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  • Groupama gewinnt das Volvo Ocean Race 2011/2012

    08.07.2012
    Volvo Ocean Race 2011/2012
    Volvo Ocean Race 2011/2012: Nach fast acht Monaten Dauer, 40.000 zurückgelegten Seemeilen, neun Langstreckenetappen und zehn Hafenrennen sicherte sich die französische Yacht Groupama im irischen Galway den Gesamtsieg im Volvo Ocean Race 2011/2012.

    Groupama gewinnt das Volvo Ocean Race 2011/2012

     

    • Französische Yacht sichert sich Gesamtsieg vor der Camper aus Neuseeland
    • Michael Müller, einziger deutscher Teilnehmer bei der Regatta, landet mit Puma auf Rang drei
    • Neue Einheitsbootsklasse für das Volvo Ocean Race 2014/2015 vorgestellt

     

    Köln/Galway. Nach fast acht Monaten Dauer, 40.000 zurückgelegten Seemeilen, neun Langstreckenetappen und zehn Hafenrennen sicherte sich die französische Yacht Groupama im irischen Galway den Gesamtsieg im Volvo Ocean Race 2011/2012. Skipper Franck Cammas und seine Crew waren schon vor dem letzten In-Port-Race, bei dem sie Rang drei belegten, nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Platz zwei im Gesamtklassement ging an die neuseeländische Yacht Camper mit Chris Nicholson. Michael Müller, einziger deutscher Segler an Bord eines der sechs teilnehmenden Boote, kam auf der Puma mit US-Skipper Ken Read auf Rang drei. Durch einen Erfolg im letzten Hafenrennen in Galway gewann die Puma die In-Port-Serie.

     

    „Für uns geht ein Traum in Erfüllung“, sagte ein überglücklicher Franck Cammas in Galway. „Wir haben es vor dem Start nicht für möglich gehalten, diese schwerste Hochseeregatta der Welt zu gewinnen.“ Lange Zeit sah es auch nicht nach einem Erfolg für die Franzosen aus. Sechs Monate lang führte die spanische Telefonica mit Olympiasieger Iker Martinez. Doch ein doppelter Ruderbruch hatte die Spanier auf der Transatlantiketappe weit zurückgeworfen, so dass es am Ende nur zu Platz vier im Gesamtklassement reichte. Der deutsche Michael Müller musste seine Träume vom Gesamtsieg – 2001/2002 hatte die deutsche Illbruck das Volvo Ocean Race gewonnen – erst kurz vor Schluss begraben: Nach einem Manöverfehler beim Hafenrennen in Lorient büßten Vorschiffsmann Müller und Skipper Read sogar noch Platz zwei ein.

     

    Das acht Monate lange Rennen machte auch bei der elften Auflage seinem Ruf als härteste Hochseeregatta der Welt alle Ehre. Die siegreiche Groupama hatte sich als Teamsong passenderweise „Highway to hell“ von AC/DC ausgewählt und ließ den Hardrocktitel beim Verlassen der Häfen und bei der Ankunft am neuen Etappenort aus den Lautsprecherboxen dröhnen. Die extremen Bedingungen machten das Volvo Ocean Race zu einer großen Herausforderung für Mensch und Material. Immer wieder wirbelten Mast- und Ruderbrüche sowie Rumpfschäden das Klassement durcheinander, die teilweise auch der extremen Leichtbauweise geschuldet waren. Schäden, die in Zukunft in dieser Form und Häufigkeit nicht mehr vorkommen sollen. Denn mit dem abschließenden In-Port-Rennen in Galway ging auch die Ära der Volvo Open 70 zu Ende. Eine Bootsklasse, die immer noch den 24-Stunden-Weltrekord (596,6 Seemeilen) für Einrumpfboote hält.

     

    Ab der nächsten Ausgabe des Rennens, dem Volvo Ocean Race 2014/2015, gehen die Teams in baugleichen Yachten an den Start. Die knapp 20 Meter langen – und damit 1,70 Meter kürzeren – Boote mit der Bezeichnung Volvo 65 (V65) sollen nicht nur zuverlässiger und sicherer, sondern sogar noch etwas schneller sein, da das Gesamtgewicht um über drei Tonnen auf 10,75 Tonnen sinkt. Außerdem sind dann nur noch acht Crewmitglieder (bisher zehn) und sieben Segel (bisher zehn) erlaubt.

     

    Dadurch sollen die Kosten um 30 bis 40 Prozent sinken, und das Rennen damit für mehr Teams attraktiv werden. Für eine erfolgreiche Kampagne werden 12 bis 15 Millionen veranschlagt. „Dies ist ein Meilenstein für das Volvo Ocean Race und führt es in eine neue Ära“, erklärt Regattachef Knut Frostad. Überlegungen, Mehrrumpf-Boote zuzulassen, wurden verworfen: „Einrumpf-Hochseeyachten gehören zur DNA des Volvo Ocean Race. Wir denken, dass bei der nächsten Austragung wieder acht bis zehn Teams am Start sein werden“ erläutert Frostad.

     

    Das erste V65 Exemplar soll im Juni 2013 vom Stapel laufen. Die Route und die Etappenhäfen für das Volvo Ocean Race 2014/2015 werden im Dezember 2012 bekannt gegeben. (Weitere Informationen zum Volvo Ocean Race finden Sie unter: www.volvooceanrace.com)

     

     

    Der Endstand im Volvo Ocean Race 2011/2012

     

    Team                                                     Punkte

     

    Groupama Sailing Team                                253

     

    Camper with Emirates Team NZL                    231

     

    Puma Ocean Racing by Berg                           226

     

    Team Telefonica                                          213

     

    Abu Dhabi Ocean Racing                                131

     

    Team Sanya                                                51

     

     

    Nach fast acht Monaten Dauer, 40.000 zurückgelegten Seemeilen, neun Langstreckenetappen und zehn Hafenrennen sicherte sich die französische Yacht Groupama im irischen Galway den Gesamtsieg im Volvo Ocean Race 2011/2012. Skipper Franck Cammas und seine Crew waren schon vor dem letzten In-Port-Race, bei dem sie Rang drei belegten, nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Platz zwei im Gesamtklassement ging an die neuseeländische Yacht Camper mit Chris Nicholson. Michael Müller, einziger deutscher Segler an Bord eines der sechs teilnehmenden Boote, kam auf der Puma mit US-Skipper Ken Read auf Rang drei. Durch einen Erfolg im letzten Hafenrennen in Galway gewann die Puma die In-Port-Serie.
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