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Licht ist unser ständiger Begleiter. Es weckt uns auf, bestimmt unseren Rhythmus und gibt uns Orientierung. Es schützt uns, wärmt uns, macht Leben überhaupt möglich. Und: Ohne Licht gäbe es keine moderne Mobilität.
Sicherheit
EX90

Warum Licht im Auto keine Deko ist und wie cleveres Lichtdesign zum Markenzeichen wird.
Entdecken Sie den Volvo EX90Wie im Leben und im Alltag der Menschen spielt Licht auch im Auto eine zentrale Rolle. Es sorgt vor allem anderem dafür, dass wir sehen und gesehen werden. Ein Scheinwerfer ist im Grunde ein moderner Leuchtturm: Er weist den Weg durch Dunkelheit, Regen oder Schnee und macht sichtbar, was sonst verborgen bliebe.
Doch Licht ist nicht nur funktional. Es hat eine tiefe emotionale Bedeutung. Es spendet Geborgenheit, schafft Atmosphäre und vermittelt Sicherheit. Und Licht gestaltet, es konturiert und verleiht Charakter. Und genau hier setzt Volvo an. Der schwedische Automobilhersteller hat Licht schon früh als mehr verstanden – nicht nur als Sicherheitsfaktor, sondern als Teil der Markenidentität.
Bereits vor über 50 Jahren vereinten bei Volvo die Frontscheinwerfer prägnantes Design mit dem weltweit ersten Tagfahrlicht. Die markanten senkrechten Rückleuchten prägen seit über drei Jahrzehnten die Marke. Und im Jahr 2015 begann mit den ikonischen „Thors Hammer“- Scheinwerfern eine neue Ära: Lichtdesign als klares Erkennungszeichen und als Teil einer übergreifenden Design- und Sicherheitsphilosophie. Von der Leselampe über Matrix-LEDs bis hin zur Ambientebeleuchtung – Licht kann Sicherheit geben, Stimmungen erzeugen und Identität stiften. Licht bei Volvo ist längst mehr als Technik. Heute geht es viel weiter: um Licht als Gestaltungssprache, als Erlebnis und als technische Zukunft.
Von außen betrachtet ist ein Auto immer zuerst ein Bild. Und dieses wird auch durch Licht geprägt. Durch Licht, das die Konturen und Details zur Geltung bringt. Und durch Gestaltung von Licht und Leuchten als wichtigem Aspekt des Exterieur-Designs. Ole-Kristian Bjerke, Component Design Manager & Senior Design Manager (Exterior Design), verantwortet die Außenbeleuchtung aus strategischer Perspektive, also die visuelle Signatur, die Wiedererkennbarkeit und die Balance zwischen Ästhetik, Technik und Sicherheit.

Seit 2011 bei Volvo Cars, konzentriert Ole-Kristian Bjerke sich als Component Design Manager & Senior Design Manager im Exterieur Design auf Designkohärenz, Technologie-Integration und Markenidentität.
„Produktdesign ist ein strategischer und kreativer Prozess“, erläutert er. „Es geht nicht nur darum, aus ästhetischer Sicht schöne Produkte zu schaffen. Es geht darum, Produkte zu entwickeln, die sowohl ansprechend als auch funktional sind – und die über den Anspruch an ein sicheres, modernes Fahrzeug hinaus den Bedürfnissen unserer Nutzer gerecht werden.“ Engagiert beschreibt Ole-Kristian Autos als komplexe Produkte, deren Komponenten in ihrer Entwicklung neben ästhetischen und technischen Faktoren auch verschiedenste Vorgaben wie Gesetzgebung, Rentabilität oder Nachhaltigkeit erfüllen müssen. „In gewisser Weise sind Autos eine Zusammensetzung aus vielen Produkten, darunter auch Beleuchtung. Die perfekte Kombination all dieser Aspekte zu definieren und dabei immer wieder als Marke Volvo aufzutreten, darin liegt die Stärke unserer Fahrzeuge.“
»Man sieht sofort, dass ein Volvo hinter einem fährt.«
| Ole-Kristian Bjerke
Die Natur Schwedens hat ebenfalls Einfluss auf die Produkte und prägt die Marke seit jeher „Licht ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. In Skandinavien werden die vier Jahreszeiten stark vom Licht beeinflusst“, erklärt Ole-Kristian. „Das Herkunftsland hat auch in dieser Hinsicht die Prioritäten von Volvo geprägt: Beleuchtung ist Teil der Sicherheits-DNA.“

Ole-Kristian Bjerke ist stolz auf die geschaffene Lichtsignatur: „Sie verleiht uns eine einzigartige Präsenz auf der Straße.“
Dank des besonders langen und breiten Leuchtbilds gewähren die Scheinwerfer in jeder Situation eine optimale Sicht. In erster Linie ein sicherheitsorientiertes Beleuchtungsmerkmal, sorgt seine T-förmige LED-Geometrie für eine gleichmäßige Ausleuchtung des seitlichen und nahen Sichtfelds des Fahrers und bietet zugleich eine unverwechselbare Scheinwerfer-Silhouette. Um eine Lichtsignatur zu entwickeln, die sofort als „Volvo“ erkennbar ist und gleichzeitig maximale Sicherheit bei Dunkelheit bietet, bedarf es der Kombination dreier Faktoren, so Ole-Kristian: „Silhouettenerkennung, Lichtintensität und Blendschutz. Es beginnt mit der Kreation im Exterieur-Design, dann übersetzen Lichtingenieure die Form in Linsen, Reflektoren und LED-Anordnungen entsprechend den Sicherheitsstandards. Das Design wird unter dem Aspekt der Sichtbarkeit für den Fahrer und der adaptiven Steuerungslogik weiter verfeinert. Die endgültige Signatur repräsentiert die Marke und ist zugleich ein hochwertiges Sicherheitssystem.“
Die Ursprünge des heutigen Designs liegen in der Volvo Historie, wie Ole-Kristian erklärt: „Die kantigen Scheinwerfer des Volvo 240 mit erstmaligem Tagfahrlicht setzten 1974 neue Sicherheitsstandards. Volvo brachte damit das Tagfahrlicht schon 37 Jahre, bevor DRL (Daytime Running Lights) zur EU-Vorschrift wurde, auf den Markt. Das war Prägnanz und Innovation vereint!“ Und die Scheinwerfer des Volvo 240 – mit der Zweiteilung von Tagfahrleuchte und Blinker und einer an ein T erinnernden Form – inspirierten zur ersten Generation des Thors-Hammer-Designs, das 2015 mit horizontal geteiltem Hammer erstmals auf den Markt kam. „Die heutigen Fahrzeuge führen diese Tradition mit den Thors-Hammer-Scheinwerfern fort – und sind zu einem Markenzeichen des Volvo Designs geworden.“

Immer weiterentwickelt, aber seit 1993 das Markenzeichen von Volvo: vertikale Rückleuchten wie aktuell beim Volvo EX60, dem Volvo EX30, dem Volvo ES90 oder dem abgebildeten Volvo EX90.
Auch die Rückleuchten erzählen diese Geschichte. „Unsere vertikalen Rückleuchten, die erstmals 1993 im Volvo 850 Kombi eingeführt wurden, sind ein sehr starkes Erkennungsmerkmal und finden sich heute in allen unseren SUV und Kombis wieder.“ Für Ole-Kristian ist diese Entwicklung mehr als nur eine Designfrage. „Es ist eine sehr starke und in gewisser Weise poetische Botschaft, dass das Lichtdesign, das die Menschen sehen und als Volvo erkennen, auf Sicherheit basiert.“
Besonderen Wert legt der Design Manager auf die konsistente Gestaltung: Zum Premium-Anspruch gehört eine kohärente Designsprache, Front- und Heckbeleuchtung müssen zusammenpassen, tags wie nachts. „Es ist wichtig, dass die Leuchten ein natürlicher Bestandteil der gesamten Komposition des Außendesigns sind.“ Im Dunkeln rückt der Sicherheitsaspekt zwar verstärkt in den Fokus. „Aber auch eine starke visuelle Identität in der Nacht spielt eine wichtige Rolle für die Wiedererkennbarkeit der Marke.“
Für Ole-Kristian sind Lichtelemente niemals Spielerei, wie klein oder dezent sie auch erscheinen mögen. Sie haben alle eine klare Funktion: Sie schaffen eine emotionale Brücke zwischen Fahrer und Fahrzeug. Und sie zeigen: „Licht ist keine oberflächliche Zutat, sondern ein Teil des Markenkerns, der Sicherheit sichtbar macht.“

Wie sie heute Licht bei Volvo Cars gestalten, davon erzählen Ole-Kristian Bjerke, Senior Design Manager, Ebba Falk von Koch, Illumination Designerin, und Boštjan Belšak, Expert Studio Engineer, im Showroom des Volvo Design Centers in Göteborg (v. r. n. l.)

Seit 2017 bei Volvo Cars, ist Boštjan Belšak als Expert Studio Engineer spezialisiert auf Beleuchtungskonzepte und die technische Umsetzung von Beleuchtungssystemen.
Während Designer Linien und Formen entwerfen, sorgt Boštjan Belšak dafür, dass diese Visionen auch technisch umsetzbar sind. Als Expert Studio Engineer bei Volvo arbeitet er an der Schnittstelle von Design, Ingenieurwesen und Produktion. Boštjan denkt in Parametern wie Lichtintensität, Reichweite und Energieeffizienz und hat dabei immer die Sicherheitsstandards im Blick.
Für viele Menschen sind Scheinwerfer einfach nur „Licht am Auto“. Die Geschichte der Automobilbeleuchtung ist jedoch vielseitig und reicht bis ins Jahr 1913 zurück, als die Firma Bosch ihr erstes Beleuchtungssystem auf den Markt brachte. Die extrem schnell wachsende und sich weiterentwickelnde Technik begeistert Boštjan. Auf die Entwicklung der letzten Jahre blickend, hat er einen Favoriten: „Ich denke, dass die Erfindung der Leuchtdiode (LED) ein wichtiger Meilenstein war. Diese lichtemittierenden Halbleiter-Bauelemente ermöglichen uns ein ganz anderes Sehen. Danach war und ist die Entwicklung der Beleuchtungstechnik exponentiell.“
Ein weiterer zentraler Fortschritt ist für Boštjan daher die ADB-Technologie (Adaptive Driving Beam). Bereits 2013 hat Volvo den intelligenten Fernlicht-Assistenten mit dynamischer Reichweitensteuerung implementiert. Beim adaptiven Fernlicht wird dieses automatisch an die Umgebung angepasst, um die Sicht des Fahrers zu verbessern und gleichzeitig andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Das System nutzt Kameras und LEDs, um Scheinwerfer oder Rückleuchten der Fahrzeuge zu erkennen und dann entsprechend Bereiche im Lichtstrahl gezielt auszuleuchten und den Gegenverkehr oder vorausfahrende Fahrzeuge intelligent auszublenden. „Für mich ist es eines der besten Dinge der letzten Jahre. Dass man bei Dunkelheit mit eingeschaltetem Fernlicht fahren kann, dessen Regulierung vom Auto übernommen wird und man automatisch die blendfreien Zonen erhält, ist ein Meilenstein in Sachen Komfort und Sicherheit“, betont Boštjan.

Boštjan Belšaks Arbeit ist die Brücke zwischen Design und Technik. Der Fokus ist klar: „Bei Volvo gehen wir in Sachen Sicherheit keine Kompromisse ein.“
Und so hat die optimale Anpassung der Beleuchtung einen hohen Stellenwert bei Volvo. „Unser System der ‚adaptiven Frontbeleuchtung‘ bedeutet, dass man eine unterschiedliche Lichtverteilung in verschiedenen Gebieten oder unter verschiedenen Bedingungen erhält“, erklärt Boštjan. „Also zum Beispiel bei nebligem Wetter oder wenn man in die Stadt fährt. Eine unterschiedliche Ausleuchtung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit sind Stadt-, Land- und Autobahnlicht. Durch Kamera, Sensoren und Software gesteuert, erfolgt für verschiedene Fahrszenarien eine automatische Anpassung von Lichtstrahlform, Intensität und Reichweite.“ Den Unterschied bei der Schweinwerfer-Technik macht hierbei die LED-Matrix, bei der die in einem Raster angeordneten LEDs individuell angesteuert werden können. „Das LED-Matrix-System war der Wegbereiter für die ADB-Funktionalität. Dass das Licht gezielt angepasst werden kann, ermöglicht intelligente adaptive Lichtsysteme.“
Ein „Hallo“ auf Schwedisch, ausgedrückt auf Volvo Art: Mit einer besonderen Lichtsequenz begrüßt das Premium-Fahrzeug seine Fahrerinnen und Fahrer.
Was die Zukunft des Lichts in der Automobilwelt betrifft, so sieht Boštjan vor allem eine verstärkte Weiterentwicklung der Technik, insbesondere bei Frontschweinwerfern, die noch mehr Sicherheitsnetze ermöglichen. Und Software wird eine immer größere Rolle spielen. „Software wird in der Entwicklung viel ermöglichen. Sie wird die Lichtfunktionen verbessern, Licht wird intelligenter und es wird zu einer nahtlosen Benutzererfahrung beitragen. Und das ist uns wichtig. Wir wollen unseren Kunden unabhängig von der Umgebung und dem Fahrszenario die bestmögliche Beleuchtung ihres Fahrzeugs bieten. Dafür nutzen wir die neueste Technik. Aber das soll für unsere Kunden sozusagen lautlos laufen – mit Licht, das einfach da ist und optimal unterstützt.“
Trotz aller Technik bleibt für Boštjan die Faszination deutlich spürbar. „Die Arbeit mit Außenbeleuchtung in der Automobilbranche bedeutet, Grenzen zu verschieben. Das heißt, dass man immer ein bisschen Adrenalin spürt und es nie langweilig wird.“
»Software wird die Funktionen verbessern, Licht wird intelligenter.«
| Boštjan Belšaks
Licht als Einladung. Wer sich seinem neuen Volvo mit dem Schlüssel nähert, erlebt es sofort: Noch bevor die Tür geöffnet ist, begrüßt einen das Auto mit einem Lichtsignal. Für Ebba Falk von Koch, Illumination Designerin bei Volvo Cars, steckt darin die Essenz ihrer Arbeit. Sie entwickelt Beleuchtungskonzepte für den Außen- und Innenbereich, kreiert Lichtsequenzen und sorgt dafür, dass sich Technik und Emotion zu einem nahtlosen Erlebnis verbinden.
Beim Annäherungslicht wird eine speziell choreografierte Begrüßungslichtsequenz aktiviert, die die Umgebung dezent beleuchtet. „Es entspricht unserem auf den Menschen ausgerichteten Beleuchtungsdesign: Wir möchten, dass man sich willkommen und von Volvo umsorgt fühlt und zudem stolz auf sein Fahrzeug ist“, erklärt Ebba das Willkommensszenario. „Dieser Moment soll ein Gefühl des Vertrauens schaffen, noch bevor man in das Auto einsteigt.“

Ebba Falk von Koch: Als Illumination Designer bei Volvo Cars seit 2024, liegt Ebbas Fokus auf Lichtästhetik und Benutzererfahrung. Sie kombiniert die Facetten des Lichtdesigns miteinander und arbeitet am gesamten Lichterlebnis.
Im Innenraum setzt sich dieses Gefühl fort. Hier geht es nicht nur um Sichtbarkeit, sondern um Atmosphäre. Der Volvo wird zum persönlichen Rückzugsort. „Die Ambientebeleuchtung ist standardmäßig auf wärmere Weißtöne kalibriert. Diese wurden sorgfältig ausgewählt, um eine ruhige, warme und einladende Umgebung zu schaffen, die Stress sanft reduziert und das emotionale Wohlbefinden steigert.“ Dazu gehören kleine, fast unsichtbare Details wie sanfte Lichtlinien an Türverkleidungen, dezente Beleuchtung von Ablagen oder Interaktionspunkten. Alles ist darauf abgestimmt, intuitiv Orientierung zu geben, ohne jemals aufdringlich zu sein. „Wir sehen den Innenraum als sicheren Hafen, in dem sich Fahrer und Passagiere entspannen und wohlfühlen können“, erklärt Ebba mit einer umfassenden Geste. „Wir wollen rundum das Gefühl eines skandinavischen Zuhauses vermitteln. Und Licht ist ein wichtiger Teil dessen.“
»Wir möchten, dass man sich von Volvo umsorgt fühlt.«
| Ebba Falk von Koch
Neben dem funktionalen Zweck, Komfort und psychologischer Sicherheit zählt natürlich auch beim Interieurdesign die Fahrersicherheit: „Bei der Innenbeleuchtung muss die Intensität während der Fahrt geringer sein, damit man sich besser auf die Straße konzentrieren kann. Die Lichtquellen im Interieur dürfen keinesfalls blenden. Wir arbeiten deshalb auch daran, blendfreie Materialien zu verwenden.“ Das ist das Besondere bei Volvo, betont Ebba: „Das Lichterlebnis wird ganzheitlich gedacht. Immer mit einem menschenzentrierten Fokus, informierend und leitend, für echtes Premium-Gefühl – alles in einer nahtlosen Inszenierung.“

Ob warm und wohlig oder kühl und klar, das Interieurlicht kann individuell angepasst werden. Die Farbtöne sind inspiriert von Skandinaviens Natur
Ihre Inspiration zieht Ebba, wie das gesamte Designteam bei Volvo, gern aus der Natur. „Die Ambiente-Themen und die Farbwahl in unseren Fahrzeugen sind direkt von den natürlichen Lichtverhältnissen Skandinaviens inspiriert. Das reicht vom wunderschönen sanften Licht des schwedischen Mittsommers mit hellvioletten und gelben Pastelltönen bis hin zur klaren Schärfe des Lichts entlang der Westküste mit seinen Klippen und dem blauen Himmel.“
Und Ebba weiß: Licht wirkt auf jeden Menschen anders. „Viele empfinden warme Farben als beruhigend, andere bevorzugen Blau- und Türkistöne für Klarheit und Fokussierung.“ Die Farbe des Lichts wird von verschiedenen Personen je nach Geschlecht, Alter und kulturellen Unterschieden unterschiedlich interpretiert. Deshalb entwickelt Volvo verschiedene Themen, die individuell wählbar sind. Eine Form der Personalisierung, die für die Kundinnen und Kunden weltweit immer wichtiger wird. „Wir möchten allen die skandinavischen Volvo Farben und das skandinavische Lichterlebnis bieten, egal wo auf der Welt sie sich befinden. Und dass sie sich immer sicher und wie zu Hause fühlen.“

Ebba Falk von Koch: „In Schweden schätzen wir kluge Beleuchtungslösungen sowohl in unseren Häusern als auch in unseren Fahrzeugen.“
Am Ende unseres Gesprächs im Volvo Design Center in Göteborg wird deutlich: Ihre Perspektiven ergänzen sich und münden in einem gemeinsamen Verständnis. Licht ist für alle drei Experten weit mehr als Technik. Es ist Energiequelle, Kompass, Geborgenheit und Passion.
„Licht macht mich glücklich, weil es reine Energie ist“, sagt Ebba Falk von Koch und beschreibt Illumination als eine fein abgestimmte Choreografie: „Das Zusammenspiel von Außenlicht, Ambientebeleuchtung und Signalfunktionen gleicht einer Orchestrierung, die Harmonie schafft.“ Boštjan Belšak sieht darin vor allem die Basis von Sicherheit: „Ich kann mir ein Leben ohne Licht nicht vorstellen.“ Für ihn zählt die Leistung des Lichts und dass Fahrerinnen und Fahrer bei jedem Wetter zuverlässig sehen und gesehen werden. Und Ole-Kristian Bjerke bringt es auf den Punkt: „Licht ist Leben.“ Mit Blick auf die Marke ist es das Zusammenspiel von Front- und Heck-Lichtdesign, bei Tag und Nacht, das einen Volvo schon aus der Ferne unverwechselbar macht.
Damit diese Balance gelingt, braucht es Teamwork. „Die Entwicklung von Lichtdesign ist – wie die eines ganzen Autos – vergleichbar mit dem Bau eines Hauses“, resümiert Ebba. „Man muss sehr frühzeitig die Architektur planen, damit man weiß, wie alles umgesetzt werden soll. Vor dem Projekt wird viel Arbeit geleistet, und während der Entwicklung und der Umsetzung gibt es an unglaublich vielen Stellen gut zu tun. Das geht nur mit vielen verschiedenen Expertinnen und Experten.“ Und Boštjan ergänzt: „Damit es gelingt, müssen wir uns verstehen, einander zuhören und am Ende dieselbe Sprache sprechen.“ Und Ole-Kristian fasst es zusammen: „Viele verschiedene Aspekte sind miteinander in Einklang zu bringen, entscheidend ist die Zusammenarbeit.“
»Das Zusammenspiel von Außenlicht, Ambientebeleuchtung und Signalfunktionen gleicht einer Orchestrierung.«
| Ebba Falk von Koch
Der Blick nach vorn ist klar: Lichtsysteme werden intelligenter, nachhaltiger und persönlicher. Adaptive Strahlmuster, Software-Updates und neue Lichtsignaturen werden das Fahrerlebnis noch stärker prägen. Oder, wie Ebba sagt: „Die Zukunft ist hell.“