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Langfassung
Der Volvo S60: Die sportliche Premium-Limousine
Premium-Sportlimousine der aktuellen Generation
Dynamisch-eleganter Viertürer auf skalierbarer Produkt-Architektur (SPA)
Energiegeladene Frontpartie im charakteristischen Volvo Design mit „Thors Hammer“-LED-Scheinwerfern und selbstbewusstem Kühlergrill
Ausgewogene Proportionen mit langem Radstand und kurzen Überhängen
Umfangreiche und fortschrittlichste Sicherheitsausstattung serienmäßig
Volvo City Safety mit Fußgänger-, Fahrradfahrer- und Wildtiererkennung, Lenkunterstützung für Ausweichmanöver, Notbremsfunktion bei Gegenverkehr und Kreuzungs-Bremsassistent
Oncoming Lane Mitigation verhindert Kollisionen mit Gegenverkehr
Cloud-basierte Sicherheitssysteme warnen vor Glatteis und Gefahrenstellen
Notrufsystem Volvo on Call mit eCall-Funktion serienmäßig
Pilot Assist für komfortables Fahren bis 130 km/h optional verfügbar
Erstes Volvo Modell ohne Dieselmotor
Vier leistungsstarke und effiziente Drive-E Motorisierungen
Elektrifiziertes Top-Modell T8 Twin Engine mit Plug-in-Hybridantrieb
Achtgang-Automatik in allen Varianten serienmäßig
Alle Motoren erfüllen die Euro 6d-TEMP Norm
Neun Zoll großer Touchscreen im Tablet-Format
Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto
Zwei Ausstattungslinien und hochwertige Extras
Entwicklung und Produktion
Der Volvo S60 schlägt ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf
Mit den Modellen der Volvo 90er Familie hat Volvo eine neue Ära in der Unternehmensgeschichte eingeleitet. Wie die Fahrzeuge der Top-Baureihe basieren auch die Modelle der aktuellen Volvo 60er Familie auf der skalierbaren Produkt-Architektur SPA (Scalable Product Architecture) und nutzen deren Vorzüge für Design, Gewicht, Packaging und Elektrifizierung. Nach der zweiten Generation des globalen Bestsellers Volvo XC60, dem dynamischen Premium-Kombi Volvo V60 und seiner Cross Country Version folgt nun die dritte Generation der Sportlimousine Volvo S60.
Neben den zahlreichen signifikanten produktbezogenen Vorteilen setzt die Produkt-Architektur enorme Synergien in der Entwicklung und Produktion der großen Volvo Baureihen frei: von den Sitzen und Innenraumkomponenten über die Elektrik bis hin zu den Antrieben. Mithilfe von zahlreichen Schnittstellen, gleichen Komponenten und skalierbaren Karosseriemodulen lassen sich in hohem Umfang flexible Produktionsprozesse und damit auch eine äußerst effiziente Fahrzeugproduktion realisieren.
2015 ist der Volvo XC90 als erstes auf der SPA basierendes Modell gestartet; es folgten die Modelle Volvo S90, Volvo V90, Volvo V90 Cross Country und die Mitglieder der aktuellen Volvo 60er Familie. Nun schlägt Volvo ein neues Kapitel auf: Der Volvo S60 ist das erste in den USA gefertigte Modell des schwedischen Premium-Automobilherstellers. Die Limousine wird im neu errichteten Werk in Charleston (US-Bundesstaat South Carolina) nach den globalen Volvo Fertigungsstandards produziert und in alle wichtigen Weltmärkte exportiert.
Vorteile bei Leichtbau und Elektrifizierung
Mit der skalierbaren Produkt-Architektur übernimmt Volvo eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Neben dem hohen Anteil besonders leichten und hochfesten Borstahls ermöglicht die Produkt-Architektur Gewichtseinsparungen beispielsweise beim Einbau fortschrittlicher Techniken wie dem Start-Stopp-System bis hin zum vollständigen Elektroantrieb, ohne dabei zusätzlichen Platz im Innen- beziehungsweise im Kofferraum beanspruchen zu müssen. Durch die Karosseriebau-Technik, die deutliche Gewichtsreduktion und die optimierte Gewichtsverteilung setzt Volvo auch bei der Fahrdynamik ganz neue Maßstäbe bei gleichbleibend einzigartigem Fahrkomfort.
Zur SPA gehört auch eine innovative elektrische Architektur. Neue Techniken wie Mikroprozessoren, Sensoren und Kameras lassen sich besonders leicht integrieren. Unterstützt wird so auch die Einführung neuer Sicherheitslösungen zur Unfallvermeidung und die schnelle Einführung neuer Multimedia- und Konnektivitäts-Systeme. Darüber hinaus ergeben sich bemerkenswerte Möglichkeiten zum Einsatz neuer Kommunikations- und Infotainment-Anwendungen sowie bei der Vernetzung unterschiedlicher Assistenzsysteme. Gerade im Bereich der aktiven Sicherheit gewinnt Volvo dadurch zusätzliche Möglichkeiten, seine Ausnahmestellung zu untermauern.
SPA schafft Freiheiten für Designer und Ingenieure
Dank SPA erreicht der schwedische Premium-Hersteller ein neues Niveau in punkto Qualität sowie Verarbeitung und setzt zudem Maßstäbe bei den technischen Standards. Die Architektur eröffnet sowohl Entwicklern als auch Designern neue Möglichkeiten. Frühere Design-Einschränkungen etwa bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Front fallen weniger ins Gewicht oder haben teilweise sogar ganz an Bedeutung verloren. Die Designer haben dadurch auch mehr Freiheiten gewonnen, Fahrzeuge mit selbstbewusstem Auftritt, dynamischen Proportionen und einer Reihe markanter Designmerkmale zu entwickeln. Die skalierbare Produkt-Architektur gibt Volvo die Möglichkeit, die Formensprache weiter zu schärfen und dem Design eine noch athletischere und dynamischere Aura zu verleihen.
Auch bei der Gestaltung der Innenräume ist die Flexibilität gestiegen: So sorgen etwa der lange Radstand und die kurzen Überhänge für ausgezeichnete Platzverhältnisse und einen einzigartigen Reisekomfort. Diesen großzügigen Innenraum verbindet der Volvo S60 mit hoher Agilität und einem bemerkenswert fahraktiven Charakter.
Unter der Motorhaube des Volvo S60 kommen die von Volvo in Eigenregie entwickelten Drive-E Triebwerke zum Einsatz: hocheffiziente Motoren mit bis zu 2,0 Litern Hubraum, maximal vier Zylindern, intelligenter Einspritzung und Aufladung. Erstmals wird in einem Volvo Modell kein Dieselmotor angeboten. Das Unternehmen untermauert damit sein Bekenntnis zur Elektrifizierung des Antriebs und zu einer Zukunft ohne reine Verbrennungsmotoren. 2017 hatte Volvo als erster globaler Automobilhersteller eine Strategie vorgestellt, wonach ab 2019 alle neu vorgestellten Modelle elektrifiziert werden.
Im Rahmen dieser Elektrifizierungsstrategie spielt auch die SPA eine wesentliche Rolle: Sie schafft die Voraussetzungen für einen effizienten Einbau von Hybridantrieben. Das intelligente Packaging ermöglicht eine platzsparende Unterbringung der Elektronikkomponenten und der Batterie, ohne das Raumangebot im Interieur oder Gepäckabteil einzuschränken. Den Volvo S60 bietet der schwedische Hersteller daher auch in der ebenso leistungsstarken wie wirtschaftlichen Plug-in-Hybridvariante T8 Twin Engine AWD mit 288 kW (390 PS) an.
Produktion im neuen Volvo Werk in Charleston (USA)
Der Volvo S60 läuft im Mitte 2018 eröffneten Volvo Werk in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina vom Band. Es ist das erste Automobilwerk des schwedischen Premium-Herstellers in den USA. Mit der Errichtung des Standorts folgt Volvo dem Grundsatz, Fahrzeuge dort herzustellen, wo sie primär verkauft werden, und betreibt nun in allen drei großen Absatzregionen der Welt eigene Werke.
Die Fahrzeuge aus Charleston sind sowohl für den US-Markt als auch für den internationalen Export bestimmt. Neben dem Volvo S60 wird in dem Werk ab 2021 auch die nächste Generation des Premium-SUV Volvo XC90 hergestellt. Bei voller Auslastung können rund 150.000 Fahrzeuge pro Jahr produziert werden.
Der Standort ist rund 650 Hektar groß, die bebaute Fläche beträgt rund 215.000 Quadratmeter. Das Gelände umfasst auch ein Verwaltungsgebäude für bis zu 300 Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, Einkauf, Qualität und Vertrieb. Volvo investiert rund 1,1 Milliarden US-Dollar in seine Produktionsaktivitäten in den USA und schafft in Charleston in den kommenden Jahren rund 4.000 Arbeitsplätze. Zu einem späteren Zeitpunkt wird Volvo die Limousine auch in China fertigen.
Design
Im Zeichen von Eleganz und Dynamik
Premium-Sportlimousine mit unverwechselbarem Charakter
Skalierbare Produkt-Architektur sorgt für perfekte Proportionen
Ausstattungslinien betonen Individualität
Der Volvo S60 steht ganz im Zeichen dynamischer Eleganz. Mit seiner langgestreckten Motorhaube, dem langen Radstand und den kurzen Karosserieüberhängen an Front und Heck strahlt er Sportlichkeit und Souveränität aus. Merkmale klassischen Volvo Designs wie die kraftvollen Schultern verbinden sich mit Elementen der modernen Formensprache der Marke zu einem skandinavisch geprägten Auftritt, der im Wettbewerbsumfeld einzigartig ist. Dabei setzt der Volvo S60 je nach gewählter Ausstattungslinie unterschiedliche Akzente: Während die Limousine in der Inscription Variante auf exklusive Weise modernen skandinavischen Luxus verkörpert, strahlt die R-Design Variante subtil Leistungsbereitschaft und Dynamik aus.
Seine athletische Haltung verdankt der Volvo S60 vor allem den gestalterischen Freiheiten, die die skalierbare Produkt-Architektur der neuen Volvo Fahrzeuggeneration bietet. Weil die Fahrgastzelle nach hinten rückte und sich so der Abstand zwischen Armaturenbrett und Vorderachse vergrößerte, wirken die Proportionen des Viertürers besonders geschmackvoll und ausgewogen.
In der Länge misst die Limousine 4.761 mm, in der Höhe 1.431 mm und in der Breite 2.040 mm (mit Außenspiegeln). Im Vergleich zum Vorgänger ist der aktuelle Volvo S60 länger und flacher geworden, was beides zu seiner dynamisch-eleganten Erscheinung beiträgt. Stattliche 2.872 mm Radstand versprechen ausgezeichnete Platzverhältnisse auf den Vorder- und Rücksitzen und damit besten Reisekomfort für alle Insassen.
Ausdrucksstarke Front
Der sportliche Charakter des Volvo S60 kommt bereits in der energischen Frontpartie zum Ausdruck. Der markante, aufrecht stehende Kühlergrill, die schmalen LED-Scheinwerfer, der große untere Lufteinlass und die zusätzlichen Gitter in den äußeren Ecken der Frontschürze versprühen in ihrer klaren Geometrie eine besondere Dynamik und unterstreichen die Leistungsbereitschaft der Sportlimousine. Viele Design-Elemente sind je nach Ausstattungslinie unterschiedlich gestaltet und betonen damit die Individualität des Fahrzeugs.
Das gilt beispielsweise für den Kühlergrill: In der eleganten Inscription Ausstattung weist er das aus der Volvo Historie bekannte Wasserfall-Motiv mit vertikalen, leicht nach innen gewölbten Chromstreben auf, in der R-Design Variante verstärken ein horizontales Gitter in hochglänzendem Schwarz und ein Rahmen mit seidenmattem Finish die dynamische Ausrichtung des Modells. In allen Varianten befindet sich das große Volvo Iron Mark Logo in der Mitte der diagonal verlaufenden Chromleiste.
Ein zweiter, trapezförmiger Lufteinlass ist in den vorderen Stoßfänger integriert. Zusammen mit den beiden äußeren Kühlergrillelementen, die in der Inscription Variante über eine zusätzliche Chromleiste verfügen, sorgt er für optische Breite und eine kraftvolle Haltung auf der Straße.
LED-Scheinwerfer mit „Thors Hammer“-Lichtmotiv
Das wohl markanteste Merkmal der modernen Volvo Designsprache ist das „Thors Hammer“ genannte Lichtmotiv der LED-Scheinwerfer: Die in die Scheinwerfereinheiten integrierten LED-Tagfahrleuchten weisen den Volvo S60 bei Tag und Nacht von weitem sichtbar als Mitglied der aktuellen Volvo Generation aus. Die nicht als einzelne LEDs erkennbaren Leuchten, die gemeinsam die charakteristische Hammerform bilden, übernehmen die Funktion des Tagfahr- und Positionslichts und dienen auch als Blinker; dann wandelt sich die Leuchtfarbe von Weiß in ein warmes Orange.
Die LED-Scheinwerfer, die sich hinter einer klaren Polycarbonat-Abdeckung befinden, gehören in allen Ausstattungslinien zum Serienumfang und bieten neben ihrem technischen Design handfeste funktionelle Vorteile im Hinblick auf Ausleuchtung, Sicherheit, Lebensdauer und Energieeffizienz. Optional sind Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Leuchtbereich bei eingeschaltetem Fernlicht, einem dynamischen Kurvenlicht und dem intelligenten Fernlichtassistenten Active High Beam verfügbar. Ebenfalls erhältlich sind LED-Nebelscheinwerfer, die tief im vorderen Stoßfänger angeordnet sind und in Verbindung mit den Voll-LED-Scheinwerfern über eine Abbiegelichtfunktion verfügen.
Dynamische Seitenansicht
Die Seitenansicht prägen scharfe und klar herausgearbeitete Linien sowie eine konkav gewölbte Fläche im unteren Bereich der Türen. Sie ist aus allen Perspektiven und Abständen erkennbar und trägt zur dynamischen Präsenz des Fahrzeugs bei. Zwei feine Linien – eine entspringt oberhalb des vorderen Kotflügels, die andere an den Rückleuchten – laufen aufeinander zu. Sie betonen die markante Schulterpartie – ein typisches Gestaltungsmerkmal in der Volvo Geschichte. Während die untere Fensterlinie im Bereich der hinteren Seitenfenster ansteigt, fällt die Dachlinie zum Heck hin sanft ab, was die elegante Anmutung der Limousine zusätzlich unterstreicht.
In der Version Inscription verleihen hochglänzende Chromleisten an den Seitenfenstern der Limousine einen besonders hochwertigen Auftritt, in der R-Design Variante sind sie in hochglänzendem Schwarz gehalten. Die aerodynamisch geformten Außenspiegelgehäuse mit schmalen integrierten LED-Blinkleuchten sind in Wagenfarbe lackiert, Fuß und Unterteil des Gehäuses in glänzendem Schwarz. Platziert sind die beheizbaren sowie elektrisch einstell- und anklappbaren Außenspiegel auf den Türen, was die Übersicht des Fahrers nach schräg vorn verbessert und es beispielsweise deutlich erleichtert, Fußgänger und Radfahrer zu sehen.
Die Türgriffe sind in Wagenfarbe lackiert und verfügen in Verbindung mit dem optionalen schlüssellosen Zugangssystem über eine integrierte Bodenausleuchtung. Sie leuchtet den Bereich unter und hinter den Türgriffen aus und schaltet sich ein, sobald das Fahrzeug mit der Fernbedienung entriegelt wird.
Teil der erweiterten Ambientebeleuchtung sind LED-Ausstiegsleuchten, die den Bereich unterhalb der geöffneten Türen beleuchten. Dies verhindert etwa, dass man beim Aussteigen in eine Pfütze tritt, und verbindet damit praktische Vorzüge mit einer hochwertigen Anmutung. Die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe sind optional mit dunkler Tönung erhältlich, die Schutz vor UV-Strahlung sowie neugierigen Blicken bietet und zugleich den Eindruck von Exklusivität erhöht.
Das größte Panorama-Dach der Volvo Geschichte
Für ein lichtdurchflutetes Interieur sorgt das optionale Panorama-Glasdach, das als Schiebedach weit geöffnet oder im hinteren Bereich zur Belüftung aufgestellt werden kann. Es wird in diesen Abmessungen auch für die Modelle der Volvo 90er Baureihe angeboten und ist das größte Glasdach, das sich öffnen lässt, in der Volvo Geschichte. Das Glasdach spannt sich bis über die Sitze im Fond und vermittelt daher allen Passagieren ein besonderes Gefühl von Großzügigkeit und Geräumigkeit.
Innen ist ein stufenlos einstellbarer Sonnenschutz integriert. Er besteht aus einem perforierten Textilgewebe und lässt sich elektrisch betätigen. Im Fahrzeugmenü kann der Fahrer zudem einstellen, dass sich der Sonnenschutz selbsttätig schließt, wenn das Fahrzeug bei einer Außentemperatur von mindestens 25 Grad Celsius geparkt und abgeschlossen wird. Dadurch wird das Aufheizen des Innenraums an warmen Sommertagen effektiv vermindert. Außerdem lässt sich das Dach per Fernbedienung aus bis zu 20 Metern Entfernung schließen.
Das Glasdach besteht aus Verbundglas, das erhöhten Einbruchschutz bietet und bei einem Zerbersten nicht splittert. Gleichzeitig sorgt es für einen niedrigeren Geräuschpegel im Innenraum. Gegenüber früheren Panorama-Dächern konnte die Bauhöhe und damit der Raumverlust für die Insassen um fünf bis zehn Millimeter verringert werden. Trotz der aufwendigen Konstruktion und der großen Fläche aus sicherem Verbundglas zeichnet sich das Panorama-Dach durch geringes Gewicht aus.
Charakteristische Heckansicht
Ebenso unverwechselbar wie die Frontpartie ist auch die Heckansicht des Volvo S60. Filigran wirkende, weit hochgezogene Rückleuchten in klarem skandinavischem Stil weisen die Premium-Sportlimousine auch bei Dunkelheit deutlich erkennbar als Mitglied der modernen Volvo Generation aus. Die schmalen Rückfahrscheinwerfer sind mit einem integrierten Volvo Schriftzug versehen. Alle Lichtfunktionen arbeiten mit LED-Technik.
Die im oberen Bereich zur Mitte laufenden Rückleuchten betonen die kraftvollen Schultern und unterstreichen zusammen mit dem Volvo Schriftzug am Kofferraumdeckel die Breite des Fahrzeugs. Den gleichen Effekt vermittelt auch die Chromleiste, die in der Inscription Version die beiden trapezförmigen Auspuffendrohre verbindet.
Der neue Volvo S60 ist in 14 verschiedenen Außenfarben bestellbar, darunter eine exklusive Inscription Lackierung und der Farbton „Bursting Blue Metallic“, der der R-Design Variante vorbehalten ist. Als Alternative zu den 18-Zoll-Leichtmetallrädern stehen bis zu 20 Zoll große Räder in verschiedenen Ausführungen zur Wahl.
Bedienung
Schaltzentrale auf Skandinavisch
Touchscreen-Layout mit durchdachter Menüstruktur
Intuitive, benutzerfreundliche und hochwertige Schnittstelle
Große digitale Instrumentenanzeige und optionales Head-up-Display
Im stilvollen Interieur der aktuellen Volvo Modelle dreht sich alles um einen großen Touchscreen. Im Zentrum der Mittelkonsole platziert, lässt er sich wie ein Tablet bedienen und bildet als Herzstück des Infotainment-Systems die Schnittstelle zwischen dem Fahrer und vielen Fahrzeugfunktionen.
Wie der Touchscreen eine intuitive, konsequent durchdachte Bedienung mit einer eleganten, stilvollen Anmutung verbindet, ist typisch für die Marke Volvo in ihrer modernen Interpretation. Als Paradebeispiel für gelungenes skandinavisches Design verleiht das Display dem Volvo S60 eine eindrucksvolle Sonderstellung im Wettbewerbsumfeld.
Der Touchscreen ist in allen Ausstattungslinien serienmäßig an Bord. In Kombination mit einer digitalen Instrumentenanzeige und dem optionalen Head-up-Display ergibt sich für den Fahrer eine höchst intuitive und individuell einstellbare Benutzerschnittstelle.
Intuitive Bedienung
Der Touchscreen befindet sich an der höchstmöglichen Position der Mittelkonsole, um eine optimale Ablesbarkeit zu ermöglichen. Informationen zum Ablesen werden vorwiegend im oberen Bereich angezeigt, während Bedienfunktionen im unteren Bereich zu finden und damit leichter zu erreichen sind. Das Display ist neun Zoll groß – wobei diese üblicherweise verwendete Maßeinheit der Bildschirmdiagonale in die Irre führt. Mit einer Größe von 138 x 183 mm verfügt der Touchscreen über eine um 14 Prozent größere Fläche als die 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige hinter dem Lenkrad.
Der Touchscreen verfügt über eine antireflektierende LCF-Beschichtung (Light Control Film) und LCD-Technik (Liquid Crystal Display) mit einer Auflösung von 768 x 1.024 Pixeln für ein gestochen scharfes Bild. Die Bedienung ist logisch und kann blitzschnell verinnerlicht werden. Navigation und Medien befinden sich in der oberen Hälfte und sind leicht einsehbar. Telefon und die ausgewählte App oder Funktion sind darunter angeordnet, aber ebenso komfortabel zu erreichen. Die Klimaleiste bildet das Fundament. Farben und Symbole sorgen dafür, dass der Fahrer die gesuchte Funktion schnell findet. Die wichtigste Funktion der jeweils gewählten Anwendung wird zudem besonders hervorgehoben.
Der Bildschirm unterteilt sich in flexible „Kacheln“, die jeweils eine Schlüsselfunktion darstellen: Die Navigation befindet sich ganz oben, Medien und Telefon folgen darunter und die Klimaanlage bildet das Fundament. Bei Berührung vergrößert sich die jeweilige Kachel, die anderen schrumpfen, sind jedoch weiterhin sicht- und aktivierbar. Der Nutzer muss dadurch nicht in das Hauptmenü zurückkehren, um die Funktionen zu wechseln. Dank der Anordnung im Hochformat ist auch viel weniger Scrolling nötig.
Modernste Touchscreen-Technik mit einem Infrarotrahmen sorgt dafür, dass der Bildschirm bereits reagiert, ehe der Fahrer ihn mit dem Finger berührt hat. Im Unterschied zu vielen konventionellen Touchscreens muss sich der Fahrer dadurch nicht darauf konzentrieren, genügend Druck auszuüben. Zahlreiche Befehle können eingegeben werden, indem man einfach über den Bildschirm wischt. Zudem ist eine Bedienung des Touchscreens mit Handschuhen möglich.
Das Sensus Connect Infotainment-System des Volvo S60 vereinfacht nicht nur die Bedienung, sondern bietet auch Cloud-basierte Apps für Musik-Streaming und praktische Dienste wie „Park & Pay“, das die Parkplatzsuche und den Bezahlvorgang im Parkhaus übernimmt. Über Apple CarPlay und Android Auto können Nutzer zudem Features und Services, die sie von ihren Smartphones und Tablets kennen, im Fahrzeug abrufen und auf dem großen Touchscreen auf der Mittelkonsole darstellen lassen.
Unter dem zentralen Touchscreen sind ein Minimum an Knöpfen sowie mittig ein großer Drehregler angeordnet. So ist gewährleistet, dass wichtige Sicherheitsfunktionen wie die Warnblinkanlage sowie die Front- und Heckscheibenheizung jederzeit direkt aktiviert werden können.
Verschiedene Funktionen können auch bequem über die Lenkradbedientasten gesteuert werden. Über die Tasten auf der linken Lenkradspeiche werden Speed Limiter, die (auf Wunsch adaptive) Geschwindigkeitsregelanlage und das optionale Fahrsystem Pilot Assist angesteuert, über die Tasten auf der rechten Speiche sind Infotainment-Funktionen wie Audiosystem, Telefon, Bordcomputer, Konnektivität und Navigationssystem erreichbar.
Darüber hinaus steht für viele Funktionen auch eine Sprachsteuerung zur Verfügung. Erkannt werden Sprachanweisungen für die Klimaanlage, das Navigationssystem, das Entertainment-System, das Telefon und für die digitale Bedienungsanleitung. Der schwedische Premium-Hersteller hat Wert auf eine besonders natürliche Spracherkennung gelegt, sodass der Fahrer wie mit einer anderen Person sprechen kann und keine vordefinierten Befehle verwenden muss.
Direkt im Blick: Digitale Instrumentenanzeige und Head-up-Display
In allen Ausstattungslinien serienmäßig an Bord ist ein 12,3 Zoll großes Fahrer-Display im Kombiinstrument, das sich durch eine hochwertige exklusive Optik sowie eine gestochen scharfe und klare Darstellung auszeichnet. Ein schnelles Erfassen der angezeigten Inhalte – übrigens auch vom Beifahrersitz aus – ist damit garantiert.
Lichtsensoren regulieren die Helligkeit des Displays je nach äußeren Lichtquellen. Auch dies verbessert die Ablesbarkeit und verhindert zugleich eine Ermüdung der Augen. Berücksichtigt werden beispielsweise die Sonneneinstrahlung, das Scheinwerferlicht nachfolgender Fahrzeuge oder das dunklere Umgebungslicht bei Fahrten durch Tunnels oder bei Nacht. Zusätzlich kann der Fahrer die Helligkeit des Displays auch manuell einstellen.
Das schwarz glänzende digitale Fahrer-Display besteht aus zwei Rundinstrumenten und einer dazwischen angeordneten Informationsanzeige. Der Fahrer kann zwischen den Anzeigemodi Glass, Performance, Chrome Rings und Contrast auswählen; dabei kann je nach Verwendung auch die Anzeigegröße variieren. Bei aktiviertem Navigationssystem wird beispielsweise die mittige Informationsanzeige samt Kartenansicht größer dargestellt und die beiden Rundinstrumente werden verkleinert.
Für höchste Sicherheit während der Fahrt sorgt das optionale Head-up-Display. Es projiziert die wichtigsten Informationen – etwa die aktuelle Geschwindigkeit sowie Routenhinweise des Navigationssystems oder Warnhinweise – in das direkte Blickfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe. Die Technik erweckt dabei den Eindruck, dass die angezeigten Informationen rund zwei Meter vor dem Fahrzeug in der Luft schweben. Dadurch kann der Fahrer die Informationen erfassen, ohne den Fokus der Augen verändern zu müssen. Die Helligkeit der Anzeige passt sich dem Umgebungslicht an, kann aber wie andere Einstellungen auch vom Fahrer individuell verändert werden.
Innenraum
Ein Auto für Fahrer
Tiefe Sitzposition und fahrerorientiertes Cockpit
Farbthemen, Polster und Dekore ermöglichen Individualisierung
Mehr Platz im Gepäckraum
Der Innenraum des Volvo S60 bietet Luxus auf skandinavische Art: Im stilvollen Ambiente der Limousine verbinden sich natürliche Materialien in erlesener Qualität mit einer auf das Wesentliche reduzierten Gestaltung. Die tiefe Sitzposition und das fahrerorientierte Cockpit unterstreichen den Charakter des Volvo S60 als Fahrerauto. Komfortable Sitze, intelligenter Technikeinsatz und eine durchdachte Bedienung sorgen dabei für echte Premium-Atmosphäre.
Die Detailliebe der Innenraum-Designer kommt an vielen Stellen zum Ausdruck: etwa an den Reglern der Lüftungsschlitze, die auf vertikalen Design-Elementen mit edlem Metall-Finish befestigt sind oder an der kleinen schwedische Flagge an der linken Seite des Beifahrersitzes. Ein perfektes Beispiel für skandinavisches Design liefert auch die gleichzeitig reduzierte und hochwertige Anmutung des rahmenlosen Rückspiegels. Eine automatische Abblendfunktion ist – wie für die Außenspiegel – serienmäßig.
Zwei Farbthemen stehen für das Interieur zur Verfügung und erlauben es dem Kunden, den Innenraum nach persönlichem Geschmack und eigenen Vorstellungen einzurichten. Zur Wahl stehen die beiden Farbtöne Hell Beige und Anthrazit; die gewählte Farbe findet sich etwa am unteren Teil der Armaturentafel und an den Innenverkleidungen der Türen wieder. Der obere Teil der Armaturentafel ist hingegen stets in Anthrazit gehalten, um Reflexionen in den Fensterscheiben zu vermeiden.
Dazu bietet Volvo die Polsterfarben Hell Beige, Anthrazit, Amber Braun sowie Kastanienbraun (nur Leder- und Nappaleder-Komfortsitze) an. Diese findet sich jeweils auf den Sitzen, im mittleren Bereich der Türverkleidungen und auf der Mittelarmlehne. Der Dachhimmel präsentiert sich in Hell Beige und ist optional in Anthrazit erhältlich (Serie für R-Design).
Zusätzliche Akzente setzen die Dekoreinlagen für Armaturentafel und Mittelkonsole, die in verschiedenen Ausführungen verfügbar sind. Die Aluminium-Einlage „Metal Mesh“ passt zum sportlich-technischen Charakter der R-Design Variante, die edle Echtholz-Einlage „Drift Wood“ unterstreicht das exklusive Ambiente der Inscription Variante. Optional steht für Inscription die ebenfalls mit Längsmaserung versehene Echtholz-Einlage „Linear Lime“ zur Verfügung. Luxuriöse Optik und Haptik vermittelt die individuelle Armaturentafel in Lederoptik mit Kontrastnähten, die für beide Ausstattungslinien optional erhältlich ist.
Das ergonomische, in Höhe und Tiefe einstellbare Lederlenkrad entstammt der aktuellen Generation, die mit dem Volvo XC90 eingeführt wurde. Es wurde auf das Gesamtdesign des Interieurs abgestimmt und ist je nach Innenfarbe in Hell Beige und Anthrazit erhältlich. Beim Lenkrad in Hell Beige ist der Außenkranz in Anthrazit ausgeführt. Der Bereich um die Bedientasten ist in hochglänzendem Schwarz gehalten. Über die Bedientasten lassen sich zahlreiche Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen ansteuern. Eine Dekorleiste mit Seidenmetall-Finish gehört in allen Versionen zum Standard. Als Alternative wird ein Sport-Lederlenkrad angeboten. Auch eine Lenkradheizung ist verfügbar.
Serienmäßig ist der Volvo S60 mit dem Keyless-System zum Starten und Abschalten des Motors ausgestattet. Solange der Fahrer die Fernbedienung im Auto bei sich hat, lässt sich der Motor durch Betätigen des Startknopfs auf der Tunnelkonsole und gleichzeitigem Drücken des Brems- oder Kupplungspedals starten. Sowohl das Starten als auch das Abschalten des Motors erfolgt, indem der Startknopf nach rechts gedreht wird. Das hochwertige Metall-Finish mit Diamantschliff findet sich neben dem Startknopf unter anderem auch am großen Drehknopf unter dem zentralen Display und am Drive Mode Scrollrad.
Zu echtem Premium-Ambiente gehört auch beste Luftqualität im Innenraum. Wie alle Volvo Modelle der aktuellen Generation setzt der Volvo S60 auch hier Maßstäbe. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit dem Volvo CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet, das bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft filtert. Teil des Systems ist auch ein Sensor, der die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen hin überwacht und bei Bedarf die Lüftungsdüsen des Fahrzeugs automatisch schließt. Der Multifilter und der Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen. Das CleanZone Logo wird auf dem großen Touchscreen angezeigt und leuchtet beim Einschalten des Systems blau.
Höchster Komfort dank perfekter Sitze
Volvo Sitze gehören seit jeher zum Besten, was die Automobilindustrie zu bieten hat. Im neuen Volvo S60 sind sie als Komfort- und Sportsitze erhältlich. Sie wurden für die Modelle der neuen Volvo Generation entwickelt – mit dem Ziel, eine möglichst schlanke Gestaltung mit maximalem Sitzkomfort zu verbinden. Der Sitzrahmen besteht aus Stahl verschiedener Härtegrade und gewährleistet damit hohe Sicherheit bei geringem Gewicht; die speziellen energieabsorbierenden Sitzpolster sind Teil des Präventiv-Schutzsystems Run-off Road Protection.
Die schlanke und ergonomische, der menschlichen Wirbelsäule nachempfundene Form der Rückenlehnen trägt zum ausgezeichneten Raumangebot bei, von dem die Passagiere in beiden Sitzreihen profitieren. Zum modernen Innenraumdesign passt auch die Gestaltung der Kopfstützen, die bei einem Heckaufprall hohen Schutz vor Halswirbelverletzungen bieten. Um eine optimale Schutzfunktion zu gewährleisten, kann der Winkel der Kopfstützen nicht verändert werden.
In der Inscription Variante verfügt der Volvo S60 über Leder-Komfortsitze, in der R-Design Version liefern spezielle Leder/Mesh-Textil-Sportsitze optimalen Seitenhalt von den Schultern bis zur Hüfte. Eine elektrische Vier-Wege-Lendenwirbelunterstützung und einstellbare Beinauflagen für die Vordersitze sind in beiden Ausstattungslinien serienmäßig. Der Fahrersitz ist elektrisch einstellbar und besitzt eine Memory-Funktion für die Einstellung von Sitz- und Außenspiegelposition, der Beifahrersitz ist elektrisch höheneinstellbar. Auf Wunsch sind unter anderem eine elektrische Sitzeinstellung mit Memory-Funktion auch für den Beifahrersitz, elektrisch einstellbare Seitenwangen sowie eine Massagefunktion für Fahrer- und Beifahrersitz mit verschiedenen Programmen und Intensitätsstufen erhältlich. Die Vordersitze sowie die äußeren Sitze der zweiten Reihe sind beheizbar.
Auch im Fond herrschen ausgezeichnete Platzverhältnisse und eine großzügige Bewegungsfreiheit. Die beiden äußeren Sitze sind wie die Vordersitze ausgeformt und bieten daher ebenfalls hohen Sitzkomfort. Während sich die Kopfstütze des mittleren Sitzes komplett verstauen lässt, können die Kopfstützen der äußeren Sitze optional über den Touchscreen elektrisch nach vorn geklappt werden, um die Sicht nach hinten zu verbessern. Zwischen den äußeren Rücksitzen lässt sich eine Mittelarmlehne mit integrierten Getränkehaltern herunterklappen. Auch das Umlegen der Rücksitzlehnen erfolgt mit einem einfachen Handgriff oder auf Wunsch elektrisch. Die Kopfstützen klappen dabei nach vorn.
Vielseitigkeit und Praktikabilität
Der Kofferraum ist gerade und gleichmäßig geschnitten: Schon bei der Entwicklung der Radaufhängung wurde darauf geachtet, dass das Gepäckabteil nicht durch hineinragende Radhäuser beeinträchtigt wird. Das Ladevolumen beträgt 442 Liter (390 Liter beim Volvo S60 T8 Twin Engine) – ein stattliches Plus von 62 Litern gegenüber dem Vorgängermodell.
Eine Reihe durchdachter Details sorgt für eine komfortable und mühelose Nutzung des Gepäckabteils. Zur Sicherung von Gepäck und aufrecht stehenden Taschen sind zwei Haken an der Kofferraumabdeckung angebracht – sie sind in den Ausstattungen R-Design und Inscription serienmäßig an Bord. Auch eine 12-Volt-Steckdose befindet sich im Gepäckraum.
Die Heckklappe lässt sich optional mit einer Automatik ausrüsten. Damit kann sie auf Knopfdruck elektrisch geöffnet und geschlossen werden: entweder per Fernbedienung, über einen Knopf an der Heckklappe oder einen Schalter auf der linken Seite der Armaturentafel. In Verbindung mit dem schlüssellosen Zugangs- und Startsystem Keyless Drive bietet Volvo zudem eine Sensorsteuerung für ein berührungsloses Öffnen und Schließen der Heckklappe an. Dafür genügt es, den Fuß links unter den hinteren Stoßfänger zu halten. Das Keyless Drive umfasst zudem einen neuen Bewegungssensor im Schlüssel. Liegt der Schlüssel für eine gewisse Zeit unbewegt, schaltet sich die Sendefunktion automatisch aus, es wird nur dann ein Signal an das Fahrzeug geschickt, wenn er wirklich in Bewegung ist. Damit wird das Risiko eines Fahrzeugdiebstahls bzw. eines Abfangens des Signals deutlich minimiert.
Ein zusätzliches Fach im Gepäckraumboden bietet Platz für Wertgegenstände und kann mit der „Private Locking“-Funktion gesichert werden. Diese kann über den Touchscreen aktiviert werden und verriegelt die Heckklappe so, dass diese mit der Fernbedienung nicht geöffnet werden kann. Das Handschuhfach ist optional abschließbar.
Sicherheit
Eine der sichersten Limousinen der Welt
Volvo City Safety mit Lenkunterstützung für Ausweichmanöver
Cloud-basierte Sicherheitssysteme warnen vor Glatteis und Gefahren
Notrufsystem Volvo on Call serienmäßig
Seine sportlichen und souveränen Fahreigenschaften verbindet der Volvo S60 mit wegweisenden Sicherheitssystemen für mehr Verkehrssicherheit und Unfallprävention. Bei der Entwicklung der neuen Modellgeneration galt die Aufmerksamkeit der Ingenieure insbesondere der weiteren Verbesserung von Systemen zur Kollisionsvermeidung. Diese unterstützen den Fahrer beim Lenken und Ausweichen, tragen dazu bei, gefährliche Fahrsituationen zu entschärfen, und machen den Volvo S60 zu einem der sichersten Fahrzeuge, die heute auf den Straßen unterwegs sind.
Unter dem Begriff Volvo City Safety fasst Volvo die automatischen Notbremssysteme zusammen, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Situationen vor Kollisionen schützen und damit die Sicherheit nicht nur für die Fahrzeuginsassen erhöhen, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer. Das in allen Geschwindigkeitsbereichen sowie bei Tag und Nacht aktive Volvo City Safety erkennt neben anderen Fahrzeugen auch Fußgänger, Fahrradfahrer, Motorräder und große Wildtiere, warnt den Fahrer vor einer möglichen Kollision und leitet notfalls eine automatische Bremsung ein, um einen Zusammenprall zu verhindern oder zumindest die Unfallfolgen zu verringern.
Zusätzliche Hilfe bei drohenden Kollisionen leistet eine Lenkunterstützung für Ausweichmanöver. Wenn eine automatische Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, und der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt, unterstützt das System den Fahrer beim Umfahren des Hindernisses und beim anschließenden Stabilisieren des Fahrzeugs. Eine weitere Notbremsfunktion des Volvo City Safety Systems verringert bei drohenden Kollisionen mit Fahrzeugen, die auf der eigenen Fahrspur entgegenkommen, die Fahrgeschwindigkeit und reduziert damit die Schwere des möglichen Aufpralls.
Die Gefahr von Unfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen bei einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn senkt die Oncoming Lane Mitigation. Die Road Edge Detection schützt durch Lenk- und Bremseingriffe vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn; falls das Fahrzeug dennoch von der Fahrbahn abkommt, reduziert die Run-off Road Protection das Verletzungsrisiko für die Insassen. In allen Modellversionen an Bord sind außerdem der aktive Spurhalte-Assistent, ein Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Verkehrszeichen-Erkennung. Neuland betritt Volvo mit den beiden Sicherheitssystemen Hazard Light Alert und Slippery Road Alert, die über ein Cloud-basiertes Netzwerk einen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen erlauben und den Fahrer auf mögliche Gefahren aufmerksam machen.
Zum Serienumfang zählt auch das Notrufsystem Volvo on Call, das bei einem Unfall automatisch einen Notruf absetzt. Dabei hat der Fahrer die Wahl, ob der Anruf zur lokalen Rettungsleitstelle unter der Nummer 112 oder an die Volvo on Call Telefonzentrale geht, die dann wiederum den Rettungsdienst benachrichtigt. Über die dazugehörige Smartphone-App bietet Volvo on Call außerdem eine Vielzahl nützlicher Online-Funktionen und Informationen und ermöglicht die Einrichtung eines WLAN-Hotspots für alle Fahrzeuginsassen.
Volvo City Safety: Synonym für Sicherheit
„Volvo City Safety“ ist der Oberbegriff für alle automatischen Notbremssysteme, die Kollisionen vermeiden helfen oder zur Abschwächung von Unfallfolgen beitragen. Es wurde im Jahr 2008 zunächst als Notbremssystem zur Vermeidung von Auffahrunfällen im Stadtverkehr eingeführt; Volvo setzte damals zum wiederholten Male im Laufe seiner Unternehmensgeschichte Maßstäbe auf dem Gebiet der Automobilsicherheit und inspirierte die gesamte Automobilbranche zur Weiterentwicklung ihrer Sicherheitstechniken.
Heute ist die Funktionsfähigkeit des Systems nicht mehr auf den Stadtverkehr beschränkt. Das umfassende Volvo City Safety der neuen Generation ist ab 4 km/h aktiv, arbeitet bei Tag und bei Nacht, erkennt Fahrzeuge, Fahrrad- und Motorradfahrer, Fußgänger sowie stehende Kraftfahrzeuge (Autos, Motorräder, Lkw, Busse) – und gehört damit zu den fortschrittlichsten präventiven Sicherheitssystemen, die derzeit in Fahrzeugen angeboten werden. Auch große Tiere wie zum Beispiel Wildschweine, Rotwild, Kühe und Pferde werden erkannt.
In der neuesten Version, die im Volvo S60 zum Einsatz kommt, umfasst die City Safety Technik eine zusätzliche Notbremsfunktion, die Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen abschwächt – etwa mit Fahrzeugen, die aus Unaufmerksamkeit des Fahrers auf die falsche Fahrbahn geraten oder die ein anderes Fahrzeug überholen. Volvo City Safety warnt in einem solchen Fall den Fahrer optisch und akustisch und löst eine automatische Notbremsung aus. Damit kann die Geschwindigkeit um bis zu 10 km/h verringert und die Aufprallschwere entsprechend reduziert werden. Gleichzeitig werden die Sicherheitsgurte gestrafft, um die Insassen optimal zu schützen.
Volvo City Safety Notbremsfunktionen
Das Ziel fortschrittlicher Unfallvermeidungssysteme ist es, dem Fahrer in gefährlichen Situationen mit intuitiven Warnungen und Bremsunterstützung zu helfen. Bei einer drohenden Kollision und einer ausbleibenden Reaktion des Fahrers leitet das System eine automatische Notbremsung ein. Dadurch lässt sich der Unfall entweder vollständig vermeiden oder die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall – und damit die Unfallschwere – so weit wie möglich verringern.
Wenn eine automatische Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, kommt eine Lenkunterstützung zum Einsatz. Sie wird aktiviert, wenn der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt. Das System unterstützt den Fahrer beim Ausweichen eines Hindernisses und beim anschließenden Stabilisieren des Fahrzeugs. Dazu werden einzelne Räder gezielt abgebremst. Damit trägt das System dazu bei, Hindernisse zu umfahren, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten effektiver ist als eine Notbremsung. Die Lenkunterstützung ist bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h aktiv. Bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h hingegen ist die automatische Notbremsung die wirkungsvollere Aktion.
Volvo City Safety erfasst:
Funktioniert auch im Dunkeln
Die technische Basis für Volvo City Safety bildet eine von Delphi entwickelte, kombinierte Kamera- und Radareinheit (RACam), die im oberen Bereich der Windschutzscheibe vor dem Innenspiegel platziert ist. Sie wurde erstmals mit der aktuellen Generation des Volvo XC90 eingeführt und vereint optische und Radarsensoren sowie die Datenverarbeitung in einer extrem kompakten Einheit. Aufgrund ihrer Anordnung an der Frontscheibe im Scheibenwischerbereich ist sie vor Schäden und Schmutz sicher. Dank einer schnelleren, hochempfindlichen Megapixel-Kamera mit fortschrittlicher Belichtungssteuerung, einem Hochleistungsprozessor sowie neuen Erkennungsalgorithmen arbeiten die Erkennungsfunktion und die automatische Notbremsfunktion auch bei Fahrten in der Dunkelheit. Die Reichweite ist abhängig von den Objekten und den Lichtverhältnissen.
Die Sensoren des Langstreckenradars verfügen über eine Reichweite von 200 Metern und decken einen Winkel von +/- 10 Grad ab in einer Breite von bis zu knapp 70 Metern. Die Mittelstreckenradarsensoren verfügen bei einem Winkel von +/- 45 Grad über 60 Meter Reichweite und decken eine Breite von bis zu 75 Metern ab. Die Aufgabe des Radars ist es, Objekte im Bereich vor dem Fahrzeug zu erkennen und ihre Position und Bewegungsrichtung sowie den Abstand zum Auto zu bestimmen. Die Kamera verfügt über eine Reichweite von bis zu 130 Meter, deckt einen Winkel von +/- 26 Grad ab (bis zu 70 Meter Breite) und identifiziert, um welche Art von Objekt es sich handelt. Eine zentrale Steuereinheit bewertet auf Basis der Kamera- und Radardaten das Risiko eines Zusammenstoßes und leitet die wirkungsvollste Gegenmaßnahme ein.
In einer Notfallsituation werden drei menschliche Sinne gleichzeitig angesprochen: Es gibt eine Warnmeldung im Fahrerdisplay bzw. im optionalen Head-up-Display, ein akustisches Warnsignal und einen kurzen, leichten Bremsimpuls. Für den zeitlichen Warnabstand können drei Stufen eingestellt werden: früher, normal und später. Wenn der Fahrer reagiert und auf das Bremspedal tritt, stellt die Bremsanlage mehr Bremskraft bereit, falls erforderlich. Reagiert der Fahrer hingegen nicht, wird eine automatische Bremsung eingeleitet. Die volle Bremskraft wird rund eine Sekunde vor dem Zusammenstoß aktiviert.
Zusätzlich zur hohen Erkennungspräzision bietet das System auch eine intelligente Anpassung an verschiedene Verkehrssituationen. Wenn sich das Fahrzeug beispielsweise einem anderen Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert und nicht abbremst, wartet das System zunächst ab, ob der Fahrer das vorausfahrende Fahrzeug überholen will. Stellt das System jedoch fest, dass andere Fahrzeuge einem Überholmanöver im Weg sind, greift die Volvo City Safety Notbremsfunktion entsprechend ein. Dadurch werden besonders wirkungsvolle Notbremsungen in Situationen sichergestellt, in denen der Fahrer eine Kollision durch Ausweichen nicht verhindern kann.
Zur Erhöhung der Sicherheit interagiert die Kamera-Radareinheit mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und den adaptiven Gurtkraftbegrenzer. Die PRS-Technik (Pre-Prepared Restraints) stellt eine einzigartige Verbindung zwischen präventiven und schützenden Sicherheitsfunktionen dar: Dank diesen zusätzlichen Informationen kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven Gurtkraftbegrenzers in Abhängigkeit von der Aufprallstärke koordinieren und so Verletzungsrisiken weiter minimieren. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.
Kreuzungs-Bremsassistent erhöht Sicherheit beim Linksabbiegen
Teil der serienmäßigen Volvo City Safety Notbremssysteme ist auch der Kreuzungs-Bremsassistent, der den Volvo S60 abbremst, wenn der Fahrer beim Linksabbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht. Dies ist sowohl im belebten Stadtverkehr als auch auf Landstraßen ein typisches Unfallszenario. Der Kreuzungs-Bremsassistent erkennt die potenzielle Unfallgefahr und leitet selbstständig eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß zu vermeiden oder die Folgen eines Unfalls abzumildern.
Oncoming Lane Mitigation
Die Oncoming Lane Mitigation verringert die Gefahr von Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Das System ist zwischen 60 und 140 km/h aktiv und schreitet ein, wenn das Fahrzeug die mittlere Fahrbahnmarkierung überfährt und eine Kollision mit einem entgegenkommenden Wagen droht. Es warnt den Fahrer und steuert das Fahrzeug durch einen automatischen Lenkeingriff zurück in die richtige Spur.
Run-off Road Protection
Das Abkommen von der Straße ist ein unkontrollierbares und besonders gefährliches Unfallszenario, bei dem enorme Kräfte auf die Insassen wirken können. Diese Unfälle können beispielsweise durch Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers oder schlechte Witterungsbedingungen verursacht werden – ein alltägliches und häufiges Unfallszenario, das durch aktuelle Crashtest-Programme gar nicht abgedeckt wird. Dabei lässt sich beispielsweise die Hälfte aller Verkehrstoten in den USA auf solche Unfälle zurückführen; in Schweden handelt es sich bei einem Drittel aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schwer verletzten Personen um sogenannte Alleinunfälle, an denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist. Auch in Deutschland gehört das „Abkommen von der Fahrbahn“ zu den häufigsten Unfallarten außerhalb von Ortschaften. Zudem sind Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn höchst komplexe Situationen, in denen sich die Insassen im Fahrzeug unkontrolliert bewegen. Die Rückhaltesysteme im Innenraum sind daher höchsten Anforderungen ausgesetzt.
Das serienmäßige, zwischen 65 und 140 km/h aktive Sicherheitssystem Run-off Road Protection erfüllt beim Abkommen von der Straße zwei Aufgaben: Zum einen hält es die Insassen fest in ihrer optimalen Sitzposition und zum anderen beugt ein besonderer energieabsorbierender Bereich in den Vordersitzen Wirbelsäulenverletzungen vor. Diese treten bei Unfällen dieser Art besonders häufig auf.
Die Run-off Road Protection ist ein aktives und passives Sicherheitssystem gleichermaßen. Wenn die Sensoren der Sicherheitselektronik ein Abkommen von der Fahrbahn erkennen, werden die vorderen Sicherheitsgurte elektrisch so stark wie möglich und nötig in zwei Stufen (170 Nm oder 300 Nm) gestrafft, um die Insassen in der bestmöglichen Sitzposition zu halten. Der Gurtstraffer arbeitet extrem schnell: Er kann 100 Millimeter Gurt in nur 0,1 Sekunden aufrollen. Die Gurte bleiben so lange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Anschließend werden die Gurte wieder freigegeben. Bei den aktiven Sicherheitsgurten handelt es sich um ein komplett anderes System als bei den Gurtstraffern, die die Gurte mittels Pyrotechnik straffen.
Erhöhte passive Sicherheit bietet das zweite Element des Schutzsystems: ein spezieller energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen. Dank dieser Konstruktion werden die hohen vertikalen Kräfte, die den Körper bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn nach unten drücken, abgefedert. Auf diese Weise kann das Risiko ernsthafter Wirbelsäulenverletzungen, die in diesen Situationen besonders häufig auftreten, beträchtlich verringert werden.
Road Edge Detection
Darüber hinaus unterstützt der Volvo S60 den Fahrer auch dabei, dass Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn gar nicht erst passieren. Das Road Edge Detection System erkennt bei Tag und Nacht den Fahrbahnrand. Es unterstützt den Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen 65 und 140 km/h durch sanfte Lenkeingriffe dabei, das Fahrzeug sicher in der Spur zu halten, und bremst das Fahrzeug notfalls ab. Die Daten liefert die kombinierte Radar-/Kameraeinheit, die auch ein unverzichtbarer Bestandteil der Volvo City Safety Notbremssysteme ist.
Driver Alert warnt vor Übermüdung und weist den Weg zum nächsten Rastplatz
Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist das bereits seit 2007 in Volvo Modellen verfügbare, damals als Weltneuheit eingeführte Driver Alert System. Es warnt den Fahrer bei Übermüdung und unkonzentrierter Fahrweise. Mit Hilfe der kombinierten Kamera- und Radareinheit werden die Bewegungsmuster des Fahrzeugs im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen auf beiden Seiten überwacht. Stellt das System ein ungewöhnliches Fahrverhalten fest, wird der Fahrer durch gut wahrnehmbare optische und akustische Signale gewarnt. Mit Hilfe eines Kaffeetassen-Symbols wird der Fahrer zum Einlegen einer Pause aufgefordert – und auf Wunsch zum nächsten Rastplatz geleitet.
Aktiver Spurhalte-Assistent
Der aktive Spurhalte-Assistent LKA (Lane Keeping Aid) greift leicht in die Lenkung ein, wenn das Fahrzeug die Fahrbahnmarkierungen zu überfahren droht, ohne dass der Blinker gesetzt wurde. Reicht das zusätzliche Lenkmoment nicht aus, sendet das System eine deutlich spürbare Vibration am Lenkrad oder einen Warnton aus. Damit bietet der aktive Spurhalte-Assistent zusätzliche Sicherheit in Situationen, in denen der Fahrer unkonzentriert oder abgelenkt ist. Das System ist serienmäßig an Bord, im Geschwindigkeitsbereich von 65 bis 200 km/h aktiv und benötigt sichtbare Fahrbahnmarkierungen.
Verkehrszeichen-Erkennung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung
Die Verkehrszeichen-Erkennung erfasst europäische und US-amerikanische Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung – auch die variablen Angaben von Einschränkungen – sowie einige der wichtigsten europäischen Verbotsschilder. Wenn der Fahrer ein „Einfahrt verboten“-Schild passiert, blinkt ein entsprechendes Symbol auf. Auf Wunsch kann ein Geschwindigkeitsalarm aktiviert werden: Wenn das Limit überschritten wird, blinkt ein entsprechendes Symbol im Tacho auf. Zudem lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung in Kombination mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“) aktivieren: Passiert das Fahrzeug beispielsweise ein Ortseingangsschild, wird das Limit auf 50 km/h gesenkt. Die Verkehrszeichen-Erkennung nutzt auch die im Navigationssystem hinterlegten Daten.
Kommunikation über die Cloud: Hazard Light Alert und Slippery Road Alert
Zum Modelljahr 2020 führt Volvo die beiden neuen Sicherheitssysteme Hazard Light Alert und Slippery Road Alert ein, mit denen sich Fahrzeuge gegenseitig über ein Cloud-basiertes Netzwerk vor rutschigen Fahrbahnen sowie anderen Gefahren warnen können. Beide Systeme sind serienmäßig an Bord.
Sobald das Warnblinklicht eingeschaltet wird, sendet der Hazard Light Alert (Gefahrenwarnung) über die Cloud ein Signal an alle ebenfalls mit dieser Technik ausgerüsteten Volvo Fahrzeuge in der Nähe und warnt vor der möglichen Gefahrenstelle. Besonders nützlich ist diese Funktion vor unübersichtlichen Kurven und vor Kuppen.
Der Slippery Road Alert (Warnung vor rutschigen Straßen) erhöht die Aufmerksamkeit des Fahrers für die aktuellen und kommenden Fahrbedingungen. Dazu sammelt das System mit Hilfe der Lenk-, Brems- und Beschleunigungssensoren der verbundenen Fahrzeuge Daten über die Straßenbeschaffenheit bzw. den Reibwert des Belags und übermittelt diese anonymisierten Informationen zum Straßenzustand an alle Volvo Modelle in dem betroffenen Bereich. Der Fahrer wird dann über eine optische und akustische Warnung vor den vor ihm liegenden rutschigen Abschnitten gewarnt und kann seine Fahrweise entsprechend den Bedingungen anpassen.
Die optischen Warnungen im Fahrerinformationsdisplay erfolgen in zwei Stufen. Bei einem Abstand von etwa zehn Sekunden zur Gefahrenstelle wird ein kleines, etwas weiter im Hintergrund gesetztes Symbol angezeigt. Sobald sich das Fahrzeug der Gefahrenstelle bis auf wenige Sekunden nähert, wird das Symbol deutlicher angezeigt.
Die vernetzten Sicherheitssysteme müssen im Sensus Bediensystem angewählt und aktiviert werden. Für eine einwandfreie Funktionsweise inklusive Datenaustausch mit den Cloud-Servern ist eine Internet-Verbindung über eine eingesetzte SIM-Karte erforderlich. Zwar sind Warnungen vor glatten oder rutschigen Streckenabschnitt auch ohne aktive Datenverbindung möglich; diese basieren dann aber ausschließlich auf der Sensorik des eigenen Fahrzeugs und werden nicht an andere Fahrzeuge übermittelt.
Intelligente Hilfe für eine entspannte Fahrt
Das für den Volvo S60 optionale Pilot Assist System bietet die Möglichkeit des komfortablen Fahrens bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Teil des Systems sind eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, ein Stop & Go Stauassistent und ein Distanzwarner.
Pilot Assist: Fahrer-Assistenzsystem unterstützt beim Fahren bis 130 km/h
Das Pilot Assist System erlaubt mit der Steuerung von Gaspedal und Bremsen sowie leichten Lenkkorrekturen ein komfortables Fahren bei bis zu 130 km/h – selbst wenn kein anderes Fahrzeug vorausfährt. Damit hält das für Autobahnen und mehrspurige Schnellstraßen optimierte System den Volvo S60 innerhalb der Fahrspur und bietet so zusätzlichen Fahrkomfort in monotonen Fahrsituationen – bei Tag und Nacht. Die notwendigen Informationen zur aktuellen Fahrzeugposition im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen liefert auch hier die fortschrittliche Radar-/Kameraeinheit an der Windschutzscheibe.
Teil des Systems ist die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, die für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sorgt. Die Regelanlage passt die Geschwindigkeit an und hält den vom Fahrer selbst definierten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug; hier besteht die Auswahl unter fünf Zeitabständen zum vorausfahrenden Fahrzeug. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug anhält, bremst das im Bereich von 0 bis 200 km/h aktive System den Volvo S60 bis zum Stillstand ab und übernimmt auch das anschließende Anfahren.
Das Ansprechverhalten der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage ändert sich, wenn der Fahrer den Fahrmodus Eco oder Dynamic wählt. Im Eco Modus nutzt das System die Kartendaten des Navigationssystems für eine besonders kraftstoffeffiziente Geschwindigkeitsregelung und vergrößert den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Im Dynamic Modus agieren Geschwindigkeitsregelanlage und Pilot Assist direkter und dynamischer. Zudem kann sich die Regelanlage auf Basis der Informationen des Navigationssystems an kommende Steigungen und Gefälle anpassen. Dies kann ebenfalls zu einer noch effizienteren Geschwindigkeitsregelung beitragen.
Pilot Assist verbindet diese Funktionen der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage mit einer aktiven Lenkunterstützung, die den Volvo S60 bei vorhandenen Fahrbahnmarkierungen selbsttätig in der Fahrspur hält. Sind keine Markierungen zu erkennen, wird die Lenkunterstützung vorübergehend deaktiviert. Ob die Unterstützung aktiviert ist oder nicht, erkennt der Fahrer an der Farbe des Lenkradsymbols im unteren Teil des Tachometers. Ein graues Lenkrad steht für deaktivierte, ein grünes für aktivierte Unterstützung. Die Abstandsregelung funktioniert hingegen auch dann, wenn keine Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind.
Bei der Lenkunterstützung handelt es sich im Prinzip um das gleiche System wie beim aktiven Spurhalte-Assistenten. Beim Pilot Assist ist die Lenkunterstützung allerdings höher und funktioniert in beide Richtungen, während der aktive Spurhalte-Assistent immer in die entgegengesetzte Richtung steuert, um ein drohendes Verlassen der Fahrspur zu verhindern.
Der Fahrer muss auch bei aktiviertem Pilot Assist stets beide Hände am Lenkrad behalten und jederzeit in Bereitschaft sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Ein Lenkwinkelsensor erkennt, ob der Fahrer die Hände am Lenkrad hat. Ist dies nicht der Fall, wird er zunächst optisch und akustisch gewarnt, dann wird Pilot Assist abgeschaltet. Der Fahrer muss dann eingreifen und Fahrgeschwindigkeit und Abstand wieder selbst steuern. Zudem kann er auch bei aktiviertem Pilot Assist jederzeit die Kontrolle über Lenkung, Gas- und Bremspedal übernehmen – entweder dauerhaft oder vorübergehend, etwa um die Fahrspur zu wechseln.
Distanzwarner
Bei deaktivierter adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage kann in Fahrzeugen mit Head-up-Display der Distanzwarner eingeschaltet werden. Er überwacht den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und warnt bei Unterschreiten eines vom Fahrer definierten Grenzwertes mit einem optischen Signal auf der Frontscheibe.
Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“)
Diese Funktion sorgt dafür, dass das Fahrzeug eine bestimmte, vom Fahrer eingestellte Geschwindigkeit nicht überschreitet. Der Fahrer kann die Begrenzung überschreiten, indem er für einen Moment das Gaspedal voll durchtritt. Fällt die Geschwindigkeit wieder unter die vorgegebene Grenze, übernimmt erneut der Tempomat. Die eingestellte Geschwindigkeit wird im Fahrerdisplay angezeigt. In Kombination mit der Verkehrszeichen-Erkennung lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung an das jeweils geltende Tempolimit einstellen.
Intelligente Hilfe rundum
Die optionalen Fahrer-Assistenzsysteme, die den Verkehr rund um das Fahrzeug im Auge behalten, sind unter dem Oberbegriff IntelliSafe Surround für den Volvo S60 verfügbar. Sie weisen den Fahrer auf Gefahren und Risiken hin und unterstützen ihn dabei, richtig zu reagieren. IntelliSafe Surround umfasst das Blind Spot Information System (BLIS) mit Lane Change Merge Aid (LCMA) und Lenkeingriff, den Cross Traffic Alert mit Bremseingriff und die Heckaufprallabschwächung.
Blind Spot Information System mit Lenkeingriff
Das Blind Spot Information System (BLIS) warnt vor Fahrzeugen, die sich auf benachbarten Fahrspuren von hinten nähern oder sich im toten Winkel der Rückspiegel befinden, und minimiert auf diese Weise das Risiko von Unfällen beim Spurwechsel. Zusätzlich zur Toter-Winkel-Funktion, die Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu 6,5 Metern erfasst, kann BLIS auch sich schnell annähernde Fahrzeuge bis zu 70 Meter hinter dem Heck wahrnehmen (LCMA) und den Fahrer vor einem riskanten Spurwechselmanöver warnen.
BLIS arbeitet mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, die während der Fahrt den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug permanent überwachen. Sobald das Radar ein Fahrzeug im kritischen Bereich erfasst, leuchtet im Außenspiegel eine LED-Warnleuchte auf. Betätigt der Fahrer trotz der ersten Warnstufe den Blinker, signalisiert die zweite Warnstufe durch ein schnell hintereinander folgendes und deutlich wahrnehmbares Aufblinken der LED-Leuchte die mögliche Gefahrensituation. Falls der Fahrer nicht auf die Warnungen reagiert und trotz Kollisionsgefahr zum Spurwechsel ansetzt, steuert das System das Fahrzeug mit einem aktiven Lenkeingriff sanft zurück in die richtige Fahrspur. BLIS ist ab einer Geschwindigkeit von 12 km/h aktiv, kann aber über das Menü deaktiviert werden.
Cross Traffic Alert mit Bremseingriff
Das Fahrer-Assistenzsystem Cross Traffic Alert erhält seine Informationen von den in der hinteren Stoßstange installierten Radarsensoren, die den beidseitigen Querverkehr hinter dem Fahrzeug – beispielsweise beim Ein- und Ausparken – registrieren. Das System ist besonders in lebhaften, engen oder unübersichtlichen Situationen hilfreich, wenn die Sicht durch Gebäude, Vegetation oder parkende Fahrzeuge eingeschränkt ist. Cross Traffic Alert erfasst Fahrzeuge in einem Winkel von 80 Grad und in einem Umkreis von bis zu 30 Metern. Bei kürzerer Distanz können auch Fahrräder oder Fußgänger wahrgenommen werden. Der Fahrer wird durch ein akustisches Signal aus dem linken oder rechten Lautsprecher sowie ein grafisches Signal im zentralen Display gewarnt. Fährt der Fahrer trotzdem weiter rückwärts, wird das Fahrzeug abgebremst.
Heckaufprallabschwächung
Bei einem drohenden Heckaufprall durch ein Fahrzeug, das sich schnell von hinten nähert, fangen die Blinker schneller an zu blinken als es bei der normalen Warnblinkanlage üblich ist. Damit soll der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden. Steht ein Zusammenprall unmittelbar bevor, werden die Sicherheitsgurte elektrisch gestrafft, um die Insassen in der optimalen Sitzposition zu halten und auf diese Weise das Risiko von Halswirbelverletzungen zu verringern. Bei stehendem Fahrzeug wird zudem der Notbremsassistent aktiviert, um die Gefahr von Folgeunfällen – etwa Zusammenstöße mit weiteren Fahrzeugen, Hindernissen oder Fußgängern – zu verringern.
Belegter Nutzen
Eine im Mai 2018 veröffentlichte Studie des US-Instituts für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) belegt den hohen Nutzen der Sicherheitssysteme. So liegt die Zahl der Auffahrunfälle bei Fahrzeugen mit Notbremssystem um 50 Prozent geringer als bei Fahrzeugen ohne dieses System, bei Unfällen mit Verletzungsfolgen sind es sogar 56 Prozent. Die Zahl der Alleinunfälle durch Abkommen von der Fahrbahn (mit Verletzungsfolgen) sinkt mit Hilfe von Systemen wie Spurhalte-Assistent und Spurverlassenswarner um 21 Prozent, die Zahl der Unfälle beim Spurwechsel (mit Verletzten) verringert sich durch eine Totwinkelüberwachung wie BLIS um 23 Prozent. Besonders wirkungsvoll sind auch Systeme wie der Cross Traffic Alert mit Bremseingriff: Hier stellte die Studie eine Verringerung der Unfallzahlen beim Rückwärtsfahren um 62 Prozent fest.
LED-Scheinwerfer mit unverwechselbarem „Thors Hammer“-Motiv
Unverwechselbar – und besonders leuchtstark: In allen Varianten ist der Volvo S60 serienmäßig mit hochmodernen LED-Scheinwerfern ausgerüstet, die Vorteile bei Ausleuchtung und Haltbarkeit mit höherer Energieeffizienz verbinden. Sie erzeugen einen längeren und breiteren Lichtstrahl, verbrauchen deutlich weniger Energie und bieten eine höhere Haltbarkeit als konventionelle Scheinwerfer: Sie halten über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs und verlieren dabei keinerlei Leuchtkraft. Im Vergleich zu Halogen-Scheinwerfern produzieren sie ein mehr als doppelt so starkes Licht. Zudem wirkt das weißere Licht der LED-Scheinwerfer auf das menschliche Auge um 15 bis 20 Prozent heller als das von Xenon-Scheinwerfern.
In der Standardausführung verfügen die LED-Scheinwerfer über einen Fernlichtassistenten, der in Abhängigkeit von den entgegenkommenden Fahrzeugen selbsttätig zwischen Fernlicht und Abblendlicht wechselt. Optional sind Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Leuchtbereich bei eingeschaltetem Fernlicht sowie einem dynamischen Kurvenlicht und dem intelligenten, adaptiven Fernlichtassistenten Active High Beam verfügbar. Die Kurvenlichtfunktion vergrößert in Kurven und Kreuzungsbereichen das Sichtfeld des Fahrers gemäß dem aktuellen Lenkeinschlag um bis zu 30 Grad und sorgt damit für einen erheblichen Sicherheitsgewinn, während der intelligente Fernlichtassistent den Lichtstrahl den aktuellen Gegebenheiten anpasst und praktisch ein konstantes Fahren mit eingeschaltetem Fernlicht erlaubt. Damit wird eine maximale Ausleuchtung der Straße ermöglicht, ohne vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge zu blenden.
In die Scheinwerfereinheiten integriert ist in beiden Ausführungen das LED-Tagfahrlicht „Thors Hammer“, das der Limousine bei Tag und Nacht einen markentypischen, unverwechselbaren Ausdruck verleiht.
Ebenfalls erhältlich sind LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, die tief im vorderen Stoßfänger angeordnet sind. Die Abbiegelichtfunktion (nur in Verbindung mit Voll-LED-Scheinwerfern) wird bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h ab einem bestimmten Lenkeinschlag oder beim Blinken sowie beim Rückwärtsfahren aktiviert und verbessert die Ausleuchtung beim Einparken, Zurücksetzen und anderen Fahrmanövern bei geringem Tempo.
Insassenschutz auf höchstem Niveau
Die Karosserie des neuen Volvo S60 bietet Insassenschutz auf höchstem Niveau. Die Kombination aus einem hochfesten Sicherheitskäfig, der sich um die Fahrgastzelle schließt, sowie den auf maximale Energieaufnahme ausgelegten Knautschzonen an Front und Heck gewährleistet bei einem Unfall bestmöglichen Schutz vor Verletzungen. Damit leistet der Volvo S60 einen wichtigen Beitrag zur Volvo Sicherheitsvision, wonach im Jahr 2020 niemand mehr bei einem Unfall in einem neuen Volvo schwere oder tödliche Verletzungen erleiden soll.
Insgesamt 33 Prozent der gesamten Karosseriestruktur, darunter der komplette Sicherheitskäfig rund um die Passagiere, bestehen aus warmumgeformtem Borstahl – beim Vorgängermodell lag der Anteil bei 17 Prozent. Die aktuell härteste Stahlsorte, die im Fahrzeugkarosseriebau verwendet wird, bietet in allen Unfallszenarien maximale Insassensicherheit. Das gilt für Frontalkollisionen ebenso wie für Seitenaufprälle und einen Überschlag des Fahrzeugs. Hinzu kommen weitere Stahlsorten unterschiedlicher Festigkeit sowie Aluminium. Dieser fortschrittliche Materialmix garantiert maximale Crash-Sicherheit und trägt zugleich zu einem geringen Fahrzeuggewicht bei, was sich wiederum positiv auf Kraftstoffverbrauch und Emissionen auswirkt.
Im Bereich der vorderen und hinteren Knautschzonen bietet die Karosserie eine bestmögliche Energieaufnahme, um bei einer Kollision die Aufprallenergie so wirkungsvoll wie möglich abzubauen und um die Fahrgastzelle herum zu leiten.
Sicherheits-Lenksäule, Airbags und Sicherheitsgurte
Innen sorgen eine Sicherheits-Lenksäule, die im Falle einer Frontalkollision wegbricht, sowie Aktiv-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern für ein Höchstmaß an passiver Sicherheit. Die Gurtkraftbegrenzer an den hinteren äußeren Sitzen funktionieren zweistufig und passen die Druckreduzierung daran an, ob sich ein Erwachsener oder ein Kind auf dem Sitz befindet. Das Auskuppeln des Bremspedals verringert bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für den rechten Fuß und das rechte Bein des Fahrers. Es wird bei einem Frontalaufprall durch eine pyrotechnische Vorrichtung freigegeben, wenn sich der Fuß auf dem Pedal befindet. Die Auslösung erfolgt durch die gleichen Sensoren, die auch die Gurtvorstraffer und die Frontairbags aktivieren. Zur Sicherheitsausstattung gehören darüber hinaus zweistufige Frontairbags, Seiten- und Kopf-Schulterairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer.
In Verbindung mit dem optionalen IntelliSafe Surround Sicherheitspaket kommt zusätzlich eine Voraktivierung der Gurtstraffer zum Einsatz. Diese agieren mit der Steuereinheit für die Airbags, dem Radar-/Kameramodul, den Radsensoren und den Sensoren der Bremsanlage, um kritische Situationen, die zu einem Unfall führen können, zu erkennen. Je nach Situation werden die Sicherheitsgurte über die elektrische Gurtstraffung in zwei Stufen gespannt und können so durch eine entsprechende Fixierung von Fahrer und Beifahrer das Verletzungsrisiko bei einem Unfall deutlich reduzieren.
Seitenfenster aus Verbundglas
Optional kann der Kunde Seitenfenster aus Verbundglas bestellen. Volvo setzt damit eine lange Unternehmenstradition fort, denn schon 1944 führte der Hersteller aus Sicherheitsgründen die ersten Frontscheiben aus Verbundglas ein, Jahrzehnte bevor sie gesetzlich vorgeschrieben wurden. Das Verbundglas besteht aus zwei Glasscheiben, die durch eine klebfähige Kunststofffolie verbunden sind und besonders bruchsicher sind. Damit bieten sie hohe Sicherheit vor Einbrüchen und verringern bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für die Insassen. Sollte das Glas splittern, bleiben die Splitter an der Kunststoffschicht haften und gelangen nicht in den Innenraum. Zudem lassen die Verbundglasfenster weniger Fahrgeräusche in den Innenraum dringen und erhöhen so den Komfort. Auch das optionale Panorama-Glasdach besteht aus bruchsicherem Verbundglas.
Sitze mit Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS
Seit der Markteinführung 1998 gehört das patentierte Whiplash Protection System (WHIPS) von Volvo zu den besten Schleudertrauma-Schutzvorrichtungen auf dem Markt, seit 2000 ist es ein Standard-Feature in jedem neuen Volvo Modell. Im Unterschied zu anderen Systemen, bei denen im Falle eines Heckaufpralls lediglich die Kopfstützen eine spezielle Schleudertrauma-Schutzwirkung entfalten, folgen beim Volvo System sowohl die Kopfstütze als auch die Rückenlehne der Bewegung des Körpers, bremsen ihn ab und reduzieren so die Fliehkräfte, die auf die Halswirbelsäule einwirken.
Volvo hat das Sicherheitssystem kontinuierlich weiterentwickelt und die Auffangbewegung weiter perfektioniert, sodass während des gesamten Ablaufs ein noch besserer Kontakt zwischen Kopf und Kopfstütze gewährleistet ist. In den innovativen Vordersitzen der neuen Volvo Fahrzeuggeneration kommt die neueste Version des Schleudertrauma-Schutzsystems zum Einsatz; auch die Kopfstützen wurden dazu neu gestaltet. Sie wurden so konzipiert, dass sie genau den richtigen Abstand zum Kopf haben, um im Falle eines Heckaufpralls ihre größtmögliche Schutzwirkung entfalten zu können.
Der extrem stabile Sitzrahmen besteht aus verschiedenen Stahlsorten und bietet auch bei einem Seitenaufprall eine hohe Schutzwirkung. Zudem verringert der integrierte Durchtauch-Schutz das Risiko, bei einem Unfall unter dem Sicherheitsgurt hindurch zu rutschen. Als Teil der Run-off Road Protection sind die Sitze mit energieabsorbierenden Sitzflächen ausgerüstet, die bei vielen Unfallarten die entstehenden vertikalen Kräfte abschwächen und auf diese Weise die Passagiere vor schweren Verletzungen an der Wirbelsäule schützen können.
Vorbildliche Kindersicherheit
Kindersicherheit hat für Volvo seit jeher eine hohe Priorität. Im Zuge der Erneuerung der Modellpalette hat Volvo auch eine neue Generation von Kindersitzen entwickelt, die ein nochmals verbessertes Sicherheits- und Komfortniveau bieten.
Volvo empfiehlt, dass Kinder bis zu einem Alter von drei oder vier Jahren aus Sicherheitsgründen in rückwärtsgerichteten Sitzen transportiert werden, danach bis zu 1,40 Meter in speziellen Kindersitzen oder auf Sitzerhöhungen. Allerdings erlauben viele Eltern ihren Kindern zu früh, mit dem Gesicht in Fahrtrichtung zu sitzen. Einer der Gründe ist der Komfort, denn manche Kinder beschweren sich über die fehlende Beinfreiheit oder zu hohe Hitze durch die Polster.
Hier setzt die aktuelle Generation der Volvo Kindersitze an, die gemeinsam mit dem weltweit führenden Kindersitz-Hersteller Britax-Römer entwickelt wurden: Während das schlankere Design die Beinfreiheit vergrößert und den Sitzkomfort insgesamt erhöht, verfügen die Sitze über eine atmungsaktive und komfortable Polsterung aus 80 Prozent Wolle, die bequem und widerstandsfähig ist und sowohl bei niedrigeren als auch bei höheren Temperaturen angenehm wirkt. Die Kinder sind in den rückwärtsgerichteten Sitzen daher komfortabler unterwegs und lassen sich länger in dieser Position transportieren. Dies hat wiederum direkten Einfluss auf die Kindersicherheit.
Volvo bietet die Kindersitze für jedes Alter an. Die Babyschale eignet sich für Kinder bis 13 kg oder zwölf Monate, der rückwärtsgerichtete Kindersitz für Kinder von neun Monaten bis sechs Jahren (9-25 kg), wobei Volvo eine Nutzung mindestens bis zu einem Alter von vier Jahren empfiehlt. Für Kinder von vier bis zehn Jahren (15-36 kg) bietet Volvo einen Kindersitz mit vorwärtsgerichteter Sitzposition an.
Als neueste Version des klassischen Zubehör-Kindersitzkissens bietet Volvo für den neuen Volvo S60 ein Gurtkissen mit Rückenlehne an, das sich für die Altersgruppen vier bis zehn Jahre zwischen 15 und 36 Kilogramm eignet. Es ist ebenfalls mit dem neuen Volvo Wollstoff bezogen. Dank des Kissens sitzt das Kind in einer Position, in der es durch den Dreipunkt-Sicherheitsgurt optimal geschützt ist.
Wer sein Kind in einem rückwärtsgerichteten Sitz auf dem Beifahrersitz vorn transportiert, muss den Beifahrer-Airbag deaktivieren. Dazu befindet sich ein Drehschalter ganz rechts an der Armaturentafel. Ein Hinweis auf die Deaktivierung – und erneute Aktivierung – des Airbags wird im Informations-Display angezeigt und muss vom Fahrer bestätigt werden. Bei der Nutzung eines vorwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz empfiehlt Volvo das Einschalten des Beifahrer-Airbags.
Einfach und sicher befestigt werden die Kindersitze mit Hilfe der serienmäßigen ISOFIX-Befestigungsösen an den äußeren hinteren Sitzen. Die hinteren Türen sind mit einer manuellen Kindersicherung ausgestattet, die verhindert, dass sich die Türen von innen öffnen lassen. Optional ist eine elektrische Kindersicherung erhältlich, die über eine Taste an der Innenseite der Fahrertür bedient wird.
Informationssystem IDIS entlastet den Fahrer
Ablenkungen können beim Autofahren fatale Folgen haben. Mit dem aus der Flugzeugtechnik abgeleiteten intelligenten Fahrer-Informations-System IDIS vermeidet Volvo eine Reizüberflutung und ermöglicht es dem Fahrer, seine Aufmerksamkeit in kritischen Situationen ungestört auf den Verkehr zu richten. So setzt IDIS zum Beispiel beim Überholen, starken Lenkbewegungen oder harten Bremsmanövern klare Prioritäten: Alle Informationen, die nicht sicherheitsrelevant sind, werden für maximal fünf Sekunden zurückgehalten und erst danach wieder freigegeben. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Meldungen des Bordcomputers, die Sprachausgabe des Navigationssystems oder eingehende SMS und Telefonanrufe. In letztem Fall ertönt für den Anrufer das Besetztzeichen (Funktion auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Zeitspanne hat sich im Regelfall der normale Belastungsgrad des Fahrers wieder eingestellt.
Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, gleicht die IDIS Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung. So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über die Stellung und Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags, die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit der für Volvo typischen Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation gleichlautend beschreiben, wird das System aktiv.
Indirektes Reifendruck-Kontrollsystem
Das indirekte Reifendruck-Kontrollsystem (iTPMS) des Volvo S60 misst im Unterschied zum Vorgänger-System den Druck nicht direkt in den Reifen, sondern ermittelt mögliche Druckverluste durch Berücksichtigung von Sensordaten des Antiblockiersystems zu den einzelnen Rädern.
Volvo on Call: Optimiertes Sicherheitssystem mit Smartphone-Applikation
Mit dem Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische Premium-Hersteller seinen Kunden rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe bei einem Verkehrsunfall oder einer Panne. Das 2001 erstmals eingeführte System – das erste seiner Art in der gesamten Automobilbranche – wird kontinuierlich weiterentwickelt und um neue Funktionen erweitert. Mit seinem Funktionsumfang geht Volvo on Call im neuen Volvo S60 weit über die seit April 2018 geltenden gesetzlichen Vorschriften zu eCall-Notrufsystemen hinaus Das System ist serienmäßig an Bord.
Vorbildliche Service- und Sicherheitsfunktionen
Generell lässt sich das System bei Einbruch, Diebstahl des Fahrzeugs oder bei Verlust der Schlüssel nutzen. Eine der wichtigsten Funktionen ist aber der automatische Notruf. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann.
Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator weiter. Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS“-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann mit einem VOC Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Als Ziel des Notrufes kann der Kunde als Alternative zur VOC Telefonzentrale auch die lokale Rettungsleitstelle angeben. Diese „Public eCall“-Option kann in den Fahrzeugeinstellungen angewählt werden.
Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call“-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst und führt ihn zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung.
Bei Volvo on Call inbegriffen ist eine vielseitige App für gängige Smartphones, die sich auch mit sogenannten Wearables wie Apple Watch und Android Wear sowie mit dem Microsoft Band 2 koppeln lässt. Die App ist über den „App Store“, den „Google Play Store“ oder den „Windows Phone Store“ erhältlich, wird mittels einer entsprechenden PIN der VOC Einheit aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt. Auch vom heimischen PC oder Tablet aus kann über Volvo on Call eine Verbindung mit dem Fahrzeug hergestellt werden. Die Applikation ist eines der am weitesten verbreiteten Kommunikationssysteme für das Auto. Die Smartphone-Anwendung ist in rund 50 Ländern verfügbar und deckt damit mehr als 90 Prozent der weltweiten Verkäufe von Volvo ab.
Das System verfügt zudem über eine Send-to-Car-Funktion, mit der sich eine konfigurierte Route in das Volvo Fahrzeug schicken lässt. Durch die integrierte Kalenderfunktion können auch Ziele aus einem Kalendereintrag direkt an das Navigationssystem gesendet werden. Zudem ist VOC mit dem Flic Button kompatibel, einem physischen smarten Knopf zum Ankleben, der mit beliebigen Funktionen wie etwa dem Verriegeln des Autos oder dem Ein- und Ausschalten der Standheizung belegt werden kann.
Praktische Features mit hoher Komfortfunktion
Mithilfe der App kann der Volvo Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie Tankinhalt, Restkilometer sowie aktuelle Betriebsstände der Flüssigkeiten. Zudem kann er über die App ein Reiseziel in das Navigationssystem eingeben. Ebenso lässt sich die (optionale) Standheizung bis zu 24 Stunden im Voraus programmieren oder von unterwegs per Knopfdruck starten.
Über die Ortungsfunktion kann der Standort des Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden. Zur Erleichterung der Suche können zudem Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen, Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen.
Selbst für das Ausfüllen eines Fahrtenbuches ist das System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im Excel-Format heruntergeladen werden können. Die gefahrenen Routen der vergangenen 40 Tage lassen sich zudem auf einer Karte anzeigen. Ebenfalls via Smartphone kann der Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages ablesen.
Volvo on Call macht den Volvo S60 zum mobilen Hotspot
Im Lieferumfang von Volvo on Call ist ein 4G-Modem zur Herstellung einer Internet-Verbindung enthalten. Über diese Verbindung können sowohl die Internet-Funktionen von Sensus Connect genutzt als auch ein mobiler WLAN-Hotspot eingerichtet werden, über den die Fahrzeugpassagiere mit ihren Mobilgeräten online gehen können.
Motoren und Getriebe
Der Vorreiter einer neuen Ära
Erstes Volvo Modell ohne Dieselmotor
Drei aufgeladene Benziner sorgen für souveränen Vortrieb
T8 Twin Engine als elektrifiziertes Top-Modell
Der Volvo S60 läutet eine neue Ära für die schwedische Premium-Marke ein: Die Sportlimousine ist das erste Modell des Unternehmens, für das kein Dieselmotor angeboten wird. Ein Schritt, der im Einklang mit der konsequenten Elektrifizierungsstrategie von Volvo steht. Diese sieht die sukzessive Einführung von elektrifizierten Antriebsvarianten in allen Modellreihen vor: mit einem Mild-Hybrid-System, einem Plug-in-Hybridantrieb oder einer rein elektrischen Variante.
Elektrifiziertes Top-Modell des Volvo S60 ist der T8 Twin Engine AWD mit einem 288 kW (390 PS) starken Plug-in-Hybridantrieb (Einzelheiten dazu ab Seite 38.) Daneben stehen drei Benzinmotoren aus der Drive-E Motorenfamilie jeweils in Verbindung mit einer Achtgang-Automatik zur Wahl. Die aufgeladenen Direkteinspritzer entwickeln eine Leistung von 140 kW (190 PS) bis 228 kW (310 PS) und unterstreichen mit ihrem lebhaften und souveränen Charakter die Leistungsbereitschaft der Sportlimousine.
Ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit ist in allen Motorisierungen garantiert: In allen Motorisierungen kommt ein Benzinpartikelfilter zum Einsatz, der die bei Motoren mit Direkteinspritzung auftretenden höheren Partikel aus dem Abgas filtert und für die Einhaltung der Abgasnorm Euro 6d-TEMP sorgt. Diese berücksichtigt auch Verbrauchswerte und Emissionen, die nach dem „Real Drive Emission“-Verfahren (RDE) im praktischen Fahrbetrieb gemessen werden.
Die Drive-E Motorenfamilie
Die von Volvo entwickelten Drive-E Motoren, die sich seit dem Start der neuen Volvo XC90 Generation in allen neuen Modellen der Marke bewähren, zeichnen sich durch konsequentes Downsizing in Verbindung mit fortschrittlichen Einspritz- und Aufladungssystemen aus. Alle Motoren verfügen über maximal 2,0 Liter Hubraum und bieten eine kraftvolle Leistungsentfaltung, geringen Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionen. Die Laufkultur liegt auf dem Niveau größerer Reihenmotoren. Verantwortlich dafür ist auch der Einsatz von Ausgleichswellen. Sie kompensieren die Vibrationen, die von den Vierzylinder-Motoren ausgehen.
Die Drive-E Triebwerke basieren auf einem gemeinsamen Motorblock und weisen dadurch die gleichen Werte bei Zylinderabstand, Bohrung und Hub auf. Diese Gemeinsamkeiten, Gleichteile wie Kurbelwelle, Ölwanne, Lichtmaschine sowie Klimakompressor und der insgesamt kompakte Aufbau der Vierzylinder-Aggregate ermöglichen eine einheitliche Gestaltung des Motorraums und bieten neue Freiheiten für Design und Packaging. Zugleich ergeben sich dadurch Verbesserungen beim Sicherheitsniveau und beim Fußgängerschutz.
Durch die kompakten Motoren und das durchdachte Packaging auf Basis der SPA-Architektur wird zudem zusätzlicher Platz gewonnen, der für eine effiziente Unterbringung der Elektronikkomponenten und der Batterie der Hybridversionen genutzt wird. Diese kann dadurch ohne Beeinträchtigung des Platzangebots im Innenraum erfolgen.
Modulare Turbo- und Kompressor-Aufladung
Die kompakte Bauweise der Vierzylinder-Motoren ermöglicht den problemlosen Einbau von einem oder mehreren Turboladern. Die Aufladung bildet das Schlüsselelement, um bei gleicher Hubraumgröße verschiedene Leistungsstufen generieren und den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Zugleich sorgt die Verbindung aus verkleinertem Hubraum und Aufladung für die außergewöhnliche Kombination aus Effizienz und Leistung der Drive-E Motoren.
Bei den Benzinern T4 und T5 kommt ein aus Stahlblech gefertigter Auspuffkrümmer mit integriertem Turbolader mit Wastegate-Ladedruckregelung zum Einsatz. Im Gegensatz zu vielfach verwendeten schwereren Materialien ist Stahlblech einfacher zu formen und dank einer zusätzlichen Isolationsschicht ist die Hitzeabstrahlung deutlich geringer. Dies ermöglicht hohe Temperaturen beim Gasfluss und eine effizientere Verbrennung, ohne dass dabei die Temperatur im Motorraum wesentlich steigt. Das voll integrierte Turbosystem aus Stahlblech ist eine weltweit einzigartige Innovation und wurde von Volvo patentiert. Der Ladedruck bei den Benzinern liegt bei 1,9 bis 2,6 bar.
Das hohe Leistungsvermögen des bis zu 228 kW (310 PS) starken Benzinmotors, der im T6 AWD und im T8 Twin Engine AWD zum Einsatz kommt, wird durch die Zusammenarbeit des Turboladers mit einem Kompressor ermöglicht. Der Roots-Kompressor versorgt den Turbolader bei Drehzahlen bis 3.500 U/min mit Luft und sorgt so bereits im unteren Drehzahlbereich für ein ideales Ansprechverhalten. Sobald der Turbolader bei höheren Drehzahlen eigenständig Ladedruck (maximal 2,6 bar) aufbaut, wird der Kompressor ausgekuppelt, um Leistungsverluste zu vermeiden.
Intelligente Benzin-Direkteinspritzung
Die Drive-E Benzinmotoren arbeiten mit einer fortschrittlichen Direkteinspritzung nach dem Common-Rail-Prinzip und einem für Benzinmotoren hohen Einspritzdruck von 200 bar. Die Direkteinspritzung ist der herkömmlichen Saugrohreinspritzung in Sachen Effizienz und Drehmomentausbeute deutlich überlegen. Das Einspritz-Layout mit je einer Einspritzdüse pro Brennraum garantiert die Bildung eines gleichmäßigen Kraftstoff-Luft-Gemischs und erlaubt ein effizientes Vorheizen des Katalysators: ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der Emissionen und zur Einhaltung der weltweit strengsten Abgasvorschriften. Fein abgestimmte Ansaugöffnungen und die Geometrie des Brennraums sorgen für eine stabile und klopffeste Verbrennung sowie einen hohen Grad an Abgasrückführung. Dadurch wird ein hohes Verdichtungsverhältnis von 10,8:1 beim T5 und T4 sowie 10,3:1 beim T6 erreicht.
Darüber hinaus arbeiten die Benziner mit einer schnellen variablen Ventilsteuerung für Ein- und Auslassventile, die in allen Drehzahlbereichen eine optimale Verbrennung für höchste Effizienz und dynamische Leistungsentfaltung garantiert. Das intelligente Wärmemanagement mit einer voll variablen, elektrisch angetriebenen Wasserpumpe mit 400 Watt Leistung trägt ebenfalls zur Verringerung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen bei.
Leichtbau und verringerte Reibung
Die Drive-E Antriebe verfügen über Kurbelgehäuse und Grundplatten aus Druckguss-Aluminium, Graugusslaufbuchsen und Lagerverstärkungen aus Kugelgraphitguss. Durch diese Leichtbaumaßnahmen sowie die Verkleinerung von Hubraum und Zylinderzahl konnte das Gewicht im Vergleich zu den Vorgängermotoren um 30 bis 90 Kilogramm gesenkt werden. Das geringe Gewicht der Motoren ermöglicht auch eine ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und trägt damit zu einem agilen Fahrverhalten mit direkten und präzisen Lenkeigenschaften bei.
Optimierungen an der Nockenwelle und den Kugellagern führten zudem zu einer verringerten inneren Reibung. Die spezielle Beschichtung des oberen Kolbenrings und die Diamond-like-Carbon-Beschichtung der Kolbenbolzen gewährleisten eine besonders geringe Reibung bei hoher Verschleißfestigkeit. Die optimierte, rundlichere Form der Zylinderbuchsen reduziert zudem Spannungen im Bereich des Kolbenrings.
Modulares Abgasnachbehandlungssystem
Dem modularen Prinzip der Drive-E Motoren folgt Volvo auch beim Abgasnachbehandlungssystem. Bei allen Triebwerken befinden sich der Turbinenaustritt und der Eintritt der Komponenten zur Abgasnachbehandlung an der gleichen Position. Die kompakte und von Volvo patentierte Anordnung der beiden Katalysator-Monolithen sorgt für eine homogene Strömungsverteilung und sehr niedrige Strömungsverluste. Dadurch werden kurze Ansprechzeiten und eine effiziente Umwandlung der Schadstoffe sichergestellt. Ein Benzinpartikelfilter filtert die bei Motoren mit Direkteinspritzung auftretenden höheren Partikel aus dem Abgas und sorgt für die Einhaltung der Abgasnorm Euro 6d-TEMP.
Leistungsstarker T6 Benziner mit Kompressor- und Turboaufladung
Ein leistungsstarker 2,0-Liter-Benzinmotor mit Kompressor- und Turboaufladung bildet die Spitze des Antriebsprogramms. Der Direkteinspritzer entwickelt im Volvo S60 T6 AWD eine Leistung von 228 kW (310 PS) und ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das in einem breiten Bereich von 2.200 bis 5.100 U/min für nachdrückliche Beschleunigung sorgt. Der Volvo S60 T6 AWD sprintet in 5,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Durchschnittsverbrauch beläuft sich je nach Reifenklasse auf 7,3-7,5 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 165-171 g/km. Die Geartronic Achtgang-Automatik gehört zur Serienausstattung.
Turbobenziner T5 mit 184 kW (250 PS)
Der 2,0-Liter-Vierzylinder T5 mit Direkteinspritzung und Turboaufladung entwickelt eine Leistung von 184 kW (250 PS) und ein maximales Drehmoment von 350 Nm, das in einem breiten Drehzahlbereich von 1.800 bis 4.800 U/min bereitsteht. In Verbindung mit der serienmäßigen Achtgang-Automatik beschleunigt der Volvo S60 T5 in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 240 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6,5-6,8 Litern je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 149-155 g/km entspricht.
Starker Einstieg: T4 produziert 140 kW (190 PS)
Als Einstiegsbenziner fungiert der T4 mit 140 kW (190 PS) Leistung. Der Turbo-Vierzylinder ist ebenfalls an die Achtgang-Automatik gekoppelt und setzt zwischen 1.700 und 4.000 U/min ein maximales Drehmoment von 300 Nm frei. Der Sprint von null auf 100 km/h wird in 7,1 Sekunden absolviert, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h. Der Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 6,6-6,8 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 149-155 g/km.
Geartronic Achtgang-Automatikgetriebe
Alle Motorisierungen des Volvo S60 sind serienmäßig mit einer Geartronic Achtgang-Automatik inklusive Start-Stopp-Funktion ausgerüstet. Das Getriebe leistet einen signifikanten Beitrag zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und zur Entfaltung des fahrdynamischen Potenzials der Motoren.
Die optimierte Abstufung und hohe Getriebespreizung senken das Drehzahlniveau, was neben einem geringeren Verbrauch auch zu einer Reduzierung des Geräuschniveaus und damit zur Steigerung des Fahrkomforts beiträgt. Dadurch wird zugleich gewährleistet, dass der Motor stets im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird, um Verbrauch und Emissionen möglichst gering zu halten und dennoch das volle Leistungspotenzial des Triebwerks abrufen zu können. Die extrem schnellen Gangwechsel können vom Fahrer kaum noch wahrgenommen werden.
Eco-Funktion für eine besonders sparsame Fahrweise
Für die Achtgang-Automatik steht eine Eco-Funktion zur Verfügung, die über das zentrale Display bzw. über das Drive Mode Rollrad aktiviert werden kann. Sie unterstützt durch eine Optimierung von Motorsteuerung, Getriebeschaltpunkten und Ansprechverhalten einen umweltbewussten und besonders sparsamen Fahrstil.
Zwei weitere Bestandteile des Eco-Modus sind die Segelfunktion Eco-Coast und die Klimafunktion Eco-Climate. Mit Eco-Coast wird durch die Entkopplung des Antriebsstrangs die kinetische Energie des Fahrzeugs optimal ausgenutzt. Sobald der Fahrer bei Geschwindigkeiten ab 65 km/h den Fuß vom Gaspedal nimmt, wird die Motorbremse deaktiviert und die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau abgesenkt. Dadurch ist ein kraftstoffsparendes Segeln möglich, ohne dass das Motorschleppmoment das Fahrzeug abbremst.
Der Eco-Climate-Modus trägt durch das Abschalten der Klimaanlage und eine Reduzierung des Stromverbrauchs im Bordnetz zur weiteren Verbrauchssenkung bei. Die Klimaanlage lässt sich durch die Betätigung des AC-Schalters jederzeit wieder einschalten, während die übrigen Funktionen des Eco-Climate-Modus aktiviert bleiben.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo S60*:
9,7 – 8,6 (innerorts), 6,3 – 5,2 (außerorts), 7,5 – 1,7 (kombiniert)
CO2-Emissionen (kombiniert): 171 – 39 g/km
Stromverbrauch T8 Twin Engine: 14,8 – 14,6 kWh/100 km
CO2-Effizienzklasse: C – A+
Alle Angaben gemäß VO/715/2007/EWG.
* Die angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und CO2-Emissionen wurden nach der neu eingeführten Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) ermittelt und zusätzlich nach dem Real Drive Emission (RDE)-Verfahren im praktischen Fahrbetrieb gemessen. Bei den Angaben handelt es sich um WLTP Messwerte, die nach NEFZ ausgewiesen werden. Die Motoren entsprechen damit der Abgasnorm EURO 6d-TEMP.
Volvo S60 T8 Twin Engine AWD
Der Sport-Hybrid
Plug-in-Hybridantrieb bietet herausragende Fahrleistungen
Bis zu 54 Kilometer rein elektrisch unterwegs
Platzangebot und Gepäckraum bleibt voll erhalten
Mit seiner hocheffizienten Plug-in-Hybridversion T8 Twin Engine treibt der Volvo S60 die Elektrifizierungsstrategie des schwedischen Premium-Automobilherstellers voran. Das elektrisierende Top-Modell verbindet souveräne Fahrleistungen mit vorbildlichen Verbrauchs- und Umwelteigenschaften.
Der als Axle-Split-Hybrid aufgebaute Antriebsstrang besteht aus einem 223 kW (303 PS) starken Drive-E Vierzylinder-Motor mit 2,0 Litern Hubraum sowie Kompressor- und Turboaufladung und einem 65 kW (87 PS) starken Elektromotor. Beide Triebwerke können das Fahrzeug getrennt voneinander oder gemeinsam antreiben.
Die Systemleistung von 288 kW (390 PS) und das Drehmoment von bis zu 640 Nm verleihen dem Volvo S60 T8 Twin Engine AWD eindrucksvolle Fahrleistungen. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert die Sportlimousine in nur 4,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h erreicht; rein elektrisch ist das Plug-in-Hybridmodell bis zu 125 km/h schnell.
Bis zu 54 Kilometer legt das Fahrzeug im elektrischen Fahrmodus zurück und bleibt dabei lokal vollkommen emissionsfrei. Der Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 1,7-1,8 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 39-42 g/km und einem Stromverbrauch von 14,6 bis 14,8 kWh/100 km.
In Sachen Layout und Packaging profitiert die Plug-in-Hybridversion des Volvo S60 von den Vorzügen der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA): Diese wurde von Beginn an auf eine Elektrifizierung des Antriebs ausgelegt und ermöglichte daher den Einbau der zusätzlichen Hybridkomponenten, ohne dass Platzangebot und Ladevolumen beeinträchtigt werden.
Während der Drive-E Vierzylinder-Motor seine Kraft ausschließlich an die Vorderräder leitet, sitzt der Elektromotor an der Hinterachse und treibt die Hinterräder an. Dieses Aggregat liefert ab Leerlaufdrehzahl ein maximales Drehmoment von 240 Nm, der Benziner setzt sein üppiges Drehmoment von 400 Nm bei 4.500 U/min frei.
Durch die Anordnung im Heck ist ausreichend Platz für einen größeren und leistungsstärkeren Elektromotor. Je nach Fahrmodus und Ladezustand der Batterie treibt er das Fahrzeug allein an, unterstützt bei höheren Leistungsanforderungen den Verbrennungsmotor oder ermöglicht einen effizienten Allradantrieb mit je einer Antriebsquelle pro Achse. Zudem lädt er die Batterie mit der beim Bremsen zurückgewonnenen Energie auf und erfüllt die Funktion einer Motorbremse.
Der Kraftfluss vom Elektromotor zur Hinterachse erfolgt über ein innovatives ERAD-System (Electric Rear Axle Drive): ein für Plug-in-Hybridantriebe entwickeltes elektrisches Antriebsmodul, das sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit und einen Wirkungsgrad von 95 Prozent auszeichnet. Diese Vorzüge kombiniert die ERAD mit geringer Baugröße und niedrigem Gewicht; dadurch ist eine hohe Flexibilität bei Einbau und Packaging gewährleistet.
Die Energieströme zwischen Antriebskomponenten, Batterie und Achsen lassen sich auf dem großen Touchscreen in der Armaturentafel verfolgen. Blaue und grüne Pfeile zeigen an, welcher Motor gerade verwendet wird. Auch der aktuelle und durchschnittliche Kraftstoff- und Energieverbrauch können dort abgelesen werden.
Zentral platzierte Lithium-Ionen-Batterie
Die 11,6 kWh starke Hochvolt-Batterie (270-400V) ist das Herzstück des Antriebsstrangs. Ihre hohe Kapazität schafft die Voraussetzung für die hohen elektrischen Fahranteile. Die Batterie besteht aus 96 Lithium-Ionen-Zellen: sechs in Reihe geschaltete Modulen mit jeweils 16 Zellen. Sie wird über den im Hybridantriebsstrang integrierten Generator mit elektrischer Energie versorgt, lässt sich aber auch mit einem externen Ladekabel an haushaltsüblichen Steckdosen und an Ladesäulen aufladen. Dazu befindet sich eine Ladebuchse hinter einer Klappe am vorderen linken Kotflügel des Fahrzeugs. Die Ladezeiten betragen zwischen drei Stunden (16 Ampere) und acht Stunden (sechs Ampere).
Die Batterie ist zentral im Mitteltunnel des Fahrzeugs platziert: eine Anordnung, die verhindert, dass das zur Verfügung stehende Platzangebot im Innenraum beeinträchtigt wird, und die dem Fahrzeug einen tiefen und zentralen Schwerpunkt verleiht. Dies sorgt für herausragende Handling-Eigenschaften und hohe Fahrstabilität – gerade auch im Vergleich zu Wettbewerbsmodellen, deren Batterie im Heck untergebracht ist.
Integrierter Kurbelwellen-Startergenerator (CISG): Die Schaltzentrale
Als eine Art Schaltzentrale des Antriebsstrangs fungiert der integrierte Kurbelwellen-Startergenerator (CISG). Dabei handelt es sich um einen dauerhaft magnetisierten Wechselstrom-Synchronmotor, der zwischen Motor und Getriebe platziert ist und drei wichtige Funktionen erfüllt. Als 34 kW starker Anlasser erlaubt er den nahtlosen Wechsel zwischen dem rein elektrischen Fahrbetrieb und dem Fahren im kombinierten Betrieb. Benzin- und Elektromotor werden damit als Einheit wahrgenommen. Er ist zudem ein leistungsstarker elektrischer Generator, der die gesamte Elektrizität produziert: für die Hybridbatterie, den Elektromotor und die anderen Verbraucher des Hochspannungs-Stromkreises. Und schließlich arbeitet er als elektrischer Booster für den Benzinmotor, der in Zusammenarbeit mit Kompressor und Turbolader bei Bedarf bis zu 150 Nm zusätzliches Drehmoment bereitstellt. Das regenerative Bremssystem nutzt zur Rückgewinnung und Weiterleitung elektrischer Energie teilweise die Brake-by-Wire-Technik. Die Energie wird zum Laden der Batterie oder für den sofortigen Einsatz verwendet.
Die Achtgang-Automatik wurde speziell auf die Anforderungen des Hybridantriebs ausgelegt. Dank Shift-by-Wire-Technik wird die Kraftübertragung elektrisch gesteuert – und zwar besonders stilvoll, denn der Wählhebel besteht im Top-Modell der Baureihe aus handgemachtem schwedischem Kristallglas von Orrefors (nur Inscription). Zudem verfügt das Getriebe in dieser Antriebsvariante über eine größere Ölpumpe. Sie stellt die notwendige Schmierung im Elektrobetrieb sicher und sorgt auch für einen schnelleren Druckaufbau beim nahtlosen Übergang von Elektro- zu Verbrennungsmotor.
Für jede Situation der passende Fahrmodus
Das Fahrerlebnis an Bord des Volvo S60 T8 Twin Engine AWD sowie Leistung und Effizienz des Antriebs lassen sich jederzeit den Wünschen des Fahrers anpassen. Im Vergleich zu den anderen Motorisierungen stehen dafür weitere, speziell auf den Hybridantrieb abgestimmte Fahrmodi zur Verfügung. Sie können jederzeit über das „Drive Mode“ Drehrad auf der Mittelkonsole unterhalb des Schalthebels aktiviert werden.
Die Grundeinstellung Hybrid ist beim Start des Fahrzeugs aktiviert. Sie eignet sich perfekt für den alltäglichen Einsatz. Hier wechselt das Fahrzeug in Abhängigkeit von der aktuellen Fahrsituation und den jeweiligen Leistungsanforderungen zwischen dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor und dem Elektromotor. Ziel ist stets ein möglichst geringer Kraftstoffverbrauch. Berücksichtigt wird dabei neben der Gaspedalstellung auch der aktuelle Ladezustand der Batterie. Ist genügend Batteriekapazität für einen elektrischen Betrieb des Fahrzeugs vorhanden, dann übernimmt möglichst der Elektromotor den Antrieb. Bei zu niedrigem Ladestand des Akkus wird der Verbrennungsmotor gestartet. Der Elektromotor bleibt bis zu einer Geschwindigkeit von 65 km/h aber immer mechanisch eingekuppelt, um beispielsweise bei starker Beschleunigung den Benzinmotor unterstützen zu können.
Eine besonders clevere Nutzung der Batteriekapazität im Hybridmodus – und damit eine weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs – erlaubt die Funktion „Predictive Efficiency“. Wenn im Navigationssystem ein Zielort eingegeben wurde, wird die elektrische Energie mit Hilfe der Kartendaten auf intelligente Weise auf die gesamte Strecke aufgeteilt. So lässt sich beispielsweise vermeiden, dass ein Autobahnabschnitt im Elektrobetrieb und ein später folgender innerstädtischer Abschnitt mit dem Verbrennungsmotor zurückgelegt wird. Stattdessen wird das Fahrzeug möglichst immer dann elektrisch angetrieben, wenn es im Hinblick auf Verbrauch und Energiebilanz am sinnvollsten ist.
Im Modus Pure dient die Batterie vorzugsweise als alleinige Energiequelle. Sie versorgt den Elektromotor mit Strom, der wiederum die Hinterräder antreibt. Optimierte Pedaleigenschaften und Schaltpunkte fördern einen sanften Fahrstil, um eine möglichst große Reichweite im Elektrobetrieb zu erzielen. Auch Änderungen an den Klimaeinstellungen tragen zur Erhöhung der Reichweite bei.
Bis zu 54 Kilometer kann der Volvo S60 T8 Twin Engine im Pure-Modus rein elektrisch zurücklegen – mehr als die meisten Menschen pro Tag fahren. Der Elektromotor wird zudem als konventionelle Motorbremse sowie zur Rückgewinnung der Bremsenergie eingesetzt. Daher arbeitet dieser Fahrmodus vor allem im Stop-and-Go-Verkehr der Großstädte besonders effizient. Die Höchstgeschwindigkeit im elektrischen Betrieb liegt bei 125 km/h. Bei höherem Leistungsbedarf lässt sich der Drive-E Verbrennungsmotor per Druck auf das Gaspedal jederzeit hinzuschalten. Dennoch bleibt der Pure-Modus mitsamt seiner speziellen effizienzsteigernden Maßnahmen auch dann aktiv, wenn die Batteriekapazität erschöpft und der Elektrobetrieb nicht verfügbar ist.
Das eindrucksvolle Leistungsvermögen des T8 Twin Engine kann der Fahrer mit der Auswahl des Modus Power abrufen. Hier arbeiten Verbrennungs- und Elektromotor zusammen, um ein Maximum an Leistung bereitzustellen. Bei der Beschleunigung aus dem Stand profitiert der Plug-in-Hybrid vom überlegenen Ansprechverhalten des Elektromotors und seinem sofort zur Verfügung stehenden Drehmoment. Auch das schneller ansprechende Gaspedal, eine sportlichere Getriebeabstimmung mit späterem Hochschalten und dem Bevorzugen niedrigerer Gänge sowie ein präsenter Motorsound tragen zu einem dynamischen Fahrerlebnis im Power-Modus bei.
Bis zu einer Geschwindigkeit von 170 km/h bleibt der Elektromotor mechanisch eingekuppelt und liefert bei Bedarf zusätzliche Unterstützung: etwa wenn die vom Benzinmotor angetriebenen Vorderräder durchdrehen oder der Fahrer besonders hohe Leistung anfordert. Oberhalb von 170 km/h wird der Elektroantrieb ausgekuppelt, um ein Überdrehen zu vermeiden.
Bei der Auswahl des Drive-Modus Constant AWD werden alle vier Räder angetrieben. Der Allrad-Modus eignet sich vor allem für niedrigere Geschwindigkeiten auf rutschigen Fahrbahnen sowie für das Fahren auf Schnee und Eis und kann zudem für den Anhängerbetrieb verwendet werden.
Neben den vordefinierten Fahrmodi kann der Fahrer über die Funktion Individual verschiedene Fahrzeugeigenschaften seinem eigenen Geschmack anpassen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, einzelne Besonderheiten der Fahrmodi miteinander zu kombinieren; so lässt sich für die Eigenschaften des Antriebsstrangs unter Pure, Hybrid, Power und Constant AWD wählen. Darüber hinaus stehen drei verschiedene Grade der Lenkunterstützung zur Verfügung, bei den Bremseigenschaften stehen die Optionen Normal und Sport zur Wahl, und auch die Federungseigenschaften (Eco, Normal oder Dynamic) sowie die Einstellung der Klimaanlage (Eco oder Normal) können individuell angepasst werden.
„Hold“ und „Charge“: Den Elektromotor gezielt einsetzen
Der Fahrer kann zudem das Auf- und Entladen der Batterie und damit die rein elektrische Reichweite beeinflussen. Durch Betätigen der „Hold“-Taste auf dem zentralen Display wird der aktuelle Batterieladestand für eine spätere Nutzung aufgespart; wird die „Charge“-Taste betätigt, lädt der Benzinmotor die Batterie auf. Beide Funktionen eignen sich beispielsweise dazu, eine elektrische Restreichweite aufzusparen bzw. aufzuladen, um die durch eine Umweltzone oder ein Wohngebiet führenden letzten Kilometer einer Fahrt rein elektrisch zurücklegen zu können.
Die optimale Nutzung elektrischer Energie auf einer längeren Strecke geht auch automatisch – nämlich dann, wenn der Fahrer ein Reiseziel im Navigationssystem festlegt. Dann verteilt die Funktion „Predictive Efficiency“ den Energieverbrauch auf intelligente Weise auf die gewählte Strecke. Im Vergleich zum normalen Hybridmodus, in dem das Fahrzeug zunächst möglichst elektrisch unterwegs ist und erst bei leerer Batterie vom Verbrennungsmotor angetrieben wird, lässt sich der Kraftstoffverbrauch dadurch nochmals senken.
Vorklimatisierung
Für ein Plus an Komfort und Effizienz kann der Fahrer Antrieb, Batterie und Fahrgastraum vorklimatisieren – entweder direkt im Auto oder über die Volvo on Call App. Mit diesem Feature lässt sich der Innenraum je nach aktueller Außentemperatur entweder vorheizen oder abkühlen, sodass der Fahrer von Beginn an sein gewünschtes Klima vorfindet. Die Vorklimatisierung kann auch erfolgen, wenn das Fahrzeug mit dem Stromnetz verbunden ist – auf diese Weise wird der Ladestand der Batterie nicht beeinträchtigt.
Ausstattung und Design
Volvo bietet den T8 Twin Engine in den beiden Ausstattungslinien R-Design und Inscription mit erweiterter Serienausstattung an. Diese umfasst ein SchuKo/Typ2-Ladekabel, eine Standheizung mit Timer-Funktion, die auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App bedient werden kann, einen Subwoofer sowie einen Schalthebel aus schwedischem Orrefors-Kristallglas (nur Inscription).
Fahrwerk
Dynamischer Fahrspaß auf neuem Niveau
Doppelquerlenker vorn, innovative Integralachse hinten
Sportlimousine bietet Kontrolle, Präzision und Dynamik
Elektronische Dämpferregelung optional verfügbar
Der neue Volvo S60 ist die sportlichste Limousine des schwedischen Premium-Herstellers. Sie verbindet die Komforteigenschaften der skalierbaren Produkt-Architektur mit einer dynamischen Fahrwerksauslegung, die die Kraft der Drive-E Motoren sicher, kontrolliert und verlustfrei auf die Straße bringt. Im Vergleich zum Vorgängermodell sorgen das Plus an Radsturz und Sturzsteifigkeit sowie die verbesserte Gewichtsverteilung für mehr Grip, ein direkteres Fahrgefühl und ein harmonisches Karosserieverhalten mit geringer Wankneigung.
In den beiden Motorisierungen T4 und T5 ist der Volvo S60 mit Frontantrieb ausgerüstet, der T6 verfügt über einen elektronisch gesteuerten Allradantrieb, der T8 Twin Engine kann seine Kraft je nach gewähltem Antriebsmodus an zwei oder alle vier Räder übertragen. Während die Limousine in der Inscription Ausführung auf dem Fahrwerk mit innovativer Querblattfeder aus Verbundwerkstoff basiert, ist die R-Design Variante mit einem Sportfahrwerk mit straffer abgestimmten Federn und Einrohr-Dämpfern sowie einer Karosserietieferlegung um 15 Millimeter ausgerüstet; optional steht hier zudem ein adaptives Fahrwerk mit elektronischer Four-C-Dämpferregelung und individuell einstellbaren Fahrmodi zur Verfügung. Leistungsfähige Bremsen, eine geschwindigkeitsabhängige elektronische Servolenkung und wirkungsvolle Assistenzsysteme komplettieren die Chassis-Technik des Volvo S60.
Vorderradaufhängung mit Doppelquerlenkern
Durch die skalierbare Produkt-Architektur (SPA), die Volvo für seine großen Modellreihen entwickelt hat, ist im Bereich der Vorderachse zusätzlicher Platz und Spielraum entstanden. Dieser wurde genutzt, um die McPherson-Vorderradaufhängung der früheren Modelle durch eine Doppelquerlenker-Aufhängung zu ersetzen.
Diese Art der Aufhängung, bei der das Rad über zwei Querverbindungen am Fahrzeug befestigt ist, reduziert Untersteuerungstendenzen in Kurven ebenso auf ein Minimum wie die bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und leistungsstarker Motorisierung häufig auftretenden Antriebseinflüsse in der Lenkung. Damit leistet die Vorderradaufhängung einen wichtigen Beitrag zu einem neutralen, stabilen und komfortablen Fahrverhalten sowie zu den ausgezeichneten Handling-Eigenschaften. Auch der Wankneigung der Karosserie wirkt die Doppelquerlenker-Vorderachse entgegen.
Ein weiterer Vorteil der Vorderachs-Konstruktion ist ihr geringes Gewicht: Die meisten Komponenten der Aufhängung bestehen aus Aluminium. Dies sorgt für geringere ungefederte Massen – eine wichtige Voraussetzung für die hervorragende Straßenlage und den hohen Komfort.
Innovative Integral-Hinterachse mit multifunktionaler Querblattfeder
Ebenfalls zu großen Teilen aus Aluminium besteht die Integral-Hinterachse des Volvo S60. Dabei handelt es sich um eine technisch hochwertige, ausgereifte und exklusive Art der Hinterradaufhängung, die unter allen Fahrbedingungen ein sicheres und komfortables Fahrverhalten unterstützt. Darüber hinaus fördert sie mit außergewöhnlichem Geräusch- und Vibrationskomfort ein kultiviertes und anspruchsvolles Fahrerlebnis. Ein entscheidender Vorteil der Hinterachse ist zudem die Tatsache, dass alle Parameter individuell eingestellt werden können.
In der Standardausführung des Fahrwerks setzt Volvo an der Hinterachse eine innovative Querblattfeder ein. Diese besteht aus sehr leichtem und hochfestem Verbundmaterial auf Matrixharz- und Polyurethan-Basis, ersetzt die traditionellen Spiralfedern und übernimmt die Radführungs-, Stabilisator- und Federfunktionen in einem Bauteil.
Im Vergleich zu herkömmlichen Federn ermöglicht die in die Hinterachsaufhängung integrierte Querblattfeder eine Gewichtsersparnis von 4,5 Kilogramm und trägt damit ebenso wie der hohe Aluminiumanteil zum geringen Gewicht der Integralachse bei – und damit zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Im Gegensatz zu Schraubenfedern ragt die quer eingebaute Blattfeder außerdem nicht so weit in den Kofferraumbereich hinein und schafft damit die Voraussetzungen für eine optimale Raumausnutzung.
Adaptives Fahrwerk mit aktiver Four-C-Technik
Ein nochmals gesteigertes Komfortniveau gewährleistet das für den Volvo S60 R-Design optional erhältliche adaptive Fahrwerk mit der aktiven, elektronisch gesteuerten Four-C-Dämpferregelung (Continuously Controlled Chassis Concept, nicht für Twin Engine erhältlich)
Die aktive Four-C-Fahrwerksregelung überwacht mit Hilfe zahlreicher Sensoren permanent den Fahrzustand und passt die Abstimmung der Stoßdämpfer in Sekundenbruchteilen der aktuellen Fahrsituation und der Geschwindigkeit an. Je höher das Tempo, desto straffer ist die Abstimmung der Dämpferkennung. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei hohem Tempo sicher beherrschbar. Zugleich reduziert das System die Nick-, Tauch- und Rollneigungen des Fahrzeugs bei starker Beschleunigung, scharfem Abbremsen oder plötzlichen Lenkbewegungen. Die Sensoren des Four-C-Systems messen bis zu 500 Signale pro Sekunde und leiten sie an ein elektronisches Steuergerät weiter, das die Stoßdämpfer entsprechend abstimmt.
Drive Mode
Darüber hinaus hat der Fahrer die Möglichkeit, die Fahreigenschaften des Volvo S60 den persönlichen Vorlieben oder den aktuellen Straßenbedingungen anzupassen. Dafür stehen verschiedene Fahrmodi zur Verfügung, die über das elegante „Drive Mode“-Rollrad auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen unterhalb des Motor-Start-/Stopp-Knopfes angewählt werden können. Zur Auswahl stehen vier programmierte Modi und ein individuell konfigurierbares Programm. Je nach gewähltem Modus ändert sich auch die Optik der digitalen Instrumentenanzeige.
Im Comfort-Modus, der Standardeinstellung beim Starten des Motors, sind Luftfederung, Lenkung und das Four-C-System auf maximalen Komfort ausgelegt.
Im Eco-Modus genießt die Senkung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen besondere Aufmerksamkeit. Wie im Dynamik-Modus der elektronischen Dämpferregelung Four-C werden die Dämpfer im Eco-Modus straffer abgestimmt. Auch Motor, Getriebe und die Regelung der Klimaanlage sind in diesem Modus auf maximale Effizienz ausgelegt.
Im Dynamic-Modus verbessert die straffere Auslegung der Four-C-Dämpferreglung Handling-Eigenschaften und Straßenlage. Auch Motor, Bremsen, Getriebecharakteristik und Lenkung passen sich – auch in Modellen ohne Four-C – den dynamischeren Anforderungen an und zeichnen sich durch ein direkteres, unmittelbares Ansprechverhalten aus.
Darüber hinaus steht ein individuelles Fahrprogramm zur Verfügung, das vom Fahrer frei konfiguriert werden kann. Die persönlichen Einstellungen werden in der Fernbedienung gespeichert und immer dann aktiviert, wenn das Fahrzeug damit geöffnet wird.
Geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung
Die Zahnstangenlenkung mit elektrischer Servounterstützung verbindet hohe Lenkpräzision mit verlässlicher Rückmeldung und bietet damit die besten Voraussetzungen für ein aktives Fahrerlebnis. Im Vergleich zu einer konventionellen hydraulischen Servounterstützung arbeitet die von einem Elektromotor angetriebene Servolenkung effizienter, weil sie nur dann Unterstützung liefert, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dies wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen aus.
Dank der elektrischen Servolenkung war es außerdem möglich, Sicherheits-Features mit Lenkunterstützung und Lenkeingriff wie die Oncoming Lane Mitigation sowie Komfort-Features wie den Park Assist Pilot umzusetzen. Dieser steuert das Fahrzeug auf Wunsch selbstständig in Parklücken, die sich längs oder quer zur Fahrbahn befinden, sowie aus Längsparklücken auch wieder hinaus.
Die Servolenkung arbeitet geschwindigkeitsabhängig: Sie passt das Ausmaß der Lenkunterstützung dem aktuell gefahrenen Tempo an. Bei geringen Geschwindigkeiten bietet sie eine hohe Unterstützung, um beispielsweise das Einparken oder Rangieren auf engem Raum zu erleichtern. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird die Lenkunterstützung reduziert, um die Fahrstabilität zu erhöhen und eine bessere Rückmeldung und ein sicheres Gefühl für die Straße zu vermitteln. Das Maß an Lenkunterstützung ändert sich zudem mit dem über die Drive Mode Funktion gewählten Fahrmodus.
Leistungsstarke Bremsanlage mit Bremsunterstützung und Notbremsassistent
Der Volvo S60 verfügt über eine leistungsstarke Bremsanlage mit groß dimensionierten, innenbelüfteten Bremsscheiben an allen vier Rädern. Alle Modelle sind mit einem hydraulischen Bremsassistenten ausgestattet. Er sorgt bei einer Notbremsung für einen erheblich schnelleren Aufbau des vollen Bremsdrucks, wenn der Fahrer sehr schnell auf das Bremspedal tritt.
Zu den Funktionen der Bremsanlage gehört auch eine automatische Bremssystemvorspannung. Diese tritt in Aktion, wenn der Fahrer sehr schnell das Gaspedal loslässt. Das System geht dann davon aus, dass der Fahrer bremsen wird, und bereitet die Bremsen vor, indem das Hydrauliksystem vorbefüllt und der Abstand zwischen Bremsklötzen und Bremsscheiben verringert werden. Bei einem Tritt auf das Bremspedal sprechen die Bremsen verzögerungsfrei an. Mit den Funktionen Bremsassistent und Bremssystemvorspannung kann der Bremsvorgang um wichtige Sekundenbruchteile beschleunigt und der Bremsweg in Notsituationen um entscheidende Meter verkürzt werden. Nachfolgende Fahrzeuge werden dabei durch ein Blinken der Bremsleuchten gewarnt.
Elektrische Feststellbremse
Eine elektrische Feststellbremse gehört in allen Motorisierungen und Getriebevarianten zur Serienausstattung. Sie lässt sich äußerst komfortabel über eine Taste auf der Mittelkonsole bedienen und ist mit einer automatischen Haltefunktion kombiniert. Wenn der Fahrer diese Funktion aktiviert, wird das Fahrzeug bei einem Stopp in Position gehalten, auch wenn das Bremspedal gelöst wird. Bei einem längeren Halt übernimmt die elektrische Feststellbremse. Sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt, wird die Bremse gelöst.
Sicher den Berg hinauf
Der serienmäßige Berganfahrassistent HSA (Hill Start Assist) verhindert beim Anfahren am Berg ein Zurückrollen des Fahrzeugs, indem der Bremsdruck noch so lange aufrechtgehalten wird, bis der Fahrer Gas gibt.
Permanenter Allradantrieb
Der permanente Allradantrieb des Volvo S60 T6 AWD erfüllt auf jedem Untergrund höchste Ansprüche an Traktion und Fahrstabilität. Das elektronisch gesteuerte Allradsystem verteilt die Motorleistung je nach Fahrsituation variabel auf beide Achsen. Dafür sorgt die besonders kompakte und leichte elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung der aktuellsten Generation von BorgWarner.
Zugunsten einer möglichst kraftstoffsparenden Fahrweise wird auf trockener Fahrbahn nahezu die gesamte Motorleistung an die Vorderräder übertragen. Gleichzeitig wird der Leistungsbedarf an der Hinterachse permanent überwacht; bis zu 50 Prozent der Antriebskraft können sofort und stufenlos über die BorgWarner Lamellenkupplung an die Hinterräder geleitet werden.
Dadurch wirkt das System drohenden Traktionsverlusten an einer Achse schon im Ansatz entgegen und gewährleistet stets eine optimale Fahrstabilität. Damit leistet der Allradantrieb auch einen zentralen Beitrag zur Fahrdynamik, indem er beispielsweise beim Herausbeschleunigen aus Kurven die Untersteuertendenz reduziert. Beim Anfahren aus dem Stand ist immer der Allradantrieb aktiv, um maximale Traktion beim Beschleunigen sicherzustellen.
Elektronische Fahrdynamikregelung ESC
Fahrstabilität und hohe aktive Sicherheit garantiert die jüngste Entwicklungsstufe der elektronischen Fahrdynamikregelung ESC (Electronic Stability Control). Das System registriert neben möglichen Differenzen zwischen Fahrtrichtung und Lenkvorgabe auch die Seitenneigung der Karosserie und ist so in der Lage, in Grenzsituationen durch frühzeitiges, präzises Eingreifen die Fahrstabilität und Kontrollierbarkeit zu erhalten.
Sensoren registrieren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die Fahrgeschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs. Als wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die Gierrate, die Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern wird von den Sensoren erfasst.
Mit einer Reduzierung der Motorleistung und einem gezielten Bremsimpuls an einem oder mehreren Rädern wird die Stabilität des Fahrzeugs wiederhergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und somit ein Ausbrechen des Hecks in Richtung des Kurvenaußenrands verhindert.
Bestandteil des Systems ist auch die Advanced Stability Control, die mit einem Kreisel- und Beschleunigungssensor Schleudertendenzen des Fahrzeugs frühzeitig erkennt und unterbindet. Damit wird das Risiko eines Traktionsverlustes bei Ausweichmanövern und in Kurven weiter reduziert. Als Untersystem der Stabilitätskontrolle sorgt zudem die Untersteuer-Kontroll-Logik für eine geringere Untersteuerneigung in Kurven – und dadurch für mehr Fahrspaß und Sicherheit.
Corner Traction Control mit Torque Vectoring verbessert Kurvenverhalten
Die Corner Traction Control mit Torque Vectoring ermöglicht durch eine elektronische Steuerung des Antriebsdrehmoments noch harmonischere Kurvenfahrten ohne durchdrehende Räder. Die Drehmomentsteuerung – das Torque Vectoring – fungiert dabei als Differenzialsperre. In Kurven wird das innere Antriebsrad abgebremst, während das kurvenäußere mehr Antriebskraft erhält. Auf diese Weise lassen sich Kurven enger fahren und die Tendenz zum Untersteuern wird reduziert. Die Corner Traction Control ermöglicht das Herausbeschleunigen aus Kurven bei voller Bodenhaftung der Räder. Sie erleichtert so das Fahren auf kurvigen Strecken, im Kreisverkehr und auf feuchtem Untergrund.
Ausstattung
Eine Limousine – zwei Persönlichkeiten
Benziner in sportlichem R-Design Outfit
T8 Twin Engine als R-Design oder in eleganter Inscription Ausstattung
Wesentliche Sicherheitssysteme serienmäßig an Bord
Der Volvo S60 ist in zwei hochwertigen Ausstattungslinien mit jeweils individuellem Charakter erhältlich. Während die R-Design Variante die Dynamik der Sportlimousine betont, ist der T8 Twin Engine alternativ auch in der Inscription Ausstattung verfügbar, die für ein besonders elegantes und luxuriöses Erscheinungsbild sorgt. Zahlreiche weitere Komfort- und Technik-Features sind einzeln und in Ausstattungspaketen erhältlich.
Eine umfassende serienmäßige Sicherheitsausstattung ist in allen Volvo Modellen selbstverständlich. Das Volvo City Safety Notbremssystem mit Lenkunterstützung bildet dabei die Basis für ein herausragendes Sicherheitsniveau. Das System schützt vor Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Fußgängern, Fahrrad- und Motorradfahrern sowie großen Wildtieren. Zum System gehören auch eine Notbremsfunktion bei Gegenverkehr sowie der Kreuzungs-Bremsassistent, der das Unfallrisiko beim Linksabbiegen an Kreuzungen vermindert.
Zur Unfallvermeidung tragen auch die Assistenz- und Schutzsysteme Oncoming Lane Mitigation, Road Edge Detection und Run-off Road Protection sowie das Driver Alert System bei, das den Fahrer bei Übermüdung und unkonzentrierter Fahrweise warnt. Die Systeme Hazard Light Alert und Slippery Road Alert ermöglichen einen Cloud-basierten Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und machen den Fahrer auf mögliche Gefahrenstellen und rutschige Straßenabschnitte aufmerksam.
Darüber hinaus an Bord sind eine Verkehrszeichen-Erkennung, das Notrufsystem Volvo on Call mit eCall-Funktion sowie Front- und Seitenairbags, Kopf-Schulter-Airbags für alle Insassen, ein Knie-Airbag für den Fahrer, das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, die Fahrdynamikregelung ESC und ein Reifendruck-Kontrollsystem.
Das Infotainment-System Sensus Connect mit Bluetooth Freisprecheinrichtung samt Audio-Streaming und Internetzugang sowie das Audiosystem High Performance Sound mit zehn Lautsprechern sorgen für ein Höchstmaß an Komfort und Unterhaltung. Bedient werden diese und weitere Systeme über den neun Zoll großen Tablet-artigen Touchscreen im Zentrum der Mittelkonsole. Auch die Zwei-Zonen-Klimaautomatik samt CleanZone Luftreinigungssystem und das Sensus 3D-Navigationssystem werden über den Touchscreen gesteuert.
Ebenfalls an Bord: die 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige, eine Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto, eine erweiterte Ambientebeleuchtung, eine Einparkhilfe hinten, eine elektrische Parkbremse, eine Abblendautomatik für Innen- und Außenspiegel, eine elektrische Sitzeinstellung mit Memory-Funktion für den Fahrersitz, eine elektrisch einstellbare Vier-Wege-Lendenwirbelstütze für Fahrer- und Beifahrersitz, eine Sitzheizung für die Vordersitze sowie die Drive Mode Funktion zur Anpassung von Motor, Getriebe, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk (Fahrwerkseinstellungen nur in Verbindung mit Four-C-Fahrwerk).
Die sportliche Ausrichtung der R-Design Variante wird durch zahlreiche eigenständige Merkmale innen und außen unterstrichen. Der Kühlergrill verfügt über horizontale Streben in hochglänzendem Schwarz und eine seidenmatte Chromeinfassung, hinzu kommen eine R-Design Front- und Heckschürze sowie schwarz glänzende R-Design Außenspiegel und Fensterrahmen. Den dynamischen Auftritt verstärken die 18-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Doppelspeichen-R-Design in Diamantschnitt/Graphitoptik mit der Bereifung 235/45 R18 sowie das straffer abgestimmte Sportfahrwerk mit 15 mm Karosserietieferlegung. Im Interieur erzeugen Aluminium-Einstiegsleisten, der Lederschalthebel, das Sportlenkrad und die Sportpedale, die Aluminiumeinlagen „Metal Mesh“, der Dachhimmel in Anthrazit sowie die R-Design Leder/Mesh-Textil-Sportsitze ein hochwertiges Ambiente.
Die Ausstattungslinie Inscription ist ausschließlich in Verbindung mit der Plug-in-Hybridversion T8 Twin Engine verfügbar. Sie verleiht der Limousine eine besonders elegante Erscheinung und unterscheidet sich von der R-Design Version unter anderem durch die Leder-Komfortsitze, das Drei-Speichen-Lederlenkrad und die Echtholzeinlage „Drift Wood“. Zur Ausstattung zählen zudem eine Standheizung mit Timer-Funktion, die auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App bedient werden kann, ein Subwoofer sowie ein handgefertigter Schalthebel aus schwedischem Orrefors-Kristallglas. Außen sorgen der Frontgrill im Wasserfall-Design in Chrom, Chromapplikationen am vorderen Stoßfänger, Heck und Seitenfenstern, 18-Zoll-Leichtmetallräder im Zehn-Mehrspeichen-Design in Diamantschnitt/Graphitoptik und der Bereifung 235/45 R18 sowie zwei verchromte trapezförmige Endrohre für eine exklusive Optik.
Das Bedien- und Infotainment-System Sensus Connect
Mit dem Bedien- und Infotainment-System Sensus Connect definiert der schwedische Premium-Hersteller automobilen Bedienkomfort vollkommen neu. Nahezu alle Infotainment- und Komfortfunktionen werden über den Touchscreen, der wie ein Tablet funktioniert, sowie das Multifunktionslenkrad angesteuert und bedient. Weitere Schalter und Regler gibt es lediglich für die Drive Mode-Funktion, die Lautstärkeregelung, für Front- oder Heckscheibenheizung sowie für das Einschalten des Warnblinklichts.
Auf dem Touchscreen werden die jeweils wichtigsten Funktionen in den Blickpunkt gerückt. Die intuitive Menüstruktur sowie die durchdachte Verwendung von Farben und Symbolen ermöglichen eine einfache und sichere Bedienung. Wichtige Informationen werden auch auf der digitalen 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige mit zwei variablen Rundinstrumenten und einem dazwischen liegenden Info-Display angezeigt. Nicht nur die Inhalte, sondern auch die Größe der Darstellung lässt sich anpassen. So wird beispielsweise bei aktiver Routenführung der mittlere Info-Bereich größer, um die Karte anzeigen zu können, und die beiden runden Anzeigen werden kleiner. Ebenfalls optional ist ein Head-up-Display erhältlich, das wichtige Informationen in das direkte Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert.
Das Sensus Connect Infotainment-System bietet zahlreiche Internet-Funktionen wie Cloud-basierte Apps für Musik-Streaming und andere Dienste wie „Park & Pay“, das die Parkplatzsuche und den Bezahlvorgang im Parkhaus übernimmt. Besonderen Komfort bietet die Connected Service Booking App: Dabei setzt sich das Fahrzeug auf Wunsch bei einer anstehenden Wartung oder Inspektion selbstständig mit dem Volvo Partner in Verbindung. Auch wenn ein Fehler entdeckt wird, informiert das System den Fahrer. Zudem erinnert die Connected Service Booking App den Fahrer an einen vereinbarten Termin und navigiert ihn auf Wunsch zum Volvo Partner.
Auch der populäre Musik-Streaming-Dienst Spotify lässt sich in das Infotainment-System einbinden. Die beliebtesten Features von Spotify sind damit auf dem großen Touchscreen verfügbar, die Nutzung eines Smartphones für das Musik-Streaming ist überflüssig. Volvo und der schwedische Streaming-Dienst haben dafür eine vertraut wirkende Schnittstelle entwickelt. Darüber hinaus stehen Apps wie TuneIn (Internetradio), Yelp (Restaurant-, Shop- und Hotelempfehlungen) oder Local Search (Umkreissuche) bereit.
Das Smartphone des Fahrers lässt sich außerdem über Apple CarPlay oder Android Auto in das Sensus Connect System einbinden. Damit lassen sich die von iPad und iPhone bzw. von Android Smartphones und Tablets bekannten Dienste und Apps im Auto nutzen und auf dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole anzeigen.
Sensus 3D-Navigationssystem
Das serienmäßige Sensus 3D-Navigationssystem bietet mit hochentwickelter Sprachsteuerung und Internet-Anbindung ein Höchstmaß an Bedienkomfort. Die dynamische Routenführung berücksichtigt Echtzeit-Verkehrsinformationen. Die Navigationskarten werden auf dem großen Zentraldisplay angezeigt; zudem werden im mittleren Bereich der 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige dargestellt. Bei Fahrzeugen mit Head-up-Display werden die Routenhinweise zudem auf die Frontscheibe projiziert.
Die Online-Konnektivität des Systems ermöglicht standortbasierte Funktionen wie die Umgebungssuche „Local Search“ und erlaubt beispielsweise den Zugriff auf Wetterinformationen und aktuelle Kraftstoffpreise. Über die Send-to-Car Funktion kann der Fahrer die Route an seinem heimischen Computer oder auf dem Smartphone planen und die Reisedaten dann an das Navigationssystem im Fahrzeug schicken. Zu den weiteren integrierten Apps zählen etwa die Standortübermittlung Glympse oder eine Wikipedia-App, die Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung liefert. Dank Volvo Lifetime MapCare erhält der Kunde regelmäßige kostenlose Kartenaktualisierungen bis Mitte des Jahres 2025.
Konzertsaal auf Rädern: Die Audiosysteme des Volvo S60
Standardmäßig ist der Volvo S60 mit dem hochmodernen und leistungsfähigen Audiosystem High Performance Sound ausgerüstet. Es verfügt über 170 Watt Leistung und zwei USB-Anschlüsse zur Verbindung externe Musikgeräte. Zehn optimal im Innenraum platzierte Lautsprecher garantieren ein herausragendes Klangerlebnis für alle Passagiere.
Optional verfügbar ist das High Performance Sound Pro by Harman/Kardon mit 14 Lautsprechern, 600 Watt Leistung, 12-Kanal-Verstärker und Dirac Unison Soundoptimierung des schwedischen Spezialisten Dirac Research. Ein Subwoofer ist am hinteren Radkasten in die skalierbare Produkt-Architektur des Fahrzeugs integriert und beansprucht daher im Unterschied zu konventionellen Einbaulösungen kaum Platz. Dadurch ergeben sich extrem tiefe Basstöne bis 20 Hz, die quasi das gesamte Interieur in einen riesigen Subwoofer verwandeln und einen Klang wie im Kino erzeugen.
Der innovative Subwoofer ist auch Bestandteil des Premium Sound Systems by Bowers & Wilkins, das gemeinsam mit dem britischen Traditionsunternehmen entwickelt wurde und zu den besten in der gesamten Automobilbranche gehört. Schon der stilvolle Hochtöner aus Edelstahl, der zentral auf der Armaturentafel platziert ist, unterstreicht diesen Anspruch. Das Sound System arbeitet mit einem zwölfkanaligen Klasse-D-Verstärker mit 1.100 Watt und verwöhnt die Insassen mit einer maßgeschneiderten Akustik, die je nach gewählter Einstellung dem Konzertsaal in der Volvo Heimatstadt Göteborg oder auch einer Bühne oder einem Aufnahmestudio nachempfunden ist.
Dafür sorgt die Klangverarbeitungs-Software von Dirac Research. Sie verbessert das Zusammenspiel zwischen den insgesamt 15 Lautsprechern: fünf 25-Millimeter-Nautilus-Hochtöner mit der jüngsten Treble-Technik, drei Mitteltöner (100 mm) mit der charakteristisch gelben und hinter der Abdeckung sichtbaren Aramidfaser-Membran, vier trichterförmige Tieftöner (170/165 mm), zwei Breitband-Lautsprecher (80 mm) sowie ein Subwoofer (250 mm). Einen besonders offenen, dreidimensionalen Klang liefert dabei die Bowers & Wilkins Tweeter-on-Top Technik im Center-Lautsprecher. Diese Technik verbessert das Verhältnis von direktem zu reflektierenden Klang, da die Töne des Hochtöners direkt den Zuhörer erreichen, anstatt zunächst von der Windschutzscheibe reflektiert zu werden. Das Audiosystem erzeugt dadurch einen besonders direkten und unverfälschten Klang.
Weitere Highlights aus dem Ausstattungsprogramm des Volvo S60
Neben der serienmäßigen Zwei-Zonen-Klimaautomatik, die elektronisch gesteuert wird und besonders effizient arbeitet, bietet Volvo optional eine Vier-Zonen-Klimaautomatik an, die auch für die beiden äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe eine individuelle Temperatur- und Belüftungsregelung ermöglicht. Die Steuerung erfolgt über einen eleganten Touchscreen am hinteren Ende der Tunnelkonsole. Inbegriffen ist hier eine Kühlung für das Handschuhfach.
Wie alle Volvo Modelle der neuen Generation setzt auch der Volvo S60 Maßstäbe in Sachen Luftqualität. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit dem Volvo CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet, dessen effizienter Multifilter bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft filtert. Teil des Systems ist auch ein Sensor, der die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen hin überwacht. Wenn der Anteil schädlicher Partikel beispielsweise bei der Fahrt durch einen Tunnel zu hoch wird, werden die Lüftungsdüsen des Fahrzeugs automatisch geschlossen. Der Multifilter und der Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen. Das CleanZone Logo wird auf dem großen Touchscreen angezeigt und leuchtet beim Einschalten des Systems blau.
Knifflige Einparkmanöver und das Rangieren auf engem Raum werden mit dem intelligenten Einpark-Assistenten Park Assist Pilot zum Kinderspiel. Das System ermöglicht nicht nur das Einparken in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken, sondern steuert den Volvo S60 auch rückwärts in Parkbuchten und aus Längsparklücken auch wieder hinaus. Zwölf Ultraschallsensoren rund um das Fahrzeug liefern die dafür erforderlichen Informationen. Sobald der Fahrer den Einpark-Assistenten in einer parallelen Einparksituation aktiviert, suchen die Sensoren seitlich neben dem Fahrzeug nach einem geeigneten Stellplatz. Ist ein passender Parkplatz gefunden, wird der Fahrer akustisch und optisch informiert. Die Instrumentenanzeige leitet den Fahrer dann Schritt für Schritt durch den Parkvorgang. Das System übernimmt dabei die Kontrolle über das Lenkrad, während der Fahrer Schaltung und Gas- sowie Bremspedal bedient.
Die 360-Grad-Kamera zeigt eine digital erzeugte Rundumsicht um das Fahrzeug aus der Vogelperspektive auf dem großen Bildschirm im Innenraum an. Bestandteil des Systems sind vier Kameras mit Fischaugenlinsen – sie sind in der Frontpartie, den Außenspiegeln und oberhalb des hinteren Kennzeichens angebracht. Zudem kann sich der Fahrer komfortabel die Fahrzeugumgebung aus weiteren Blickwinkeln anzeigen lassen – von vorn, von hinten und von der Seite und hat zudem die Möglichkeit zu zoomen. Die 360-Grad-Rundumsicht ist vor allem dann nützlich, wenn das direkte Sichtfeld des Fahrers eingeschränkt ist, etwa beim Verlassen einer engen Ausfahrt mit Hindernissen zu beiden Seiten, oder wenn man sich rückwärts einem Anhänger oder Wohnwagen nähert. Ebenfalls erhältlich sind eine Einparkhilfe für vorn und hinten und eine Rückfahrkamera; eine Einparkhilfe hinten gehört zur Serienausstattung.
Für ein besonders großzügiges Raumgefühl und einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt das optional verfügbare Panorama-Glasdach mit Schiebe-Hebefunktion. Das Glasdach erstreckt sich weit bis in den Fond und bietet damit allen Passagieren eine helle und luftige Umgebung. Der vordere Teil lässt sich öffnen und nach hinten schieben, alternativ kann der hintere Teil zur Belüftung hochgeklappt werden. Das Glasdach besteht aus Verbundglas und ist damit extrem sicher. Die Tönung reduziert die Wärmeübertragung in den Innenraum um 94 Prozent und die UV-Strahlung um mindestens 99,5 Prozent. Von innen in die Dachkonstruktion integriert ist ein stufenlos elektrisch einstellbarer Sonnenschutz aus hochwertigem perforiertem Material, der eine Blendung der Passagiere und ein Aufheizen des Innenraums verhindert. Zudem lässt sich einstellen, dass der Sonnenschutz bei geparktem Fahrzeug und Außentemperaturen über 25 Grad automatisch geschlossen wird. Das gesamte Dach kann außerdem per Fernbedienung aus bis zu 20 Metern Abstand geschlossen werden – ebenso wie die Seitenfenster.
Die Praktikabilität des Fahrzeugs lässt sich auch mit der sensorgesteuerten Heckklappenöffnung erhöhen; sie ermöglicht ein freihändiges Betätigen der Kofferraumklappe und ist vor allem dann praktisch, wenn man mit mehreren Taschen oder sperrigen Gegenständen beladen ist. Dabei muss der Nutzer nur seinen Fuß unter den hinteren Stoßfänger halten. Dadurch wird ein Sensor aktiviert, der das Auslösen der Heckklappenbetätigung veranlasst. Das System wird in Verbindung mit dem elektronischen Zugangssystem Keyless Drive angeboten. Dieses umfasst einen neuen Bewegungssensor in der Fernbedienung, die nur dann ein Signal an das Fahrzeug schickt, wenn sie wirklich in Bewegung ist. Das Risiko eines Fahrzeugdiebstahls bzw. eines Abfangens des Signals wird damit minimiert.
Attraktive Ausstattungspakete mit Preisvorteil
Mit zahlreichen attraktiven Ausstattungspaketen lässt sich der Volvo S60 weiter aufwerten und personalisieren. Die Pakete bieten deutliche Preisvorteile gegenüber den Einzeloptionen.
Das IntelliSafe Pro-Paket enthält das Fahrer-Assistenzsystem Pilot Assist inkl. adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage und Distanzwarner sowie die IntelliSafe Surround Assistenzsysteme: das Blind Spot Information System (BLIS) inkl. Lane Change Merge Aid (LCMA) und Lenkeingriff bei Nichtbeachtung der Warnsignale, den Cross Traffic Alert (CTA) mit Bremseingriff sowie die Heckaufprallabschwächung.
Das Laderaum-Paket beinhaltet elektrisch umlegbare Rücksitzlehnen und Kopfstützen der zweiten Sitzreihe.
Das Laderaum-Paket Pro umfasst zusätzlich das elektronische Zugangssystem Keyless Drive mit sensorgesteuerter Heckklappe, eine elektrisch aktivierbare Kindersicherung für die hinteren Türen und ein abschließbares Handschuhfach.
Das Licht-Paket enthält Voll-LED-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, dem intelligenten Fernlicht-Assistenten mit adaptiver Leuchtweitenregulierung sowie integriertem LED-Tagfahrlicht. Ebenfalls inbegriffen sind LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht und eine Scheinwerferreinigungsanlage.
Das Media & Sound-Paket beinhaltet das Audiosystem High Performance Sound Pro by Harman/Kardon mit 600 Watt Leistung und 14 Lautsprechern, digitalen Radioempfang (DAB+) sowie eine 230-V-Steckdose in der Tunnelkonsole.
Im Parkassistenz-Paket enthalten sind eine Einparkhilfe vorn und hinten sowie eine Rückfahrkamera.
Das Sitzkomfort-Paket umfasst perforierte Nappaleder-Komfortsitze; Fahrer- und Beifahrersitz sind mit aktiver Belüftung, Massagefunktion sowie elektrisch einstellbaren Seitenwangen ausgerüstet, hinzu kommt eine elektrische Sitzeinstellung mit Memory-Funktion für den Beifahrersitz.
Im Winter-Paket Pro ist eine kraftstoffbetriebene Standheizung mit Timer-Funktion enthalten. Sie kann auf Wunsch per Volvo on Call Smartphone-App aktiviert werden. Inbegriffen sind auch eine Sitzheizung für die äußeren Sitze der zweiten Reihe und eine Lenkradheizung.
Das Xenium-Paket umfasst ein Head-up-Display, ein Panorama-Glas-Schiebe-Hebedach mit stufenlos elektrisch einstellbarem Sonnenschutz sowie eine Vier-Zonen-Klimaautomatik.
Das Xenium-Paket Pro beinhaltet zusätzlich die Armaturentafel in Lederoptik mit Kontrastnähten.
Edel und individuell
Je nach Ausstattungslinie lässt sich das Ambiente im Innenraum mit Einlagen für Armaturentafel, Mittelkonsole, Bedieneinheit und Türen weiter veredeln, darunter als Echtholz „Drift Wood“ und „Linear Lime“. Erhältlich sind auch ein Sport-Lederlenkrad, eine Veredelung der Armaturentafel in Lederoptik mit Kontrastnähten und ein Dachhimmel in Anthrazit. Das Felgenprogramm umfasst Leichtmetallräder im Format von 18 bis 20 Zoll in diversen Designs.
Umwelt
Konsequent nachhaltig – ein ganzes Autoleben lang
Ressourcenschonende Fahrzeugentwicklung und -produktion
Materialien erfüllen höchste Umwelt- und Gesundheitsstandards
Skalierbare Produkt-Architektur: Leicht und auf Elektrifizierung vorbereitet
Sorgsamer Umgang mit Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien in der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende Konzepte – und das beinhaltet nicht nur technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen, sondern vor allem auch Vorsorge für die Umwelt und für kommende Generationen. Das nachhaltige Handeln von Volvo wurde beispielsweise durch die Auszeichnung als bester Automobilhersteller im skandinavischen „Sustainable Brand Index“ 2014 gewürdigt, für den 23.000 Verbraucher befragt wurden.
Die im Jahr 2016 vorgestellte globale Strategie zur Elektrifizierung seiner Premium-Modelle ist Teil eines strategischen Nachhaltigkeitsprogramms, das mehrere neue Selbstverpflichtungen umfasst. Nachhaltigkeit steht dabei im Mittelpunkt aller Geschäftsaktivitäten. Das Programm wurde nach dem schwedischen Wort „omtanke“ benannt, was „Rücksichtnahme“ oder „Fürsorge“ bedeutet. Volvo verpflichtet sich unter anderem, bis 2025 einen klimaneutralen Betrieb einzuführen.
Wirtschaftliche und emissionsarme Motoren, ein hoher Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe, wartungsfreie und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten, hautfreundliche Innenraum-Materialien, Lackierungen auf Wasserbasis und der konsequente Verzicht auf umwelt- oder gesundheitsgefährdende Substanzen zeichnen auch den Volvo S60 aus.
Schon bei der Entwicklung achtete der schwedische Hersteller darauf, negative Umwelteinflüsse während des gesamten Autolebens so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck wurden detaillierte Analyseverfahren erarbeitet, mit denen die Öko-Bilanz einzelner Technik-Komponenten und Materialien im Vorfeld abgeschätzt werden kann. Für jedes Modell lässt sich so eine Umweltprodukterklärung erstellen, die sowohl ökologische Auswirkungen als auch mögliche Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen berücksichtigt. Die Umweltprodukterklärung, die Volvo als weltweit erster Automobilhersteller eingeführt hat, wird von der unabhängigen Lloyd’s Register Quality Assurance bestätigt.
Beeinträchtigungen der Umwelt konsequent verringert
Darüber hinaus entwickelt der schwedische Automobilhersteller bereits seit Jahrzehnten immer neue umweltschonende Fertigungsverfahren. So ist es beispielsweise gelungen, die Zahl der Kunststoffarten, die in einem Fahrzeug verarbeitet werden, auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile sind sämtliche verwendeten Kunststoffe wiederverwertbar und werden entsprechend gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das Recycling einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind inzwischen – gemessen am Fahrzeuggewicht – mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine sinnvolle Wiederverwertung geeignet. In neuen Volvo Modellen kommen wiederum bis zu 15 Kilogramm recycelter nicht-metallischer Materialien zum Einsatz.
Auch die bei der Lackierung verursachten Umwelteinflüsse konnten mit Hilfe neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Neben dem optischen Reiz steht für Volvo dabei gleichermaßen eine Lackiertechnik im Mittelpunkt, die die Umwelt möglichst wenig belastet. Denn Volvo gehört zu den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm 14001 zertifiziert haben. Der hohe Anspruch bezüglich der Umweltverträglichkeit erstreckt sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo ebenfalls den Nachweis zertifizierter Herstellungsverfahren verlangt.
Hochmoderne Drive-E Motoren mit hoher Wirkung und geringen Emissionen
Mit einem hohen Wirkungsgrad und einer effektiven Abgasreinigung leisten die von Volvo entwickelten Drive-E Motoren einen entscheidenden Beitrag dazu, die Umweltbelastungen während der Fahrt auf einem möglichst geringen Niveau zu halten. Eine gewichtsreduzierende Bauweise, geringe innere Reibungswerte sowie ein hoch entwickeltes elektronisches Motormanagement tragen zum hohen Wirkungsgrad und damit zum günstigen Kraftstoffverbrauch der fortschrittlichen Antriebseinheiten bei. Alle Drive-E Motoren verfügen über maximal vier Zylinder und maximal zwei Liter Hubraum. Sie decken über verschiedene Formen der Aufladung ein breites Leistungsspektrum ab und erfüllen damit die unterschiedlichsten Kundenanforderungen.
Die Drive-E Benzinmotoren des Volvo S60 gehören trotz ihrer souveränen Leistungscharakteristik zu den sparsamsten Antriebseinheiten im Segment und sind standardmäßig mit einem Benzinpartikelfilter ausgerüstet. In allen Antriebsversionen erfüllt der Volvo S60 die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Diese berücksichtigt auch Verbrauchswerte und Emissionen, die nach dem „Real Drive Emission“-Verfahren (RDE) im praktischen Fahrbetrieb gemessen werden.
Der Volvo S60 basiert auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA). Zu den Vorzügen dieser technischen Plattform gehört, dass sie von Beginn an eine Elektrifizierung des Antriebs begünstigt. Volvo sieht in der Einführung von Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektroantrieben ein enormes Potenzial zur weiteren nachhaltigen Verringerung der CO2-Emissionen. Volvo wird die Antriebspalette des Volvo S60 sukzessive um elektrifizierte Versionen erweitern.
Mit der skalierbaren Produkt-Architektur übernimmt Volvo auch eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Aufgrund des hohen Anteils von hochfestem, dabei aber leichtem Borstahl sind die Volvo Modelle der neuen Generation bis zu 150 Kilogramm leichter als Fahrzeuge der früheren Volvo Generation mit vergleichbaren Fahrzeugabmessungen.
Saubere Luft im Innenraum
Maßstäbe setzen Volvo Fahrzeuge auch in Sachen Luftqualität. Besonders saubere Luft gibt es im Innenraum des Volvo S60, der serienmäßig mit dem CleanZone Luftreinigungssystem ausgerüstet ist. Das System filtert bis zu 70 Prozent der mikroskopisch kleinen Feinstaubpartikel aus der Luft. Ein Sensor überwacht die Luft auf gesundheitsschädliche Substanzen und veranlasst beispielsweise bei der Fahrt durch einen Tunnel das automatische Schließen der Lüftungsdüsen. Multifilter und Sensor hindern gemeinsam eine Reihe schädlicher und reizender Stoffe – darunter Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und bodennahes Ozon – daran, ins Fahrzeug einzudringen.
Hautfreundliche Textilien und Leder
Dass von den im Fahrzeug selbst verwendeten Materialien keine Unannehmlichkeiten oder gar Gesundheitsgefährdungen ausgehen, ist für Volvo eine Selbstverständlichkeit. Gewährleistet wird dies mittels einer intensiven Überprüfung sämtlicher Kunststoff- und Textilrohstoffe. Alle im Innenraum eingesetzten Textilien sind frei von allergieauslösenden oder auf andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen. Auch das Gerbverfahren für die Lederpolsterungen erfolgt nach strengen Richtlinien. Volvo arbeitet hier nur mit Lederzulieferern zusammen, die strenge Vorschriften zur artgerechten Tierhaltung umsetzen und einhalten. Das verwendete Leder ist dabei ein Nebenprodukt, das bei der Fleisch- und Milchproduktion entsteht.
Auch die aus Metall bestehenden Funktionselemente werden auf mögliche Allergiegefahren getestet. Türgriffe, Zündschlüssel, Schalthebel und Lenkräder bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien ausgeschlossen werden kann. Auch die Gurtschnallen werden aus 100-prozentig nickelfreiem Material gefertigt, um die bei einigen Menschen bestehende Gefahr einer Metall-Haut-Reaktion weiter zu minimieren.