XC90 präsentiert … das Gefühl von Kontrolle

Maria Björler ist Produktmanagerin für moderne Fahrassistenzsysteme bei Volvo Cars. Wenn sie nicht gerade neue Technologien, wie den Glätte-Alarm SRA, entwickelt, trainiert sie für Triathlon- und Swimrun-Wettkämpfe Hier ist ihre Geschichte.

INTERVIEWS: IAN DICKSON | PHOTOS: JOHAN WEDENSTRÖM

Seit ihrer frühsten Jugend hat Maria Björler Angst vor offenem Wasser – eher ungewöhnlich für eine Triathlon-Sportlerin. «Als ich das erste Mal im Meer geschwommen bin, hatte ich furchtbare Angst», meint Maria, die bei Volvo Cars Produktmanagerin für moderne Fahrassistenzsysteme ist. «Ich war fest überzeugt, sterben zu müssen. 100 Meter bin ich geschwommen, und das war die grösste Überwindung meines Lebens.»

Um diese Angst zu besiegen, musste Maria körperlich und psychisch trainieren. Die Angst kommt zwar noch gelegentlich hoch, aber inzwischen kann Maria mental damit umgehen. «Das gibt mir den Antrieb, um weiterzumachen», erklärt sie. «Dieses Sicherheitsbedürfnis sitzt bei mir wahrscheinlich einfach tief. Mein Vater arbeitete in der Sicherheitsabteilung von Volvo Cars, und als ich klein war, fuhr er keinen Millimeter, ehe wir nicht alle unsere Sicherheitsgurte angelegt hatten.»

Marias Weg zum ersten Triathlon – der Halb-Ironman in Dänemark letztes Jahr – war lang und steinig. Die Vorbereitung auf zwei Kilometer Freiwasserschwimmen, gefolgt von 90 km Radfahren und 21 km Laufen, ist sehr aufwändig. Und es braucht eine schier unerbittliche Entschlossenheit und die Fähigkeit zur Überwindung der Angst, die jeden überfallen kann, der sich dieser Aufgabe stellt.

Im Wasser wird es sehr eng unter den Schwimmern, da wird man schnell nervös», sagt Maria. «Es ist kein Platz, überall sind Arme und Beine, und man bekommt viele Tritte ab. Eine riskante Situation, und ich musste sehr an meiner inneren Ruhe arbeiten, um mich dort sicher zu fühlen.»

Maria begann 2014, an Schwimmwettbewerben teilzunehmen, anfangs bei Swimruns, einer Disziplin, die Anfang der Nullerjahre in Schweden entstand. Es ist ein Querfeldeinrennen mit abwechselnd Wildwasserschwimmen und Laufen. Anders als bei verwandten Disziplinen wird beim Swimrun zwischen den Etappen nicht die Kleidung gewechselt. Das bedeutet Laufen im Schwimmanzug, mit Schwimmbrille und Schwimmkappe, und sogar Schwimmen in Laufschuhen – eine besondere Herausforderung.

«Im offenen Wasser zu schwimmen, ist etwas ganz Anderes als im Becken», meint Maria und blickt auf den See Vastra Nedsjön, eine halbe Autostunde westlich von Göteborg. «Es ist dunkel, kalt, rau. Aber wenn man es geschafft hat, ist das ein unbeschreibliches Gefühl, als könne man alles auf der Welt schaffen. Ich bin so froh, diese Angst überwunden zu haben.»

Wenn Maria ihren Neoprenanzug anzieht, ist er für sie wie eine Rüstung. Es mag an ihrer Arbeit bei Volvo Cars liegen, dass sie immer an Sicherheit denkt, ob beim Training oder im Wettbewerb. Wenn sie alleine schwimmt, hat Maria zum Beispiel immer eine Sicherheitsboje dabei.

«Mein Vater ist sehr stolz auf meine Arbeit bei Volvo Cars», sagt Maria. Während seiner Tätigkeit dort war er für passive Sicherheit zuständig – also Schutzmechanismen bei einem Unfall. Ich arbeite nun an Technologie der nächsten Generation, die hilft, Unfälle von vornherein zu vermeiden. Bei der Arbeit ist meine Einstellung ähnlich wie beim Schwimmen, unüberwindbare Herausforderungen gibt es nicht. Es findet sich immer eine Lösung.»

Zu den Lieblingstechnologien von Maria zählt das Konzept «vernetzte Sicherheit» mit seinen cloudbasierten Funktionen Glätte-Alarm und Warnblink-Alarm. Beide Funktionen sind für Kunden in Europa verfügbar und erlauben es Fahrzeugen, in Echtzeit über die Cloud zu kommunizieren, um die Fahrer vor potenziellen Gefahren auf der Strecke zu warnen.

«Ich glaube, wir hier in Schweden haben ein ganz besonderes Sicherheitsempfinden», meint sie. «Das hat wahrscheinlich mit unserem Gemeinschaftsgefühl zu tun, wir kümmern uns umeinander.»

Und damit erhebt sich Maria, blickt auf die riesige Wasserfläche des Sees, richtet die Schwimmbrille und geht behutsam und festen Schrittes ins Wasser.

Connected Safety

• Unsere Technologie für vernetzte Sicherheit nutzt Konnektivität, um Sicherheitsdaten in Echtzeit über die Cloud an andere Fahrzeuge und Behörden weiterzuleiten, damit alle sicherer unterwegs sind.

• Der Glätte-Alarm Slippery Road Alert erkennt glatte Fahrbahnabschnitte und übermittelt diese Gefahrenwarnung an vernetzte Fahrzeuge und Strassenbehörden.

• Der Warnblink-Alarm Hazard Light Alert warnt mit cloudbasierter Technologie, wenn ein anderes Fahrzeug in der Nähe das Warnblinklicht eingeschaltet hat, sodass Sie mögliche Gefahren vorweg nehmen und gegebenenfalls Geschwindigkeit und Fahrstil anpassen können.

• Vernetzte Sicherheit (Connected Safety) ist aktuell in Schweden und Norwegen verfügbar und wird 2019 stufenweise in mehr europäischen Ländern eingeführt.