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  • Seit 50 Jahren ist Volvo Vorreiter bei automobiler Kindersicherheit

    14.04.2014
    Volvo PV444 „Buckel Volvo“
    Test des Prototypen des ersten gegen die Fahrtrichtung ausgerichteten Kindersitzes im Volvo PV444 „Buckel Volvo“. Inspiriert von der Sitzposition von Astronauten, entwickelte Bertil Aldman, Arzt und später Professor für Verkehrssicherheit an der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg, den ersten Prototypen eines Kindersitzes. Volvo war eng in die Entwicklung eingebunden und testete den Sitz im Volvo PV544
    Seit 50 Jahren ist Volvo Vorreiter bei automobiler Kindersicherheit

    Seit 50 Jahren ist Volvo Vorreiter
    bei automobiler Kindersicherheit

     

    • Schutz der kleinsten Fahrzeuginsassen für Volvo besonders wichtig

    • 1964 Prototyp eines rückwärts gerichteten Kindersitzes vorgestellt

    • Halbes Jahrhundert später folgt aufblasbares Sitz-Konzept

     

    Köln. Seit nunmehr 50 Jahren bietet Volvo mit ständig neuen Innovationen höchsten Schutz für die kleinsten und verletzlichsten Fahrzeuginsassen. Der Startschuss für bestmögliche Kindersicherheit fiel 1964, als der schwedische Premium-Hersteller erstmals den Prototypen eines rückwärts gerichteten Kindersitzes im Volvo PV544 präsentierte. Die jüngste Evolutionsstufe ist das jetzt vorgestellte Konzept eines aufblasbaren Kindersitzes, der sich zusammenfalten und bequem in einer kleinen Tasche transportieren lässt.

     

    Die Anatomie von Kindern und Erwachsenen unterscheidet sich grundlegend, Heranwachsende sind nicht einfach eine kleinere Version der großen Insassen. Für die Fahrt im Auto brauchen sie deshalb ein spezielles, auf ihr jeweiliges Alter, Größe und Gewicht abgestimmtes Rückhaltesystem. Diese Erkenntnis bildet die Basis für alle Volvo Entwicklungen.

     

    „Dieses Prinzip gilt heute wie vor 50 Jahren. Kleinkinder sollten bis zu einem Alter von drei bis vier Jahren in einer rückwärts gerichteten Position unterwegs sein. Ältere Kinder sollten ein Gurtkissen oder einen Sitz nutzen, damit der Sicherheitsgurt richtig auf dem Becken anliegt“, erklärt Lotta Jakobsson, Senior Technical Specialist Safety im Volvo Safety Centre.

     

    Die wichtigsten Meilensteine der Volvo Kindersicherheit im Überblick:

     

    1964: Erster Kindersitz-Prototyp

    Inspiriert von der Sitzposition von Astronauten, entwickelte Bertil Aldman, Arzt und später Professor für Verkehrssicherheit an der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg, zusammen mit Volvo den ersten Prototypen eines Kindersitzes. In einem „Buckel Volvo“ (Volvo PV544) wurden die ersten Prototypen in Crashtests erprobt.

     

    1967: Drehbarer Beifahrersitz mit spezieller Rückenlehne für Kinder

    Der erste Kindersitz, der jemals an einen Kunden verkauft wurde, war ein drehbarer Beifahrersitz. Dank einer speziell gepolsterten Rückenlehne bot er optimalen Halt für Kinder in rückwärts gerichteter Position. Die als Zubehör erhältliche Option war zunächst für den Volvo Amazon (Volvo PV121) erhältlich.

     

    1972: Der erste rückwärts gerichtete Volvo Kindersitz

    Volvo bietet ab 1972 rückwärts gerichtete Kindersitze an. Diese entlasten die Nackenmuskulatur und verteilen die auf den Körper wirkenden Fliehkräfte bei einem Frontalunfall auf ein größeres Areal. Frontalcrashs sind die häufigsten und gewöhnlich auch gefährlichsten Unfälle.

     

    1976: Weltweit erstes Volvo Gurtkissen

    Kinder ab einem Alter von drei bis vier Jahren nutzen den regulären Sicherheitsgurt mit einem eigens entwickelten Gurtkissen. Bei richtiger Positionierung des Beckengurtes ist das Verletzungsrisiko mit einem solchen Kissen rund 75 Prozent niedriger als ohne Rückhaltesystem. Der Nachwuchs sollte nach Ansicht von Volvo die Kissen bis zu einer Größe von 140 Zentimetern oder einem Alter von zehn Jahren nutzen.

     

    1990: Weltweit erstes integriertes Volvo Gurtkissen

    Das weltweit erste integrierte Gurtkissen war eine herausklappbare Version für den Mittelsitz auf der Rückbank des Volvo 960. Integrierte Gurtkissen auf den äußeren Rücksitzen wurden 1995 mit dem Volvo S40 eingeführt.

     

    1999: Weltweit erster rückwärts gerichteter Kindersitz für ISOFIX

    Die weltweit erste Lösung für das standardisierte ISOFIX-Befestigungssystem bestand eigentlich aus zwei rückwärts gerichteten Kindersitzen in einem. Beide Sitze – einer für Babys und einer für Kleinkinder bis vier Jahre – konnten problemlos an der ISOFIX-Befestigung montiert werden.

     

    2007: Weltweit erstes zweistufiges Gurtkissen

    Mit dem Kombi Volvo V70 wurde ein zweistufiges, integriertes Gurtkissen eingeführt. Die Version mit zwei unterschiedlichen Sitzhöhen sichert die optimale Position des Sitzgurtes – unabhängig von der Größe des Kindes. Gleichzeitig wurde ein auf Kinder angepasster Gurtkraftbegrenzer eingeführt. Die niedrige Sitzstufe ist für Kinder mit einer Körpergröße von 115 cm bis 140 cm und einem Gewicht von 22 bis 36 Kilogramm ausgelegt, während die zweite Einstellung auf Kinder mit 95 cm bis 120 cm Körpergröße und einem Körpergewicht von 15 bis 25 Kilogramm zugeschnitten ist.

     

    2014: Aufblasbares Kindersitz-Konzept

    Die Innovation, die sich derzeit noch in der Entwicklungsphase befindet, lässt sich leicht montieren, zusammenfalten und transportieren. Dadurch kann der Kindersitz bequem in unterschiedlichen Autos genutzt und auf Flugreisen sogar im Handgepäck verstaut werden.

    Seit nunmehr 50 Jahren bietet Volvo mit ständig neuen Innovationen höchsten Schutz für die kleinsten und verletzlichsten Fahrzeuginsassen. Der Startschuss für bestmögliche Kindersicherheit fiel 1964, als der schwedische Premium-Hersteller erstmals den Prototypen eines rückwärts gerichteten Kindersitzes im Volvo PV544 präsentierte. Die jüngste Evolutionsstufe ist das jetzt vorgestellte Konzept eines aufblasbaren Kindersitzes, der sich zusammenfalten und bequem in einer kleinen Tasche transportieren lässt.
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