Lifestyle

Alchemie des Leders.

Seit mehr als 30 Jahren verleiht Leder von Bridge of Weir unseren Fahrzeugen einen zeitlosen Hauch von Luxus.



Seit mehr als 30 Jahren wird der Volvo Innenraum mit dem Leder von Bridge of Weir ausgestattet. Das schottische Unternehmen blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Das Leder gilt als das beste Automobilleder weltweit.

Ein stolzes Erbe

Einmal mit einer Concorde in die Lüfte steigen, an Bord der legendären Queen Elizabeth 2 (QE2) in See stechen oder vom Pariser Gare de l’Est aus mit dem Orient-Express gen Morgenland fahren. Für viele Menschen sind diese drei Verkehrsmittel noch heute der Inbegriff von luxuriösem Reisen – stammen sie doch aus einer Zeit, in der man weder Kosten noch Mühen scheute, um Reisegästen ein komfortables und exklusives Reiseerlebnis zu bieten. Auch wenn diese Beispiele einer längst vergangenen Zeit entstammen, unsere Sehnsucht nach Luxus und Komfort ist ungebrochen – vor allem, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind. Wie können wir also auch heute noch in diesen einzigartig luxuriösen Reisegenuss dieser guten alten Zeit kommen? Das Geheimnis liegt im Leder.

Dieser Artikel beginnt nicht zufällig mit einem Hinweis auf die Concorde, die QE2 und den Orient-Express. Sicher: Alle drei sind Paradebeispiele für exklusives Reisen in Luxus und Komfort. Darüber hinaus verbindet sie jedoch noch etwas anderes: Sie alle waren mit erlesener Lederpolsterung aus dem Hause Bridge of Weir ausgestattet. Dasselbe Leder sorgt heute dafür, dass Sie und Ihre Mitfahrer bei einer Fahrt in Ihrem Volvo denselben außerordentlich hohen Komfort und Luxus genießen. Denn in die Herstellung des Leders für Ihren Volvo hat Bridge of Weir ebenso viel Sorgfalt, Detailliebe und handwerkliches Können einfließen lassen, wie in die Fertigung des legendären Lounge Chair von Charles und Ray Eames, der Sessel im Klubhaus des renommierten Royal and Ancient Golf Club in St. Andrews sowie der Lederbänke in einer der angesehensten Institutionen Großbritanniens – des Westminster-Palasts. Das Leder in Ihrem Volvo reiht sich somit in eine ruhmreiche Ahnenreihe ein.

Volvo - Alchemie des Leders - altes Bridge of Weier Plakat
Volvo - Alchemie des Leders - Design Studio

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Alles begann mit dem Volvo 740

„Als Kind nahm mich mein Großvater jeden Samstag mit in die Fabrik. Ich gehöre zur siebten Generation seit 1758, als hier das erste Leder hergestellt wurde. Die Liebe zum Leder wurde mir also quasi in die Wiege gelegt“, sagt Jamie Davidson, dessen Urgroßvater Arthur Muirhead den Betrieb im Jahr 1905 gründete. Doch wie genau kam es zu der Zusammenarbeit zwischen den Schotten und den Schweden?

„Angefangen hat alles im Jahr 1983 mit dem Volvo 740“, erinnert sich Davidson. „Damals produzierten wir eine einfarbige Polsterung, die man noch heute in den meisten Autos vorfindet. Gleichzeitig entwickelten wir den zweifarbigen, beinahe wolkigen Effekt auf dem Leder, für den wir heute bekannt sind. Dadurch sah das Leder fast aus wie gebraucht – wie ein hochwertiger antiker Ledersessel, der mit den Jahren immer schöner wird.“ Eine enge Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen entwickelte sich allerdings erst, als Bridge of Weir das Leder für ein weiteres Volvo Modell lieferte: den Volvo 850. „Damals waren wir Alleinlieferant, was sehr ungewöhnlich war. Zu dem Zeitpunkt hatte Volvo bereits volles Vertrauen in uns. Das hat unsere Beziehung auf ein sehr solides Fundament gestellt“, sagt Davidson.

Die Beziehung zwischen Volvo und Bridge of Weir ist mehr als eine reine Geschäftsbeziehung, davon ist Jamie Davidson überzeugt. „Beide Unternehmen genießen einen ausgezeichneten Ruf und haben viele Gemeinsamkeiten. Die Kernwerte von Volvo lauten Qualität, Sicherheit und Umweltschutz. Dieselben Werte vertreten auch wir.“ Zudem gibt es kulturelle und geografische Gemeinsamkeiten: Göteborg und Glasgow sind beides Industriestädte, beide liegen an der Westküste ihres Landes und beide stehen im Schatten der vermeintlich kosmopolitischeren Hauptstädte im Osten. Vielleicht liegt es gerade an diesem Außenseiterstatus, dass beide Städte eine so lange und stolze Tradition in der Fertigung vorweisen können.

„Für mich persönlich existiert keine Grenze zwischen Schottland und Schweden. Die Mentalität der Göteborger und der Westschotten ist sehr ähnlich, viele von ihnen sind in der Schwerindustrie oder im Schiffsbau tätig – und sie haben sogar einen ähnlichen Humor.“

Volvo - Alchemie des Leders - Leder Verarbeitung
Volvo - Alchemie des Leders - Leder Proben
Volvo - Alchemie des Leders - Leder-proben Herstellung
Volvo - Alchemie des Leders - Leder verarbeitung

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Innovation trifft Tradition

Noch nie haben wir so viel Zeit im Auto verbracht wie heute. Entsprechend nimmt die Gestaltung des Innenraums für Kunden wie für Autobauer einen immer höheren Stellenwert ein – zumal die meisten modernen Autos eine ähnliche Leistung bieten. Wie lassen sich da noch Akzente setzen? „Die Ansprüche der Menschen an das Interieur sind heute ganz unterschiedlich“, sagt Debra Choong, Chefdesignerin von Bridge of Weir. „Viele legen Wert auf schöne Details und ein exklusives Design, wünschen sich aber auch Komfort. Das Auto ist zu einer Art zweitem Wohnzimmer geworden – Komfort ist also ein wichtiger Punkt. Zudem werden die Menschen immer umweltbewusster. Immer mehr Verbraucher möchten wissen, wo ihre Produkte herkommen und welche Materialien verwendet wurden. All diese Dinge lassen wir in unsere Designarbeit einfließen.“

Die Entwicklung eines Leders, das den Anforderungen der Designer entspricht, ist aber erst der Anfang. „Nachdem Optik, Haptik und Farbe stimmen, muss das Leder in unserem Labor getestet werden. Das ist nochmal eine Herausforderung, denn die Vorgaben von Volvo sind zu Recht sehr streng.“

Auf dem Firmengelände von Bridge of Weir gibt es ein eigenes Labor, in dem täglich eine Vielzahl von Tests durchgeführt werden. Geprüft wird das Leder etwa auf Emissionen, Langlebigkeit, Abriebfestigkeit und darauf, ob es im Inneren des Fahrzeugs Fogging verursacht. Einmal im Jahr werden dort aber auch extremere Tests durchgeführt. Dann werden beispielsweise Lederstücke acht Wochen lang in eine Klimakammer gelegt, um zu prüfen, wie sich die Oberfläche unter sehr hohen und sehr niedrigen Temperaturen verhält. Beruhigend zu wissen, dass bei der Auswahl der Materialien für Ihren Volvo wirklich nichts dem Zufall überlassen bleibt.

Weltpremiere im Umweltschutz

Volvo und Bridge of Weir arbeiten mittlerweile seit mehr als 30 Jahren zusammen. In dieser Zeit haben beide Unternehmen viele Veränderungen durchlaufen. Nicht nur, was das Design angeht, sondern auch im Hinblick auf Herstellungs- und Verarbeitungstechniken. Jamie geht etwas ins Detail: „Früher haben wir unser gesamtes Leder mit Chrom gegerbt, was in der Schuh- und Bekleidungsindustrie üblich ist. Zusammen mit Volvo haben wir aber ein chromfreies Leder entwickelt, das auf biologische Weise mit natürlichen Wirkstoffen wie Kastanie, Mimose und Tara gegerbt wird.“ Eine chromfreie Gerbung ist nicht nur besser für Allergiker, sondern auch für die Umwelt. Dank diesem Engagement für einen nachhaltigen Produktionsprozess, kann Bridge of Wire die niedrigste Treibhausgasbilanz aller Lederhersteller weltweit vorweisen. Das Unternehmen verfügt sogar über sein eigenes, selbst finanziertes Wärmekraftwerk. Eine patentierte Weltneuheit und ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Mission des Unternehmens, mit einem möglichst geringen Kohlenstoffausstoß Leder von höchster Qualität zu produzieren. „Ich bin sehr stolz darauf, dass Bridge of Weir sich so viele Gedanken über die Zukunft macht. Wir müssen schließlich nachhaltig handeln“, betont Jamie. Auch in Sachen Tierschutz setzt das Traditionsunternehmen auf Nachhaltigkeit. Deswegen beziehen sie ihr Leder nur von Lieferanten, die die sogenannten „fünf Freiheiten” respektieren und einhalten. Dabei handelt es sich um eine Reihe international anerkannter Tierschutzstandards.

Nachhaltige Zukunft – stolze Vergangenheit

Für Jamie Davidson ist es jedoch nicht allein der innovative Ansatz hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltschutz, mit dem das Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist. „Wir verfügen über die Tradition, die Rohstoffe und die besten Leute. Wir sind sehr innovativ und wollen immer einen Schritt voraus sein. Vor allem aber wollen wir ein Leder entwickeln, das die Bedürfnisse unserer Kunden vorwegnimmt.“ Und was ist mit der Vergangenheit? Auf welche Kunden sind Jamie Davidson und Debra Choong besonders stolz? Abgesehen von Volvo natürlich. „Auch wenn das vor meiner Zeit bei Bridge of Weir war, liebe ich die Arbeit unseres Unternehmens für die Möbeldesigner Charles und Ray Eames“, sagt Choong. „Als ich noch studierte, waren diese Designs wahre Ikonen für mich. Dementsprechend stolz bin ich, dass wir alle Teil dieser Geschichte sind.“ Und Jamie Davidson? „Einer der Höhepunkte unserer Unternehmensgeschichte ist für mich die Herstellung der Lederpolster für das House of Lords. Denn die kann man täglich im Fernsehen sehen, wenn man sich für Politik interessiert. Wir haben die roten Polster für das Oberhaus und die grünen für das Unterhaus gefertigt. Darauf bin ich auch heute noch sehr stolz.“ Gut genug für die QE2, die Concorde – und für Ihren Volvo. Das Leder von Bridge of Weir setzt höchste Maßstäbe in puncto Qualität, Design und Innovation. Auf die nächsten gemeinsamen 30 Jahre!

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und auf der Website der DAT (http://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.html) unentgeltlich erhältlich ist.