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  • Volvo 480 ES - Jubiläum für einen modernen Klassiker

    20.09.2010
    480 ES, 1992

    Volvo 480 ES - Jubiläum für einen modernen Klassiker

    • Vor 25 Jahren wurde der erste Volvo mit Frontantrieb präsentiert
    • Kompaktmodell wegweisend für viele technische Neuerungen
    • Über 76.000 Fahrzeuge von 1985 bis 1995 gefertigt 

    Köln. Er gilt bis heute als eines der faszinierendsten Volvo Modelle und ist längst ein moderner Klassiker: der Volvo 480 ES. Am 15. Oktober 1985 präsentierte der schwedische Premium-Hersteller erstmals ein Bild des sportlichen Dreitürers, der für Volvo eine technische Revolution darstellte, denn der Volvo 480 ES war das erste Serienmodell mit Frontantrieb im Modellprogramm. Die spektakuläre Neuerung läutete damit den Abschied vom bis dahin favorisierten Heckantrieb ein, denn ab 1998 kam bei allen Volvo Modellen entweder ein Front- oder Allradantrieb zum Einsatz. Das sportliche Kompaktmodell war in mehrfacher Hinsicht Vorreiter für neue technische Entwicklungen und faszinierte mit aufregenden Designelementen wie Klappscheinwerfern und der großen gläsernen Heckklappe, deren Form vom spektakulären Heckdesign des legendären Volvo 1800 ES („Schneewittchensarg") inspiriert war.

     

    Der Volvo 480 ES war das Ergebnis einer strategischen Produktplanung namens „Galaxy". Es ging darum, langfristig Nachfolger für die Volvo Baureihen 340/360, 240 sowie 760/740 zu entwickeln. Das Ergebnis waren die Volvo Modelle 400 und 850, wobei die größeren Fahrzeuge in Göteborg gefertigt wurden und die Kompaktmodelle beim niederländischen Tochterunternehmen Volvo Car B.V in Born. Hier war der Volvo 480 ES das erste Modell einer völlig neuen Fahrzeuggeneration.

     

    Elegantes und mutiges Design
    Der Volvo 480 ES unterschied sich nicht nur technisch von anderen Modellen des schwedischen Herstellers, sondern auch durch sein ebenso elegantes wie mutiges Design. Die keilförmige Karosserie des 2+2-Sitzers verfügte über ein Kombi-ähnliches Heck mit einer großen gläsernen Klappe. Auffälliges Merkmal der Front waren die Klappscheinwerfer, der typische Frontgrill mit dem diagonalen Band verbarg sich kaum sichtbar unterhalb des Stoßfängers. Verantwortlich für das Außendesign waren der Niederländer John De Vries und der Brite Peter Horbury. Letztgenannter ist heute als Designchef für Volvo Cars tätig - und das bereits zum zweiten Mal im Verlauf seiner Karriere.

     

    Die offizielle Vorstellung feierte der Volvo 480 ES 1986 auf dem Genfer Automobilsalon.  Der sportliche Dreitürer war nicht nur optisch ein Erlebnis, sondern glänzte auch mit hervorragenden Fahreigenschaften. Verantwortlich dafür war ein 109 PS starker Vierzylinder-Motor von Renault mit oben liegender Nockenwelle und Direkteinspritzung. Das Triebwerk war mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert und vorn quer eingebaut - ebenfalls eine Neuerung bei Volvo. Die kompakte Anordnung des Motors sorgte für viel Platz im Innenraum, dieses Konzept fand bald bei der gesamten Volvo Modellpalette Anwendung.

     

    Markteinführung in Deutschland für 32.900 DM
    Der Volvo 480 verfügte bereits in der Standardversion über eine reichhaltige Ausstattung, zahlreiche Funktionen waren elektronisch gesteuert. Der Markteinführungspreis von 32.900 DM in Deutschland war durchaus wettbewerbsfähig.

     

    Im Modelljahr 1988 wurde die Leistung weiter erhöht: Der Volvo 480 Turbo leistete dank eines elektronisch gesteuerten Turboladers und Ladeluftkühlung 120 PS und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von über 200 km/h. Auch der Saugmotor wurde überarbeitet. Hier steigerte man 1993 den Hubraum auf 2,0 Liter, das Triebwerk leistete jetzt 110 PS und verfügte über ein deutlich erhöhtes Drehmoment.

     

    Auf Basis des Volvo 480 wurden verschiedene Prototypen und Studien präsentiert. So zeigte Volvo 1990 auf dem Genfer Autosalon ein Cabriolet, das jedoch nie in Serienproduktion ging. Die zwei gefertigten Fahrzeuge befinden sich heute im Volvo Museum in Göteborg. Weitere Studien - darunter ein Targa- und ein Fließheck-Modell - schafften es ebenfalls nicht in die Serienproduktion, sind jedoch ebenfalls bis heute erhalten.

     

    Bei Automobilliebhabern begehrt
    Die Markteinführung des Volvo 480 in den USA scheiterte aus verschiedenen Gründen, einer davon war die zu geringe Motorleistung. Folglich blieb der Volvo 480 ein Fahrzeug für den europäischen Markt. 3.800 Fahrzeuge wurden in Schweden verkauft, und in der zehnjährigen Produktionszeit von 1985 bis 1995 wurden insgesamt 76.375 Fahrzeuge gefertigt.

     

    Der letzte Volvo 480 Turbo lief am 7. September 1995 im niederländischen Born vom Band. An diesem Tag wurde mit dem neuen Volvo S40 ein neues Kompaktmodell präsentiert, das den nächsten technischen Entwicklungsschritt bei Volvo repräsentierte und zu einem Bestseller werden sollte. Der Volvo 480 hat hingegen längst den Status eines modernen Klassikers erreicht und wird von Automobilliebhabern sehr geschätzt. Bis heute sind zahlreiche Exemplare dieses unverwechselbaren Kompaktmodells täglich im Einsatz.

    Er gilt bis heute als eines der faszinierendsten Volvo Modelle und ist längst ein moderner Klassiker: der Volvo 480 ES. Am 15. Oktober 1985 präsentierte der schwedische Premium-Hersteller erstmals ein Bild des sportlichen Dreitürers, der für Volvo eine technische Revolution darstellte, denn der Volvo 480 ES war das erste Serienmodell mit Frontantrieb im Modellprogramm. Die spektakuläre Neuerung läutete damit den Abschied vom bis dahin favorisierten Heckantrieb ein, denn ab 1998 kam bei allen Volvo Modellen entweder ein Front- oder Allradantrieb zum Einsatz. Das sportliche Kompaktmodell war in mehrfacher Hinsicht Vorreiter für neue technische Entwicklungen und faszinierte mit aufregenden Designelementen wie Klappscheinwerfern und der großen gläsernen Heckklappe, deren Form vom spektakulären Heckdesign des legendären Volvo 1800 ES („Schneewittchensarg") inspiriert war.
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