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Im Frühling ist die Côte d’Azur am schönsten. Milde Temperaturen und goldene Sonnenstrahlen füllen die Region und die Tage unten an der Küste zwischen Nizza und Monaco werden hell und sehnsuchtsvoll.
Elektrifizierung
ES90

Echte Reise-Größe: Mit dem komfortablen Volvo ES90 von der Meeresbrise in Monaco in die Duftmetropole Grasse.
Wie Zugvögel tauchen auf dem azurblauen Meer Luxus-Yachten auf, zerren in den Häfen von Antibes oder Monte-Carlo an ihren Tauen, als könnten sie die Sommersaison kaum erwarten. Die ideale Aussichtsplattform für eine Fahrt hinein in dieses unbekümmerte Côte d`Azur-Gefühl? Am Steuer des Volvo ES90 natürlich, mit seinem luftig-lichten Interieur und dem elegant fließenden Design.
Die große Volvo Limousine löst dabei durchaus einigen Gesprächsbedarf aus: Ihr Konzept weicht auf kluge Art und Weise von klassischen Schnittmustern ab, verbindet auf den ersten Blick altbekannte Proportionen mit einem Schuss Crossover-Moderne. Der Volvo ES90 sitzt etwas höher, als es eine gewöhnliche Limousine täte, macht so den Ein- und Ausstieg entscheidend leichter. Über drei Meter Radstand sorgen für wahren Luxus: Man kann im Fond des neuen vollelektrischen Volvo entspannt die Supermodel-Beine übereinanderschlagen, ausgelassen fläzen – wir haben schon in Chauffeurs-Limousinen der Luxusklasse gesessen, die kaum mehr Platz für Königin und König boten.

Auf der Avenue de Monte-Carlo treffen sich Autos aus unterschiedlichen Generationen, während es dort am Formel-1-Wochenende mit rund 270 km/h in Richtung Casino geht.
Der Volvo ES90 will Reise-Maschine für vier unfassbar gut untergebrachte Personen und deren Gepäck sein – in unsere azurblaue Reise starten wir aber mit einer Formel-1-Runde. Der Stadtkurs von Monte-Carlo ist perfekt geeignet, um sich die Sehenswürdigkeiten des Fürstentums im Eilverfahren anzusehen. Auch unser Volvo ES90 scheint die Sache ausgesprochen ernst zu nehmen: Er sprintet vehement von der Ampel los, lässt einen zornig brummenden Motorroller-Hornissenschwarm stehen.
Bereits am Place du Casino geht es aber nur noch im Schritttempo vorwärts – der Volvo sickert auf leisen Sohlen durch Menschenströme, Jetset und Blitzlichtgewitter, segelt dann erleichtert wieder den Berg hinunter. Es geht sportlich über die berühmten rot-weiß lackierten Bordsteine der Serpentine am Fairmont Hotel und dann in den Tunnel, der die legendäre Formel-1-Strecke zurück zum Hafen führt.

Vorbei am noblen Yachtclub de Monaco rekuperiert der Volvo ES90 gelassen in Richtung Hafen.
Nun sagen wir Monaco aber endgültig Au revoir, winden uns über die Corniches in den Steilhängen über der Stadt und gelangen hinter dem Bergkamm auf die Autobahn. Wir folgen ihr eine Ausfahrt weit in Richtung Osten, dann geht es bereits wieder in Richtung Sospel ab, herrlich kurvend auf der Bergstraße D22 und immer weiter.
»Aus seiner 106-kWh-Batterie holt der Volvo ES90 Twin Motor Performance mehr als 700 Kilometer WLTP-Reichweite, damit könnte er bis Barcelona kommen.«
| Johannes Riegsinger, Autor
Am Parkplatz vor Sainte-Agnès steuern wir den Volvo ES90 in Richtung des Col de la Madone. Seit dem Trubel unten am Meer ist kaum eine Dreiviertelstunde vergangen, jetzt sind wir in der Stille der Berge angekommen. Ein Hahn kräht, Kirchenglocken bimmeln – mehr ist nicht zu vernehmen. Irgendwie versteht man schon, weshalb die Gentlemen-Driver früherer Jahrzehnte von dieser Gegend so angezogen waren: Unten an der Küste das schöne Leben genießen und nur wenige Fahrminuten später gewaltig Gas geben können.

Begeisternde Aussichten: Vom pulsierenden Leben der Küste in die Stille der Berge.
Der Automobile Club de Monaco hatte bereits 1911 zur ersten „Rallye Monte-Carlo“ geladen. Dass aus der touristischen Sternfahrt ein Inkubator für Racing-Legenden werden würde, hatte man damals noch nicht im Sinn. Bis hinauf zum Col de Turini ist alles hier „Heiliger Boden“ für Motorsport-Fans, auch der Volvo ES90 surft schwungvoll durch die Kehren. Trotz seiner Größe lässt er sich erstaunlich präzise und auf den Punkt bewegen – was würde wohl passieren, wenn man mit einem Fahrzeug dieses Formats zur Rallye antreten dürfte? Unerbittlich traktionsstark zupackender Allradantrieb, blitzschnell verteiltes Brachial-Drehmoment, furios rausgehauene Zwischensprints auf den wenigen, kurzen Geraden …

Der Pass Col du Ferrier in den französischen Seealpen ist eine beliebte Strecke mit einer Mischung aus Geraden und engen Kurven.
Dabei beantwortet der sinnliche Schwede scharfe Dynamik-Wünsche zwar kompetent, aber er animiert nicht dazu. Sein inneres Leuchten tritt immer besonders dann hervor, wenn man ihn zum Gleiten bringt. Dann wirfst du dich hinein in definierten, geschmackvollen Komfort, bist in einem stillen, fokussierten Reise-Kokon unterwegs.
Und so segelt der große Schwede hinaus in die wilde Welt der Seealpen, nimmt Schlechtwege-Strecken dank seiner Zweikammer-Luftfederung mit raumgreifender Gelassenheit. Über uns spannt sich jenseits des Panorama-Glasdachs der weite, herrlich blaue Himmel Südfrankreichs auf, elektrochromatisch schaltbare Kristalle im Dach halten je nach Einstellung Hitze und Blendung draußen.
Drinnen ist das Raumgefühl von beruhigender Großzügigkeit und entspanntem Komfort geprägt, das zentrale 14,5-Zoll-Hochformat-Touchscreen wird durch ein kompaktes 9-Zoll-Fahrer-Display und ein Head-up-Display ergänzt. Hier bündeln sich alle notwendigen Informationen und Funktionen, dahinter steckt eine Plattform mit zwei leistungsstarken Core Computing-Prozessoren und 5G-Konnektivität, die sämtliche Infotainment-Funktionen übernimmt. Ebenfalls an Bord: Ein wahres Feuerwerk modernster Sensoren und Assistenz-Funktionen, die nicht nur die Insassen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer schützen.

Mit dem Volvo ES90 durch den Hafen von Antibes: Zwischen Nizza und Antibes entfaltet die Côte d’Azur ihre ganze Vielfalt.
Mittlerweile hat es uns nach einem Seealpen-Abstecher auf die Autobahn in Richtung Nizza, Antibes, Marseille, Montpellier gespült. Moment! So weit wollen wir heute doch gar nicht, auch wenn es ginge: Aus seiner 106-kWh-Hochvolt-Batterie holt unser Volvo ES90 Twin Motor Performance unter idealen Bedingungen mehr als 700 Kilometer WLTP-Reichweite, damit könnte er von Monaco bis hinter Barcelona kommen. Aber wie gesagt, heute kommen wir ganz ohne Ladestopp aus. Weil wir nämlich direkt hinter Nizza hoch nach Saint-Paul-de-Vence fahren, ins Land der Schriftsteller, Philosophen und Künstler.

Zwischen Fels und Meer, wo die Bergstraßen der Côte d’Azur sich in eleganten Kurven verlieren, gleitet der Volvo ES90 lautlos durch die Landschaft – ganz im Einklang mit der Ruhe und Weite des Südens.
Man sagt, das sanfte Licht der Provence habe die Maler und ihre Musen angezogen – und auch für den Volvo ES90 scheint das hervorragend zu passen: Als anmutiger Schöngeist schmeichelt er durchs Land, macht sich ganz hervorragend vor den Museen und Galerien, ist dabei aber ganz und gar keine Diva, sondern ein trittsicherer, effizienter und geräumiger Reise-Genosse.
Tiefenentspannt und neugierig streunen wir über den Col du Ferrier und Saint-Vallier-de-Thiey in Richtung Grasse. Immer der Nase nach, sozusagen. Das gilt für diese Region natürlich ganz besonders: Seit rund 450 Jahren wird in der Provence Parfüm hergestellt, Grasse gilt nach wie vor als das Zentrum der europäischen Duftindustrie.
Vor allem die idealen Wachstumsbedingungen für Lavendel, Jasmin und Orangenblüten haben zu diesem Ruf beigetragen. Auch wenn viele Rohstoffe heute aus Bulgarien und Indien, dem Maghreb oder der Türkei importiert werden, sind traditionelle Parfümerien wie Fragonard, Galimard oder Molinard immer noch in Grasse verwurzelt. Wir schnüffeln und schwelgen, tauchen in die Geschichte der Gegend ein, besuchen die zahlreichen Shops und Museen, schnüren im Volvo ES90 durch die weiten Lavendelfelder der Provence.

Kunst und Duft: In Saint-Paul-de-Vence macht der Volvo ES90 Halt vor der Fondation Marguerite et Aimé Maeght, einem privaten Museum mit Skulpturengarten. In Grasse, der Welthauptstadt des Parfums, darf unser Autor Johannes Riegsinger „schnüffeln und schwelgen“.
Und dann geht es mit dem warmen Licht des späten Nachmittags zurück an die Küste. Goldene Strahlen glitzern auf azurblauen Wellen, für einen kurzen Moment voller Schönheit, bevor die Sonne ins Meer fällt.