Häufig gestellte Fragen

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Schwangerschaft

Neugeborene

Rückwärts gewandt

Vorwärts gewandt

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Kann der Sicherheitsgurt dem Ungeborenen schaden?

Wie soll ich den Sicherheitsgurt tragen?

Unsere Forschung belegt, dass Schwangere sich und ihr Ungeborenes am besten schützen, indem sie den 3-Punkt-Sicherheitsgurt in vorgesehener Weise tragen. Das mindert die Verletzungsgefahr für den Fötus erheblich. Daher sollten Schwangere definitiv stets den Sicherheitsgurt anlegen, bis zur Geburt des Kindes.

Der Schultergurt sollte oben an der Schulter eng anliegen, dann zwischen den Brüsten und seitlich am Bauch nach unten führen. Der Beckengurt sollte unterhalb des Bauchs (so tief wie möglich) auf den Oberschenkeln liegen – er sollte niemals am Bauch getragen werden. Der Gurt muss möglichst eng am Körper anliegen. Achten Sie auch darauf, dass der Gurt nicht verwickelt ist.

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Worauf muss ich bei der Wahl eines Babysitzes achten?

Was muss ich beim Kauf eines gebrauchten Babysitzes beachten?

Was ist Isofix*?

Wie baut man einen Babysitz ein?

Ist eine festgeschnallte Babytrage eine sichere Alternative?

Welcher Platz im Fahrzeug eignet sich am besten für einen Babysitz?

Kann man sich darauf verlassen, dass der Airbag wirklich abgeschaltet bzw. deaktiviert wurde?

Stellen Seitenairbags eine Gefahr für das Baby dar?

Warum müssen Babys in rückwärts gewandten Sitzen reisen?

Wie lange sollen wir den Babysitz benutzen?

Was soll ich tun, wenn mein Baby nicht in seinem Sitz sitzen möchte?

Kaufen Sie einen Sitz, der für Ihr Fahrzeugmodell geeignet und bequem für Ihr Kind ist und die gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes erfüllt.

Kaufen Sie nur dann einen gebrauchten Babysitz, wenn er relativ neu ist. Babysitze haben sich in ihrer Bauart sehr schnell weiterentwickelt, deshalb sind moderne Sitze wesentlich sicherer als ältere. Stellen Sie sicher, dass ein erworbener Sitz unbeschädigt ist und die richtige Typzulassung aufweist und dass alle Einbauteile und Anleitungen dabei sind.

Ein standardisiertes Befestigungssystem für Baby- und Kindersitze. * Das Isofix-System ist in den Vereinigten Staaten unter der Bezeichnung LATCH bekannt.

Halten Sie sich genau an die jeweiligen Anweisungen. Bei Problemen wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie den Sitz erworben haben.

Nein. Selbst wenn die Babytrage fest sitzt, ist das Baby darin nicht richtig gesichert.

In einem Volvo sind die Sitzplätze aller Passagiere gleichermaßen sicher. Doch vermutlich wird Ihre Entscheidung von anderen Faktoren beeinflusst. Viele haben ihr Baby gerne in Reichweite, d. h. auf dem Beifahrersitz. Wenn jedoch der Beifahrer-Airbag aktiviert ist, darf der Babysitz auf keinen Fall dort installiert werden. In diesem Fall bleibt die Rückbank als einzige Option. In manchen Fahrzeugen lässt sich der Beifahrer-Airbag bei Bedarf abschalten. Unter Umständen weist Ihr Fahrzeug einen entsprechenden Schalter auf – Anweisungen finden Sie im Betriebshandbuch. Gibt es keinen derartigen Schalter, besteht die Möglichkeit, den Airbag in einer Vertragswerkstatt dauerhaft abschalten zu lassen. In einigen Ländern wie den Vereinigten Staaten muss eine spezielle Genehmigung eingeholt werden, bevor ein Airbag deaktiviert werden darf.

Ja, die Abschaltung des Beifahrer-Airbags von Volvo ist sehr zuverlässig. Vergewissern Sie sich jedoch, dass der Schalter sich wirklich in der OFF-Position befindet. Wenn Sie Zweifel haben, ob der Airbag tatsächlich abgeschaltet ist, wenden Sie sich an Ihre Vertragswerkstatt. Prüfen Sie die Optionen für Ihr Fahrzeug und die Bestimmungen, die in Ihrem Land gelten.

Nein. In einem Volvo kommt das Baby nicht mit den Seitenairbags in Berührung, wenn es in einem geeigneten rückwärts gewandten Kindersitz richtig angeschnallt ist.

Der Kopf eines Babys ist im Verhältnis zum Rest des Körpers relativ groß und schwer, und der Hals ist noch lange nicht voll ausgebildet. Würde das Baby in einem vorwärts gewandten Sitz reisen, wäre der Hals durch die Kräfte, die bei einem Frontallaufprall entstehen, sehr gefährdet.

Das Wichtigste ist, dass der Sitz für die Größe und das Gewicht des Babys zum jeweiligen Zeitpunkt geeignet ist, damit er ihm den nötigen Halt gibt. Je nach gewähltem Sitztyp benötigen die meisten Babys im Alter zwischen neun und 18 Monaten einen größeren Kindersitz. Ein früherer Wechsel ist aber ebenfalls möglich. Wenn das Baby so viel gewachsen ist, dass es mit dem Kopf das obere Ende des Babysitzes erreicht bzw. darüber hinausreicht, ist es Zeit für den Umstieg auf einen rückwärts gewandten Kindersitz.

Machen Sie eine Pause. Unter Umständen ist es ratsam, einen brandneuen Babysitz nach drinnen mitzunehmen und das Baby sich zunächst zu Hause daran gewöhnen zu lassen.

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Wie lange sollen Kinder in rückwärts gewandten Sitzen Platz nehmen?

Warum ist das so wichtig?

Was muss ich beim Kauf eines Kindersitzes beachten?

Wie baut man einen rückwärts gewandten Kindersitz ein?

Welcher Platz im Fahrzeug eignet sich am besten für einen Kindersitz?

Kann man sich darauf verlassen, dass der Airbag wirklich abgeschaltet bzw. deaktiviert wurde?

Stellen Seitenairbags eine Gefahr für mein Kind dar?

Was soll ich tun, wenn mein Kind nicht in seinem Sitz sitzen möchte?

Was soll ich tun, wenn mein Kind einschläft und der Kopf sich stark zur Seite neigt?

Kleine Kinder sollten möglichst lange in rückwärts gewandten Sitzen reisen. Der Umstieg auf einen vorwärts gewandten Sitz sollte erst dann erfolgen, wenn das Kind seinem Sitz entwachsen ist oder es mit seinem Kopf über das obere Ende des Sitzes hinausreicht. Es empfiehlt sich, dass Kinder bis zum Alter von drei Jahren rückwärts gewandte Sitze benutzen, vorzugsweise aber länger. Je älter ein Kind, desto kräftiger sein Hals. Und je größer es ist, desto kleiner ist der Kopf im Verhältnis zum restlichen Körper. Dass es seine Beine nicht voll ausstrecken kann, hat keinen Einfluss auf die Sicherheit des Kindes.

Weil der Hals eines Kindes den Belastungen, wenn der Kopf bei einem Frontalaufprall nach vorne geschleudert wird, nicht standhalten kann. In einem vorwärts gewandten Sitz ist der Hals starken Kräften ausgesetzt. In einem rückwärts gewandten Sitz dagegen werden diese Kräfte auf den ganzen Rücken und den Kopf des Kindes verteilt. Die bei einem Heckaufprall entstehenden Kräfte sind im Allgemeinen nicht ganz so stark.

Kaufen Sie einen Sitz, der für Ihr Fahrzeugmodell geeignet und bequem für Ihr Kind ist und die gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes erfüllt.

Halten Sie sich genau an die jeweiligen Anweisungen. Isofix ist ein standardisiertes Befestigungssystem, das den Einbau von Kindersitzen in Fahrzeugen häufig erleichtert. Bei Problemen wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie den Sitz erworben haben. Viele Volvos verfügen über andere Formen der Sitzbefestigung im Boden.

In einem Volvo sind die Sitzplätze aller Passagiere gleichermaßen sicher. Doch vermutlich wird Ihre Entscheidung von anderen Faktoren beeinflusst. Viele haben ihr Kind gerne in Reichweite, d. h. auf dem Beifahrersitz. Wenn jedoch der Beifahrer-Airbag aktiviert ist, darf der Kindersitz auf keinen Fall dort installiert werden. In diesem Fall bleibt die Rückbank als einzige Option. In manchen Fahrzeugen lässt sich der Beifahrer-Airbag bei Bedarf abschalten. Unter Umständen weist Ihr Fahrzeug einen entsprechenden Schalter auf – Anweisungen finden Sie im Betriebshandbuch. Die Alternative besteht darin, den Airbag in einer Vertragswerkstatt dauerhaft abschalten zu lassen. In einigen Ländern wie den Vereinigten Staaten muss eine spezielle Genehmigung eingeholt werden, bevor ein Airbag deaktiviert werden darf.

Ja, die Abschaltung des Beifahrer-Airbags von Volvo ist sehr zuverlässig. Vergewissern Sie sich jedoch, dass der Schalter sich wirklich in der OFF-Position befindet. Es besteht auch die Möglichkeit, den Airbag in einer Vertragswerkstatt dauerhaft abschalten zu lassen. Wenn Sie Zweifel haben, ob der Airbag tatsächlich abgeschaltet ist, wenden Sie sich an Ihre Vertragswerkstatt. Prüfen Sie die Optionen für Ihr Fahrzeug und die Bestimmungen, die in Ihrem Land gelten.

Nein. Volvo Seitenairbags sind so ausgelegt, dass sie Ihr Kind bei einer Kollision nicht gefährden, sofern es in einem geeigneten rückwärts gewandten Kindersitz reist. Schnallen Sie Ihr Kind also immer richtig an.

Machen Sie eine Pause.

Wenn es das Kind nicht stört, sieht es wahrscheinlich schlimmer aus, als es ist. Wenn es Sie beunruhigt, können Sie jederzeit anhalten und den Kopf des Kindes mit einem Kissen stützen.

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Wann empfiehlt sich für mein Kind der Umstieg auf ein vorwärts gewandtes Rückhaltesystem?

Worauf sollte ich bei der Wahl eines Gurtkissens (mit oder ohne Rückenlehne) achten?

Ist ein Gurtkissen genauso gut wie ein Gurtkissen mit Rückenlehne?

Wie legt man den Sicherheitsgurt richtig an?

Darf ein Kind statt auf einem Gurtkissen auf einem normalen Kissen sitzen, zum Beispiel in einem fremden Fahrzeug?

Ist es in Ordnung, wenn das Kind stattdessen auf dem Schoß eines Erwachsenen Platz nimmt?

Welcher Sitz im Fahrzeug ist der sicherste?

Wie groß muss ein Kind sein, damit es auf dem Beifahrersatz mitfahren darf, wenn dessen Frontairbag nicht abgeschaltet oder deaktiviert wurde?

Wie lange sollen Kinder auf einem Gurtkissen Platz nehmen?

Was soll ich tun, wenn mein Kind nicht auf dem Gurtkissen sitzen möchte?

Wenn das Kind dem rückwärts gewandten Sitz entwachsen ist, d. h., wenn es mit dem Kopf das obere Ende des Kindersitzes erreicht bzw. darüber hinausreicht (je nach Typ des Sitzes). Das Kind sollte mindestens drei Jahre alt sein, besser noch älter.

Kaufen Sie einen Sitz, der für Ihr Fahrzeugmodell geeignet und bequem für Ihr Kind ist und die gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes erfüllt.

Für kleinere Kinder ist ein Gurtkissen mit Rückenlehne in der Regel bequemer für die Beine. In Fahrzeugen ohne Kopfstützen bietet ein Gurtkissen mit Rückenlehne zusätzlichen Halt für den Kopf. Verfügt die Rückenlehne oben über seitliche Stützpolster, können diese dazu beitragen, dass das Kind im Schlaf aufrechter und sicherer sitzt. Ansonsten bieten Gurtkissen, ob mit oder ohne Rückenlehne, das gleiche Maß an Schutz, vorausgesetzt der Sicherheitsgurt liegt richtig am Körper des Kindes an.

Der Schultergurt sollte quer über die Schulter, nahe am Hals, nach unten führen. Es macht nichts, wenn der Gurt teilweise am Hals des Kindes anliegt. Gefährlich dagegen ist es, wenn der Gurt zu weit außen an der Schulter getragen wird. Im schlimmsten Fall kann das Kind bei einem Unfall mit dem Oberkörper oben über den Gurt hinausrutschen. Aus dem gleichen Grund dürfen Sie niemals zulassen, dass Ihr Kind den Schultergurt unter beiden Armen trägt. Der Beckengurt muss an den Hüften, über den Oberschenkeln getragen werden. Bei den meisten herausnehmbaren Gurtkissen muss der Gurt unter die vorstehenden Stützpolster am Kissen geklemmt werden. Andernfalls kann er vor den Bauch des Kindes hochrutschen und bei einer Kollision innere Verletzungen verursachen. Weder Schulter- noch Beckengurt dürfen zu locker sitzen. Achten Sie beim Anschnallen des Kindes darauf, dass sie straff anliegen.

Nein. Ein normales Kissen ist zu weich. Bei einem Unfall könnte es nach vorne rutschen oder zusammengedrückt werden. Für das Kind bestünde die Gefahr, unter dem Gurt hindurchzurutschen. Objekte wie etwa Telefonbücher sind ebenfalls keine Alternative.

Nein. Kinder sollten niemals auf dem Schoß von Erwachsenen reisen. Jedes Kind benötigt einen eigenen Platz im Fahrzeug und ein geeignetes Rückhaltesystem.

In einem Volvo sind alle Sitze für Kinder gleichermaßen sicher, sofern ein geeignetes Kinderrückhaltesystem Verwendung findet. Die einzige Ausnahme hiervon bildet der Beifahrersitz, wenn dessen Airbag nicht abgeschaltet oder deaktiviert wurde. Kein Kind unter 1,40 m sollte jemals auf einem Sitz mit aktiviertem Frontairbag reisen.

1,40 m.

Die Angabe einer genauen Obergrenze ist schwierig. Die modernen Gurtkissen sind für Kinder bis zu einer Körpergröße von 1,40 m (bis zu einem Alter von ca. zehn Jahren und einem Gewicht von 36 kg) getestet und zugelassen. In den meisten Ländern gelten jeweils eigene Vorschriften und Ausnahmen. Das Wichtigste in puncto Unfallsicherheit ist, dass der Beckengurt ordnungsgemäß an den Hüften getragen wird, selbst wenn das Kind bereits längere Zeit im Fahrzeug sitzt und hin- und herrutscht. Es darf nicht die Gefahr bestehen, dass der Gurt bei einem Unfall nach oben vor den Bauch rutscht. Einzubeziehende Faktoren sind die Größe des Kindes (Körpergröße und Hüftgröße), das Alter (Ausbildung der Hüfte) und die jeweilige Gurtgeometrie des Fahrzeugs. Unserer Unfallforschung zeigt, dass Kinder bis zu einem Alter von zehn Jahren auf einem Gurtkissen Platz nehmen sollten, dass aber auch 11- und 12-Jährige davon profitieren.

Überzeugen Sie es davon, dass es zu seinem eigenen Besten ist.