Geschichte
Bei einem Besuch in Göteborg erhielten Medienvertreter Einblicke in neue Ansätze für Softwaredesign, Tests und Integration sowie Innovationen für künftig noch sicherere und intelligentere Fahrzeuge.
Innovation

Ein Tag im Software-Testzentrum.
Eine der größten Transformationen in unserer 99-jährigen Geschichte ist nahezu abgeschlossen: der Übergang von Verbrennungsmotoren zu vollelektrischen, Software-definierten Fahrzeugen.
Man muss die Komplexität dieser Veränderung selbst gesehen haben, um sie wirklich vermitteln zu können. Aus diesem Grund haben wir kürzlich eine Gruppe Technologie- und Wirtschaftsmedien in unser Software-Testzentrum in Göteborg eingeladen.
Es ist das erste Mal, dass wir den Medien einen so tiefen Einblick hinter die Kulissen gewährt haben – jetzt zeigen wir Ihnen, was sie gesehen haben.

Alwin Bakkenes, unser Head of Global Software Engineering.
Alwin Bakkenes, unser Head of Global Software Engineering, sprach zum Auftakt über die lange Volvo Tradition, Autos mit Hilfe von Daten sicherer zu machen – und darüber, wie neue Technologien uns dabei helfen, die Messlatte noch höher zu legen. Aus diesem Grund hat das Software-definierte Fahrzeug für Volvo Cars eine besondere transformative Kraft.

Christian Liljekvist, Leiter des Software-Testzentrums.
Christian Liljekvist, Direktor des Software-Testzentrums, stellte das Zentrum vor und welche Rolle es dabei spielt, sicherere und effizientere Autos zu bauen. Die Einrichtung ist in vielerlei Hinsicht die physische Verkörperung der Transformation, die wir unternommen haben. Es folgte ein Rundgang durch die Anlage – erster Halt: Hardware-in-the-Loop.

Sridharan Lakshmanan, technischer Leiter von HIL und Albin Karlsson, Software-Testingenieur.
Der technische Leiter Sridharan Lakshmanan und Software-Testingenieur Albin Karlsson erklären das Verfahren Hardware-in-the-Loop (HIL): Dabei werden einzelne Funktionen auf Serverebene getestet, bevor ein komplettes Auto gebaut wird. Dadurch können wir wichtige Funktionen frühzeitig überprüfen, schneller wiederholen und kostengünstiger umsetzen. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass wir kritische Systeme und Szenarien zuerst sicher testen können. Wenn sie ins Auto integriert werden, sind sie bereits verfeinert und bereit.

Ajay Tiwari, Testarchitekt im Testbetrieb.
Und jetzt: die Box-Cars. Ajay Tiwari, Testarchitekt im Testbetrieb, erklärte, wie sie das gesamte elektrische System eines echten Autos nachbilden, um Fehler verfolgen, Software testen und sicherstellen zu können, dass die Signale zwischen den Einheiten wie vorgesehen funktionieren.
Dies spart viel Zeit, da die Software sofort aktualisiert, neu gestartet und getestet werden kann, ohne dass man ein physisches Auto bewegen muss oder mit mechanischen Problemen zu tun hat. Box-Cars sind besonders wertvoll für das Testen von Software auf kommenden Plattformen wie SPA3 oder zukünftigen Architekturen, für die es noch keine vollständigen Prototypen gibt.

Oscar Johansson, technischer Leiter VIL.
Die Tour ging weiter mit Vehicle-in-the-Loop (VIL) und einer kurzen Einführung von Oscar Johansson, Technischer Leiter VIL. VIL ist ein spezielles Volvo Set-up, mit dem wir ein komplettes Fahrzeug in einer sicheren, kontrollierten Umgebung testen können. Es kombiniert die Genauigkeit eines echten Fahrzeugs mit der Sicherheit und Wiederholbarkeit eines Labors.
Der Aufbau ermöglicht es den Ingenieuren, Straßenbedingungen, Verkehrsszenarien und Sensordaten zu simulieren, ohne das Gebäude verlassen zu müssen. Das bedeutet: kein Warten auf den Zugang zur Strecke, keine Verzögerungen durch das Wetter und keine langen Testfahrten. Alles kann auf die exakt gleiche Weise wiederholt werden, was das Aufspüren von Problemen einfacher und schneller macht.
Nach dem Rundgang machten wir uns auf den Weg zur VCDC-Teststrecke, wo die Medienvertreter zu den Ersten gehörten, die den Volvo EX90 und den Volvo ES90 mit der neuesten Software testen durften. Es wurden Einzelinterviews mit Anders Bell, unserem Chief Engineering and Technology Officer, und Alwin Bakkenes geführt, und als besonderes Detail präsentierte Fredrik Lind, Vertriebschef für den Volvo ES90, den Abbey Road Studios Mode (mehr zu diesem Sounderlebnis hier) – ein perfektes Beispiel für die erstaunlichen Funktionen die Volvo durch Software bereitstellen kann.
Am Ende verließen die Medienvertreter das Unternehmen mit einem tieferen Verständnis dafür, was für den Bau eines Software-definiertes Autos erforderlich ist, und warum es eine so große Veränderung gegenüber unserer früheren Arbeitsweise ist.
Tauchen Sie tiefer ein und entdecken Sie einige Highlights des Tages:
Bloomberg: Volvo bietet seinen Wettbewerbern Software an - als Reaktion auf Verzögerungen bei der Codierung
Electrified: Volvo will Führungsrolle beim Software-definierten Fahrzeug
SvD: Kommer aldrig att fungera superperfekt