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  • Der Volvo V60 Plug-in Hybrid – Vorschau auf das Modell für die Serienproduktion 2012

    21.02.2011
    Der Volvo V60 Plug-in Hybrid – Vorschau auf das Modell für die Serienproduktion 2012

    Geneva Motorshow 2011 – Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 stellt Volvo Cars erstmals seinen Volvo V60 Plug-in Hybrid vor, ein praktisch serienreifes Modell mit einem CO2-Ausstoss von weniger als 50 g/km. Dieser Plug-in Hybrid, der im 2012 auf den Markt erhältlich sein wird, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Volvo Cars und dem schwedischen Energieversorger Vattenfall.


     
    „Kein Industriezweig oder Unternehmen kann die Klima-Herausforderung allein meistern. Unsere Aufgabe ist es, CO2-arme Fahrzeuge zu entwickeln, doch die nachhaltige Gestaltung der Zukunft muss auch von allen Mitgliedern der Gesellschaft gemeinsam ausgehen“, sagt Stefan Jacoby, Präsident und CEO von Volvo Cars. „Dieses Projekt zeigt, dass uns die Zusammenarbeit der Experten aus unterschiedlichen Bereichen den Übergang von einzelnen, CO2-armen Produkten zu einer insgesamt klimafreundlicheren Lebensweise erleichtern kann.“

     

    Im Januar 2007 riefen Volvo Cars und Vattenfall eine industrielle Partnerschaft zur Prüfung und Weiterentwicklung der Plug-in-Technologie ins Leben. Diese bereichsübergreifende Initiative führte zur Gründung eines neuen Gemeinschaftsunternehmens, das auf den Namen „V2 Plug-in-Hybrid Vehicle Partnership“ getauft wurde.


     
    Voller Fahrspass mit nur halb so viel CO2-Emissionen
    Die Entwicklungsarbeit wurde gemeinsam finanziert. Jetzt ist das Projekt soweit gediehen, dass die Markteinführung des ersten Elektro-Diesel-Hybridmodells nicht mehr lange auf sich warten lässt. Bei diesem attraktiven Fahrzeugtyp profitiert der Nutzer von den wichtigsten Vorzügen beider Technologien – des Elektroantriebs einerseits und der Dieselmotorisierung andererseits: Geringer Kraftstoffverbrauch und niedrige CO2-Emissionen verbinden sich hier mit grosser Reichweite und hoher Leistung.

     

    „Ein wichtiger Aspekt des Projekts war die Wahrung des für den Volvo V60 so typischen Fahrspass-Erlebnisses sowie die Einhaltung hoher Sicherheits- und Komfortstandards. Gleichzeitig werden die CO2- und Verbrauchswerte nur noch die Hälfte der marktüblichen Werte betragen“, erklärte Stefan Jacoby, und fügte hinzu: „Damit sind wir unserer Vision „DRIVe Towards Zero“, also unserem Ziel der völligen Emissionsfreiheit, einen riesigen Schritt näher gekommen. Wenn wir den Volvo V60 Plug-in Hybrid ausschliesslich mit Elektrizität betreiben und ihn mit Strom aufladen, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, dann haben wir unser Ziel sogar schon erreicht.“

     

    Niedrigere Kraftstoffkosten
    Bei ausschliesslicher Nutzung des Elektroantriebs besitzt der V60 Plug-in-Hybrid eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Die Gesamtreichweite des Fahrzeugs liegt bei etwa 1200 km. Die CO2-Emissionen werden durchschnittlich 49 Gramm pro Kilometer (EU-Wert bei einer Kombination aus Stadt- und Landfahrten) betragen, und der Kraftstoffverbrauch beläuft sich auf 1,9 Liter je 100 km.

     

    Aufgrund der relativ kostenintensiven Akkus wird der Plug-in-Hybrid teurer in der Anschaffung sein als ein Volvo V60 mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor. Andererseits wird er im Vergleich zu einem herkömmlichen Verbrennungsmotor nur ein Drittel des Kraftstoffs verbrauchen und damit die Kosten deutlich senken. Den Berechnungen zufolge betragen die Kosten für das Autofahren mit Strom in Schweden etwa 2,50 Schwedische Kronen (ca. 0,35 Rappen) je 10 km. Die genauen Preise werden damit natürlich von Markt zu Markt anders ausfallen.

     

    Der Plug-in Hybrid lässt sich über eine herkömmliche Steckdose aufladen, die sich am Haus, auf einem Parkplatz oder anderswo befindet. Wird das Fahrzeug zuhause aufgeladen, dauert der Ladevorgang etwa fünf Stunden.


     
    Elektroantrieb bietet viele Vorteile
    Die Elektrifizierung des Transportsektors ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Strom ist ein Antrieb mit vielen Vorzügen:

     

    • Ein Elektromotor ist fast viermal effizienter als ein herkömmlicher Verbrennungsmotor. Damit verbraucht ein Fahrzeug mit Elektroantrieb weniger Energie und erzeugt geringere Emissionen, auch wenn es noch von einer Mischung verschiedener Stromquellen angetrieben wird, zu denen auch fossile Kraftstoffe gehören.
    • Die europäische Stromerzeugung muss bestimmte Emissionsobergrenzen einhalten. Also auch wenn alle Fahrzeuge mit Elektrizität betrieben würden, dürften die Stromerzeuger selbst nicht mehr Kohlendioxid ausstossen als erlaubt. Diese Emissionsobergrenzen sollen innerhalb eines festgelegten Zeitraums sogar schrittweise noch weiter gesenkt werden.
    • Elektrizität ist eine hervorragende Energiequelle. Es besteht kein Risiko, dass die Bestände eines Tages aufgebraucht sind, wie bei Öl, und bei der Energieerzeugung entstehen so gut wie keine CO2-Emissionen. Vattenfall arbeitet beispielsweise daran, die eigenen Emissionen bis 2030 um die Hälfte zu senken und bis 2050 klimaneutral zu werden.
    • Elektroautos brauchen relativ wenig Strom, und der steigende Verbrauch wird durch die ehrgeizigen Expansionspläne für erneuerbare Energie in ganz Europa mehr als abgedeckt. Eine einzige Windkraftanlage erzeugt beispielsweise genügend erneuerbare Energie, um 1000 Elektroautos anzutreiben. Vattenfall wird den Käufern eines Plug-in Hybrids einen Vertrag anbieten, der auch Strom aus erneuerbaren Energien einschliesst.

     

    Schnelles Wachstum der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien
    Die Elektrizitätserzeugung befindet sich derzeit in einem raschen Expansionsprozess. Windkraft wird in grossem Stil in die kommerzielle Nutzung einbezogen und expandiert stetig weiter, Biokraftstoffe werden die fossilen Kraftstoffe auf breiter Front ersetzen, Wellen- und Gezeitenkraftwerke werden voraussichtlich in den kommenden zehn Jahren in die kommerzielle Nutzung eingebunden, und neue Technologien zur Reduzierung der CO2-Emissionen von Kohlekraftwerken befinden sich bereits in der Entwicklung.

     

    Auch bei Volvo Cars gehen die Arbeiten schnell voran. Dies gilt sowohl für den Volvo V60 Plug-in Hybrid als auch für die Entwicklung des Volvo C30 Electric, der dann nur noch mit Strom betrieben wird. „Diese beiden Fahrzeugtypen ergänzen einander. Mit einem Plug-in Hybrid ist der Fahrer auf Langstrecken von Aufladestationen völlig unabhängig“, sagt Stefan Jacoby abschliessend. „Der Elektroauto-Markt der Zukunft wird aus einer Mischung aus reinen Elektro-Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden bestehen.“

     

    Das dritte Standbein der Elektrifizierungsstrategie von Volvo Cars ist die Ausstattung der kommenden Motorengeneration mit einer Hybrid-Technologie.

    Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 stellt Volvo Cars erstmals seinen Volvo V60 Plug-in Hybrid vor, ein praktisch serienreifes Modell mit einem CO2-Ausstoss von weniger als 50 g/km.
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