Volvo XC90 T8 TWIN ENGINE AWD: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 2,6 | CO₂-Emission in g/km: 59 | Stromverbrauch in kWh/100km: 16,5 (jeweils kombiniert)

Von Menschen gemacht

Der Mensch im Mittelpunkt

Mehr als einen Kilometer lang – mit einem Gang, der über die gesamte Länge verläuft – und ein Arbeitsplatz für mehr als 6.500 Menschen. Jeden Tag rollen rund 1.200 Fahrzeuge vom Band, von denen jedes einzelne auf Bestellung gefertigt wird.

MATT O’LEARY

Wenn man unser Werk in Göteborg, der Heimatstadt von Volvo, besucht, bekommt man einen perfekten Eindruck davon, was Qualität, Sorgfalt, Teamwork und Training ausmachen – und was es heißt, auf gute Arbeit stolz sein zu können. Wir haben uns die Produktionsanlage und die Arbeitsweise von Volvo angesehen und dabei erfahren, wie die Fahrzeuge, die wir so lieben, auf den Fließbändern Form annehmen.

Das Werk in Göteborg ist ein beeindruckendes Beispiel für akribische Planung und technische Entwicklung im großen Stil. Wer einen Tag in dieser Anlage verbringt, bekommt einen sehr guten Eindruck davon, wie ein Volvo zum Leben erwacht. Angefangen mit einer Rolle Blech und einer Sammlung von Einzelteilen, die alle aus verschiedenen riesigen Lagern innerhalb des Geländes stammen. Man erfährt jedoch auch viel über Teamarbeit, Training, Know-how und eine Arbeitskultur, die der Stadt Göteborg eine ganz neue Dynamik gegeben hat – und einen weiteren Grund, stolz auf sich zu sein.

In den imposanten Gebäuden, die auch die Produktionsanlagen und Werkstätten beherbergen, finden sich außerdem Restaurants, Cafés, Geschäfte und Büroräume. Und vor allem Menschen. Der menschliche Aspekt ist extrem wichtig, wenn man den perfekten Volvo bauen will. Die Menschen, die hier arbeiten, bedienen nicht nur Maschinen und erledigen die Feinarbeit, sondern kontrollieren auch permanent die Qualität der Arbeit und natürlich der Fahrzeuge.

In Form gebracht

Das Presswerk ist der lauteste Teil der Fabrik und fühlt sich am meisten nach Industrie an. Hier werden gigantische Rollen rasiermesserscharfen Metallblechs, die bis zu 20 Tonnen wiegen, abgerollt, zugeschnitten und in Form gepresst. Um sicherzustellen, dass der Prozess jederzeit reibungslos verläuft, ist immer ein Team vor Ort, das die Blechteile kontrolliert, Unebenheiten glättet und die Aufgaben ausführt, die die Maschinen nicht selbstständig übernehmen können.

An dieser Stelle fällt die erste Besonderheit der Arbeitsweise von Volvo auf, auch bekannt als „Right from me“: Jeder Arbeiter gibt ein Teil erst dann aus der Hand oder beendet eine Aufgabe, wenn er sicher ist, dass alles fertig, bereit und in perfektem Zustand ist. Nach einer persönlichen Qualitätskontrolle kommen die Teile dann in die Lackierwerkstatt.

Die Karosserie

Schweißroboter, automatisierte Transportfahrzeuge und mechanische Arme fügen die Teile zu fertigen Karosserien zusammen. Die Menschen, die hier arbeiten, führen das Punktschweißen und andere Feinarbeiten sowie die Qualitätskontrolle durch. Die schweren Arbeiten übernehmen die Maschinen. In diesem Teil der Fabrik erhält jedes Fahrzeug seine ganz eigene Identität in Form einer RFID-Karte, die bestimmt, welche Farbe und Ausstattung dieser Volvo bekommen soll. Hier liegt der Ursprung des Gefühls, das auch den Rest der Produktionsanlage prägt: dass alles nach Bestellung gefertigt wird.

Die Lackierung

In der Lackierwerkstatt ist es sauberer und in manchen Bereichen sogar ruhiger, als man es von einer Fabrik erwarten würde. Hier wird die Karosserie in ein chemisches Bad getaucht. Die Wanne ist lang und sieht aus wie eine Kreuzung aus Autowaschanlage und Achterbahn. Nach dem Trocknen wird die Karosserie dann in ein großes, hell erleuchtetes Lager gebracht, wo die Dichtungen manuell montiert werden. Danach erfolgt die Lackierung durch Airbrush-Roboter und von Hand.

Alles fügt sich zusammen

Die nächste Station ist die Montagestraße: In einem der beeindruckendsten Bereiche des Werks wird die Karosserie mechanisch mit dem Fahrgestell verbunden – die sogenannte „Hochzeit“. Alles Weitere übernehmen die Arbeiter am Fließband.

Während das Fahrzeug das Werk durchläuft, werden alle Komponenten montiert – von den Rädern bis zu den Rückspiegeln. Auch hier wird ein Großteil der schweren Arbeiten von Robotern übernommen. Es ist ein imposanter Anblick, wenn der mechanische, aber zugleich graziöse Arm Armaturenbrett und Fenster innerhalb von Sekunden anbringt. Doch erst wenn man sieht, wie viele Menschen immer wieder in diesen Prozess eingreifen und genau kontrollieren, ob alles sicher und in Ordnung ist, begreift man, wie viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit in jedes einzelne Fahrzeug fließen.

Schon bei der Beobachtung der letzten Kontrollen – bei denen sich ein ganzes Team in die Sitze setzt, die Linien des Fahrzeugs mit der Hand abfährt, die Rückspiegel überprüft und die Gurte testet – wächst das Gefühl der Vorfreude und Aufregung. Vor allem aber der bleibende Eindruck, dass diese Fahrzeuge trotz tausender hocheffizienter Roboter und Maschinen, die schwere Hebearbeiten übernehmen, von Menschen gemacht werden.

„Wir arbeiten so effektiv wie möglich und bemühen uns, Kosteneffizienz und Qualität in Einklang zu bringen.“

ANNELI ERICSSON

Communication Manager VCT Volvo Cars

Aus der Produktion

Anneli Ericsson kennt das Werk in Göteborg wie ihre Westentasche. Sie ist verantwortlich für die Kommunikation und verbringt daher viel Zeit damit, Besucher herumzuführen, ihnen die Belegschaft vorzustellen, Meetings zu arrangieren, Fragen zu beantworten und interessante Fakten zu liefern.

Das ist wohl auch der Grund, warum sie anscheinend jeder kennt. Egal in welchem Teil der Anlage man sich befindet, Anneli kennt jeden, der einem helfen könnte, und findet alles heraus, was man wissen möchte. Mit uns sprach sie darüber, was die Arbeit im Werk so besonders macht.


Wie ist es, im Werk in Göteborg zu arbeiten?

Die meisten lieben es: Wenn man mit den Menschen spricht, die hier arbeiten, hat man das Gefühl, dass sie voll und ganz hinter Volvo stehen und stolz auf ihren Arbeitsplatz sind. Volvo ist ein attraktiver Arbeitgeber. Und es gibt viele Karrieremöglichkeiten: Man kann als Student anfangen, dann einen Vollzeitjob übernehmen, in der Hierarchie aufsteigen und mit besonderen Technologien arbeiten – oder was man sonst gern tun möchte.


Gibt es etwas Besonderes an diesem Werk?

Es ist sehr geschichtsträchtig, wurde ungefähr zur selben Zeit gebaut wie unser Werk in Gent. Doch die Wurzeln unseres Unternehmens liegen hier in Göteborg.


Wie arbeiten die Menschen hier?

Wir arbeiten so effektiv wie möglich und bemühen uns, Kosteneffizienz und Qualität in Einklang zu bringen. Die Mitarbeiter sind wirklich stolz auf die Fahrzeuge, die wir hier produzieren. Und diese werden ständig besser: Sie haben ein einmaliges Design und sind einfach besonders. Wir sind sehr stolz, daran mitgearbeitet zu haben.


Bei Volvo wird viel Wert auf Internationalität und Inklusion gelegt – sowohl allgemein als auch in diesem Werk. Gleichzeitig ist Volvo aber auch ein schwedisches Unternehmen und eine sehr schwedische Marke. Gibt es etwas typisch Schwedisches an der Art und Weise, wie hier im Werk produziert wird?

Das Unternehmen ist sehr auf den Menschen fokussiert – alle Mitarbeiter finden hier immer ein offenes Ohr. Wir bemühen uns, die Arbeitsbedingungen und die Ergonomie ständig zu verbessern. Wir binden alle Mitarbeiter in Aufgaben und Entscheidungen ein. Ich glaube, das ist ziemlich schwedisch – einen Konsens zu finden und jeden miteinzubeziehen.

„Und dann ist da natürlich der Umweltaspekt. Wir versuchen, unseren gesamten Abfall zu recyceln. Die meisten Besucher wundern sich darüber, wie sauber es im Werk ist.Ich bin mir nicht sicher, welche Vorstellungen sie von einer Fabrik haben, aber das hören wir sehr häufig.“

Ist die Öffentlichkeit sehr interessiert daran, was im Werk vor sich geht?

Ja. Wenn man mit den Mitarbeitern im Besucherzentrum spricht, hat man den Eindruck, dass sie jede Viertelstunde eine Werkstour anbieten könnten.


Gibt es besondere Momente?

Im letzten Jahr haben wir einen schwedischen Qualitätspreis gewonnen (den Utmärkelsen Svensk Kvalitet), der uns vom König überreicht wurde. Wir haben speziell für ihn eine Führung organisiert, anschließend gab es eine Zeremonie und ein Mittagessen mit ihm und einigen Gästen. Und Ende des Jahres gab die Popsängerin Sabina Ddumba hier ein Lunch-Konzert. Es wird auch häufig im Werk gedreht, was immer sehr aufregend ist. Und im Spätsommer kam Zlatan Ibrahimović und verbrachte einige Zeit mit der Belegschaft – das war eine ziemlich große Sache.

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