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An die eigenen Grenzen

Intensives Training, Aufmerksamkeit für Details und Streben nach Perfektion. Das brauchen erfolgreiche Segler beim Volvo Ocean Race, und so funktioniert Volvo Cars.

Sam Davies, Skipperin von Team SCA, am Steuer

Bereit für Abenteuer

«Es reizt mich, Dinge zu tun, die mir Angst machen, und einen Ozean im Segelboot zu überqueren, stand da ganz oben auf der Liste», meint Sara Hastreiter. «Also habe ich es getan – ich bin über den Atlantik gesegelt. Das Abenteuer, das Gefühl meilenweit auf offener See zu sein und dann die Ankunft in der Fremde – alles zusammen war einfach grossartig.»

Sara war Crewmitglied im Team SCA während des Volvo Ocean Race 2014/15. «Nur drei Jahre nach meinem Debüt als Seglerin war ich in der Auswahl für das nur aus Frauen bestehende Team SCA. Das war wirklich hart. Es ging nicht nur darum, die besten Seglerinnen auszuwählen, auch die Teamdynamik war sehr wichtig. Wir mussten uns gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen.»

Für das Rennen ausgewählt zu werden ist erst der Anfang, meint Sam Davies aus Grossbritannien, Skipperin im Team SCA – dann folgt das Training, schon für sich eine Herausforderung. «Eineinhalb Jahre vor Beginn des Rennens sind wir nach Lanzarote gezogen, um Vollzeit zu trainieren», erklärt sie. «Die ersten Worte meines Sohnes waren auf Spanisch. Das Rennen an sich dauerte neun Monate und danach brauchten wir ein Jahr zur Erholung, so enorm ist die körperliche und geistige Anstrengung.

«Auf Lanzarote gab es für uns nichts anderes als das Volvo Ocean Race, mindestens sechs Tage die Woche. Anfangs anstrengendes Training im Fitnessstudio – Muskelaufbau und Cardio – und dann Segeln, auch zwei Atlantiküberquerungen. Für Frühstück, Mittag- und Abendessen hatten wir einen Koch. Es ging darum, uns für das grosse Rennen perfekt in Form zu bringen, und wir konnten zusehen, wie sich unsere Körper veränderten.»

Test unter Extrembedingungen

Die monatelange Vorbereitung der Crews im Volvo Ocean Race entspricht den strengen Testläufen, durch die Ingenieure von Volvo Cars jedes Fahrzeug schicken, ehe es in den Verkauf geht. Zum Beispiel werden alle Fahrzeuge von Volvo im eisigen Norden Schwedens getestet, mitten im Winter, wenn die Temperaturen noch tiefer sinken als auf dem Südlichen Ozean, oft auf -35°C und darunter. Im schwedischen Polarkreis werden im Wintertestzentrum von Volvo Cars - wenige Kilometer südlich der Stadt Jokkmokk – nun schon seit 30 Jahren Fahrzeuge unter härtesten Bedingungen geprüft. Es ist Teil eines weltumspannenden Netzes von Einrichtungen und Teststrecken, wie die Sommerhitze im Nahen Osten und das Death Valley in den USA (wo die Temperatur regelmässig über 40°C steigt), Hochgeschwindigkeitsstrecken und holprige Wüstenstrassen. Fahrzeuge, die diese Tests bestehen, haben die Stärke und Langlebigkeit, die Sie von einem Volvo erwarten.

«Ein Rennen rund um die Welt ist eine ungeheure körperliche Herausforderung, zwischen den Häfen ist man drei bis vier Wochen auf hoher See.»

Martin Strömberg

Segler im Volvo Ocean Race

Martin Strömberg hat mittlerweile an drei Volvo Ocean Races teilgenommen und gehörte zur Siegercrew 2011/12. Er betont die körperlichen Anforderungen an die Teilnehmer des Rennens und wie wichtig es ist, sich gezielt vorzubereiten. «Ein Rennen rund um die Welt ist eine ungeheure körperliche Herausforderung, zwischen den Häfen ist man drei bis vier Wochen auf hoher See», erklärt er. «Das ist unglaublich anstrengend, und man muss körperlich sehr vielseitig sein. In mancher Hinsicht ist es wie ein Sprint, beim Neusetzen der Segel muss man schnell und mit grossem körperlichen Einsatz arbeiten. Dann wieder ähnelt es einem Marathon, wo es um Ausdauer geht. Man setzt jeden Muskel im Körper ein, und auch die mentale Stärke wird hart auf die Probe gestellt.»

Sich selbst anzutreiben, mehr zu tun und immer weiter zu machen, gehört beim Volvo Ocean Race einfach dazu. Und genau diese Einstellung treibt auch die Mitarbeitenden bei Volvo Cars an.