Einparkhilfe

Aktive Einparkhilfe (PAP)* - Begrenzungen

Aktualisiert 7/23/2018

Die aktive Einparkhilfe (PAP – Park Assist Pilot) unterstützt den Fahrer beim Parken, indem es zunächst prüft, ob der Platz ausreicht und anschließend das Lenkrad dreht und das Fahrzeug in die Lücke lenkt.

Die PAP-Sequenz wird abgebrochen:

  • wenn das Fahrzeug schneller als 7 km/h (4 mph) fährt
  • wenn der Fahrer das Lenkrad bewegt
  • bei einem Eingriff der ABS

    (Anti-lock Braking System) - Antiblockiersystem.

    - oder ESC

    (Electronic Stability Control) – Elektronische Stabilitätskontrolle.

    -Funktion – z. B. wenn ein Rad auf glatter Fahrbahn die Traktion verliert.

Eine Textmitteilung informiert darüber, warum die PAP-Sequenz abgebrochen wurde.

Hinweis

Durch Schmutz, Eis oder Schnee auf den Sensoren wird ihre Funktion eingeschränkt und eine Messung u.U. verhindert.

Wichtig

Unter bestimmten Bedingungen kann PAP keine Parklücke finden - eine Ursache hierfür kann sein, dass die Sensoren von externen Geräuschquellen gestört werden, die die vom System genutzten Ultraschallfrequenzen abgeben.

Beispiele solcher Quellen sind u.A. Signalhörner, nasse Reifen auf Asphalt, pneumatische Bremsen, Auspuffgeräusche von Motorrädern uvm.

Zu beachten

Der Fahrer sollte sich stets bewusst sein, dass es sich bei der aktiven Einparkhilfe keineswegs um eine unfehlbare vollautomatische Funktion, sondern lediglich um ein Hilfsmittel handelt. Deshalb muss der Fahrer bereit sein, das Einparken abzubrechen. Es gibt auch einige Details im Zusammenhang mit dem Parken, die zu bedenken sind, wie:

  • PAP geht von dem an aktuellen Platz geparkten Fahrzeug aus. Ist dieses ungeeignet geparkt, können z. B. Reifen und Felgen des eigenen Fahrzeugs an Bordsteinkanten beschädigt werden.
  • PAP ist für das Parken auf geraden Straßen konstruiert - nicht in Kurven oder an scharfen Biegungen. Achten Sie deshalb darauf, dass das Fahrzeug parallel zur Parklücke steht, wenn PAP den Platz misst.
  • Auf schmalen Straßen können nicht immer Parklücken angeboten werden, da der für das Manövrieren erforderliche Raum fehlt - es kann ggf. hilfreich sein, so nah wie möglich auf der Straßenseite zu fahren, auf der die Parklücke vermutet wird.
  • Es ist zu bedenken, dass die Fahrzeugfront während des Einparkmanövers in den Gegenverkehr ausschwenken kann.
  • Gegenstände, die höher liegen als der Erfassungsbereich der Sensoren werden beim Berechnen des Einparkmanövers nicht eingeschlossen, was u.U. dazu führen kann, dass PAP zu früh in eine Parklücke lenkt - deshalb sollten derartige Parklücken vermieden werden.
  • Der Fahrer trägt die Verantwortung dafür, dass sich die von PAP angebotene Parklücke für das Einparken eignet.
  • Zugelassene Reifen

    "Zugelassene Reifen" sollten hinsichtlich Typ und Fabrikat den Reifen entsprechen, die bei der Auslieferung ab Werk ursprünglich montiert sind.

    mit dem richtigen Reifendruck verwenden - da dies PAPs Einparkvermögen beeinflusst.
  • Kräftiger Regen oder Schneefall kann zur Folge haben, dass die Parklücke nicht korrekt ausgemessen wird.
  • Von der Benutzung von PAP bei montierten Schneeketten oder montiertem Reserverad wird abgeraten.
  • PAP darf nicht verwendet werden, wenn Ladegut über die Fahrzeugkontur hinausragt.

Wichtig

Der Wechsel zu einer anderen zugelassenen Felgen- und/oder Reifendimension kann einen veränderten Reifenumlauf mit sich bringen. Das bedeutet, dass ggf. die Parameter des PAP-Systems neu eingestellt werden müssen. Ziehen Sie eine Werkstatt, vorzugsweise eine Volvo-Vertragswerkstatt, zu Rate.

Wartung

Die PAP-Sensoren sind in den StoßstangenAchtung! Die Abbildung ist schematisch – Einzelheiten können je nach Fahrzeugmodell abweichen. angeordnet – 6 vorn und 4 hinten.

Die PAP-Sensoren sind in den Stoßstangen

Achtung! Die Abbildung ist schematisch – Einzelheiten können je nach Fahrzeugmodell abweichen.

angeordnet – 6 vorn und 4 hinten.

Damit die PAP-Funktion ordnungsgemäß funktioniert, müssen ihre Sensoren regelmäßig mit Wasser und Autoshampoo gereinigt werden.


Hat dies Ihnen geholfen?