Lifestyle

Das Gesicht der Zukunft

Klar, exquisit und elegant, die erste Armbanduhr aus der Designabteilung von Volvo Cars ist ein Paradebeispiel skandinavischen Designs.

September 2017

Ebenso wie ein Fahrzeug ist auch eine Uhr zugleich Technik und Design. «Man kann nicht einfach darauf los entwerfen», erklärt Petter Hillinge, Designer bei Volvo Cars und Schöpfer der ersten Armbanduhr von Volvo Cars. «Eine Uhr wird erst konstruiert und dann folgt das Design. Sie muss in Schichten aufgebaut werden, je nachdem, was sich im Innern bewegt und wie das Armband befestigt werden soll. Diese Aspekte bestimmen die Machart und das Aussehen der Uhr.»

Das war der Ausgangspunkt für die Arbeit des Designteams von Volvo Cars. Entgegen dem Trend zu Uhren, deren Gesicht, das Zifferblatt, immer grösser wird, wollte Thomas Ingenlath, Vice President of Design bei Volvo Cars – und passionierter Uhrensammler – es kleiner machen, um eine elegante Uhr zu schaffen. «Uhren werden wieder kleiner, nicht grösser», meint Petter. «Lange Zeit wurden sie immer grösser, aber der Trend wendet sich gerade, und wir wollten die Uhr leichter und eleganter gestalten. Ausserdem bevorzugte Ingenlath fein gearbeitete, aber nicht zu komplizierte Details, und die Uhr sollte für Männer und Frauen tragbar sein.

Das Ergebnis: eine Uhr, die ganz klar schwedisch ist – minimalistisch, ohne kalt zu wirken, mit eleganten Details, die dem Design Raum lassen. Der markante Kontrast zwischen Gehäuse, Zifferblatt und Zeigern weckt Interesse, ohne zu stören. Die Details sind stark und können deshalb auf ein Minimum reduziert werden – eine weiterer grundlegender Bestandteil von skandinavischem Design – um klare Linien zu schaffen. Und es findet sich sogar ein direkter Verweis auf die neue Fahrzeuggeneration von Volvo im Rautenmuster der Krone; es nimmt das Muster des Schalthebels der 90er-Baureihe auf. 

Uhren werden wieder kleiner, nicht grösser. Wir wollten etwas Leichteres, Eleganteres schaffen.

Petter Hillinge

Designer bei Volvo Cars

Um das Gehäuse kleiner wirken zu lassen, verlieh ihm das Designteam rundum eine sanften Bogen, was den Durchmesser der Kante optisch verringert. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass die Zeiger leicht zugespitzt verlaufen – häufig bei klassischen Uhren zu finden – um das Zifferblatt leichter wirken zu lassen. 

Im skandinavischen Design spielen natürliche Farben und Materialien eine wichtige Rolle. Das Armband besteht aus pflanzlich gegerbtem schwedischem Leder. Das vegetabile Verfahren ist sanfter als die Chromgerbung und ergibt eine weiche, natürliche Oberfläche, die mit dem Alter immer schöner wird und eine andere Patina bekommt, je nachdem, wie die Uhr getragen wird. 

«Wir haben ein Stück mit Charakter geschaffen, sehr skandinavisch und tragbar», meint Petter zur fertigen Uhr. «Sie ist wunderschön, und wir sind stolz darauf.»

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