächstjährigen Tour wiederum neue Talente an der Startlinie zu sehen. Doch zunächst zählt nur eines: wer wird in Genf auf den Match Race Thron steigen?

    Teilnehmer Finale und Volvo Open Swiss Match Racing Championship

    15.-18. August Société Nautique de Genève

     Skipper  Land  ISAF-Ranking
     Lorenz Müller  SUI  45
     Roger Stocker  SUI  81
     Alexa Bezel  SUI  93
     Jérôme Clerc  SUI  114
     Alain Stettler  SUI  209
     Nicolas Anklin  SUI  329
     Nicola Möckli  SUI  340
     Nelson Mettraux  SUI  470

    www.volvomatchracecup.ch

    Video.volvomatchracecup.de
    Mit der letzten Etappe des Volvo Match Race Cups 2013 in Genf steht auch gleichzeitig der Höhepunkt auf dem Programm: der Kampf um den offiziellen Titel von Swiss Sailing „Match Race Schweizer Meister“.
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