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  • Der Volvo V60 Plug-in Hybrid als 3-in-1-Modell - Weltpremiere mit Hybridautos der nächsten Generation

    21.02.2011
    Der Volvo V60 Plug-in Hybrid als 3-in-1-Modell - Weltpremiere mit Hybridautos der nächsten Generation

    Geneva Motorshow 2011– Wie vereint man die besten Eigenschaften von drei unterschiedlichen Fahrzeugtypen in einer einzigen attraktiven Sportlimousine? Indem man dem Fahrer per Knopfdruck die Wahl lässt, was für ein Auto er fahren möchte: Ein Elektrofahrzeug mit einer Reichweite von 50 Kilometern. Einen höchst effizienten Hybrid mit einem CO2-Ausstoss von durchschnittlich 49 g/km. Ein kraftvolles, dynamische Automobil mit einer kombinierten Leistung von 215 + 70 PS, einem Drehmoment von 440 + 200 Nm und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 6,9 Sekunden. Entdecken Sie den ersten Diesel Plug-in Hybrid der Welt am Automobilsalon in Genf! Ab 2012 wird der Volvo V60 Plug-in Hybrid auf dem Markt eingeführt.


     
    „Dieser Hybrid der zweiten Generation ist die perfekte Wahl für Käufer, die keine Kompromisse eingehen und ein wundervolles, CO2-armes Auto fahren möchten, das zudem noch jede Menge Fahrspass bietet“, erklärt Stefan Jacoby, Präsident und CEO von Volvo Cars. „Die Technologie befindet sich noch immer in der Entwicklungs- und Testphase. Doch dieses Modell geht schon sehr stark in die Richtung dessen, was unsere Kunden erwarten können, wenn der Plug-in Hybrid nächstes Jahr in die Showrooms kommt.“

     

    Plug-in Hybrid mit Dieselmotor
    Die Vorderachse des V60 Plug-in Hybrids wird von einem D5 2,4-Liter-5-Zylinder-Turbodieselmotor angetrieben, der 215 PS stark ist und ein maximales Drehmoment von 440 Nm bietet. Die Hinterachse verfügt über einen sog. „ERAD“ (Electric Rear Axle Drive – einen elektrischen Hinterachsenantrieb) in Form eines 70 PS starken Elektromotors, der seine Energie wiederum aus einem Set von Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 12 kWh bezieht. Ausserdem ist das Fahrzeug mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet.

     

    Umweltfreundlich und doch sportlich
    Der Fahrer wählt seine bevorzugte Fahrweise - Pure, Hybrid oder Power - über drei entsprechende Schalter auf der Armaturentafel aus. Die Interaktion zwischen Dieselmotor und Elektroantrieb wird über ein Kontrollsystem reguliert. „Wenn Sie echte Autofans zu umweltfreundlichem Verhalten bekehren wollen, dann müssen Sie Ihnen ein Modell mit geringen CO2-Emissionen bieten. Mit diesem Modell können sie dann CO2-arm fahren, ohne auf den Adrenalinstoss verzichten zu müssen, der für das eigentliche Glücksgefühl beim Fahren verantwortlich ist“, erläutert Stefan Jacoby. „Der Volvo V60 Plug-in Hybrid besitzt alle typischen Vorzüge eines echten Sportwagens. Wir haben ihn nur noch zusätzlich mit moderner Spitzentechnologie aufgepeppt, die dem Fahrer die Wahl zwischen Null Emissionen, einem höchst effizienten Hybrid oder voller Leistung lässt. Er muss sich dazu nur den passenden Fahrmodus aussuchen.“

     

    Drei verschiedene Temperamente
    Die drei verschiedenen Fahrmodi - Pure, Hybrid oder Power – verleihen dem Plug-in Hybrid auch drei unterschiedliche Charaktere: Im Pure-Modus fährt der Volvo so oft wie möglich nur mit dem Elektromotor. Wurden die Akkus mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen aufgeladen, liegen die CO2-Emissionen bei Null, während die Reichweite maximal 50 km beträgt. Die Reichweite der Batterie hängt auch vom Gelände, vom Klima und vom Fahrstil ab.

     

    Der Hybrid-Modus ist bei jedem Neustart des Wagens voreingestellt. Der Diesel- und der Elektromotor treten hier in eine Wechselwirkung, die dafür sorgt, dass sich Fahrspass und geringer Umwelteinfluss stets perfekt die Waage halten. Die CO2-Emissionen (EU-Wert bei einer Kombination aus Stadt- und Landfahrten) liegen bei 49 g/km, der Dieselverbrauch bei 1,9 l/100 km, und die Gesamtreichweite des Autos bei bis zu 1200 km.

     

    Im Power-Modus wurde die Technologie so optimiert, dass sie das Auto auf Höchstleistungen programmiert. Der Dieselmotor und der Elektromotor erzielen eine kombinierte Leistung von 215 + 70 PS und ein maximales Drehmoment von 440 + 200 Nm. Die kurze 0- 100 km/h-Beschleunigungszeit von nur 6,9 Sekunden verdankt das Modell vor allem der blitzschnellen Drehzahlerhöhung des Elektromotors.

     

    Die meisten europäischen Autofahrer legen pro Tag nicht mehr als 50 Kilometer zurück, indem sie z.B. mit dem Auto zur Arbeit fahren. Bei längeren Fahrten wird der Dieselmotor automatisch zugeschaltet und verleiht dem Auto dieselben Fahreigenschaften und dieselbe Reichweite wie ein konventioneller Hybrid.

     

    Mehrere zusätzliche Optionen und Vorteile 
    Neben diesen drei Fahrmodi bietet der V60 Plug-in -Hybrid noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten und Vorzüge:

    • Der Fahrer hat die Möglichkeit, sich Batteriekapazitäten aufzusparen. So besitzt er die Gewissheit, später, zum Beispiel nach der Ankunft in einer Stadt, mit sauberer Energie bzw. mit Strom zu fahren. Das Auto wird dann zuerst über den Dieselmotor angetrieben, damit die Batterie auch später noch ausreichend aufgeladen ist.
    • Über die AWD-Taste in der Mittelkonsole lässt sich der elektrische Allradantrieb anschalten. An die Stelle der mechanischen Kraftübertragung des konventionellen Allradsystems tritt hier die Kontrolleinheit in der Mittelkonsole, die das Drehmoment auf die diesel-betriebene Vorderachse und die elektrisch-betriebene Hinterachse verteilt.
    • Über das Setup-Menü des Fahrzeugs kann der Fahrer die Entfernung des geplanten Fahrtziels (kurze, mittlere oder lange Route) eingeben. Das Kontrollsystem rechnet dann ein ausgewogenes Verhältnis von Diesel- und Elektro-Antrieb aus, das die CO2–Emissionen für die vorgegebene Distanz so gering wie möglich hält.

     

    Zuhause aufladen
    Der Volvo V60 Plug-in Hybrid wird über eine herkömmliche Steckdose (230V/6A, 10A oder 16A) aufgeladen, die sich am eigenen Haus oder auf einem Parkplatz befinden kann. Die Ladezeit hängt auch von der Stärke des zugeführten Stroms ab. Eine volle Ladung dauert bei 10A etwa 4,5 Stunden. Bei 16A verkürzt sich die Zeit auf 3 Stunden, bei einer 6A-Steckdose verlängert sich die Ladezeit hingegen auf 7,5 Stunden.

     

    Für einen angenehmen Start in den Tag kann der Fahrer während des Aufladevorgangs sogar die Fahrgastzelle vorheizen oder kühlen. Dies bedeutet auch, dass mehr Batteriekapazität für den Antrieb verwendet werden kann. Das Vorheizen/-kühlen wird über einen in das Setup-Menü des Autos integrierten Timer oder per Funk über ein Handy einprogrammiert.

     

    Weisser Speziallack
    Die Karosserie des Volvo V60 Plug-in Hybrid präsentiert sich in einem weissen Speziallack von Dupont – und auch der Innenraum hebt sich durch mehrere unverwechselbare Farben und Details, z.B. die Lederpolster von Elmo, vom Standard Volvo V60 ab. Der Aussenbereich besitzt mehrere Zusatzmerkmale, die den CO2-armen Charakter des Modells hervorheben sollen, etwa die superleichten Räder mit aussergewöhnlich geringem Luftwiderstand und die Pirelli-Reifen mit ihrem Spezialdesign für besonders niedrigen Rollwiderstand.

     

    Die Armaturentafel des Volvo V60 Plug-in Hybrids wurde so verändert, dass sie den Fahrer lückenlos informiert und ihm alle wichtigen Angaben zum Diesel- und Stromverbrauch, den Ladezustand der Akkus, die verbleibende Reichweite und vieles mehr liefert. Ausserdem besteht die Möglichkeit, mit dem Auto über eine mobile App zu kommunizieren. Diese gewährt dem Eigentümer Zugriff auf eine Reihe intelligenter Features, wie etwa der Aufforderung, das Ladekabel einzustecken, wenn dies zu einer bestimmten, vorher festgelegten Zeit nicht erfolgt ist.

     

    Bahnbrechende grüne Technik
    „Volvo Cars hat schon früher bahnbrechende grüne Innovationen eingeführt. So haben wir z.B. den Katalysator mit Lambda-Sonde eingeführt, der inzwischen für Autos aller Art verwendet wird.", sagt Stefan Jacoby. „Mit unserer jüngsten Entwicklungsarbeit haben wir erneut unsere Technologieführerschaft auf dem Gebiet der Umwelttechnik unter Beweis gestellt: Wir sind nämlich die ersten, die die Hybridtechnologie in einer völlig neuen Dimension auf den Markt bringen.“

     

    Und Jacoby weiter: „Dass wir den Elektrizitätserzeuger Vattenfall als Partner gewinnen konnten, stärkt unsere Position natürlich beträchtlich. Damit sind wir sozusagen mitten drin im Geschehen und können die Zukunft auf den Gebieten Saubere Energie und Infrastrukturen aktiv mitgestalten. Darüber hinaus werden wir unseren Kunden einen klimaneutralen Stromversorgungsvertrag anbieten können, wenn unsere Plug-in Hybride in Serie gehen.“

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