Volvo S80: Die Luxuslimousine für Anspruchsvolle
Köln. Der Volvo S80 macht skandinavischen Luxus auf faszinierende Weise
Weise erfahrbar. Die Premium-Limousine verbindet einzigartiges Design mit
erstklassigem Reisekomfort, souveränen Fahreigenschaften und innovativer
Technik. Das Innenraumambiente zeichnet sich durch hohe Funktionalität und
perfekte Ergonomie aus, und die weltweit führende Sicherheitstechnik bietet
allen Passagieren vorbildlichen Schutz. Für den Volvo S80 stehen im Modelljahr
2009 acht leistungsstarke und wirtschaftliche Benzin- und Dieselaggregate als
Vier-, Fünf- und Sechszylinder mit einer Leistung von 136 PS (100 kW) bis 315 PS
(232 kW) zur Auswahl. Darüber hinaus ist die schwedische Luxus-Limousine in
vier Allrad-Varianten und zwei FlexiFuel-Versionen als Volvo S80 2.0F mit 145 PS
(107 kW) und als Volvo S80 2.5FT mit 200 PS (147 kW) erhältlich. Zugleich steht
für alle Modelle das innovative Sicherheitssystem Volvo on Call zur Verfügung.
Mit der zweiten Generation des Volvo S80 setzt der schwedische Hersteller den Erfolg des seit
1998 über 375.000 mal gebauten Vorgängers fort. Die Loyalität und überdurchschnittlich hohe
Zufriedenheitsrate der bisherigen Käufer - 95 Prozent von ihnen sind männlich und 30 Prozent
unter 45 Jahre alt - unterstreichen die hohe Akzeptanz. Der Privatanteil der Volvo S80 Klientel
ist mit 55 Prozent der höchste in diesem Segment und bestätigt, dass anspruchsvolle Autofahrer
sowohl das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis als auch das starke Markenimage zu schätzen
wissen. Im deutschen Premium-Segment ist der Volvo S80 die meistverkaufte Import-Limousine
der oberen Mittelklasse.
Der Volvo S80 verkörpert die Technik- und Innovationsführerschaft der schwedischen Marke.
Das Topmodell bietet nicht nur eine Fülle einzigartiger Ausstattungsmerkmale, ein hervorragendes
Innenraumangebot und ein überragendes Sicherheitsniveau. Es offeriert zudem ein skandinavisch
inspiriertes Styling, das sich gekonnt über kurzlebige Designtrends hinwegsetzt und deshalb
lange Gültigkeit haben wird. Die Limousine ist emotional gestaltet und wirkt dynamisch, ohne
dabei aufgesetzt sportlich zu sein.
Neu im Modelljahr 2009
Mit dem Modelljahr 2009 wird die Motorenpalette des Volvo Flaggschiffs um ein weiteres
umweltfreundliches Antriebskonzept erweitert. Die FlexiFuel-Variante Volvo S80 2.5FT ist mit
einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet und leistet 200 PS (147 kW). Optional ist auch
ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe erhältlich. Darüber hinaus verfügen jetzt alle allradgetriebenen
Varianten über eine Haldex-Kupplung der vierten und damit neuesten Generation. Die einzelnen
Ausstattunsglinien wurden durch zahlreiche Detailverbesserungen weiter optimiert. So wurde
schon bei der Version Kinetic die Anzahl der Lautsprecher von vier auf sechs aufgestockt, das
Klangerlebnis noch einmal deutlich verbessert. In der Top-Ausstattungsvariante Executive sorgen
neue Softledersitze mit Belüftung, Sitzheizung und Massagefunktion der Lendenwirbel für noch
mehr Reise-Komfort. Die Markenwahrnehmung verstärkt sich durch den neuen, größeren Volvo
Schriftzug am Fahrzeug-heck. Außerdem sind zwei zusätzliche Farb- und Felgen-Varianten
sowie eine Reifendruckwarnanzeige hinzugekommen, die ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h
eine Warnung im Instrumentendisplay meldet, sobald der Luftdruck unter den Normwert fällt. Ein
weiter verbessertes Unterhaltungserlebnis liefert das neue Rear-Seat-Entertainment-System. Der
jetzt acht Zoll große DVD-Monitor verfügt über eine 43 Prozent größere Bildschirmfläche, eine
höhere Auflösung (800 x 480 Pixel) und eine verbesserte Fernbedienung. Zudem können die
klappbaren Infrarot-Kopfhörer noch besser verstaut werden. Selbst aktuelle Fernsehsendungen
sind nun im digitalen DVB-T-Format empfangbar. Zudem ist das Kommunikationssystem Volvo
on Call jetzt auch als Einzeloption ohne das RTI-Navigationssystem verfügbar.
Die neu eingeführten Ausstattungspakete (Sicherheits-Komfort-, Fahrerassistenz- und Fahrdynamik-
Paket) bieten dem Kunden deutliche Preisvorteile gegenüber den Einzel-Optionen. Zum
Lieferumfang des Sicherheits-Komfortpakets zählt ein PCC (Personal Car Communicator), eine
fernbedienbare Alarmanlage sowie eine Reifendruckwarnanzeige. Das Fahrerassistenz-Paket
beinhaltet das Blind Spot Information System (BLIS), das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem
und Driver Alert. Zum Fahrdynamik-Paket gehören ein Fahrwerk mit Four CTechnologie
und eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung.
Authentisch und unverwechselbar: Das Design
Der Volvo S80 vermittelt Ästhetik, Präsenz und Qualität. Schon im Stand offenbart die 4,85 Meter
lange Limousine ihren ausdrucksstarken Charakter und beeindruckt mit einem kraftvollen Auftritt.
Mit betonten Rundungen, der hohen Gürtellinie und einer markanten Linienführung unterstreicht
die große schwedische Limousine ihre Position als authentische Alternative im Premium-Segment.
Der elegante Volvo S80 setzt auf fließende Flächen ohne scharfe Kanten. Seine Motorhaube
zieht sich bis zur Frontschürze und weist eine markante Wölbung auf, die gleichzeitig das Verletzungsrisiko
für Fußgänger minimiert. Der streng vertikal angeordnete Kühlergrill trägt die
markentypische Diagonalstrebe. Niedrig positionierte, schlitzförmige Scheinwerfer mit Klarglas-
Optik laufen sowohl seitlich in die Flanke als auch nach oben in die Motorhaube hinein. Diese
Anordnung verleiht dem Volvo S80 einen positiven Ausdruck.
Für ein muskulöses Profil sorgt die hohe und breite Schulterpartie, wodurch die kraftvolle
Gesamterscheinung betont wird. Dabei folgt die Form auch der Funktion: Schmale A-Säulen
vergrößern das Sichtfeld und solide Bügeltürgriffe ermöglichen ein bequemes Öffnen der Türen.
Zusätzliche Seitenblinker in den Außenspiegelgehäusen erhöhen die Wahrnehmung bei
Richtungswechseln. Mit solchen durchdachten Feinheiten bietet der Volvo S80 nicht nur
Souveränität, sondern auch mehr Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit.
Markante Linien betonen den Volvo typischen Charakter
Auch die Flächen der geometrisch geschnittenen, modern wirkenden Türen weisen Rundungen
auf. Die Kurven der Türflächen besitzen ein konvexes, kraftvolles Profil. Mit der selbstbewussten
Formgebung unterstreicht der Volvo S80 zugleich seine Einzigartigkeit. Konturen, die sich nach
vorn und hinten verjüngen, eine weich, aber dennoch prägnant gestaltete Front, die stark
geneigten Glasflächen oder der fließende Übergang vom Heckfenster zum Kofferraum vermitteln
Fluss und Bewegung. Verstärkt wird dieser Eindruck durch einen sehnig gespannten Dachbogen
mit schlanken C-Säulen, die optisch bis zu den Rückleuchten reichen. Eine komplett in Chrom
eingefasste Seitenverglasung verleiht dem Aufbau zusätzlich Kontur. Auch der Verzicht auf das
dritte Seitenfenster unterstützt die coupéhafte Seitenlinie, was den gestreckten Eindruck weiter
verstärkt. Dafür sorgen auch die kurzen Karosserie-Überhänge, die gleichzeitig einer besseren
Übersichtlichkeit wie beispielsweise beim Manövrieren dienen. Eine Auswahl formschöner
Aluminiumfelgen im 16- bis 18-Zoll-Format, die für das Modelljahr 2009 noch um zwei Varianten
erweitert wurde, rundet die homogene Gesamterscheinung des Volvo S80 ab.
Wie aus einem Guss: die Heckpartie
Mit ihrer markanten Vertikallinie bildet die Heckpartie den konsequenten Abschluss eines in sich
geschlossenen Karosseriekörpers. Der betonte Einzug des nahezu rechteckigen und tief herabreichenden
Kofferaumdeckels setzt Akzente und ermöglicht zudem leichtes Be- und Entladen
des geräumigen Gepäckabteils. Horizontale Akzente wie die integrierte Chromleiste lassen das
Heck leicht erscheinen. Auch die Rückleuchten spiegeln die markeneigene Designphilosophie
wider, wobei sich deren Konturen an die ausgeprägten Schulterpartien der Limousine anlehnen
und diese im Profil niedrig erscheinen lassen. Geschmackvolle LED-Lichtmittel in den oberen
Partien der Heckleuchten verstärken auch bei Dunkelheit und größerer Entfernung den Wiedererkennungswert
des Volvo S80. Der Stoßfänger präsentiert sich schnörkellos und solide; Rückfahrsensoren
und die je nach Motorisierung unterschiedlichen ovalen Auspuffendrohre sind in ein
stilistisch getrenntes Abschlusselement integriert.
Erholung und Inspiration: der Innenraum
Bei der Konzeption hochwertiger und ergonomischer Interieurs nimmt Volvo traditionell eine
Vorreiter-Rolle ein. Hier treffen sich Benutzerfreundlichkeit und ansprechende Materialien in
hochwertiger Verarbeitungsqualität - eine beispielhafte und deshalb oft kopierte, aber nur selten
erreichte Kombination. Im Volvo S80 ist sie in Perfektion realisiert.
Der moderne Innenraum ist ein Beleg für die Kompetenz des schwedischen Herstellers. Das
schnörkellose und doch luxuriös gestaltete Interieur des Volvo S80 greift das Außendesign auf
und reflektiert ebenfalls die Einflüsse skandinavischer Designtradition - mit klar gezeichneten
Oberflächen, harmonischen Linien, wohl dosierten Kontrasten und smarter Funktionalität. Dabei
ließen sich die Volvo Designer von der Natur inspirieren: Organische Formen und fließende
Linien schaffen einen Ort der Ruhe und Konzentration, der aufwändig isoliert ist, und in dem
man sich auf Anhieb wohl fühlt.
Das generöse Raumangebot trägt entscheidend zum positiven Erlebnis bei: Beide Sitzreihen
profitieren von der gewachsenen Breite. Außerdem bietet der Volvo S80 die größte Innenraumhöhe
seiner Klasse, was auch einem bequemen Ein- und Ausstieg zugute kommt. Und die erstklassigen
Sitze unterstützen den vielfach gelobten Langstreckenkomfort von Volvo. Auch die
Rücksitze bieten ausreichend lange Schenkelauflagen, was in dieser Fahrzeugklasse nicht
selbstverständlich ist. Im Fond des Volvo S80 ist optional eine Sitzheizung für die Außenplätze
verfügbar, die wie bei den Vordersitzen dreistufig justiert werden kann. Zudem ist die Front-
Bestuhlung auch mit Ventilation und Massagefunktion erhältlich. Feine Textilbezüge und zwei
Ledervarianten ermöglichen eine individuelle Einrichtung, die in mehreren teils kombinierten
Farbtönen, zum Beispiel die Polsterfarbe Quarzgrau in Verbindung mit einem anthrazitfarbenen
Innenraum, zu haben ist.
Intuitiver Bedienkomfort: das Cockpit
Im logisch strukturierten Cockpit wird der Volvo Anspruch nach klarer Gliederung besonders
deutlich. Hier finden sich blendfreie, gut ablesbare Analog-Instrumente mit klarer Grafik. Die
Armaturen verfügen über mittig integrierte Digital-Anzeigen für viele Funktionen wie die Geschwindigkeitsregelanlage, die Außentemperaturanzeige, die Kraftstoffanzeige oder die Uhrzeit.
Im Multifunktionslenkrad sind Kurzbefehl-Tasten für die Geschwindigkeitsregelanlage, das RTINavigationssystem,
das Telefon und die Audioanlage griffgünstig zusammengefasst und können einfach per Fingerdruck angewählt werden. Auch der Motor wird per Knopfdruck gestartet und abgeschaltet. Weitere Funktionen sind Blinker mit Komfort-Tipp-Schaltung sowie Außenspiegel, die beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch nach unten abgewinkelt werden, um etwa Bordsteinkanten besser sichtbar zu machen.
Im Sinne einer intuitiven Handhabung werden die Armaturen in zwei horizontale Ebenen aufgeteilt:
Die obere fasst alle fahrrelevanten Bedienelemente, die untere die Steuerung der Komfort
funktionen zusammen. Sich ergänzende Systeme befinden sich auch in räumlicher Nähe: So
sind die Drucktasten des manuell verstellbaren Four C-Fahrwerks direkt vor dem Schalt- bzw.
Gangwählhebel angeordnet.
Funktionelle Formgestaltung auf höchstem Niveau
Der Innenraum des Volvo S80 ist ein Paradebeispiel ganzheitlicher Gestaltung. Unterschiedliche
Materialien und Farben unterstützen optisch die Gliederung, betonen sie an relevanter Stelle
oder lösen sie andernorts wieder auf. Das gleiche Konzept findet sich auf den Türinnenseiten
wieder. Ein weiteres Stylingelement ist die Rechteckform verschiedener frei stehender Komponenten
wie Zündschloss und Lüftungsdüsen, deren Eckpunkte mit kleinen Radien versehen wurden.
Ein wesentliches Merkmal ist dabei, dass jedes Designmerkmal in Form und Anordnung konsequent
den Erfordernissen der Funktion und Ergonomie folgt - eine wichtige Voraussetzung für
sicheres, entspanntes Reisen.
Eine der prägnantesten Innenraum-Komponenten ist die betont schlanke und scheinbar frei
schwebende Mittelkonsole, die in ihrer Grundform erstmals im Volvo S40 und Volvo V50 zu
sehen war. Im Volvo S80 präsentiert sie sich in einer weiterentwickelten, sich wellenförmig bis
zum Fond fortführenden Form, die das Klassische und Exklusive stärker betont und zudem die
hohe Verarbeitungsqualität bei Volvo sicht- und fühlbar macht. Eine zentral angeordnete Bedientafel
fasst alle Hauptfunktionen auf selbsterklärenden Direkt-Wahltasten zusammen. Dennoch
wird auf Komfort nicht verzichtet, denn zahlreiche Funktionen bieten über das Fahrzeugmenü
Personalisierungsmöglichkeiten (siehe auch Kapitel Ausstattung). Die im Volvo S80 bis zur
Rücksitzbank verlängerte Konsole beinhaltet außerdem innovative Ablagen und Anschlussmöglichkeiten
- beispielsweise für einen iPod-MP3-Player oder Kopfhörer für individuellen Musikgenuss
im Fond.
Eine weitere Stärke des Volvo S80 Innenraums ist seine Variabilität: In den großzügigen Ablagefächern
der Mittelkonsole oder der Türen lassen sich viele Utensilien bequem unterbringen.
Zudem können die Rücksitzlehnen asymmetrisch zu einer ebenen Ladefläche umgeklappt
werden. Eine zentral angeordnete Entriegelung macht den Umbau zu einer Sache von Sekunden.
Verborgene Talente: die Karosseriestruktur
Dank seines komplexen interaktiven Netzwerks hoch entwickelter Sicherheitstechnologien
gehört der Volvo S80 zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse. Dazu zählt unter anderem
eine patentierte Karosserie-Frontstruktur mit hoher Energie-Absorptionsfähigkeit: Die Bugpartie
des Volvo S80 ist strukturell in mehrere Zonen aufgeteilt, die im Kollisionsfall unterschiedliche
Zwecke erfüllen. Für die Hauptverformung sind vor allem die äußeren Bereiche zuständig -
mit zunehmender Annäherung an die Passagierzelle wird der Grad an Deformation immer
geringer, und die Aufprallkräfte werden um die Fahrgastzelle herum geleitet.
Der Volvo S80 verfügt außerdem über eine HSS-Type genannte Fahrgastzelle (High Strength
Steel), die im Ernstfall den Überlebensraum der Passagiere bildet. Zur korrekten Steuerung
des Crashverhaltens kommen drei unterschiedliche Stahlsorten - hochfest, extra hochfest
und ultra hochfest - zum Einsatz. Auf diese Weise können die besten Ergebnisse beim Abbau
der eingeleiteten Energie erreicht werden: Ziel ist es, die Passagierzelle bei allen möglichen
Aufprallkonstellationen optimal zu schützen. Zu diesem Zweck ist der Frontstoßfänger aus
Hydroform-Stahl auf einem Querträger aus ultra hochfestem Stahl montiert. Die Längsträger
sind mit so genannten Crashboxen versehen, die Kollisionen mit geringer Geschwindigkeit
auffangen, ohne dass benachbarte Karosseriezonen beschädigt werden. Die Längsträger
bestehen wiederum aus hochfestem Stahl, dessen Elastizitätseigenschaften die besten Voraussetzungen
für die Aufnahme hoher Energiemengen bieten, denn hier findet im Ernstfall
der Hauptteil der Deformation statt.
Auf Höhe der A-Säulen hilft der vordere Querträger aus extra hochfestem Stahl als Schutzbarriere
vor der Fahrgastzelle dabei, die Verformung so niedrig wie möglich zu halten - auch
bei seitlichen Kollisionen. So verringert sich nicht nur das Risiko, dass Räder in den Innenraum
dringen - sie selbst werden gezielt in den Energieabbau mit einbezogen. Ein Verbindungselement
zwischen A-Säule und unteren Längsträgern schafft einen extrem steifen Dreiecksverbund,
der bei schweren Kollisionen maßgeblich zum Schutz der Fahrgastzelle beiträgt.
Derart geschützt, entsteigen korrekt angeschnallte Passagiere einem Volvo S80 nach einem
Offset-Crash bis 70 km/h oder einer Frontalkollision bis 64 km/h nahezu unbeschadet.
Motor-Quereinbau für optimiertes Crashverhalten
Die Architektur des Volvo S80 basiert auf einer Bauweise mit quer angeordneten Frontmotoren.
Dieses bewährte Konzept stellt im Vergleich zu anderen Lösungen größere Deformationskapazitäten
zur Verfügung und verringert das Risiko eines in den Passagierraum eindringenden
Motors bei Frontalkollisionen.
Dank ihrer extrem kompakten Bauweise finden selbst der Reihen-Sechszylinder und das V8-
Triebwerk ausreichend Platz im Motorraum des Volvo S80. Folglich bieten auch diese beiden
Aggregate im Crashfall alle beschriebenen Vorteile. Vor allem der Reihen-Sechszylinder ver
deutlicht, wie viel Kreativität und hochkarätige Technik hier zum Einsatz kommt - das Triebwerk
ist schließlich kaum länger als ein Fünfzylinder.
Intelligente Frontstruktur für bestmöglichen Fußgänger-Schutz
Auch der Fußgängerschutz ist ein wichtiges Merkmal beim Volvo S80. So weist die relativ
weich ausgelegte Front einschließlich Stoßfänger energieabsorbierende Eigenschaften auf,
die die Gefahr von Beinverletzungen deutlich reduziert. Ergänzend wurde die untere Spoilerlippe
verstärkt und mit einem fließenden Übergang zum Stoßfänger versehen. Dadurch verteilt
sich im Falle eines Unfalls die Druckbelastung auf Rumpf und Extremitäten der betroffenen
Person auf eine große Fläche und mindert so das Verletzungsrisiko. Aus dem gleichen Grund
verfügt die Fronthaube über eine weiche Wölbung und einen wabenförmigen Unterbau.
Neuer Klassen-Maßstab: die Sicherheit
Größtmöglicher Schutz für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer - dies war das Entwicklungsziel
bei der zweiten Generation des Volvo S80. Mit einer Vielzahl optimierter und
hochmoderner Verfahren ist es den Sicherheitsexperten von Volvo gelungen, diese anspruchsvolle
und komplexe Vorgabe umzusetzen. In die bereits erwähnte Karosseriestruktur
mit ihren unterschiedlich harten Deformationszonen wurde zu diesem Zweck eine Vielzahl
passiver und aktiver Schutzsysteme integriert, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Effektive Doppelkammer-Seitenairbags
Die neueste Generation von Seitenairbags macht das von Volvo entwickelte und patentierte
SIPS Seitenaufprall-Schutzsystem (Side Impact Protection System) besonders effektiv. Dazu
gehören Seitenairbags mit jeweils separaten Kammern für den Hüft- und Brustbereich. Weil
die Hüfte höheren Belastungen ausgesetzt werden kann als die Brust, wird die untere
Kammer mit einem fünffach höheren Explosionsdruck gefüllt als die obere.
Im Zusammenwirken mit den SIPS Kopf-Schulterairbags für die vordere und hintere Sitzreihe
sowie der für seitliche Kollisionen optimierten SIPS-Struktur bieten die Seitenairbags als Teil
der passiven Sicherheitsausstattung einen äußerst wirkungsvollen Schutz. Verstärkte B-Säulen
und Türschweller mit integrierten Zusatzprofilen mindern darüber hinaus das Risiko seitlicher
Intrusionen. Die sich beim Justieren der Vordersitze automatisch anpassende Gurthöhenverstellung
oder die optische Anschnallkontrolle für alle Plätze ergänzen das Airbag-Schutzsystem
auf sinnvolle Weise. Die adaptiven Frontairbags entfalten sich zudem abhängig von
der Aufprallgeschwindigkeit zweistufig.
WHIPS Schleudertrauma-Schutzsystem
Das patentierte Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS (Whiplash Protection System) von
Volvo gehört seit seiner Markteinführung 1998 zu den besten Schleudertrauma-Schutzvorrichtungen
auf dem Markt und feierte seine Premiere in der ersten Generation des Volvo S80.
Bei dem Schutzsystem folgen im Falle eines starken Heckaufpralls sowohl Rückenlehne als
auch Kopfstütze der Bewegung des Körpers, bremsen ihn ab und reduzieren so jene auf die
Halswirbelsäule einwirkenden Fliehkräfte. Im Zuge der Weiterentwicklung konnte diese
Auffangbewegung weiter perfektioniert werden, so dass während des gesamten Ablaufs ein
noch besserer Kontakt zwischen Kopf und Kopfstütze gewährleistet ist.
Vorbildlicher Schutz für Kinder
Auch hinsichtlich der Kindersicherheit befindet sich der Volvo S80 auf dem neuesten Stand
der Technik. So lässt sich optional der Frontairbag auf der Beifahrerseite abschalten, gleichzeitig
wird hier auch eine Isofix-Vorbereitung zur Befestigung eines Kindersitzes angeboten.
Der Mittelplatz im Fond kann mit einem integrierten Kindersitz ausgerüstet werden.
Zu den weiteren Sicherheitslösungen im Volvo S80 zählt ein Sicherheitslenkrad, das zwecks
optimaler Airbag-Entfaltung während der Karosserieverformung in Millisekunden eine
Horizontalbewegung Richtung Armaturenbrett ausführt. Die Sicherheitspedalerie zum Schutz
vor Fuß- und Unterschenkelverletzungen des Fahrers gehört ebenso zur Serienausstattung
wie die zweistufigen Frontairbags, Gurtstraffer und Gurtwarner auf allen fünf Sitzplätzen sowie
die Gurtkraftbegrenzer vorn. Seitenaufprall-Sitzverstärkungen, eine deformierbare Stahl-
Crashbox in der Fahrzeugmitte und diagonale Seitenaufprall-Schutzverstrebungen in den
Türen aus ultra hochfestem Stahl komplettieren das passive Sicherheitspaket.
Hoch entwickelte Fahrdynamik-Systeme für aktive Sicherheit
Ein Netzwerk interagierender Assistenzsysteme macht das Fahren im Volvo S80 noch sicherer
und komfortabler. Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht sorgen für bestmögliche
Sichtverhältnisse bei Nachtfahrten, ein hochmodernes Bremssystem sowie BLIS und IDIS
erhöhen die aktive Sicherheit, während der Personal Car Communicator Fernabfragen zum
Fahrzeug-Sicherheitsstatus ermöglicht.
Unfallvermeidung ist der wirksamste Insassenschutz - und der spielte im Entwicklungsprogramm
des Volvo S80 eine Hauptrolle. Die kompromisslose Umsetzung der Zielvorgaben im Hinblick auf
die aktive Sicherheit realisierten die Volvo Ingenieure unter anderem mit Hilfe modernster Fahrassistenz-
Systeme, die zuvor in verschiedenen Versuchsträgern zum Einsatz gekommen waren.
Bei aller Entlastung des Fahrers - grundsätzlich gilt das Volvo Prinzip, ihn nicht von seiner
Verantwortung zu entbinden: Vielmehr geht es darum, ihm in schwierigen Situationen und durch
verschiedene Warnfunktionen zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Aktives Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro
Zu den fortschrittlichen Volvo Technologien zählt das radar- und kameragestützte aktive Geschwindigkeits-
und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro. Es sorgt in einem Funktionsbereich
von 30 bis 200 km/h automatisch für einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug. Die notwendigen Daten dafür erhält das System über einen Radarsensor mit einer
Reichweite von bis zu 150 Metern sowie von einer hochauflösenden Kamera, die den Nahbereich
vor dem Fahrzeug abdeckt. Nach Aktivierung der Funktion stellt der Fahrer die gewünschte Höchstgeschwindigkeit
sowie den Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug mittels Tasten am
Lenkrad ein, wobei er zwischen fünf möglichen Zeiteinheiten von einer bis zu drei Sekunden
wählen kann. Der Radarsensor misst dann permanent die Distanz zum Vorausfahrenden und sorgt
dafür, dass der Sicherheitsabstand nicht zu gering wird. Das System ist in der Lage, selbsttätig zu
bremsen und zu beschleunigen. Unabhängig von der Aktivierung des Systems informiert zudem
der Distanzwarner den Fahrer bei Unterschreitung des voreingestellten Abstands über ein optisches
Warnsignal in der Windschutzscheibe.
Bestandteil des aktiven Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystems ist der Bremsassistent Pro
mit automatischer Einleitung einer Notbremsung. Dieses Aufprallwarnsystem berechnet Abstand
und Bremskraft, die zur Vermeidung einer Kollision erforderlich sind und bezieht dabei die
Reaktionszeit des Fahrers mit ein. Reagiert der Fahrer nicht auf eine drohende Unfallsituation,
warnt der Bremsassistent Pro ihn mittels eines Headup-Displays durch ein in die Frontscheibe
projeziertes Warnsymbol sowie ein akustisches Signal. Dies geschieht immer dann, wenn eine
Bremsleistung von mehr als 30 Prozent der maximalen Bremskraft benötigt wird, um eine Kollision
abzuschwächen oder zu vermeiden. Gleichzeitig werden vorbereitende Maßnahmen für eine
Notbremsung eingeleitet. Zur Minimierung der Ansprechzeit wird der hydraulische Druck in den
Bremsleitungen erhöht, zudem legen sich die Bremsbeläge an die Bremsscheiben an, um einen
eventuell zu schwachen Pedaldruck auszugleichen. Betätigt der Fahrer dann die Bremse, steht
sofort die volle Bremskraft zur Verfügung. Reagiert er nicht auf die Warnsignale, wird selbsttätig eine
Notbremsung mit 50 Prozent der maximalen Bremsleistung eingeleitet. Dabei kommt die digitale
Kamera zum Einsatz, die den Nahbereich des Fahrzeugs erfasst. Wenn diese Kamera und das
Radar übereinstimmend eine unvermeidbare Kollision erkennen, wird 0,7 Sekunden vor der
Kollision eine automatische Notbremsung ausgelöst. Dadurch lässt sich ein Aufprall unter Umständen
zwar nicht gänzlich verhindern, allerdings reduziert sich die Aufprallgeschwindigkeit
signifikant und die Unfallfolgen können so erheblich minimiert werden.
Konzentriert bleiben mit Driver Alert
Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist Driver Alert. Dieses System warnt den
Fahrer bei Übermüdung, unkonzentrierter Fahrweise und dem unbeabsichtigten Verlassen der
Fahrspur. Driver Alert überwacht dazu mittels verschiedener Sensoren und einer hochauflösenden
Kamera die Bewegungsmuster des Fahrzeugs und registriert dabei, ob diese kontrolliert ablaufen
oder nicht. Bei gravierenden Abweichungen wird der Faher durch optische und akustische Signale
gewarnt.
Zur Warnung vor Übermüdung misst Driver Alert den aktuellen Konzentrationsgrad des Fahrers. So
zeigen fünf Balken im Bordcomputer den Konzentrationsgrad des Fahrers permanent an. Erscheint
wegen eines unregelmäßigen Fahrmusters nur noch ein Balken in der Grafik, empfiehlt das System
eine Erholungspause. Zu erkennen ist dies am aufleuchtenden Symbol einer Kaffeetasse, einer
ergänzenden Textmeldung sowie einem Warnton. Das System schaltet sich ab einer Geschwindigkeit
von 65 km/h automatisch ein und bleibt aktiv, bis die Marke von 60 km/h unterschritten wird.
Zu Driver Alert gehört auch die Funktion des so genannten Lane Departure Warning, die den Fahrer
vor dem unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur warnt. Dazu ertönt ein dezentes akustisches
Warnsignal, sobald das Fahrzeug Fahrbahnmarkierungen ohne erkennbaren Grund kreuzt. Die
beschriebene hochauflösende Kamera überwacht dazu die Position des Fahrzeugs innerhalb der
Markierungen.
Übermüdung als Unfallursache
Welche Gefahren durch unkonzentriertes Fahren drohen, belegen aktuelle Untersuchungen aus
den USA. So präsentierte das renommierte Virginia Tech Transportation Institute jüngst eine
Studie, wonach Übermüdung für über zwölf Prozent aller Kollisionen und zehn Prozent aller
Beinahe-Zusammenstöße verantwortlich ist. Nach Angaben der US-Behörde NHTSA (National
Highway Traffic Safety Administration) ist der so genannte Sekundenschlaf allein in den USA jährlich
für 100.000 Unfälle mit 1.500 Todesopfern und 70.000 verletzten Fahrzeuginsassen verantwortlich.
In Europa kommen aktuelle Erhebungen zu ähnlichen Ergebnissen. Nach Schätzungen
des Deutschen Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) wird rund jeder vierte Unfall
auf deutschen Autobahnen durch Übermüdung oder mangelnde Konzentration verursacht.
Leistungsstarke Informationssysteme erhöhen die Fahrzeugkontrolle
Zur Serienausrüstung aller Modellvarianten des Volvo S80 zählt das Intelligente Fahrer-Informations-
System IDIS (Intelligent Driver Information System). IDIS hält zweitrangige Informationen
bei kritischen Fahrsituationen für einige Sekunden zurück, um den Fahrer nicht unnötig vom
Verkehrsgeschehen abzulenken. Optional erhältlich ist das Blind Spot Information System BLIS.
Es registriert mittels zweier in die Außenspiegel integrierten Kameras Fahrzeuge und andere
Objekte im toten Blickwinkelbereich des Fahrers und warnt diesen über eine Leuchtdiode im
Cockpit.
BLIS eliminiert den „toten Winkel"
Effektive Unfall-Prävention zählt zu den vorrangigen Entwicklungszielen von Volvo. Der tote
Winkel - jener Bereich, der durch die B-Säule oder auch eine eingeschränkte Beweglichkeit
des Fahrers verursacht werden kann - gilt hier als kritischer Bereich. Mit dem optional erhältlichen
Volvo System BLIS gehört diese Gefahrenquelle jetzt der Vergangenheit an: BLIS
warnt den Fahrer vor Fahrzeugen, die sich im toten Winkel befinden. Zu diesem Zweck sind
Infrarotkameras im Gehäuse der beiden mit einer wasserabweisenden Oberfläche ausgestatteten
Außenspiegel installiert: Sie erfassen einen Bereich von bis zu 9,5 Metern hinter sowie bis zu
drei Metern neben dem Volvo S80. Sobald dort ein anderes Fahrzeug erscheint, warnt eine
rote Anzeige im Spiegeldreieck hinter der A-Säule entsprechend.
BLIS reagiert ausschließlich auf Situationen, die eine tatsächliche Gefährdung darstellen könnten.
Fahrzeuge, die um mehr als 20 km/h langsamer oder um mehr als 70 km/h schneller sind als
das eigene, werden von den Kameras ignoriert. BLIS arbeitet sowohl bei Tageslicht als auch
bei Dunkelheit mit der gleichen Zuverlässigkeit. Bei Bedarf lässt sich BLIS per Druck auf eine
Taste der Mittelkonsole auch deaktivieren. Beim erneuten Start des Fahrzeugs nimmt es den
Betrieb automatisch wieder auf. Im Volvo S80 leistet das optional erhältliche System einen
weiteren Beitrag dazu, unfallträchtige Situationen bereits im Vorwege zu verhindern.
Der sechste Sinn: IDIS entlastet den Fahrer
Ablenkungen im falschen Moment können beim Autofahren fatale Folgen haben. Mit dem aus
der Flugzeugtechnologie abgeleiteten Intelligenten Fahrer-Informations-System IDIS ist es Volvo
gelungen, eine Reizüberflutung zum ungünstigsten Zeitpunkt zu vermeiden und dadurch die
Aufmerksamkeit des Fahrers zu steigern.
In Fahrsituationen mit hoher Konzentrationsbeanspruchung zum Beispiel beim Überholen,
starken Lenkbewegungen oder harten Bremsmanövern, setzt IDIS klare Prioritäten: Nicht sicherheitsrelevante
Informationen werden für die Dauer von maximal fünf Sekunden zurückgehalten
und erst danach wieder freigegeben. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Meldungen des
Bordcomputers, die Sprachausgabe des RTI-Navigationssystems oder eingehende SMS und
Telefongespräche. In letztem Fall würde beim Anrufer das Besetztzeichen ertönen (Funktion
vom Fahrer auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Fünf-Sekunden-Zeitspanne hat sich
im Regelfall der normale Belastungsgrad für den Fahrer wieder eingestellt.
Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, greift die
IDIS-Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der so genannten
Multiplex-Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung.
So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen
Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über die Stellung und
Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren. Ein Steuerradwinkel-
Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags,
die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle DSTC
erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck
in die Berechnung ein.
Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit Volvo typischer
Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation gleich
lautend und eindeutig beschreiben, wird das System aktiv. Mit IDIS bietet Volvo eine weitere
Technologie serienmäßig an, die Unfallsituationen vermeiden hilft, bevor diese überhaupt entstehen.
Besser sehen: Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht
Eine flexible und effiziente Lichtführung bei Dunkelheit auf kurvenreichen Straßen und in
schlecht beleuchteter Umgebung gewährleisten die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem
Kurvenlicht. Die mit Bi-Xenon-Technologie für Fern- und Abblendlicht ausgerüsteten Scheinwerfer
sind in jede Richtung um bis zu 15 Grad schwenkbar und werden von einer eigenen Steuerelektronik
geregelt. Das Sichtfeld in Kurvenverläufen verdoppelt sich für den Fahrer durch diese
Einrichtung, welche sich bei Tageslicht automatisch abschaltet.
Um das Blenden des Gegenverkehrs auszuschließen, agiert das aktive Scheinwerfersystem in
Abhängigkeit von der Karosserieneigung, berücksichtigt also den Beladungszustand des Fahrzeugs
und andere relevante Fahrsituationen wie Beschleunigungs- oder Bremsmanöver sowie
die Gierrate, so dass der Lichtkegel dem Kurvenverlauf verzögerungsfrei folgt. Die Lichteinheit
ist mit einem Hochdruck-Reinigungssystem kombiniert.
Status-Abfrage per Personal Car Communicator
In zunehmend unsicheren Zeiten ist es auch für mobile Menschen wichtig zu wissen, was in
ihrer unmittelbaren Umgebung geschieht. Personenschutz ist ein Eckpfeiler des Volvo Sicherheitskonzepts.
Das bedeutet: Nicht nur während der Fahrt kann man Gefahrensituationen vermeiden.
Zu den Neuerungen auf diesem Gebiet gehört eine mit dem Volvo S80 vorgestellte Kontrolleinheit
namens PCC (Personal Car Communicator). Äußerlich ähnelt PCC einer normalen Fahrzeug-
Fernbedienung, ist aber mehr als ein Bedienelement für Schließfunktionen und Alarmsystem.
So kann der Fahrer mit einem Knopfdruck innerhalb von Sekunden prüfen, ob das
Fahrzeug offen oder verschlossen ist, den Status der Alarmanlage abfragen und über einen
hoch empfindlichen Herzschlagsensor kontrollieren, ob sich eine unberechtigte Person im
Fahrzeug befindet.
Zugänglich sind die Sicherheitsinformationen innerhalb eines Radius von etwa 100 Metern um
das Fahrzeug. Der jeweils letzte Verriegelungs-Status bleibt aber im Gerät gespeichert, so dass
sich der Inhaber auch außerhalb der Senderreichweite darüber Gewissheit verschaffen kann.
Zudem dient der PCC als schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, mit dem sich auch die
Heckklappe öffnen oder die Wegebeleuchtung aktivieren lässt. Um das Schutzniveau des Volvo
S80 weiter zu steigern, sind darüber hinaus eine Alarmanlage und Seitenscheiben aus
Verbundglas optional erhältlich.
Ausgezeichneter Diebstahlschutz
Der Volvo S80 ist als erstes Importfahrzeug auf dem deutschen Markt für seinen herausragenden
Diebstahlschutz mit dem Qualitätssiegel „Certified Security" des Allianz Zentrums für
Technik (AZT) ausgezeichnet worden. Dabei erhielt die schwedische Limousine die
Höchstwertung von fünf Sternen. Das Zertifikat des Münchner Institutes bietet dem Fahrzeugbesitzer
einen sichtbaren Beleg für den ansonsten „unsichtbaren" hohen Diebstahlschutz und
trägt unmittelbar zu einer stabilen Entwicklung der Versicherungskosten bei.
Das renommierte Forschungsinstitut überprüft vor der Verleihung des Zertifikats fünf für
effizienten Diebstahlschutz elementare Bereiche: die Auslegung der elektronischen Wegfahrsperre,
den Schutz der Diebstahlschutzsysteme vor Manipulation, die durchgängige Überwachung
des Vertriebes von sicherheitsrelevanten Ersatzteilen, umfangreiche Auswertungs-
und Analysemöglichkeiten beim Hersteller im Diebstahl-Falle sowie weitere zusätzliche
Sicherungs- und Schutzkomponenten.
Das 5-Sterne-Zertifikat des Allianz Zentrums für Technik wird für Fahrzeugmodelle verliehen,
die serienmäßig mit überdurchschnittlichen Diebstahlschutzmaßnahmen ausgerüstet sowie
durch umfangreiche flankierende Maßnahmen weitgehend vor Manipulationen geschützt sind.
Diese Maßnahmen müssen deutlich über den gesetzlichen Anforderungen und den Mindestanforderungen
zur versicherungsseitigen Anerkennung elektronischer Wegfahrsperren in
Deutschland liegen. Komponenten und Zusatzeinrichtungen, die optional erhältlich sind,
bleiben unberücksichtigt. Die getroffenen Maßnahmen wirken dem Versicherungsbetrug und
der unrechtmäßigen Teilebeschaffung entgegen und wirken somit stabilisierend bei der
Entwicklung der Versicherungskosten.
Zu den modernsten Sicherheitstechnologien des Volvo S80 zählen das elektronische
Wegfahrsperrensystem der neuesten Generation, der Manipulationsschutz aller betriebsrelevanten
Steuergeräte, die Programmierung aller Bauteile, die ausschließlich über eine Online-
Verbindung mit dem Werk möglich ist (damit fallen Manipulationen sofort auf), die elektronisch
angesteuerte Lenksäulenverriegelung sowie die Zentralverriegelung, bei der das Öffnen nur
über die Fernbedienung möglich ist, und bei der ein automatisches Wiederverschließen erfolgt,
wenn keine Tür geöffnet wird. Optional sind darüber hinaus eine Alarmanlage, Seitenscheiben
aus Verbundglas und der Personal Car Communicator (PCC) erhältlich.
Zu den Maßnahmen des nachgelagerten Diebstahlschutzes gehören eine restriktive Prozesshandhabung
bei der Programmierung von Fahrzeugbauteilen und eine Dokumentation sämtlicher
Veränderungen an oder von sicherheitsrelevanten Komponenten.
Volvo on Call: das innovative Sicherheitssystem
Das Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) sorgt für ein zusätzliches Plus an
Sicherheit. Das optional erhältliche System bietet rund um die Uhr schnelle und zuverlässige
Hilfe im Fall eines Verkehrsunfalls oder einer Panne, lässt sich aber auch bei Einbruch,
Diebstahl oder Verlust der Schlüssel nutzen. Mit VOC bietet Volvo als einziger Hersteller ein
Notrufsystem an, das grenzüberschreitend in fast allen Ländern Westeuropas zur Verfügung
steht. Eine wichtige Funktion ist die automatische Hilfe bei einem Unfall. Sobald ein Airbag
oder ein Gurtstraffer ausgelöst wird, informiert das System selbsttätig die VOC-Einsatzzentrale
des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst
und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf 10 Meter genau geortet
werden kann.
VOC basiert auf dem im Fahrzeug integrierten GSM-Telefon mit Freisprecheinrichtung und
demselben GPS-Empfänger, der auch für das optional erhältliche RTI Navigationssystem. ver-
wendet wird. Das Mobiltelefon unterstützt eine 2-Wege-Kommunikation zwischen Fahrer und
Fahrzeug und dem VOC-Operator. Die Kommunikation erfolgt via Zentral-Server in Göteborg
über die VOC-Zentrale in München. Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich
die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC-Operator weiter.
Ab dem Modelljahr 2009 ist Volvo on Call auch ohne RTI-Navigationssystem verfügbar.
Im Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS"-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird
dann automatisch mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz
oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine
effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call"-Taste im Fahrzeug und
wird dann umgehend mit einem VOC-Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst
und führt diesen zum Fahrzeug.
Darüber hinaus bietet das System weitere hilfreiche Sicherheitsfunktionen wie den Einbruchalarm.
Bei einem Einbruchversuch wird nach 15 Sekunden automatisch der VOC-Kundendienst
alarmiert. Sollte das Fahrzeug dennoch gestohlen werden, lässt sich die Position jederzeit
via Satellit ermitteln. Aus Sicherheitsgründen geschieht dies nur in Verbindung mit einer
polizeilichen Anzeige. Ein weiterer Service ist die fernbedienbare Türentriegelung per Telefon,
falls der Schlüssel verloren oder versehentlich im Fahrzeug gelassen wurde. Dazu reicht ein
Anruf beim VOC-Kundendienst mit Angabe des persönlichen Passworts, und der Mitarbeiter
wird die Tür dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt über das integrierte Telefon entriegeln.
Das System steht derzeit in 14 Ländern zur Verfügung. Sämtliche VOC-Funktionen sind
jederzeit verfügbar, und die Mitarbeiter der Center stehen täglich an 24 Stunden für die persönliche
Hilfe bereit. Volvo on Call ist in zwei aufeinander aufbauenden Paketen erhältlich.
Das Safety Paket beinhaltet die Notruffunktion mit automatischer Ermittlung der Fahrzeugposition,
Alarmierung der VOC-Zentrale und das GSM-Telefon mit integrierter Freisprecheinrichtung.
Das Security Paket umfasst zusätzlich die automatische Benachrichtigung bei
Diebstahl, Fahrzeugortung und die Fernentriegelung bei Verlust der Fahrzeugschlüssel. Beide
Pakete haben eine Gültigkeit von fünf Jahren, die Kosten für Telefonate zur Notrufzentrale
und SMS sind bereits enthalten.
Hightech-Fahrwerk mit außergewöhnlichen Eigenschaften
Das gesamte Konzept des Volvo S80 ist auf hohe Dynamik und erstklassiges Fahrverhalten
ausgelegt. So sorgt die hohe Struktursteifigkeit der Karosserie nicht nur für hohe passive
Sicherheitsreserven, sondern trägt auch maßgeblich zu einem präzisen Handling bei. Neben
der steifen Struktur unterstützt die aktive Fahrwerksregelung Four-C maßgeblich die hohe
Fahrdynamik des Volvo S80. Der Fahrer hat zudem die Möglichkeit, die gewünschte Handling-
und Komfortcharakteristik des Fahrzeugs aus drei Setup-Programmen vorzuwählen. Bei
den AWD-Modellen sorgt darüber hinaus ein hoch moderner Allradantrieb für souveräne
Traktion und eine effiziente Verteilung der Antriebskraft.
Maximale Fahrstabilität, gutmütige Reaktionen und optimale Beherrschbarkeit zählten zu den
Vorgaben für die Fahrwerksentwicklung. Ebenso hoch waren die Ansprüche hinsichtlich der
Komfort- und Federungseigenschaften, denn die Zielvorgabe lautete auch hier: Spitzenklasse.
Vorne kommt eine McPherson-Konstruktion mit L-förmigen unteren Lenkern zum Einsatz,
hinten eine moderne Mehrlenker-Achse.
Aktive Fahrwerksregelung Four C mit drei Setup-Stufen
Für den Volvo S80 steht auf Wunsch eine aktive Fahrwerksregelung auf Basis der Volvo Four
C-Technologie zur Verfügung. Mehrere Sensoren ermitteln hier permanent den aktuellen
Fahrzustand und passen die Abstimmung über Eingriffe in Dämpfungs- und Motormanagement
innerhalb von Sekundenbruchteilen den sich ständig wechselnden Bedingungen an.
Zum Regelumfang zählt bei zunehmender Geschwindigkeit außerdem eine steigende
Straffung der Dämpferkennung. Das garantiert einerseits eine optimale Fahrzeugkontrolle bei
hohen Geschwindigkeiten. Andererseits können Nick-, Tauch- und Rollbewegungen, verursacht
durch starke Längs- oder Querbeschleunigung oder heftige Lenkmanöver, wirksam
unterdrückt werden. Auf diese Weise trägt das System in jeder Situation zur Verbesserung
der Fahreigenschaften bei, was neben der Sicherheit auch das Fahrvergnügen steigert.
Die jüngste Four C-Entwicklungsstufe verfügt über drei wählbare Fahrwerks-Grundeinstellungen,
die der Fahrer per Knopfdruck abrufen kann. In der Position Comfort sorgt eine vergleichsweise
weiche Dämpfung für harmonische Karosseriebewegungen. Im Modus Sport erfolgen
Lenk- und Fahrwerksreaktionen dank strafferer Dämpferkennung spontaner und direkter,
während der Volvo S80 in der Advanced-Stellung für maximale Traktion und eine betont
dynamische Fortbewegung auf ebenem Asphalt, bei geringst möglicher Seitenneigung, abgestimmt
ist.
Die Informationen, die das Four C-System zur kontinuierlichen Dämpferanpassung heranzieht,
basieren auf Daten der Quer- und Längsbeschleunigung, dem Lenkeinschlag, Überund
Untersteuertendenzen, der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Motordrehzahl und Bremstätig-
keiten. Generell übernimmt unabhängig davon das Four C-System in Grenz- und Notsituationen
grundsätzlich die Kontrolle und hilft dem Fahrer durch gezielte Brems- und Motoreingriffe, das
Fahrzeug zu stabilisieren.
Lenken mit noch mehr Gefühl: die justierbare Servo-Unterstützung
Zu den Optionen für die schwedische Premiumlimousine Volvo S80 gehört eine geschwindigkeitsabhängige
Servolenkung, die bei niedrigem Tempo die Servounterstützung erhöht und
somit beispielsweise das Einparken in beengter Umgebung erleichtert. Mit zunehmender
Geschwindigkeit fährt die unterstützende Lenkkraft stufenweise und bei hoher Autobahngeschwindigkeit
fast auf null zurück.
Dazu kommt ein ungewöhnliches Technikmerkmal, das sowohl Komfortliebhaber als auch
sportlich engagierte Fahrer gleichermaßen schätzen: Je nach Präferenz des Piloten lässt sich
das Lenkkraftniveau über die Menüführung in der Mittelkonsole ebenfalls dreistufig verstellen.
Zuverlässige Verzögerung: Bremsanlage mit Zusatzfunktionen
Der Volvo S80 wird von einer leistungsstarken Bremsanlage mit groß dimensionierten, innenbelüfteten
Scheiben vorne (Volvo S80 V8 AWD vorne und hinten) sowie Hochleistungs-Belägen
verzögert. Für zusätzliche Sicherheitsreserven sorgen effektive Bremsfunktionen: So bringt die
hydraulische Bremsunterstützung HBA (Hydraulic Brake Assist) bei Panikbremsungen mit zu
geringem Pedaldruck die Bremskraft selbsttätig in den ABS-Regelbereich, um maximale Verzögerung
und kürzestmögliche Bremswege bei stetiger Lenkfähigkeit des Fahrzeugs zu gewährleisten.
Im Unterschied zu älteren Systemen, die lediglich per Unterdruck angesteuert wurden,
erfolgt der Aufbau des maximalen Bremsdrucks bei HBA auch hydraulisch und schneller. Die
Zusatzfunktion gehört zum Serienumfang aller Volvo S80 Modelle.
Unterstützend kommt OHB (Optimised Hydraulic Brakes) zum Einsatz: Die Bremssystem-
Erweiterung gleicht bei harten Bremsmanövern mögliche Verzögerungen des Unterdruckaufbaus
im Bremskraftverstärker hydraulisch aus.
Die Funktion FBS (Fading Brake Support) baut bei Serien starker Bremsungen hydraulischen
Zusatzdruck im Bremssystem auf, um das Entstehen von Fading und nachlassendes Bremsgefühl
bereits im Vorfeld zu unterbinden.
Ein weiteres Sicherheitselement ist die Ready Alert Funktion, die Notbremsungen antizipiert und
die Bremsanlage darauf vorbereitet. Über die Fahrzeugsensorik erkennt das System frühzeitig
bremsrelevante Situationen; Indikatoren hierfür sind plötzliches Gaswegnehmen oder Eingaben
der adaptiven Geschwindigkeitsregelung ACC. In solchen Fällen werden die Bremsbeläge an die
Bremsscheiben gelegt und der hydraulische Druck in den Bremsleitungen erhöht, um die
Ansprechzeit des Bremssystems und somit den Bremsweg um die vielleicht entscheidenden
Millisekunden und Meter zu verkürzen. Denn sobald der Fahrer auf die Bremse tritt, wird über
den hydraulischen Bremsassistenten HBA durch die bereits eingeleiteten Maßnahmen die volle
Bremswirkung erreicht.
Adaptive Bremsleuchten blinken in schneller Folge auf, wenn die Bremsverzögerung 0,7 g übersteigt
oder das ABS zu regeln beginnt. Dadurch verringert sich die Reaktionszeit des Nachfolgenden
um 0,2 Sekunden, was bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h eine Bremswegverringerung
von 5,50 Metern ausmacht. Unter 10 km/h wird zusätzlich automatisch die Warnblinkanlage
aktiviert.
Mit diesem Paket erreicht der Volvo S80 nicht nur exzellente Verzögerungswerte. Die effektiven
Zusatzfunktionen garantieren auch, dass die gebotene Bremsleistung in Notsituationen voll ausgeschöpft
werden kann.
Elektromechanische Parkbremse für mehr Komfort
Zur Serienausstattung des Volvo S80 zählt eine elektromechanische Parkbremse, die für
wesentlich einfacheres Anfahren am Berg sorgt. Diese wird per Druckknopf aktiviert und verhindert
ein Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren an Steigungen oder Ampeln.
Elektronisches Stabilitätsprogramm DSTC serienmäßig
Die von Volvo entwickelte Fahrdynamik-Regelung DSTC (Dynamic Stability and Traction
Control) zählt zur Basisausrüstung aller Volvo S80 Modellvarianten. Die Aufgabe des DSTC
besteht darin, jederzeit für einen optimalen Fahrbahnkontakt aller Räder sowie eine optimale
Fahrstabilität zu sorgen und eventuelle Traktionsverluste auszugleichen. Zu diesem Zweck
registrieren Sensoren permanent das Drehmoment jedes Rades sowie den Lenkwinkel, die
Fahrgeschwindigkeit, die Querbeschleunigung und die Spurstabilität des Fahrzeugs. Als
wichtigste Messgröße für Fahrstabilität dient darüber hinaus die als Gierrate bezeichnete
Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse. Jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern
wird von den Sensoren der DSTC erfasst. Mit einer Reduzierung der Motorleistung und
mit einem gezielten Bremsimpuls an eines oder mehrere Räder wird die Stabilität des Fahrzeugs
wieder hergestellt, noch bevor der Fahrer überhaupt eingreifen muss. Sobald das
Fahrzeug untersteuert, indem es über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand schiebt, wird
das kurveninnere Hinterrad abgebremst. Das dabei entstehende Giermoment bewirkt ein gezieltes
Eindrehen in die Kurve. Beim Übersteuern wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst und
somit ein Ausbrechen des Hecks verhindert.
Jedes einzelne der genannten Systeme des Volvo S80 trägt zur Fahrsicherheit und zum
Fahrspaß bei. Im Zusammenwirken sorgen sie unter allen Bedingungen für die Souveränität,
die von einem solchen Fahrzeug erwartet wird.
Motoren: Spitzenklasse in Dynamik und Fahrkomfort
Ein in Leistung und Klangbild beeindruckender V8-Motor, zwei unterschiedlich starke und extrem
kompakt bauende Reihen-Sechszylinder, ein Fünfzylinder-Turbomotor, zwei moderne
Fünfzylinder-Turbodiesel sowie zwei sparsame Vierzylinder (Benziner und Diesel), die seit
Anfang des Jahres 2008 erhältlich sind, bilden die Basis für ein Antriebsprogramm, das den
hohen Anspruch des Volvo S80 widerspiegelt. Komplettiert wird die Motorenpalette durch zwei
FlexiFuel-Varianten, die wahlweise mit Benzin oder Bio-Ethanol (E85) betrieben werden können.
Wie bei den übrigen Volvo Modellen ist die Plattform des Volvo S80 auf Front- oder Allradantrieb
in Kombination mit quer eingebauten Frontmotoren ausgelegt - ein Konzept, das den Konstrukteuren
mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Crashzonen zur Verfügung stellt und dadurch der
passiven Sicherheit zugute kommt. Mit dem Einsatz anspruchsvoller Technologien und hoher
Innovationskraft konnten die Volvo Ingenieure die Vorgabe umsetzen, das V8-Triebwerk und die
Reihen-Sechszylinder ebenfalls im Quereinbau zu implementieren.
Erste Volvo Limousine mit V8-Triebwerk
Der Volvo S80 ist die erste Volvo Limousine mit dem kompakten, im Oberklasse-SUV Volvo
XC90 erstmals vorgestellten, V8-Triebwerk.
Mit einer Leistung von 315 PS (232 kW) aus einem Hubraum von 4,4 Litern und einem maximalen
Drehmoment von 440 Nm bei 3.950 min-1 hinterlässt der nahezu komplett aus
Aluminium gefertigte und nur 190 Kilogramm schwere V8-Motor im Volvo S80 bereits nach
wenigen Kilometern einen bleibenden Eindruck. Doch auch der Blick unter die Motorhaube
lässt die besonderen Qualitäten dieses Antriebsaggregats auf Anhieb erkennen. Neben der
kompakten Bauweise fällt vor allem die Anordnung der beiden Zylinderreihen ins Auge. Sie
sind in einem Winkel von nur 60 Grad zueinander positioniert. Außerdem ist die linke Zylinderreihe
gegenüber der rechten um das Maß eines halben Zylinderdurchmessers zur Stirnseite
hin versetzt angeordnet. Nebenaggregate wie die Lichtmaschine sind direkt mit dem Motor
verbunden, der Anlassermotor wurde oberhalb des Getriebes platziert. Trotz des 60o-Winkels
der Zylinderbänke wird durch eine Verkröpfung der Hubzapfen um 30o der für einen V8
übliche Zündwinkel von 90o erreicht. Die Einlassnockenwellen werden über eine Primär-
Steuerkette angetrieben, die Auslasswellen über zwei Sekundärketten. All diese Details
ermöglichen es, die Maße des V8-Motors erheblich zu begrenzen. Mit einer Länge von 754
und einer Breite von 635 Millimetern passt er exakt in den für den Volvo S80 konstruierten
Trägerrahmen. So lässt sich die überlegene und einzigartige Durchzugskraft des Volvo S80 V8
ohne jegliche Abstriche im Bereich der Sicherheit genießen.
Der innovative Charakter des V8-Motors spiegelt sich in zahlreichen Konstruktionsdetails
wider, die sowohl für souveräne Leistungsentfaltung als auch für günstige Verbrauchswerte
und geringe Abgasemissionen sorgen. Seine bemerkenswerte Effizienz verdankt der Vier-
ventiler unter anderem der variablen Ventilsteuerung CVVT (Continuous Variable Valve
Timing) auf der Einlass- sowie Auslassseite und einer Motorsteuerung, mit der eine besonders
gleichmäßige Kraftentfaltung gewährleistet wird. Sein maximales Drehmoment von 440 Nm
erreicht der Motor bei einer Drehzahl von 3.950 min-1. Erheblich früher, im besonders häufig
genutzten Drehzahlbereich um 2.000 min-1, stehen jedoch bereits etwa 85 Prozent des
Maximalwerts zur Verfügung. Bewirkt wird das zusätzliche Drehmoment im unteren Drehzahlbereich
von einem Ventil im Ansaugkrümmer, das den Luftstrom zwischen den beiden Zylinderreihen
erst oberhalb von 3.200 min-1 freigibt, und so für eine flachere Drehmomentkurve
sorgt. Vier Katalysatoren garantieren äußerst geringe Schadstoffemissionen, so dass die
Abgasnormen ULEV II und Euro 4 mühelos erreicht werden.
Der Volvo S80 V8 AWD, der ausschließlich mit einem adaptiven Sechs-Gang-Automatikgetriebe
inklusive Geartronic-Funktion angeboten wird, beschleunigt in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h,
die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt, und der Gesamtverbrauch
liegt bei 11,9 Liter auf 100 Kilometer.
Sechszylinder-Motor für ein kultiviertes Fahrerlebnis
Bei dem Sechszylindermotor für den Volvo S80 handelt es sich um ein hochmodernes
Triebwerk mit exzellenter Laufkultur und ausgezeichneten Fahrleistungen. Das Triebwerk
basiert auf einem äußerst kompakten 3,2-Liter-Reihen-Sechszylinder-Motor aus Aluminium.
Dieses Aggregat wird sowohl als Saugmotor mit 238 PS (175 kW) wie auch in einer Turbo-
Variante mit 3,0 Litern Hubraum, 285 PS (210 kW) und einem beachtlichen Drehmoment von
400 Nm angeboten.
Kompakte und quer eingebaute Motoren
Wie bei allen anderen Modellen sind die Motoren im Volvo S80 quer eingebaut, dies gilt auch
für die Sechszylinder-Triebwerke. Möglich wird dies durch die äußerst kompakte Bauweise
der Triebwerke. Ein quer eingebauter und kompakter Motor ist die beste Methode, um das
Risiko einer Deformation im Fahrgastbereich bei einer Frontalkollision zu reduzieren.
Das kompakte Format der Reihensechszylinder-Motoren beruht auf der Positionierung der
Servolenkungspumpe und des Klimakompressors hinter dem Triebwerk oberhalb des
Getriebes. Daher gibt es für diese Systeme keinen Antrieb an der Stirnseite des Motors.
Stattdessen erfolgt der Antrieb über Zahnräder auf der Rückseite der Kurbelwelle. Diese
Lösung trägt den Namen READ (Rear End Ancillary Drive). Der Generator verfügt über einen
Direktantrieb und bildet eine Einheit mit dem Motorblock. Dies sorgt dafür, dass Motor und
Getriebe extrem wenig Platz in der Längsrichtung des Fahrzeugs in Anspruch nehmen.
Der Antrieb für die Nebenaggregate ist in einem separaten kleinen Getriebegehäuse untergebracht,
wobei innerhalb der hohlen Hauptwelle eine weitere Welle rotiert. Dieses System, das auch „Shaft In Shaft" („Welle in Welle") genannt wird, führt zu einer deutlichen Reduzierung
der Baulänge. Beide Wellen werden von Zahnrädern angetrieben und ermöglichen verschiedene
Drehzahlen für den Nockenwellenantrieb bzw. zum Antrieb der Nebenaggregate.
Selbst die Schwingungsdämpfer, die mögliche Vibrationen in der relativ langen Kurbelwelle
des Sechszylinders auffangen, wurden in den Motorblock integriert.
Sportliche Dynamik: Der Sechszylinder-Turbomotor
Die stärkere Version der beiden Reihen-Sechszylinder ist der 285 PS (210 kW) starke Turbomotor
im Volvo S80 T6 AWD Geartronic. Der geringfügig kleinere Hubraum des Turbomotors
im Vergleich zur Saugvariante, der aus einem geringerem Zylinder-Durchmesser und einem
kürzeren Hub resultiert, wird durch den zweiflutigen Turbolader kompensiert, der über zwei
getrennte Kanäle je drei Zylinder versorgt. Diese so genannte Twin-Scroll-Technologie erlaubt
den Einsatz eines kompakten und unkomplizierten Laders mit einer extrem kurzen Reaktionszeit,
wie sie auch von Doppel-Turboladern bekannt ist.
Die Bezeichnung „zweiflutig" bedeutet, dass der Abgasstrom des Motors in zwei Ströme
getrennt wird, bevor er auf das Turbinenrad der Turboeinheit trifft. Bei einer herkömmlichen
Turboeinheit gibt es nur einen Abgasstrom. Durch die Aufteilung in zwei Abgasströme kann
das Abgas an zwei geometrisch unterschiedlichen Stellen auf das Turbinenrad treffen. Das
sorgt für eine spontane Reaktion, und der Ladedruck kann so mit Hilfe des Verdichterrads
schnell aufgebaut werden. Die Abgase werden außerdem über zwei separate Abgasrohre zur
Turboeinheit geleitet. Dies reduziert die Gefahr, dass die Abgase zurückströmen und den
Verbrennungsprozess eines anderen Zylinders stören. Die Energie der Abgase wird somit
effektiv genutzt, um das Turbinenrad mit minimalen Verlusten anzutreiben.
Das Triebwerk wurde für ein besonders sportliches Fahrerlebnis konzipiert und verleiht dem
Volvo S80 eine eigenständige Charakteristik. Der Sechszylinder, der mit einem adaptiven 6-
Gang-Automatikgetriebe und Allradantrieb mit Instant Traction ausgestattet ist, verfügt über
ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das im Drehzahlbereich zwischen 1.500 und 4.000
min-1 zur Verfügung steht. Damit beschleunigt der Volvo S80 T6 AWD in nur 6,9 Sekunden
von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h und der Gesamtverbrauch
11,2 Liter auf 100 Kilometer.
Sechszylinder-Saugmotor mit Doppelnockenprofil
Der Sechszylinder-Saugmotor im Volvo S80 3.2 sorgt mit einer Leistung von 238 PS (175 kW)
und einem Drehmoment von 320 Nm für ein hochklassiges Fahrerlebnis. In Verbindung mit
der serienmäßigen adaptiven 6-Gang-Automatik inklusive Geartronic-Funktion erfolgt der
Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 7,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h
und der Gesamtverbrauch 9,8 Liter auf 100 Kilometer.
Mit dem gleichen Motor wird darüber hinaus eine Allradversion angeboten. Der Volvo S80 3.2 AWD
mit 238 PS (175 kW) ist ebenfalls ausschließlich mit adaptiver Sechs-Gang-Automatik inklusive
Geartronic-Funktion erhältlich. Er beschleunigt in 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht
eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h und verbraucht 10,7 Liter auf 100 Kilometer.
Der Sechszylinder-Saugmotor besitzt ein modernes Ventil- und Einlasssystem. So kann das
Potenzial des Motors im gesamten Drehzahlbereich optimal genutzt werden. Dank der verstellbaren
Nockenprofile (CPS) können die Einlassventile abhängig von der Motordrehzahl
und -belastung auf zwei verschiedene Höhen angehoben werden. Unter normalen Fahrbedingungen
(bei Teillast mit normaler Drosselklappenöffnung und niedrigen Motordrehzahlen)
trägt das CPS (Cam Profile Switching) zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei, während
das Drehmoment ausreichend ist, um für gute Fahrbarkeit zu sorgen. Unter Volllast und bei
hoher Motordrehzahl hat der Motor ein sehr gutes Ansprechverhalten.
Das variable Einlasssystem (VIS) hat zwei Klappenventile, die das Luftvolumen im Einlasskrümmer
an die Fahrbedingungen anpassen. VIS ermöglicht eine optimale Nutzung des
Motorpotenzials über den gesamten Drehzahlbereich.
VIS (Variable Inlet System)
Das Ziel des VIS besteht darin, ein hohes Drehmoment über einen weiten Motordrehzahlbereich
in einem Saugmotor bereitzustellen. Normalerweise haben Saugmotoren Probleme
damit, über einen weiten Drehzahlbereich hinweg hohe Drehmomente zu erzielen. Das liegt
im Prinzip daran, dass der Absolutdruck im Einlasskrümmer nur maximal dem Luftdruck entsprechen
kann. Einige Funktionen, die zum Erhalt einer guten Zylinderfüllung und somit eines
hohen Drehmoments benutzt werden, sind das VVT (Variable Ventilsteuerung) und das VIS-System.
Das VIS-System stellt sicher, dass die im Einlasskrümmer erzeugten Schwingungen genutzt
werden, um die Zylinder über einen großen Drehzahlbereich hinweg wirksam zu füllen. Diese
Schwingungen helfen dabei, Luft in die Zylinder zu füllen, was bedeutet, dass eine große
Menge Sauerstoff für die Verbrennung zur Verfügung steht. Die Sauerstoffmenge ist direkt
proportional zu der hinzuzufügenden Kraftstoffmenge. Je mehr Sauerstoff zur Verfügung
steht, desto mehr Kraftstoff kann hinzugefügt werden, was wiederum bedeutet, dass ein
hohes Drehmoment erzielt werden kann.
Die durch den Einlasskrümmer zum Motor strömende Luft verfügt immer über ein gewisses
Maß an Schwingungen. Die Luftschwingungen haben unabhängig von der Motordrehzahl eine
stabile Frequenz entsprechend der Schallgeschwindigkeit. Um die Schwingungen über einen
großen Drehzahlbereich nutzen zu können, wird die Einlassluft des Motors abhängig von der
aktuellen Drehzahl auf unterschiedlich langen Wegen durch den Einlasskrümmer geleitet.
Durch Verwendung von zwei elektrisch gesteuerten Klappenventilen wird die Luft so gesteuert,
dass die Schwingungen optimal genutzt werden. Dies garantiert eine gute Zylinderfüllung
über einen breiten Motordrehzahlbereich.
CPS (Cam Profile Switching) und VVT (Variable Valve Timing)
Der Zweck des CPS-Systems ist die Verbrauchsreduzierung. Dazu wird das Luftvolumen zu
den Zylindern unter Verwendung der CPS- und VVT (Variable Ventilsteuerung)-Systeme gesteuert.
Die Drosselklappe kann im Vergleich zu Motoren ohne dieses System weiter geöffnet werden.
Eine weiter geöffnete Drosselklappe reduziert Pumpverluste (Energieverluste), die auftreten,
wenn Luft über die Drosselklappe strömt. Je größer der Durchflussbereich ist, desto weniger
Energie ist erforderlich, um die Luft passieren zu lassen.
Die wichtigsten Komponenten des CPS-Systems sind die Einlassnockenwelle, die zwei verschiedene
Hubhöhen bietet, und die Ventilstößel, die je nach der gewünschten Hubhöhe zwei
verschiedene Positionen annehmen können und entsprechend auf die Ventile einwirken. Auf
diese Weise kann der Kraftstoff-/Luftbedarf des Motors kontrolliert werden, indem entweder
die Einlassventile mit großem oder kleinem Hub geöffnet werden. Wenn der Bedarf des
Motors gering ist, ist auch die Hubhöhe der Ventile klein. Das VIS-System sorgt für eine
präzise Abstimmung des Luftvolumens zu den Zylindern.
Bei zunehmender Motorlast und -drehzahl steigt auch der Luftbedarf. Wenn der Luftbedarf die
bei der niedrigen Hubhöhe gelieferte Luft übersteigt, schaltet das CPS-System auf die große
Hubhöhe um. Auch hier wird die variable Ventilsteuerung für die Feinabstimmung der einströmenden
Luftmenge genutzt. Sowohl das CPS- als auch das VVT-System werden vom
Motorsteuergerät (ECM) gesteuert und überwacht.
Überlegene Leistung: Fünfzylindermotor mit Niederdruck-Turbolader
Ein weiterer Benziner im Motorenprogramm des Volvo S80 ist ein laufruhiges Fünfzylinder-Triebwerk,
das per Niederdruck-Turboaufladung eine Leistung von 200 PS (147 kW) und ein maximales
Drehmoment von 300 Newtonmetern mobilisiert. Durch die Integration der aus extrem hitzefestem
Qualitätsstahl gefertigten Ladereinheit in den Abgaskrümmer fällt auch dieses Aggregat
sehr kompakt aus, zudem fördert diese Bauweise die Effizienz des Verbrennungsablaufs und
reduziert die Schadstoffkonzentration im Abgas.
Der Volvo S80 2.5T ist wahlweise mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder einem adaptiven
Sechs-Gang-Automatikgetriebe inklusive Geartronic-Funktion erhältlich. In der Schaltversion
beschleunigt er in 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Automatik 8,0 sec), die Höchstgeschwindigkeit
beträgt 235 km/h (Automatik 230 km/h), und der Gesamtverbrauch liegt bei 9,2 Liter
(Automatik 9,9 l) auf 100 Kilometer.
Sparsamer Vierzylinder-Benziner als Einstiegsmotorisierung
Das Einstiegsmodell, der Volvo S80 2.0, ist mit einem sparsamen Vierzylinder-Benzinmotor und
Fünf-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Das Basis-Triebwerk verfügt über 2,0 Liter Hubraum und
leistet 145 PS (107 kW). Das maximale Drehmoment liegt bei 190 Nm. Der Volvo S80 2.0 beschleunigt
in 10,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 205 km/h,
der Gesamtverbrauch 8,3 Liter pro 100 Kilometer.
Effizienter D5-Turbodiesel neuester Generation
Als weitere Antriebsalternative steht für den Volvo S80 die jüngste Evolutionsstufe des von Volvo
entwickelten Fünfzylinder-Turbodieselmotors zur Wahl. Der kraftvolle Selbstzünder wird in zwei,
die Euro 4-Norm erfüllenden, Ausführungen angeboten, von denen die stärkere mit 185 PS
(136 kW), einem Drehmoment-Höchstwert von 400 Nm und souveränen Antriebseigenschaften
über ein breites Drehzahlspektrum aufwartet.
Rußpartikelfilter serienmäßig
Eine Gemeinsamkeit der beiden Fünfzylinder-Dieselmotoren ist die besonders effektive Abgasreinigung.
Der serienmäßig installierte Rußpartikelfilter sorgt für eine wirksame Schadstoffreduzierung
und damit für die Erfüllung der Abgasnorm Euro 4. Mehr als 95 Prozent der feinen
Rußteilchen werden mit Hilfe der Filtertechnik absorbiert. Zu diesem Zweck werden die Abgase
über ein Kapillarsystem geleitet, dabei setzen sich die Feinpartikel in dafür vorgesehenen
Taschen ab. Mit zunehmender Füllung dieser Hohlräume entsteht ein steigender Abgasgegendruck,
der wiederum eine Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge hat. Die Erhitzung genügt
zum Verbrennen der überschüssigen Rußpartikel. Der Einsatz von Additiven zur Steigerung der
Verbrennungstemperatur ist nicht nötig. Der Vorgang dauert etwa 20 Minuten und wiederholt sich
je nach Fahrweise im Abstand von etwa 500 bis 1000 Kilometern, ohne dass er vom Fahrer
bemerkt wird. Dieses Prinzip garantiert eine gleichmäßige und rückstandsfreie Beseitigung der
feinen Rußteilchen. Die Lebensdauer des wartungsfrei agierenden Reinigungssystems ist auf bis
zu 240.000 Kilometer ausgelegt.
Darüber hinaus wurden bei den Fünfzylinder-Dieselmotoren auch andere Emissionswerte
drastisch verbessert. So konnte beispielsweise der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) um die Hälfte
reduziert werden. Eine neue Motorsteuerung mit höherer Kapazität und zusätzlichen Sensoren
optimiert die detaillierte Kontrolle des Verbrennungsprozesses. Dies schließt auch die Drosselklappensteuerung
sowie die Regulierung der Abgasrückführung ein. Die neu entwickelte Abgasrückführung
bewirkt eine Absenkung der Verbrennungstemperaturen und damit zugleich eine
Verringerung des Schadstoffausstoßes. Die neu entwickelten und vergrößerten Katalysatoren
werden nun näher am Motor positioniert, erreichen früher ihre Betriebstemperatur und sorgen
schon kurz nach dem Kaltstart für eine effektive Abgasreinigung. Der Einsatz eines zusätzlichen
Sauerstoff-Sensors ermöglicht jederzeit eine präzise Regulierung des Kraftstoff-Luft-Gemisches
im Sinne möglichst günstiger Abgaswerte.
Turbotechnik der neuesten Generation
Die gesteigerte Effizienz der Fünfzylinder-Dieselmotoren macht sich in höheren Leistungswerten,
optimierter Wirtschaftlichkeit und geringeren Schadstoffemissionen bemerkbar. Zur Leistungssteigerung
tragen dabei vor allem die verbesserte Ansaugtechnik und Abgasführung, ein neuartiger
Turbolader und das weiterentwickelte Common-Rail-Einspritzsystem der dritten Generation
bei. Die Ein- und Auslasskanäle der Dieselmotoren wurden zugunsten einer gleichmäßigeren
und damit effektiveren Luftzufuhr vergrößert und begradigt. Der neue Turbolader wird mit Hilfe
eines Elektromotors gesteuert. Dies bewirkt eine schnellere und präzisere Kontrolle des Ladedrucks.
Die größere Dimension des Laders und die variable Position der Turbinenschaufeln sorgen
für eine höhere Effektivität der Luftzufuhr. Der neue Turbolader ist, untypisch für Dieselmotoren,
in einem wassergekühlten Gehäuse untergebracht. Auf diese Weise ist auch nach dem Abschalten
des Motors eine gleichmäßige Kühlung des Laders gewährleistet. Dies ist vor allem dann von
großer Bedeutung, wenn nach einer Hochgeschwindigkeitsfahrt ein Zwischenstopp eingelegt
wird, beispielsweise zum Auftanken an einer Autobahn-Raststätte.
Effektiv: das Common-Rail-Einspritzsystem
Die Luftzufuhr für die Brennkammern wird mit Hilfe einer neuartigen Drosselklappe optimiert. Sie
erlaubt eine variable Steuerung der Luftzufuhr, abhängig von der Fahrsituation und der Belastung
des Motors. Größere Brennkammern und eine verringerte Verdichtung tragen sowohl zur
Leistungssteigerung als auch zur Schadstoffminderung bei. Das Common-Rail-Einspritzsystem
der neuesten Generation verfügt über sieben Einspritzdüsen, wodurch eine besonders effektive
Verbrennung erzielt wird. Der Einspritzvorgang läuft in drei Stufen ab. Die Nacheinspritzung als
letzter der drei Schritte dient auch der Verbrennung von Rückständen im Rußpartikelfilter.
Der Volvo S80 D5 ist mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder der adaptiven Sechs-Gang-Automatik
inklusive Geartronic-Funktion erhältlich. Er beschleunigt in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h
(Automatik 9,0 sec), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (Automatik 225 km/h), und der
Gesamtverbrauch liegt bei lediglich 6,4 Liter (Automatik 7,3 l) auf 100 Kilometer.
Das zweite Common-Rail-Diesel-Triebwerk mit ebenfalls 2,4 Litern Hubraum leistet 163 PS
(120 kW), hat ein maximales Drehmoment von 340 Nm und verfügt wie der D5 serienmäßig über
einen wartungsfreien Partikelfilter. Der Volvo S80 2.4D ist wahlweise mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe
oder der adaptiven Sechs-Gang-Automtik inklusive Geartronic-Funktion lieferbar. Er
beschleunigt in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Automatik 10,0 sec), die Höchstgeschwindigkeit
beträgt bei beiden Versionen 210 km/h, und der Gesamtverbrauch liegt bei 6,3 Liter auf 100
Kilometer (Automatik 7,2 l).
Sparsamer Vierzylinder-Diesel für den Einstieg
Ein äußerst effizientes Vierzylinder-Triebwerk mit 2,0 Litern Hubraum und Common-Rail-
Direkteinspritzung der neuesten Generation bildet die Basis-Motorisierung im Dieselangebot der
schwedischen Oberklasse-Limousine. Der Volvo S80 2.0D mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe leistet
136 PS (100kW) und weist ein maximales Drehmoment von 320 Nm auf. Der Selbstzünder
beschleunigt in 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 200
km/h und begnügt sich mit 5,7 Litern auf 100 Kilometer.
Umweltschonende FlexiFuel-Varianten
Komplettiert wird die Motorenpalette durch zwei FlexiFuel-Varianten, die wahlweise mit Benzin
oder Bio-Ethanol (E85) betrieben werden können. Als Basis dient bei den umweltschonenden
Varianten ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor mit 145 PS (107 kW). Dieses Triebwerk ist speziell für
den Betrieb mit dem alternativen Kraftstoff ausgelegt und verfügt wegen der besonderen
Eigenschaften von Bio-Ethanol über modifizierte Kraftstoffleitungen, Ventile und Dichtungen.
Beim modernen Antriebskonzept des Volvo S80 2.0F sinkt der Ausstoß des Treibhausgases
Kohlendioxid (CO2) im Ethanolbetrieb um bis zu 80 Prozent. Der Einsatz des alternativen
Kraftstoffs erfolgt als E85. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus 85 Prozent Bio-Ethanol
und 15 Prozent Superbenzin mit 95 Oktan, wobei der Benzinzusatz lediglich zur Verbesserung
der Kaltlaufeigenschaften erforderlich ist.
Der Volvo S80 2.0F mit zwei Litern Hubraum und einem maximalen Drehmoment von 190 km/h
beschleunigt in 10,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von
205 km/h. Der Gesamtverbrauch liegt bei 8,3 Liter auf 100 Kilometer.
Ab dem Modelljahr 2009 ist zusätzlich der Volvo S80 2.5FT im Modellprogramm. Die neue
FlexiFuel-Variante verfügt über ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe, leistet 200 PS (147 kW) und
erreicht ein maximales Drehmoment von 300 Nm. Optional ist auch eine Sechs-Gang-Automatik
erhältlich. Der Volvo S80 2.5FT beschleunigt in 7,7 Sekunden (Automatik 8,0 sec) von 0 auf 100
km/h und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h (Automatik 230 km/h). Der Gesamtverbrauch
liegt bei 9,2 Liter (Automatik 10,1 l) auf 100 Kilometer.
Vier Allradvarianten mit Instant Traction® System
Neben dem Volvo S80 V8 AWD und dem Volvo S80 3.2 AWD stehen zwei weitere Varianten mit
permanentem Allradantrieb zur Verfügung: Das Sechszylinder-Aggregat des Volvo S80 T6 AWD
basiert auf dem kompakten 3,2-Liter-Sechszylinder-Saugmotor. Die Turbo-Version mit 3,0 Litern
Hubraum und 285 PS (210 kW) verfügt über ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das
bereits ab 1.500 min-1 zur Verfügung steht, und ist serienmäßig mit einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe
mit Geartronic-Funktion ausgestattet. Damit sprintet die Limousine in nur 6,9
Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt,
und der Gesamtverbrauch liegt bei 11,2 Liter pro 100 Kilometer.
Das Dieseltriebwerk des Volvo S80 D5 AWD leistet 185 PS (136 kW) und verfügt ebenfalls über
ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Es ist wahlweise mit manueller Sechs-Gang-Schaltung
oder adaptiver Sechs-Gang-Automatik inklusive Geartronic-Funktion erhältlich. Der Volvo S80
D5 AWD beschleunigt in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h (Automatik 9,5 sec),
erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h (Automatik 215 km/h) und verbraucht 6,3 Liter
auf 100 Kilometer (Automatik 7,8 l). Zu den technischen Finessen gehören der elektronisch
gesteuerte Turbolader, die Common-Rail-Direkteinspritzung und ein besonders leistungsstarkes
Motormanagement-System.
Allradantrieb mit Haldex-Kupplung der 4. Generation und Instant Traction®
Das Volvo AWD System mit elektronisch gesteuerter Haldex-Kupplung der vierten Generation
verteilt den Antrieb variabel auf Vorder- und Hinterachse und gewährleistet so optimalen Grip
in allen Fahrsituationen. Das System verfügt über die Instant Traction® Funktion, welche ohne
Verzögerungen für den sonst üblichen Druckaufbau automatisch zusätzliche Antriebskraft an
die Hinterräder leitet, dadurch die Traktion auf rutschigem oder losem Untergrund verbessert
und das Anfahren aus dem Stand deutlich spontaner gestaltet. Instant Traction® stellt damit
eine besonders anspruchsvolle Weiterentwicklung der variablen Kraftübertragung auf alle vier
Räder dar.
Ein Ventil kontrolliert zudem ständig die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse,
was zu einem fein ausbalancierten Fahrverhalten führt. Das Steuergerät des Haldex-
Systems der vierten Generation kommuniziert dazu mit den ABS- sowie DSTC-Sensoren und
bezieht darüber hinaus Werte zu den Umdrehungsgeschwindigkeiten der einzelnen Räder, die
Gierrate und den jeweiligen Lenkwinkel in seine Berechnungen mit ein. So ist das System in
der Lage, Unter- oder Übersteuertendenzen auszubalancieren und trägt damit zusätzlich zu
einem stabilen und vorhersehbaren Fahrverhalten bei.
Sechs Fahrstufen für entspannte Fortbewegung
Die Kraftübertragung ist wesentlicher Bestandteil einer harmonischen Antriebseinheit. Die
Modelle Volvo S80 2.5T, Volvo 2.4D und Volvo S80 D5 sind ab Werk mit einem manuellen
Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, das sich exakt bedienen lässt, perfekt auf die jeweiligen
Triebwerke abgestimmt ist und in allen Fahrsituationen für souveränes Fortkommen
sorgt. Das Topmodell Volvo S80 V8 AWD sowie die Versionen T6 und 3.2/3.2 AWD verfügen
über eine adaptive Sechsstufen-Automatik mit manueller Geartronic-Funktion: Diese sorgt für
noch mehr Fahrkomfort und kann bei den Varianten Volvo S80 2.5T, Volvo S80 2.4D sowie
Volvo S80 D5 optional geordert werden.
Elektronik: Mit Multiplex zuverlässig über den Daten-Highway
Der Elektronik kommt in heutigen Fahrzeugen immer größere Bedeutung zu. Zwei Beispiele:
1927 genügten dem Bordnetz des Volvo ÖV4 noch vier Sicherungen und 30 Meter Kabel.
1997 addierte sich der Materialaufwand in einem Volvo V70 bereits auf rund 1.200 Meter
Kabellänge, 54 Sicherungen und 20 Steuergeräte.
Im Zuge weiter wachsender Datenmengen haben konventionelle Elektroniksysteme längst die
Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht. Die Lösung heisst Multiplex: Dabei handelt es sich
um eine Systemarchitektur, bei der Volvo einmal mehr zu den Schrittmachern zählt. Intelligente,
über Datenbusse in der Computersprache kommunizierende Rechnermodule machen
das Bordnetz schlanker und deutlich leistungsfähiger. Neben einer hohen Servicefreundlichkeit
bietet Multiplex nicht nur mehr Effizienz - es ist vor allen Dingen sehr zuverlässig.
Das Multiplex-Bordnetz verfügt über Datenbusse mit unterschiedlichen Transfergeschwindigkeiten,
über die verschiedene Verbrauchergruppen gesteuert werden. Multiplex besteht aus
einem so genannten CAN-Netzwerk (Controller Area Network), bei dem sich einzelne Rechnereinheiten
(Module) die Steuerung der verschiedenen Komponenten teilen. Im Unterschied zu
herkömmlichen Bordnetzen, in denen die Steuergeräte verschiedene Protokolle unterstützen,
also mehrere Sprachen sprechen, kommunizieren alle Multiplex-Komponenten in ein und derselben
Computersprache - dem aus Nullen und Einsen bestehenden Binärcode.
Im Prinzip handelt es sich bei einem Datenbus um eine Ringleitung, an die sämtliche Rechenmodule
angedockt sind. Alle Signale werden in diese Leitung eingespeist und passieren dabei
zwangsläufig jedes Modul. An speziellen Codierungen erkennt das jeweilige Modul, ob es angesprochen
wird. Ist das der Fall, wird es aktiv und setzt die Steuerbefehle um. Informationen,
die an andere Module adressiert sind, werden dagegen ignoriert. Der große Vorteil: Wo
vorher zahlreiche Einzelstromkreise mit separaten Verkabelungen, Relais und Steuergeräten
nötig waren, reicht jetzt eine Datenbus-Leitung aus. Das spart nicht nur wertvolle Zeit,
sondern auch Gewicht.
Die erste Generation der Oberklasse-Limousine Volvo S80 war bei ihrem Debüt 1998 weltweit
das einzige Serienmodell mit Multiplex-Technologie. Anschließend kam sie auch in weiteren
Volvo Baureihen zum Einsatz. Der für zeitsensible Regelvorgänge an Motor, Antrieb, ABS, EBV
und dem Fahrstabilitätsprogramm DSTC zuständige High-Speed-Bus transportiert Datenmengen
von 500 kBit/s (500.000 Byte pro Sekunde). Weniger geschwindigkeitsrelevante
Systeme - in erster Linie Komfortfunktionen wie die Audio- und Klimaregelungen - werden
über den 125 kBit/s schnellen Medium-Speed-Bus gesteuert.
Das Bordnetz des Volvo S80 verfügt über die jüngste Evolutionsstufe der Multiplex-Technologie:
Hier sind drei statt zwei unterschiedlich schnelle Datenbusse installiert, die separate
Funktionsgruppen steuern.
Dabei ist der dritte Bus mit der Bezeichnung „MOST" (Media Oriented Systems Transport) für
die Steuerung von Media-Komponenten wie Audio, Navigation und Telefon zuständig. Im
Unterschied zu den Medium- und High-Speed-Bussen erfolgt hier der Signaltransfer über
ultraschnelle Lichtimpulse in einem Glasfaserkabel. Mit 25 mBit/s (Megabit pro Sekunde =
25.000 kBit/s) erreicht der MOST-Bus die fünfzigfache Transferrate des High-Speed-Busses
und transportiert damit pro Sekunde die Datenmenge von zwanzig Audio-CDs.
MOST als Highspeed-Datenautobahn einzusetzen, ist jedoch weder erforderlich noch möglich.
Einerseits ist die Transferrate der regulären Hochgeschwindigkeits-Datenleitung bei
weitem schnell genug, um ohne Verzögerung in Echtzeit zu operieren. Andererseits lässt sich
die Lichtwellentechnik nur nutzen, wenn die angesteuerten Module in Reihe geschaltet sind.
Fiele eines von ihnen aus, wären auch die übrigen nicht mehr einsatzfähig - für sicherheitsrelevante
Systeme ein zu hohes Risiko.
Vorteile in Logistik und Service
In Hinblick auf Service, Logistik und individuelle Kundenbetreuung ist die Multiplex-Technologie
ein Fortschrittsmerkmal. Durch die Fähigkeit des Systems, per Selbstdiagnose Fehlfunktionen
detailliert zu dokumentieren und abzuspeichern, beschränkt sich eine eventuelle
Fehlersuche lediglich auf das Auslesen von Daten per Diagnose-Steckverbindung zwischen
Servicegerät und zentralem Steuermodul im Motorraum.
Weiterer Vorteil: Da die Steuermodule frei programmierbar sind, können sie exakt auf die
differenzierten Anforderungen der verschiedenen Märkte eingestellt werden - die Herstellung
und Lagerung länderspezifischer Ausführungen entfällt. Zudem lassen sich beim Händler
nachträglich weitere Ausstattungsmerkmale, zum Beispiel die Tempomat-Funktion, durch den
Download der entsprechenden Software nachrüsten. Auf dem gleichen Weg ist es möglich,
vorhandene Funktionen durch ein Update mit der neuesten Programmversion zu optimieren.
Individualisierung nach Kundenwunsch
Das aktuelle Volvo Multiplex-System geht sogar noch einen Schritt weiter. Dank einer hoch
entwickelten Software ist es möglich, zahlreiche Komfortfunktionen des Fahrzeugs den individuellen
Vorlieben des Kunden anzupassen. Ist ihm zum Beispiel die erste Stufe der zweistufigen
Sitzheizung nicht heiß genug oder die zweite Stufe zu heiß, so lässt sich dies ebenso problemlos
programmieren wie die Dauer der Wegbeleuchtung oder der wahlweise helle oder
dunkle Hintergrund des RTI-Monitors. In Zukunft ist es sogar denkbar, die vom Kunden
gewünschten persönlichen Einstellungen wie bevorzugte Radiosender, Sitzmemorystellung,
Spiegeleinstellungen oder RTI-Ziele vorprogrammieren beziehungsweise speichern zu lassen.
Damit kann ein Neuwagen dann bereits vor der Auslieferung mit den individuellen
Einstellungen des Kunden versehen werden.
Software-Update via Internet
Die Programme sind von jedem Volvo Händler weltweit via Internet und damit jederzeit online
abrufbar. Diese Service-Flexibilität steht zurzeit nur Kunden der schwedischen Premiummarke
Volvo zur Verfügung.
Die gesamte Software sämtlicher Volvo Modelle ist auf drei Servern abgelegt. Von den beiden
Exemplaren in der Unternehmenszentrale im schwedischen Göteborg erfüllt einer die
Funktion der Stammdatenbank. Er ist von außen nicht zugänglich. Ein zweiter versorgt die
europäischen Länder, ein identischer Zwilling in Amerika ist für den US-Markt zuständig.
Selbst für den Fall, dass einer der Server störungsbedingt nicht kontaktiert werden kann, wird
der Volvo Kunde kurzfristig bedient: In diesem Fall wird der Händleranschluss automatisch
auf den Server des jeweils anderen Kontinents geschaltet.
Ausstattung: Komfort und Stil bis ins kleinste Detail
Zu einer Premium-Limousine gehören nicht nur hochwertige und umfangreiche Ausstattungsvarianten,
sondern auch die Möglichkeit, mehrere zur Wahl stehende Komponenten individuell
miteinander zu kombinieren. Mit den verschiedenen Ausstattungslinien und einem anspruchsvollen
Options- und Zubehörprogramm wird der Volvo S80 auch hier jedem Kundenwunsch
gerecht.
Bereits die Basisversion Kinetic verfügt über Nebelscheinwerfer, in Wagenfarbe lackierte,
elektrische und beheizbare Außenspiegel, 16-Zoll-Aluminiumfelgen, Colorverglasung oder
eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Der Bordcomputer, die Außentemperaturanzeige,
eine Klimaautomatik inklusive Aktivkohle- und Pollenfilter, die Geschwindigkeitsregelanlage
oder das Radio/CD-System Performance Sound mit AUX-Eingang für externe
Audioquellen gehören ebenso zum Serienumfang wie das an die Innenraumfarbe angepasste
Multifunktions-Lederlenkrad, elektrische Fensterheber vorne und hinten, gebürstete Aluminium-
Einlagen, zwei 12-V-Anschlüsse in der Mittelkonsole (der vordere entfällt beim optionalen
Raucherpaket) oder asymmetrisch umklappbare Rücksitzlehnen. Neu im Modelljahr 2009 sind
zwei zusätzliche Lautsprecher, die die Anzahl auf nun insgesamt sechs Boxen erhöhen. Beim
Volvo S80 D5 wurde die Instrumentierung schwarz hinterlegt und mit markanter Aluminiumoptik
noch weiter aufgewertet. Neu dabei ist jetzt auch die automatische Parkbremse, die nun
bei allen Motorisierungen zum Serienumfang gehört.
Noch umfangreicher gibt sich die Version Momentum: Zusätzlich bietet sie wasserabweisende
Seitenfenster in den vorderen Türen, elektrisch einklappbare Außenspiegel inklusive Bodenleuchten,
eine Einparkhilfe hinten, Regensensor, zusätzliche Chromapplikationen im Armaturenbrett,
in Wagenfarbe lackierte Türschweller und untere Stoßfängerteile, eine Lederpolsterung,
die vorne beheizbar ist, sowie in der V8 AWD-Version 17-Zoll-Aluminiumfelgen.
Der Volvo S80 V8 AWD verfügt zusätzlich über Chromapplikationen am unteren Lufteinlass.
Für das besondere Wohlgefühl sorgt die Ausstattungslinie Summum: Sie bietet zusätzlich
Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und Scheinwerferreinigungsanlage, 17-
Zoll-Felgen für alle Versionen, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz inklusive Memoryfunktion,
die Softleder-Polsterung Sovereign Hide, Echtholz-Einlagen sowie auf Knopfdruck
umklappbare Fond-Kopfstützen. Hier wurde bei allen Motorisierungen die Instrumentierung
schwarz hinterlegt und mit einer markanter Aluminiumoptik ausgestattet.
Die für das Modelljahr 2009 neu eingeführten Ausstattungspakete (Sicherheits-Komfort-, Fahrerassistenz-
und Fahrdynamik-Paket) bieten dem Kunden deutliche Preisvorteile gegenüber den
Einzel-Optionen. Zum Lieferumfang des Sicherheits-Komfortpakets zählt ein PCC (Personal Car
Communicator), eine fernbedienbare Alarmanlage sowie eine Reifendruckwarnanzeige. Das
Fahrerassistenz-Paket beinhaltet das Blind Spot Information System (BLIS), das aktive
Geschwindigkeits- und Abstands-regelsystem und Driver Alert. Zum Fahrdynamik-Paket gehören
ein Fahrwerk mit Four C-Technologie und eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung.
Gesteigerter Komfort mit belüfteten Vordersitzen
Volvo Sitze sind bekannt für exzellente Ergonomie- und Komforteigenschaften. Für den Volvo
S80 stehen als Sonderausstattung (gehören bei der Ausstatungslinie Executive zum Serienumfang)
unter anderem elektrisch verstellbare Vordersitze zur Wahl, auf Wunsch auch in einer
Lederausführung mit Belüftung. Diese operiert mit Ventilatoren in Sitzfläche und Rückenlehne
und senkt die Temperatur im Kontaktbereich, vor allem bei heißem oder feucht-warmem Klima,
zügig und auf ein angenehmes Maß. Eine Sitzheizung für beide Sitzreihen - vorne und hinten
kann sie dreistufig justiert werden - steht ebenfalls zur Wahl. Der vergrößerte Beinraum auf allen
Plätzen sowie fünf Millimeter dicke Seitenscheiben aus Verbundglas mit wasserabweisender
Oberfläche in den vorderen Türen sind weitere Komfortmerkmale, die den Volvo S80 zum exzellenten
Langstreckenfahrzeug machen. Ein Klima-Komfortpaket inklusive infrarotreflektierender
Windschutzscheibe und Beschlagsensor zur automatischen Aktivierung der Defrosterfunktion ist
ebenfalls optional lieferbar.
Personalisierte Komforteinstellungen
Volvo S80 Fahrer verfügen über ein breites Spektrum an Personalisierungsmöglichkeiten, die im
Fahrzeugmenü gespeichert werden können. Dazu gehören die Positionen von Vordersitzen und
Außenspiegeln, die Einstellungen von Telefon, Klima-, Audio- und Navigationssystem. Eine weitere
Möglichkeit zur Personalisierung bietet die optionale geschwindigkeitsabhängige Servolenkung,
deren Lenkkraftniveau in drei Stufen einstellbar ist. Als Zusatzausstattung steht außerdem eine
automatische Heckscheiben-Defrostung zur Verfügung, die sich bei Temperaturen ab neun Grad
Celsius selbsttätig aktiviert.
Die Vielzahl individueller Einstellmöglichkeiten erhöht das Komfortniveau des Volvo S80.
Allerdings wäre es der Sicherheit abträglich, wenn der Fahrer unterwegs zu sehr mit dem
Menüsystem beschäftigt wäre. Deswegen werden bestimmte Funktionen zwanzig Sekunden
nach dem Justiereingriff automatisch blockiert.
Drei Audiosysteme für unterschiedliche Ansprüche
Für den Volvo S80 stehen drei Audiopakete mit unterschiedlichen Leistungsstufen zur
Verfügung. Das Basis-Angebot bildet die Ausführung Performance Sound mit 4 x 20 Watt
Verstärker und sechsfacher Lautsprecherbestückung. Darüber rangiert die Ausstattung High
Performance Sound mit 4 x 40 Watt Verstärker und acht Lautsprechern. Dank der Verwendung
hochwertiger Materialien, der Dimensionierung des Innenraums und einer wirksamen
Schalldämmung ermöglichen beide Systeme bereits ein außergewöhnlich gutes Hörerlebnis.
Passend zu seinem gehobenen Anspruch offeriert der Volvo S80 als dritte Option ein digitales
Audiosystem der Luxusklasse, das in Kooperation mit renommierten Partnern entwickelt
wurde, und Hörgenuss auf Weltklasse-Niveau bietet. Die Volvo Anlage Premium Sound umfasst
als Topangebot unter anderem einen 5 x 130 Watt Digitalverstärker der Marke Alpine, die
ICEPower®-Technologie von Bang & Olufsen, die Dolby® Pro Logic II Surround-Technologie
sowie 12 High-End-Lautsprecher des dänischen Musikwiedergabe-Spezialisten Dynaudio®.
Die Steuerung der Anlage übernimmt eine Digitaltechnik neuester Generation. So kommt für
das Feintuning der Tonkurve das Abstimmungssystem DSP (Digital Signal Processing) zum
Einsatz, was in einem besonders natürlichen und authentischen Klangbild hörbar wird.
Gleiches gilt für den Verstärker der D-Klasse, der in Zusammenarbeit mit Alpine entwickelt
wurde und sich unter anderem durch niedrigen Energieverbrauch und hohe Effizienz auszeichnet.
Das bedeutet unter anderem, dass dieses Gerät weniger Wärme entwickelt als ein
vergleichbarer Analogverstärker und daher kompakter ausgeführt werden kann. Dank
ICEPower®-Technologie des dänischen Spezialisten Bang & Olufsen zeichnet sich das
System außerdem durch eine hohe Dämpfungsrate aus, dabei werden Klänge bis in tiefste
Bassregionen klar und kraftvoll abgebildet.
Durch Einsatz der Digitaltechnik ist das System außerdem in der Lage, Lautstärke und Ton
der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit anzupassen - in welchem Maß das geschehen soll, lässt
sich in drei Stufen (low/medium/high) vorwählen. Natürlich können auch individuelle Präferenzen
und Einstellungen im Menu gespeichert und auf Wunsch abgerufen werden.
Individuelle Audioprofile dank Dolby® Pro Logic II Surround
Als erster Automobilhersteller offerierte Volvo 1997 in der ersten Volvo C70 Generation werksinstallierte
Dolby® Pro Logic Surround-Technologie, die eine besonders natürliche Mehrkanal-
Audiowiedergabe ermöglicht.
Auch in dieser Hinsicht repräsentiert der Volvo S80 ein natürliches Klangerlebnis. Die 5.1-
Kanal-Anlage erzeugt außergewöhnlich plastische Klangbilder und unverfälschte Stereoeffekte
im Fond des Fahrzeugs. Außerdem lässt sich die Einstellung für drei unterschiedliche
Hörer-Positionen gezielt optimieren: den Fahrersitz, den Frontraum insgesamt und die
Rückbank. Qualitätsmindernde Kompromisse in der Klangabstimmung lassen sich auf diese
Weise wirkungsvoll umgehen.
Ohrenschmaus: das Lautsprechersystem von Dynaudio
In der Ausführung Premium Sound verfügt die Audioanlage über Lautsprecher des dänischen
Spezialisten Dynaudio®, mit dem Volvo eng kooperiert. Weil beide Partner die gleichen hohen
Ansprüche an die Audioqualität stellen, ergänzen sie sich auf perfekte Weise. Durch die
Zusammenarbeit konnte umfassendes Know-how in Sachen Auto- und Audio-Entertainment
erworben werden, das nun in Hörergebnissen zum Ausdruck kommt, die selbst verwöhnte
Hifi-Experten begeistern.
Die Vordertüren des Volvo S80 sind mit großzügig dimensionierten Dreiwege-Lautsprechern
bestückt, in den Fondtüren befinden sich Zweiwege-Systeme mit Hoch- und Bass-Mitteltöner.
Das aus Textilstoff hergestellte Hochtönerelement (bekannt unter der Bezeichnung silk dome
tweeter) ist eine Spezialität von Dynaudio® und unterstützt einen klaren, hoch differenzierten
Klang. Jeder Lautsprecher verfügt zudem - für die Harmonie des Gesamteindrucks sowie
ausgeprägte Dynamik und eine große Bandbreite - über einen passiven Crossover-Filter.
Zusammen mit dem eigens entwickelten Center-Lautsprecher in der Armaturentafel entsteht
so ein sehr homogenes Soundprofil mit einer beeindruckenden Gesamtleistung von 650 Watt.
Die Audioqualität im Volvo S80 ist bestechend und setzt damit den neuen Maßstab unter
mobilen Stereoanlagen: Beim Zuhören vergisst man leicht, dass man sich in einem Auto und
nicht im Konzertsaal befindet.
MP3- und WMA-fähiges Entertainment
Mit den Audiosystemen High Performance Sound und Premium Sound ist es möglich,
Musikdateien im MP3- oder WMA-Format abzuspielen. So lassen sich mit Hilfe des CD-Wechslers
hunderte von Musiktiteln bequem anwählen. Alle Volvo Audiosysteme sind zudem
mit einem separaten AUX-Eingang ausgerüstet, an den sich zum Beispiel portable MP3-
Player anschließen und über die Bordanlage betreiben lassen. Zudem können die Fond-
Passagiere via Kopfhörerausgänge und individuelle Quellenwahl ihr eigenes Musikprogramm
genießen.
Der UKW-Bereich des Radioteils operiert für optimale Empfangsqualität mit insgesamt drei
interagierenden Antennen, die nach dem Schema Scanning Diversity den jeweils bestmöglichen
Empfang des eingestellten Senders sicherstellen.
Kabellose Bluetooth-Steuerung für Mobiltelefone
Optional lassen sich Bluetooth-Mobiltelefone im Volvo S80 kabellos über das bordeigene
System betreiben. Nach dem Aktivieren der Bluetooth-Funktion erkennt und registriert das
Telefonmodul des Volvo S80 das Mobilgerät und schaltet es auf die Freisprecheinrichtung.
Über diese Verbindung lassen sich außerdem SMS-Nachrichten via Informationsdisplay im
Armaturenbrett lesen oder das Audiosystem bei eingehenden Anrufen automatisch stumm
schalten. Zudem können mehrere Mobilgeräte gleichzeitig ins Telefonsystem des Fahrzeugs
eingeloggt werden - das Wechseln zwischen mehreren SIM-Cards entfällt.
Das ist zeitgemäße Mobilität: Kein Schalten mehr zwischen verschiedenen Mobiltelefonen,
keine Verzögerung beim Verlassen des Fahrzeugs oder zwangsläufiges Sitzenbleiben im
Fahrzeug, um Gespräche zu Ende zu führen. Stattdessen nimmt man das Gespräch per
Mobilgerät einfach mit nach draußen, ohne es unterbrechen zu müssen.
RTI-Navigation der neuesten Generation
Das Volvo RTI-Navigationssystem (Road Traffic Information) zählt zu den modernsten Systemen
am Markt. Zur Verfügung stehen unter anderem drei DVDs für Europa. Zum Funktionsumfang
zählen auch spezifische Länderinformationen mit Tempolimits und relevanten Vorschriften
sowie aktualisierte Straßennetze und Restaurant- beziehungsweise Hotelverzeichnisse.
Zudem besteht die Möglichkeit, mit dem Bluetooth-Telefon im RTI-System verzeichnete
Einrichtungen über die dort hinterlegten Telefonnummern auf Knopfdruck anzurufen.
Hardwareseitig verfügt das RTI über einen leistungsstärkeren Prozessor, der die Routenberechnung
und -suche weiter beschleunigt. Dank RTI wird das Reisen im Volvo S80 noch
komfortabler: Die Bedienbarkeit über große Tasten an der oberen rechten Lenkradspeiche ist
logisch und intuitiv, die Displays sind leicht abzulesen. Gleichzeitig steigt die Fahrsicherheit.
Für höchste Ansprüche: der Volvo S80 Executive
Der Volvo S80 ist auch in einer betont luxuriösen Executive-Ausführung erhältlich. Diese Top-
Version untermauert mit besonderen Produktmerkmalen und exklusiven Ausstattungsmerkmalen
die hohen Ansprüche von Volvo im prestigeträchtigen Premium-Segment.
Die Executive-Ausführung des Volvo S80, zur Zeit das exklusivste Limousinenmodell des
schwedischen Herstellers, präsentiert sich als reizvolle Alternative für Kunden, die das Automobil
mit dem besonderen Touch suchen. In diesem Fahrzeug finden sie es: stilsichere skandinavische
Eleganz, kombiniert mit innovativen und fortschrittlichen Technologien.
Executive-Kunden stellen an ihr Fahrzeug in jeder Hinsicht höchste Ansprüche. Beim Volvo S80
Executive wurde besonderen Wert auf eine perfekte Balance zwischen Exklusivität und
Funktionalität gelegt. Auf diese Weise offeriert die Premium-Limousine ein Fahrerlebnis, das alle
Sinne befriedigt.
Spezielle Exterieurmerkmale für Kenner
Das dezente Executive-Logo deutet darauf hin, dass hier die Top-Version des Volvo S80 vorgefahren
ist. Weitere Kennzeichen des Sonderstatus in der Modellhierarchie sind ein farblich abgesetzter
Frontgrill sowie Chromapplikationen am Lufteinlass, an den Nebelleuchten, den unteren
Türstoßleisten und den Rückleuchten.
Bei vier der insgesamt neun verfügbaren Außenfarben handelt es sich um Perlmutteffekt-
Lackierungen, die einen besonderen Tiefenglanz besitzen. Von besonderer Exklusivität ist auch
das optional erhältliche, in Turbinen-Optik ausgeführte, 18-Zoll-Leichtmetallrad Balius.
First-Class-Interieur mit Leder und Holz
Für gediegenes Ambiente im Innenraum sorgen ergonomisch perfektionierte Sitze und elegante
Türverkleidungen aus speziellem Softleder, die in vier sorgsam abgestimmten Farbkombinationen
wählbar sind. Eine Hinterleuchtung der inneren Türgriffe unterstreicht das stilvolle Ambiente. Die
Mittelkonsole und der rückwärtige Teil der Tunnelkonsole sind serienmäßig mit Walnusswurzelholz
versehen, die hochflorigen Textilfußmatten sind in einem speziellen Design ausgeführt. Im
Fond besteht die Einbaumöglichkeit eines in die Rücksitzbank integrierten Kühlfachs einschließlich
eines Stauraums für Trinkgläser.
Im Modelljahr 2009 wurde bei der Top-Ausstattunsglinie der Serienumfang um neue Executive
Softlederkomfortsitze vorn mit Belüftung, Sitzheizung und Massgefunktion für die Lendenwirbel
erweitert. Der Beifahrersitz ist elektrisch verstellbar inklusive Komfortbedienung zum einfachen
Einstellen (Längsrichtung) des Sitzes durch den Fahrer oder die Fondpassagiere. Die Jalousie
im Mitteltunnel ist nun aus Aluminium, die Mittelarmlehne aus Leder. An den Türen, im Fußraum
und am Getränkehalter vorn sorgt die neue Ambientebeleuchtung für zusätzliche Lichtblicke.
Neu im Design ist auch die an die Fahrzeuginstrumente angelehnte Analoguhr, die scharz hinterlegt
ist und durch eine markante Aluminiumoptik ins Auge fällt.
Zum Umfang möglicher Optionen gehört ein Entertainment-System für die Fondpassagiere mit
DVD-Player, zwei voneinander unabhängigen 8-Zoll-Monitoren mit einer verbesserten Auflösung
(800 x 480 Pixel) auf den Rückseiten der Vordersitz-Kopfstützen, kabellosen Kopfhörern und
einer Fernbedienung. Ein Zusatzanschluss für ein weiteres DVD-Gerät, Computer oder Videokamera
steht außerdem zur Verfügung.
Umweltschutz: Im Namen der Natur
Der Volvo S80 liefert - wie andere Modelle des schwedischen Automobilherstellers auch -
zahlreiche Beispiele dafür, wie technische Entwicklungen für einen verantwortungsbewussten
Umgang mit der Umwelt genutzt werden können. Sorgsamer Einsatz von Ressourcen gehört
bei Volvo zu den elementaren Prinzipien bei der Entwicklung, aber auch bei der Produktion
von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende Konzepte - und das beinhaltet nicht nur
technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen, sondern vor allem auch Vorsorge für die
Umwelt und für kommende Generationen. Wirtschaftliche und emissionsarme Motoren, ein
hoher Anteil wiederverwertbarer Rohstoffe, wartungsfreie und besonders langlebige Fahrzeugkomponenten,
Innenraum-Materialien, die den Öko-Tex-Standard erfüllen, und der konsequente
Verzicht auf umwelt- oder gesundheitsgefährdende Substanzen zeichnen auch die
zweite Generation des Volvo S80 aus.
Bereits bei seiner Entwicklung wurde darauf geachtet, die negativen Umwelteinflüsse während
des gesamten Autolebens so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck wurden detaillierte
Analyseverfahren erarbeitet, mit denen die Öko-Bilanz einzelner Technik-Komponenten
und Materialien im Vorwege abgeschätzt werden können. Für jedes Modell kann so eine
Umweltprodukterklärung erstellt werden, die sowohl die ökologischen Auswirkungen als auch
die möglichen Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen berücksichtigt. Die Umweltprodukterklärung,
die Volvo als weltweit erster Automobilhersteller eingeführt hat, wird von
der unabhängigen Lloyd's Register Quality Assurance bestätigt.
Konsequent umweltbewusst: Von der Entwicklung bis zum Recycling
Darüber hinaus hat der schwedische Hersteller bereits seit Jahrzehnten immer neue umweltschonende
Fertigungsverfahren entwickelt. Der technische Fortschritt kommt daher bei Volvo
nicht nur der Qualität und Attraktivität der Fahrzeuge zugute, sondern auch der Umweltverträglichkeit
bei der Produktion. So gelang es beispielsweise, die Zahl der Kunststoffarten,
die in einem Fahrzeug verarbeitet werden, auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile sind
sämtliche verwendeten Kunststoffe zur Wiederverwertung geeignet und werden entsprechend
gekennzeichnet. Auf diese Weise wird nach Ablauf eines langen Autolebens das Recycling
einzelner Komponenten wesentlich erleichtert. Insgesamt sind mittlerweile - gemessen am
Fahrzeuggewicht - mehr als 85 Prozent der Materialien jedes Modells für eine sinnvolle
Wiederverwertung geeignet.
Auch die bei der Lackierung des Volvo S80 verursachten Umwelteinflüsse konnten mit Hilfe
neuer Verfahrenstechniken erheblich reduziert werden. Ebenso wichtig wie der optische Reiz ist
dabei aber auch eine die Umwelt möglichst wenig belastende Lackiertechnik. Volvo gehört zu
den ersten Automobilherstellern, die den gesamten Fertigungsprozess gemäß ISO-Norm
14001 zertifiziert haben. Der hohe Anspruch bezüglich der Umweltverträglichkeit erstreckt
sich auch auf die Zulieferfirmen, von denen Volvo ebenfalls den Nachweis zertifizierter
Herstellungsverfahren verlangt.
Dass von den im Fahrzeug selbst verwendeten Materialien keine Unannehmlichkeiten oder
gar Gesundheitsgefährdungen ausgehen, ist bei Volvo selbstverständlich. Gewährleistet wird
dies mittels einer intensiven Überprüfung und Zertifizierung sämtlicher Kunststoff- und Textilrohstoffe.
Alle im Innenraum eingesetzten Textilien sind frei von allergieauslösenden oder auf
andere Weise die Gesundheit gefährdenden Substanzen und erfüllen die strengen Normen des
Öko-Tex-Standards. Auch das Gerbverfahren für die Lederpolsterungen entspricht dem Öko-
Tex-Standard. Desweiteren werden auch die aus Metall bestehenden Funktionselemente auf
mögliche Allergiegefahren hin getestet. Türgriffe, Zündschlüssel, Schalthebel und Lenkräder
bestehen aus Materialien, bei denen die Auslösung von Kontaktallergien ausgeschlossen
werden kann.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.media.volvocars.com/de
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Presseabteilung der Volvo Car Germany GmbH:
Ulli Andree
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter Produktkommunikation
Tel. 0221 - 93 93 108
Fax 0221 - 93 93 109
Mail: uandree@volvocars.com