Zukunft

Wie wir morgen fahren werden.

Willkommen in einer Zukunft, in der Ihr Volvo für Sie fährt, Kollisionen selbsttätig verhindert – und mit den Fahrzeugen um Sie herum kommuniziert.

Wir tragen Verantwortung

In einer Umfrage urteilten 78 % aller Befragten, dass bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Auto nicht der Besitzer, sondern der Hersteller die Verantwortung trägt. Das sehen wir genauso. Deshalb übernehmen wir die volle Verantwortung für unsere Fahrzeuge, sobald Sie in einem Volvo im autonomen Fahrmodus unterwegs sind.


Volvo S90 T6 AWD: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 7,2 | CO2-Emissionen: 165 g/km (kombiniert)

Ein Blick in die Zukunft

Lernen Sie Trent Victor und Marcus Rothoff kennen: Beide gestalten bei Volvo die Zukunft des Autofahrens. Text: Ian Dickson Porträts: Jack Lawson

Wie nahe ist Volvo daran, ein autonom fahrendes Auto auf den Markt zu bringen?

Trent: "In unseren aktuellen Modellen werden bereits Elemente autonomer Technologie eingesetzt, bei denen der Fahrer allerdings weiter verantwortlich bleibt. Nehmen Sie beispielsweise Pilot Assist: Diese Technologie erfasst Fahrbahnmarkierungen und hält das Fahrzeug durch leichte Lenkkorrekturen in der Spur. Oder die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die Ihnen hilft, den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten."



Wann werden wir vollständig autonome Fahrzeuge von Volvo im Straßenverkehr sehen?

Marcus: "Der Probebetrieb für unsere ersten vollständig autonom fahrenden Fahrzeuge ist für 2017 geplant. Das ist ein Pilotprojekt, bei dem wir 100 vollständig autonom fahrende Autos auf den Straßen von Göteborg testen werden. Für uns ist das ein großer Schritt, gleichzeitig ist es eine Weltpremiere. Dem Fahrer sagen wir dabei deutlich, dass es bestimmte Phasen gibt, in denen er für das Führen des Fahrzeugs nicht mehr verantwortlich ist. Er kann das Auto dann auf Autopilot schalten und danach einfach tun, wonach ihm ist."

"Unsere Technologie arbeitet auf einer unterbewussten Ebene. Wie das Atmen. Etwas, über das Sie gar nicht nachdenken brauchen"

TRENT VICTOR
Senior technical leader, crash avoidance, Volvo Cars

Inwiefern wird dies durch Technologie von Volvo ermöglicht?

Trent: "Das Prinzip unserer Technologie ist eher eine durchgängige Steuerung, weniger die Reaktion auf einzelne Vorfälle. Statt den Fahrer zu warnen, so dass dieser reagieren muss, ist die Technologie ständig aktiv und reagiert bei auftretenden Gefahren automatisch und sofort."



Für den Fahrer also etwas, das sozusagen im Unterbewusstsein stattfindet?

Trent: "Richtig. Wie das Atmen oder der Gleichgewichtssinn. Etwas, über das Sie gar nicht nachdenken müssen."



Das ist ein gewaltiger technologischer Schritt. Kann man sagen, dass das Fahren dadurch intuitiver wird?

Trent: "Was Sie in Bezug auf die Zeit und den Raum mit dem Großhirn wahrnehmen, ist nicht dasselbe wie Ihr unterbewusstes Erleben. Wenn wir beispielsweise ein promptes Ausweichmanöver veranlassen wollen, setzen wir vor allem Reize ein, die instinktiv wirken, statt dem Fahrer eine Warnung anzuzeigen, die er erst aufnehmen, verarbeiten und dann noch umsetzen muss."



Ein autonom fahrendes Auto kommt also ganz ohne Aktionen des Fahrers aus?

Trent: "So lange das Auto sich im autonomen Modus befindet – ja. Die Technik kümmert sich um den Fahrvorgang, Sie als Fahrer können sich voll und ganz entspannen. Aber Sie fahren nicht überall im autonomen Modus. Für diese nichtautonomen Phasen wird es Technologien geben, die den Fahrer rechtzeitiger und instinktiver warnen, so dass er mehr Zeit zum Reagieren hat."

"Das Auto wird sich so verhalten, dass man volles Vertrauen in sein Fahrverhalten haben kann. Dann kann man die eigene Zeit nach Belieben nutzen."

MARCUS ROTHOFF
Strategieexperte für Autonomes Fahren

Welche Vorteile bieten autonom fahrende Fahrzeuge?

Marcus: "Autonom fahrende Fahrzeuge werden unser Leben so umfassend revolutionieren, wie es die Mobiltelefonie getan hat. Sie werden unser Leben in vielerlei Hinsicht verbessern und ein erhebliches Mehr an Bequemlichkeit bringen. Als Fahrer haben Sie dann die Möglichkeit, das gesamte Unterhaltungsangebot zu nutzen. Aber auch Ihr ganz normaler Arbeitsweg wird aufgewertet werden. Sie können zum Beispiel Besprechungen abhalten, E-Mails versenden, auf dem Weg zur Arbeit eine Präsentation erstellen – und dann eventuell früher Feierabend machen. Diese Technologie wird auf jeden Fall der Work-Life-Balance gut tun."

 

Man könnte fast sagen, es ist so etwas wie eine Zeitmaschine.

Marcus: "Ja, im Grunde ist es so etwas wie eine Zeitmaschine. Selbst ein Arbeitsweg von nur einer Stunde ist nämlich zu viel. Wir geben den Menschen ihre Zeit zurück."

Die Zukunft des Autofahrens

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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und auf der Website der DAT (http://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.html) unentgeltlich erhältlich ist.