Zürich. Volvo investiert weiter in sein US-Automobilwerk in Ridgeville. Ziel ist es, in den kommenden Jahren die volle Auslastung des Standorts zu erreichen. Neben dem Volvo EX90 und dem Volvo XC60, der ab Ende 2026 ebenfalls in South Carolina vom Band läuft, soll bis 2030 auch die Produktion eines neuen Hybridmodells beginnen.
Volvo hat in den vergangenen zehn Jahren bereits 1,3 Milliarden US-Dollar in den Standort nahe Charleston investiert, um ihn fit für die Zukunft zu machen, Absatzvolumen und Finanzergebnisse zu steigern und die Kapazität des Werks auszuschöpfen; diese liegt aktuell bei 150’000 Fahrzeugen pro Jahr.
Zusammen mit seinen Produktionsstätten in Europa und China spielt das Werk in South Carolina eine wichtige Rolle für die zukünftigen Wachstumspläne von Volvo Cars und für den verstärkten Fokus des Unternehmens auf die regionale Anpassung von Produkten. Vor Ort werden derzeit der vollelektrische Volvo EX90 und der Polestar 3 produziert.
Ein erster Schritt zu einer besseren Werksauslastung wurde vor wenigen Wochen angekündigt: Ab Ende 2026 wird der Volvo XC60 in South Carolina vom Band laufen. Von dem beliebten SUV-Modell hat Volvo allein in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres über 27’000 Einheiten in den USA verkauft. Dies entspricht einem Anstieg von fast 20 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
«Mit unseren Investitionsplänen unterstreichen wir unser langfristiges Bekenntnis zum US-Markt und zu unserer Produktion in South Carolina», sagte Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars. «In diesem Jahr feiern wir unser 70-jähriges Bestehen in den Vereinigten Staaten. Wir haben dort bereits über fünf Millionen Autos verkauft und wollen in den kommenden Jahren noch viele weitere verkaufen.»
«Die Entscheidung von Volvo Cars, weiter in Ridgeville zu investieren, stärkt die Position von South Carolina als national führender Standort für die Automobilproduktion», sagte Henry McMaster, Gouverneur von South Carolina. «Sie unterstreicht die Stärke unserer Arbeitskräfte und das Vertrauen, das die weltweit führenden Unternehmen in unseren Bundesstaat setzen. Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit Volvo Cars fortzusetzen, und freuen uns auf den weiteren Erfolg des Unternehmens in South Carolina.»
Volvo Cars hat 2015, also vor fast einem Jahrzehnt, mit dem Bau seines US-Produktionswerks begonnen. Der hochmoderne Standort bietet eine hohe Kapazität und kann mehrere Plattformen und Modelle bedienen.
Bis 2030 soll in Ridgeville auch die Produktion eines neuen Volvo Hybridmodells der nächsten Generation beginnen. Es wird speziell für die Anforderungen des US-Marktes entwickelt und folgt dem verstärkten Fokus von Volvo auf Regionalisierung: Jede Region soll über die erforderlichen Produkte verfügen, um die lokalen Kundenanforderungen erfüllen zu können.
«Das Werk in Charleston spielt eine grundlegende Rolle für unseren strategischen Wachstumsplan für die USA», sagte Luis Rezende, Präsident von Volvo Cars Americas. «Durch die Produktion eines weiteren Modells machen wir einen grossen Schritt, um das volle Potenzial unserer lokalen Produktionsinvestitionen und unserer Belegschaft auszuschöpfen, und beschleunigen den Fortschritt in Richtung unserer ehrgeizigen kommerziellen Ziele für die kommenden Jahre.»
Der Fokus von Volvo Cars auf Regionalisierung bedeutet, dass das Unternehmen einen konzentrierteren Ansatz für jede einzelne Vertriebsregion in Bezug auf Produkte, Technik, Fertigung und Vertrieb verfolgt. Dadurch kann Volvo besser auf die jeweiligen Bedürfnisse seiner Kunden eingehen.
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Volvo Cars im Geschäftsjahr 2024
Für das Gesamtjahr 2024 verzeichnete die Volvo Car Group einen rekordverdächtigen Kernbetriebsgewinn von 27 Milliarden SEK. Der Umsatz stieg 2024 auf ein Allzeithoch von 400,2 Milliarden SEK, der weltweite Absatz erreichte die Rekordzahl von 763 389 Fahrzeugen.
Über die Volvo Car Group
Volvo Cars wurde 1927 gegründet. Heute ist es eine der bekanntesten und renommiertesten Fahrzeugmarken der Welt und verkauft in mehr als 100 Ländern Fahrzeuge an Kunden. Volvo Cars ist an der Nasdaq Stockholm notiert und wird unter dem Börsenkürzel «VOLCAR B» gehandelt.
«Für das Leben. Wir möchten dir die Freiheit geben, individuell, nachhaltig und sicher unterwegs zu sein.» Dies zeigt sich am Ziel von Volvo Cars, ausschliesslich vollelektrische Fahrzeuge anzubieten, und in der Verpflichtung zur ständigen Reduzierung des CO2-Fussabdrucks, mit dem ambitionierten Ziel, bis 2040 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Per Dezember 2024 beschäftigte Volvo Cars rund 42 600 Mitarbeitende in Vollzeit. Die Zentrale, die Produktentwicklung, das Marketing und die Verwaltungsabteilungen von Volvo Cars sind grösstenteils im schwedischen Göteborg angesiedelt. Die Produktionswerke befinden sich in Göteborg, Gent (Belgien), South Carolina (USA), Chengdu, Daquing und Taizhou (China). Das Unternehmen betreibt zudem R&D- und Designzentren in Göteborg und Schanghai (China).